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Offensichtlich scheint der bisherige Plan, das Gebäude als Bürohaus weiterzunutzen, nicht aufzugehen. Nachvollziehbar, dass die Stadtbau dann das momentan wohl beliebteste Nutzungskonzept in Erwägung zieht, ich hoffe allerdings, dass die auch im Bild-Artikel erwähnten Projekte Museumswinkel und Ringmessehaus ein wenig schneller aus dem Knick kommen, damit eine gewisse Sättigung eintritt und der Plan scheitert. Dann bestünde m.E. wieder eine gewisse Chance auf Abriss und Neubau an dieser Stelle, was m.E. die wünschenswerteste Lösung wäre. Die Achillesferse des bisherigen Gebäudes ist ja die bedingte Nutzbarkeit für Einzelhandel und Gastronomie.
Die Notwendigkeit eines Abgrisses will mir nicht wirklich einleuchten.
Ich will jetzt keine großen Reden über das Für und Wieder von DDR-Architektur anstoßen, aber welche objektiven Faktoren sprechen denn gegen das Brühlpelz-Haus?
Der städtebauliche Zusammenhang am Sachsenplatz ergibt sich aus dieser - vor einiger Zeit von raubbau geposteten Entwurfszeichnung - ganz gut: http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…7&postcount=227 (Architerhistorisch würde dieses Ensemble denkmalcharakter verdienen - m.M. nach natürlich)