Sehr schöner Plan, pontifexmaximus !
Inhaltlich: Stimme allem mehr oder weniger zu. Lediglich die Erweiterung 24-26 gen Norden fände ich nicht gut.
Zur Karte: die Nummer 22 ist doppelt vergeben. Einmal gegenüber der Helaba, ein weiteres Mal am Main.
Sehr schöner Plan, pontifexmaximus !
Inhaltlich: Stimme allem mehr oder weniger zu. Lediglich die Erweiterung 24-26 gen Norden fände ich nicht gut.
Zur Karte: die Nummer 22 ist doppelt vergeben. Einmal gegenüber der Helaba, ein weiteres Mal am Main.
Ich finde den Standort am Danziger Platz zu untersuchen eine sehr gute Entwicklung,. ChriSto im Spekulierstang und andere hatten hier im Forum bereits die positiven Aspekte genannt. Überraschend ist die Untersuchung dieses Standorts dennoch ein wenig. Wie Adama hier zusammengefasst hat, hatte Josef noch lautstark Stimmung gegen eine besser Ausnutzung der Immobilie gemacht – wegen der Fairness im Bieterprozess.
(War wohl mal wieder heiße Luft - in diesem Falle kann man sich aber freuen, dass Josef augenscheinlich nicht sehr prinzipientreu ist. Ich glaube, der Planungsdezernent genießt hier im Forum zurecht keine großen Sympathien. Ich – und wie ich von Bekannten aus der SPD höre einige andere – habe mittlerweile aufgegeben, eine Kohärenz bei seinen Handlungen zu suchen..)
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Ich halte es für sehr erstrebenswert - zumindest mit Blick auf die Qualität des Forums - uns auf die architektonische und städtebauliche Dimension der Diskussion zu konzentrieren.
In Bezug zu Rohnes Ausführungen sehe ich mich "genötigt" darauf hinzuweisen, dass das Behauptungen sind, die man, soweit mir bekannt, mit keinerlei Daten untermauern kann. Sowohl was die statistischen Kriminaldaten als auch wissenschaftliche Forschung zu dem Thema betrifft.
Ich habe aber auch nicht wirklich Lust in einem Thread zum Städtebau so etwas schreiben zu müssen. Von daher: Wie wäre es, wenn wir uns alle auf das Thema des Thread konzentrieren und unsere Meinungen diesbezüglich austauschen – Rohnes Beiträge hierzu finde ich oftmals sehr gut und interessant – aber gleichzeitig darauf verzichten unsere Meinungen zu Strafverfolgungspraktiken der Politik mit denen zum Städtebau zu verwursten. (Und bevor jetzt jemand sagen möchte, das hätte etwas mit Aufruf zur Zensur zu tun: Wenn es Eurer Meinung nach dazu etwas zu sagen gibt, kann so etwas in einem passenden Thread platziert werden.)
Danke für den Hinweis main1a.
Leider funktionieren die Bildergalerien zu dem historischen Stand und dem Status Quo nicht (nur die Bilder der Vorstudie).
Ferner finde ich es doch traurig, dass dieses Bürgerbegehren (genau wie das zum Erhalt des Status Quo) nicht ehrlich ist, sondern BürgerInnen mit einer falschen Darstellung der Tatsachen für ihre Sache gewinnen wollen. Das Schauspiel zu "retten" welches im Vergleich zu den gezeigten Bildern weitgehend nicht vorhanden ist, ist ein merkwürdiger Titel. Und zu behaupten, die Stadt wolle einen weiteren Glaspalast bauen, obwohl noch nicht einmal ein Architekturwettbewerb dazu gestartet hat, grenzt schon an Manipulation. Und dann werden noch Platzhalterbilder der Baumassenvorstudie (so verstehe ich den jetztigen Stand) eingepflegt, um Stimmung zu machen. Sehr schade – gäbe es doch auch gute Gründe für die alte Architektur. (Ein Café, was es auch in einem Neubau geben könnte, gehört nicht dazu, die schönen Kolonnaden, die aber nicht richtig herausgearbeitet werden gleichwohl schon.)
