Zum Projekt bzw. dem Städtebaulichen Entwurf heute auch ein Bericht in der NRZ:
https://www.nrz.de/staedte/duisbu…d233188443.html
- Der B-Plan soll Ende 2024 stehen.
- Die Erschließung muss noch weiter geprüft werden und hängt mit den Nutzerzahlen zusammen (alle Ingenieurwissenschaften wären wohl alleine circa 10.000 Studierende.
- Möglichkeiten sind die Untertunnelung der Bahnstrecke um Parkhäuser entlang der Bahn direkt über eine Mobilitätsachse anzusteuern. Von dort aus soll es Campuseigene Mobilitätsangebote geben
- Auch die Nutzung der Stadionparkplätze mit einem Shuttlebus wird geprüft
- Insgesamt soll es ein Gesamtensamble mit Uni, Forschung, Flächen für Start-ups, Spin-Offs, CO-Working etc. werden
- Wichtig: Es soll der Wissenstransfer zwischen den unterschiedlichen Nutzern gefördert werden
Die Förderung des Wissenstransfers ist als Ziel interessant: Das beinhaltet mehrere Ebenen. Zum einen müssen unter den Firmen Schnittpunkte gegeben sein, um einen Wissenstransfers zu ermöglichen. Gleichzeitig dürfen die Schnittmengen aber auch nicht zu groß sein sonst überlagert man sich. Geht dabei vielleicht ein wenig in Richtung Innovationstheorie von Nähe und Distanz.
Das heißt es muss zumindest ein grobes Thema geben. Ich denke, dass das durch die Ingenieurswissenschaften gegeben wird. Es gäbe aber natürlich auch andere übergreifende Themen die Digitalisierung die irgendwie alle betreffen. Diese Inhalte sind wichtig, weil sie am Ende den Charakter des Baugebiet mit prägen werden.
Die dritte Ebene ist der Umstand, dass ein Themenbezogener Campus natürlich ein eigenes Management benötigt, was Ansiedlungen und Vermietungen steuert.
Ich denke, dass der Melaten Campus in Aachen ein Vorbild sein könnte, dort werden ja mehrere Themen-Cluster aufgebaut.