Beiträge von Avenger

    Habe eine Visualisierung vor einiger Zeit mal gesehen und die gefiel mir ganz gut(Bis auf eine Sache, aber nun gut). Dort sollen sowohl Wohnen, als auch Geschäfte/Büros/Arztpraxen etc. rein (ergibt sich auch aus dem B-Plan). Für letzteres wird sich sicherlich der Hochpunkt auf der Ecke zum Kuhlenwall anbieten.

    Für das Hotel habe ich bisher nichts gesehen.


    [mod]Bitte nicht jeweils den kompletten Vorbeitrag "zitieren". Es versteht sich von selbst, dass darauf geantwortet wird. Siehe auch die Richtlinien.[/mod]

    Das wird nicht passieren. Und ist auch okay so. Ich finde die unflexibel Haltung der Bauordnung / Verwaltung der Stadt Duisburg hier eher für fehl am Platz.

    Es wurden meines Wissens mehrere Alternativen zu dem Bau von TG vorgeschlagen, die alle attraktiv und alle auch architektonisch schön umsetzbar gewesen wären. Man hat sich dem aber komplett verwehrt.

    Dafür sieht es meines Wissens bei den zwei Baufeldern entlang der Guttenbergstraße gut aus, dass dort bald Vollzug gemeldet werden kann.

    Spektakulärer wäre sicher der Schuhkarton gewesen.

    Aber ich mag den Anbau, weil er sich eben einfügt in das Gesamtensamble auf der Seite des Wassers.

    Architektur muss ja nicht immer Spektakulär sein, sondern eben auch zum Ort passen.

    So toll ich den Schuhkarton gefunden hätte, er hätte viel vom Charme der Gebäude genommen.

    Dafür hätte er statt sich einzupassen, den Raum neu geschaffen.

    Aber dafür könnte ja The Curve irgendwann Mal kommen.

    Nein die Stadt wollte in einen Neubau einziehen, den Fokus Developement anstatt der Stadtbibliothek bauen sollte. Das ist dann kurz vorher geplatzt.

    Kaufhof wird nach aktuellem Stand erst einmal da bleiben wo es ist, ob das in mittlerer Zukunft aber noch al zur Disposition steht, kann ich mir vorstellen, entzieht sich aber meiner Kenntnis.

    Das Parkhaus ist aber auf jeden Fall in Betrieb, da finden allerdings irgendwelche Arbeiten statt.

    Sollte Kaufhof doch den Standort aufgeben, wäre es natürliche ein idealer Standort für ein technisches Rathaus.

    Es gibt aktuell definitiv noch einen stärkeren Bezug der Uni auf Essen. Aber, um das zu ändern wird unter anderem in Wedau der neue Campus entwickelt. Es sind auch noch einige Fakultäten in Essen, die eigentlich nach Duisburg sollen und einfach aus Platzmangel bis heute nicht umgezogen sind.

    Zudem dürfte Wedau Nord, so fern die Entwicklung so umgesetzt wird, ein großes Pfund für die Uni sein und ein Gleichgewicht herstellen können.

    Wedau soll wirklich zu einem Top-Standortentwickelt werden, der eben nicht nur die in Duisburg über all vorhandenen "harten" Standortfaktoren hat, sondern eben auch die "Weichen".

    Dafür sprechen die eingegangenen Kooperationen zur Entwicklung der Fläche. Da wird durchaus groß gedacht.

    Eine Änderung der Uni-Ehe halte ich für nicht Zielführend. Man kann und sollte aber definitiv darüber nachdenken mit der UA Ruhr stärker mit der HHU zu kooperieren. Es macht eigentlich keinen Sinn auf der kleinen Fläche teilweise in der Forschung in Konkurrenz zu stehen. Innerhalb UA Ruhr wird ja genau deswegen auch immer enger kooperiert.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Sicher das du dich da nicht vertust?

    Hab mich unglücklich ausgedrückt.

    Meinte das erste verkaufte Baufeld quasi...

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eine Baustraße wird eigentlich überall dort gebraucht wo größere Bauprojekte durchgeführt werden und muss mit dem Antrag für die Baugenehmigung mit eingereicht werden. Sonst kämen die Baufahrzeuge nicht auf das Baufeld / Erreichbarkeit der Baustelle.

    Ja prinzipiell hast du da absolut recht. Nur ergibt es sich für dieses Baufeld so, dass man ohne Probleme bereits vorher anfangen könnte. Da der Anschluss des Kanals nicht über die interne Straße erfolgt, sondern an der Guttenbergstraße angeschlossen wird und auch die Baufahrzeuge könnten direkt aufs Baufeld fahren. Vor allem ist auf er Fläche bereits eine asphaltierte Auffahrt die man sogar nutzen könnte.

    Die interne Erschließung die jetzt begonnen wird, ist eigentlich nur für einen Teil der anderen Baufelder relevant ist, daher ist für mich nicht gesagt, dass das ein Zeichen dafür ist, dass der Investor demnächst auch beginnt.

    ^^

    Wäre auf jeden Fall mal was spanendes. Muss ja auch nicht dauerhaft sein, kann man ja problemlos auch erstmal temporär machen. Zum Beispiel oben einfach ne "Holzhütte" mit Theke hin, ein DJ, bisschen Sand, Liegestühle, Strandkörbe, Sitzsäcke und fertig...


    Ein Hindernis könnte natürlich sein, dass die Parkplätze irgendwo als Baulast eingetragen sind. Ob sie dann genutzt werden oder nicht, ist dann erst mal egal.