Gab es denn Informationen bezüglich der Nutzung des Saales bzw. der Sonderräume in der Turmspitze?
Diese wurde ja, wenn ich das richtig lese, während der PK auch als Stadtsaal (o.ä.) bezeichnet. Das klingt ja fast nach öffentl. Nutzung - auch wenn ich mir das kaum vorstellen kann.
EDIT: In der Visualisierung der Nutzungsverteilungs steht "Saal / Stadtloggien"
Daraus werde ich auch nicht schlau.
Ich kann mich Golden Ages Argumentation nur anschließen.
Um noch etwas mehr Verständnis für Möglichkeiten der Nutzung eines Begegnungsraum zu geben: Es gibt unzählige sog. Demokratische Innovationen, das sind Bürgerbeteiligungsverfahren, welche den zivilgesellschaftlichen Austausch fördern. So gibt es etwas die Idee zufällig Ausgewählte aus der Bev. untereinender über Themen diskutieren zu lassen oder auch mit Repräsentanten zu verknüpfen. Ersteres wird in vielen Kommunen in D aber auch auf der ganzen Welt gemacht. Letzteres war (sehr erfolgreich) in Irland bei der Neuentwicklung der Verfassung verwendet worden. Auch gibt es u.a. mit Senatoren in den USA dazu einige sehr vielversprechende Experimente, die von Wissenschaftlern von Harvard betreut werden. Von derartigen Verfahren gehen viele neue Impulse für die Demokratie der Zukunft aus. Was wäre passender für Frankfurt, die Wiege der D Demokratie, wieder wegbereitend für neue demokratische Impulse zu sein.
Das ist mitnichten ein ausgearbeitetes Konzept, noch der einzige Nutzen für so ein Zentrum.
Mir ging es nur darum zu zeigen, dass es in der Praxis bestätigte Nutzungsmöglichkeiten gäbe, die weit über das übliche "Stadtplatz-Zusammenkommen" hinausgehen oder reine Symbolik sind.
Der gezeigte Entwurf ist grausig. Wird so hoffentlich nicht gebaut. Und die gezeigten Baukörper verschwinden in der Schublade.
Gleichzeitig finde ich einige dem Artikel und "Entwurf, der ja keiner sein soll" zugrundeliegende Ideen gut. Und diese als Idee betreffen die städtebauliche Einbindung:
1. Einbezug der Paulskirche (PK) in das Demokratiezentrum (DZ).
2. DZ als Begegnungsstätte und Museum.
3. Architektonische Lösung, um die Begegnungsstätte im Inneren des DZ, aber eben auch im öffentlichen Raum zwischen PK und DZ zu schaffen.
Ist jetzt nicht völlig neues, aber unterstreicht, dass Politikwissenschaftler, Historiker und Architekten anscheinend alle gleiche Eckpunkte für das Projekt definieren.
Die Brautmodenbranche in Frankfurt steht wohl vor einem großen Wandel ![]()
Nicht nur Carey-Seulen, wie unter Punkt 7. von Megaxel aufgeführt, schließt das Frankfurter Geschäft.
Auch SIÖ-DAM schließt in Frankfurt in der Sandhofpassage. Das Geschäft ist nach Bad Soden umgezogen.
Ich kann mich da nur Adama anschließen. Der Schutz der Kleingärten ist offensichtlich nachrangig aus meiner Sicht. Nicht etwa, weil ökonomische Interessen private Erholungsinteressen überwiegen. Sondern weil Kleingärten ohne Probleme weiter in die Peripherie der Stadt verlegt werden können. Mit dem Main und den dort ansässigen Häfen gestaltet sich das leider schwieriger.
Bestünde denn bei Variante 2 die Möglichkeit eine Unterirdische Verbindung zu schaffen?
Ich schätze am westlichen Ende auf Höhe der B-Ebene (zw. A Strecke und Straßenniveau) müsste so etwas doch möglich sein... Was sagen die Experten?