    Zum Stadthaus und Theater: Da fehlt es der Stadt schlicht am Geld, zudem ist ja immer noch geplant ein technisches und Bürger Rathaus zu errichten. Womöglich würde man dann aus dem Stadthaus ausziehen oder andere Verwaltungen dort einziehen die dann eh einen Umbau mit sich bringen würden.

    Eigentlich könnte ich mir das Gebäude sehr viel besser heutzutage als Hotel oder ähnliches Vorstellen. Für einen modernen Verwaltungsbau hat es einfach viele eher kritische Punkte.


    Es ist auch für mich ein graus, dass dort irgendwann mal dieser "Aufsatz" und dieser Imbiss vorne genehmigt wurde. Macht einfach einiges vom Charme leider kaputt, dabei könnte an der Kopf Seite ein tolles Entree sein, wenn man den Mini-Parkplatz auflöst und einbezieht sogar ein kleiner feiner Innerstädtischer Platz entstehen.

    Für eine mögliche andere Nutzung könnte man die Anbauten an Erft- und Moselstraße meiner Meinung natürlich auch entfernen.

    ^^

    Hm klar von den städtebaulichen Strukturen schon. Wobei hier in Duisburg aufgrund der Lage schon ein sehr einzigartiger (im positiven Sinne) Standort entstehen kann.

    Ich meinte eher vom inhaltlichen Aufbau und der Idee, quasi Quartiersentwicklung für einen gemischten Campus.

    Zum Projekt bzw. dem Städtebaulichen Entwurf heute auch ein Bericht in der NRZ:

    https://www.nrz.de/staedte/duisbu…d233188443.html

    • Der B-Plan soll Ende 2024 stehen.
    • Die Erschließung muss noch weiter geprüft werden und hängt mit den Nutzerzahlen zusammen (alle Ingenieurwissenschaften wären wohl alleine circa 10.000 Studierende.
    • Möglichkeiten sind die Untertunnelung der Bahnstrecke um Parkhäuser entlang der Bahn direkt über eine Mobilitätsachse anzusteuern. Von dort aus soll es Campuseigene Mobilitätsangebote geben
    • Auch die Nutzung der Stadionparkplätze mit einem Shuttlebus wird geprüft
    • Insgesamt soll es ein Gesamtensamble mit Uni, Forschung, Flächen für Start-ups, Spin-Offs, CO-Working etc. werden
    • Wichtig: Es soll der Wissenstransfer zwischen den unterschiedlichen Nutzern gefördert werden

    Die Förderung des Wissenstransfers ist als Ziel interessant: Das beinhaltet mehrere Ebenen. Zum einen müssen unter den Firmen Schnittpunkte gegeben sein, um einen Wissenstransfers zu ermöglichen. Gleichzeitig dürfen die Schnittmengen aber auch nicht zu groß sein sonst überlagert man sich. Geht dabei vielleicht ein wenig in Richtung Innovationstheorie von Nähe und Distanz.

    Das heißt es muss zumindest ein grobes Thema geben. Ich denke, dass das durch die Ingenieurswissenschaften gegeben wird. Es gäbe aber natürlich auch andere übergreifende Themen die Digitalisierung die irgendwie alle betreffen. Diese Inhalte sind wichtig, weil sie am Ende den Charakter des Baugebiet mit prägen werden.

    Die dritte Ebene ist der Umstand, dass ein Themenbezogener Campus natürlich ein eigenes Management benötigt, was Ansiedlungen und Vermietungen steuert.

    Ich denke, dass der Melaten Campus in Aachen ein Vorbild sein könnte, dort werden ja mehrere Themen-Cluster aufgebaut.

    Mit den ersten "sichtbaren Arbeiten", also vermutlich dem Abriss, des Schwesternwohnheims für das St. Vincenz Quartier soll im 1. Quartal 2022 begonnen werden. Die Neubaupläne sind auch bereits im Beirat für Stadtgestaltung besprochen worden. Entgegen der ersten Planung soll es keine Eigentumswohnungen, sondern Mietwohnungen geben.

    Das und einiges zu Entstehungsgeschichte des Krankenhauses gibt's bei der NRZ: https://www.nrz.de/staedte/duisbu…d233141839.html

    In der Bezirksvertretung Mitte bzw in der nächsten Ratssitzung wird die Aufstellung des B-Plans für diesen Bereich beschlossen.

    Grundlage ist der Masterplan von Albert-Speer und Partner der Hier einsehbar ist: Masterplan TQ Wedau Nord.

    Besonders gelungen finde ich zum einen den mutigen Entwurf mit einigen Hochhäusern und vor allem die Öffnung zum Wasser, zur Regattabahn hin. Dadurch kann hier eine einzigartige Fläche entstehen mit einem eigenen USP, der durchaus eine so große Attraktivität in ihrem Umfeld hat, dass ich mir gut vorstellen kann, dass dort auch Namhafte Firmen sich ansiedeln. Gerade die weichen Standortfaktoren sind hier ja gegeben. Ganz wichtig dabei ist natürlich die Verschwenkung der Masurenallee die die Öffnung erst möglich macht. Dadurch ergibt sich hier eine durchaus einmalige Situation: Ein TQ mitten im Naherholungsgebiet, mit Sportmöglichkeiten, mit Freizeitmöglichkeiten und mit einem sehr attraktiven Wohngebiet nebenan.

    Unbenannt.jpg

    Quelle: AS-P