Interessanter Punkt Wolfman-Al und du begeisterst mich sofort: In Frankfurt ist Jugendstil im Stadtbild vollkommen unsichtbar. Die Oper wäre eine super Gelegenheit, diesen Stil an prominenter Stelle ins Stadtbild zu holen.
Ich wäre auch für ein Postmodernes Opernhaus zu begeistern - aber hier im Forum löst diese Idee wahrscheinlich heftige Opposition aus, wie ich die Foristen einschätze.
Etwa in dieser Richtung – ohne Wasser.
Quelle: Rob Koster / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)
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Deine Meinung teile ich nicht ganz. Ich fände auch eine Öffnung an dieser Stelle sehr gut.
Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob du den neuen Ort der Oper richtig einordnest: Der Taunusturm wäre nicht an die Oper angrenzend, sondern einen Block weiter südlich. Dort ist nur das Japan Center und in der Tat deren Einfahrt.
Also, etwas geschönt: Ja. Aber ich sehe nicht, warum es schwieriger sein sollte diese Einfahrt baulich besser zu verstecken als etwa den U-Bahneingang am Willy.
Ich musste gerade wirklich lachen, als ich die Sitzmöglichkeiten gesehen habe. Und natürlich die schönen Sonnenschrime mit "passendem" Fuß.
Es muss sich dabei um einen Versuch der Stadt handeln, für Belustigung in Coronazeiten zu sorgen.
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Ich kann zunächst einmal nicht verstehen, was man an diesem Standort so ideal findet. Sein einziger Vorteil liegt daran, dass er am Wasser liegt - toll!
(...)
Da können wir noch so viele Opernhäuser hinsetzen, dahin wird das Ostend nie kommen. Zudem liegt dieser Raab-Karcher-Standort auch irgendwie selbst im Ostend abseits. Wie gesagt: er liegt halt am Wasser. Und unmittelbar daneben östlich findet Industrienutzung statt. Das ist doch kein Ort für eine Oper und ein Theater.
Ich möchte diesen Punkt von marty-ffm zum Standort auch unterstreichen und vertiefen:
Wer sich dort oft aufhält wird feststellen, dass der Standort nicht nur die Aussicht auf einen großen Kies- und Sandhaufen mit sich bringt. Vielmehr fahren dort sehr häufig Schiffe - nicht die schönen imposanten wie in Hamburg, mit vielen Containern, sondern die offenen, in denen man, nun ja, Sand und Kies offen liegen sieht – in und aus dem Osthafen. Insbesondere dort, wo die Auskragung im Kai "geplant" wird, rangieren die Schiffe. So wirklich schön ist das alles wirklich nicht. (Zudem wird die Auskragung wohl wegen der Schifffahrt nicht möglich sein.) Die Visualisierung mit netten Bötchen auf dem Main und im Hafenbecken trifft es nicht ganz.
Aber: Entwurf hat seine Reize. Und ich begrüße es sehr, dass neue Denkanstöße geliefert werden.
Ich verstehe deinen Einwand leider nicht, Gaius. Mir ist hier im Forum niemand aufgefallen, der einen der gezeigten Entwürfe gut fand. (Ich habe auch noch niemanden abseits dieses Forums getroffen, dem die gefielen.)
War das in der Presse zu lesen?
Ohne zu wissen auf welche Entwürfe du dich genau beziehst und auf wen, der diese Agenda vorantreibe, habe ich den Eindruck du bringst eine Polarisierung in die Debatte, die hier völlig unnötig ist.
Es geht doch gerade darum - wie du andeutest - eine Lösung zu finden, die aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernt. Welche Architektur passt funktional in den Stadtraum an dieser Stelle, sieht gut aus und ist für die Nutzung des Gebäudes funktional.
(Was dann wen verhöhnt, hat wohl wenig mit Architektur zu tun, sondern mit dem jeweils eigenen Geschichtsverständnis. Das sprengt dann aber vielleicht doch den Rahmen dieses Forums.)
Das ist wirklich ein sehr schmuckes Gebäude. Umso mehr schmerzt es mich, doch Argumente gegen es vorzubringen!
Den Säulenwald würde ich nicht als hinderlich für ein Demokratiezentrum sehen. Vielmehr, dass es verschlossen wirkt – zumindest auf dem Photo. Ein Demokratiezentrum sollte meiner Ansicht nach äußerlich so gestaltet sein, dass jemand mal neugierig wird, was dort drinnen passiert und dann tatsächlich auch eintritt. Es geht hier weniger um einen ästhetisch begründeten Wunsch nach mehr baulicher Transparenz, als um funktionelle Anforderungen.
Sofern man die alte Börse so neu errichten kann, dass sie das zu leisen vermag, wüsste ich nicht, was gegen sie spräche. Gerne lasse ich mich von Entwürfen überzeugen.
Ich finde tunnelblicks Variante mit dem Verbindungsknickbau für die Oper ganz interessant - mit der Einschränkung, dass ich mir das noch nicht so wirklich stimmig als Bau an der Stelle vorstellen kann, und dass ich auch die Wallanlagen so wenig wie möglich angetastet sehen würde.
Aber die Verkehrsanbindung wäre nicht ganz so schlecht wie Thomasfra es darstellt: Die S-Bahn Station Taunusanlage ist nur wenige Meter entfernt.
Ich glaube das Hauptproblem der bisherigen Diskussion ist unsere Unwissenheit bzgl. der "Exponate".
Es scheint die Erwartung zu sein, dass hier Demokratieentwicklung als geschichtwissenschaftliche Aufbereitung zu sehen sein soll. Wie fing es an, damals in der Paulskirche? Wie wurde daraus eine (hoffentlich) weitgehend gefestigte Demokratie? Das Museum soll "erlebte Demokratie" (Odysseus) zeigen. All das ist schön und gut und muss seinen Platz in so einem Zentrum finden.
Aber vielleicht sollte es in dem Demokratiezentrum auch darum gehen, Demokratie erlebbar zu machen. Einen öffentlichen Raum zu schaffen, in dem über zukünftige Entwicklungen nachgedacht wird, in dem Bürgerinnen und Bürger zusammenkommen und über die Zukunft der Demokratie in Deutschland sprechen. Brauchen wir mehr Beteiligung a la Bürgerrat? Wie schaffen wir es eine breite Masse in demokratische Prozesse zu inkludieren? Eine solche Nutzung wäre doch eine viel größere Leistung eines Demokratiezentrums.
Mithin, dass es nicht Demokratiemuseum heißen soll, deutet ja in diese Richtung.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Debatte vielleicht anders dar und andere Kriterien werden relevant: Ich finde auch die Alte Börse ist ein sehr schönes Gebäude – nur eben nicht für die Nutzung als öffentlicher demokratischer Begegnungsraum geeignet. Darüber lässt sich aber sicher auch streiten.
Schön oder gelungen finde ich die Entwürfe von Meixner und Co jedenfalls auch nicht... Die Gestaltung ist auch für die von mir beschriebene Nutzung nicht angemessen...
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Der Gebäuderiegel an der Junghofstraße kann nicht abgerissen werden.
Ich muss gestehen, mir aber nicht ganz klar warum dieses Gebäude unter Denkmalschutz steht, das IBCF jedoch nicht.
Somit sollte man sich bei der Entwicklung dann bitteschön auch überlegen dürfen, inwiefern dieses der Entwicklung im Wege steht.
ODER man gibt sich halt Mühe, nimmt die Herausforderung an, und arbeitet mit diesen Rahmenbedingungen und macht was gutes draus.
Wenn das ein allgemeiner Trend wäre, ist das durchaus bedauerlich.
Aber im konkreten Fall der Welle durchaus zu begrüßen. ich fand schon immer den Baukörper sehr gelungen, sowohl in der Form generell als auch an diesem Standort. Doch diese Fassade war bzw ist einfach nur ein Gräul. Dieses Grün wirkt blaß und passt nicht zu der Umgebung. Als Höhe Punkt im negativen Sinne ist dann noch die Beleuchtung zu sehen: ein anderer Grünton, der sich mit der Fassadenfarbe beißt.. Die Hürden für eine Verbesserung des Istzustand sind wahrlich gering.