Ich finde es völlig in Ordnung, wenn zunächst nur der Bau an sich zur Schau gestellt wird. Das ist das Besondere an dem Projekt und interessiert die Menschen... Die Eröffnung der Ausstellungen ist ein Prozess, der sich über Jahre hinziehen wird. Das ist auch nichts Neues. Aber man will wieder das Haar in der Suppe finden...
Hier beeindruckende und relativ aktuelle Fotos von den Innenräumen: https://www.humboldtforum.com/de/inhalte/raeume
Beiträge von seneca007
-
-
Sinnloses Vollzitat des Vorposts gelöscht.
BatoDas Verhalten Scheuers ist ein Witz! Seit Beginn an ist sein Ministerium mit Staatssekretären im Aufsichtsrat der FBB vertreten. Zudem ist der Bund Anteilseigner...
-
Fantastische Architektur!
Ich war heute vor Ort und bin einfach begeistert! Gerade die hier von manchen kritisierte "Massigkeit" des Gebäudes passt doch gerade in das Umfeld. Der mich begleitende Besuch aus München war ebenfalls voll des Lobes und nannte die Galerie "hauptstädtisch" im Gegensatz zu der Zuckerbäcker-Architektur in Muc...
-
Noch so ein Klumpen. Das Spreeufer gegenüber den Kanzleramt ist schon eine herbe Enttäuschung. So präsentiert sich die Hauptstadt? Und der schöne Bahnhof jetzt zugestellt von einem Bürowürfel.
Klumpen? Das wird eines der schönsten Gebäude der letzten Jahre werden. Außerdem genieße ich das Umfeld des HBF, das im Gegensatz zu anderen Städten nicht vom Rotlichtmillieu und Billigläden umgeben ist.
-
Der Bahnhof Ostkreuz strebt in diesem Jahr nun endgültig seiner Vollendung entgegen. Ist hier denn eine "Feier" oder Ähnliches geplant? Immerhin ist hier ingenieurstechnisch wirklich Großes geleistet worden in den letzten 12 Jahren... Das ganze Projekt geht unter in der öffentlichen Wahrnehmung, finde ich. Aber wehe, irgenwo geht irgendetwas schief, dann stürzen sich alle darauf. Typisch deutsch!
-
Das ganze Viertel rund um den Mercedes-Benz-Platz inkl. Mall funktioniert auf alle Fälle! Mich wundert immer das "elitäre" Kiez-Denken bei einigen Foristen hier. Insbesondere die Anziehungskraft für Menschen aus den Randbezirken und dem Umland wird unterschätzt. Wie funktioniert solch ein Ensemble? Man parkt dort, geht in der Mall shoppen, dann ein Kozert besuchen oder bowlen und geht bei Sausalitos essen. So funktioniert der Durchschnittsdeutsche. Man kann es beklagen oder nicht...
Was den Potsdamer Platz angeht: Dieser ist vornehmlich ein Businessstandort und dafür sehr gut frequentiert. Dagegen ist Manhattan-Süd nach 18.00 Uhr ein Friedhof.
-
Gerade dieser "lebhafte" gelbe Anstrich macht das Schloss eben nicht zu einem Disney-Schloss, wie von vielen befürchtet. Ich bin auf jeden Fall begeistert! Die "klinische" Fassade des Potsdamer Stadtschlosses sieht dagegen aus wie die einer systemgastronomischen Einrichtung...
-
Der Platz wird jetzt schon sehr gut angenommen. Zur Mittagszeit sind alle Restaurants voll! Bitte alles nicht immer mit der "Architekturbrille" sehen. Der Platz wird funktionieren und Berlin kann solch ein "Vergnügungsviertel" auch gebrauchen... Wenn dieser Platz als "künstlich" bezeichnet wird, fällt jede amerikanische Großstadt dreimal so künstlich aus...
-
Backsteinbau
Soweit ich weiß, ist es auch der größte Backsteinbau in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Viel peinlicher finde ich den Teaser der Tagesschau, dass die Eröffnung ungewiss ist wegen der noch fehlenden Spenden... Absurd!
-
Fantastisch
Ein fantastisches Gebäude! Welch "moderner" Bau hätte jemals diese Wirkung haben können? Und eine handwerkliche Meisterleistung, wenn man an die Schlossbauhütten denkt, die seit Jahren die Fassadenteile rekonstruieren...
-
Die Ausbaupläne haben Hand und Fuß und es ist richtig, dass man über die Eröffnung hinaus denkt. Ich muss nur immer über die Journalisten und "Experten" schmunzeln, die den BER 2012 noch als Größenwahnsinn bezeichnet haben und jetzt immer von Kapazitätsengpässen reden. Selbst in der Startphase wird der BER zehnmal komfortabler sein als TXL und SXF zusammen. Und es ist gut, dass es jetzt die Masterplanung 2040 gibt, egal ob der BER nun 2019 oder 2020 aufmacht...
-
Nein, es gibt keine repräsentative Umfrage wieviele Berliner die Zustände am Alex bedrohlich finden. Ich habe etwa 20 Jahre in der Nähe gewohnt und meine das ganz gut beurteilen zu können (es ist ja seit 2015 nicht besser geworden). Aber falls Du dir da noch unsicher bist, wie die Menschen das finden, kann man auch auf die nächsten Wahlergebnisse warten.
Dunkeldeutschland lässt auch in diesem Forum grüßen. Nur mal eine Zahl, die kürzlich von der BVG herausgegeben wurde: 2016 gab es knapp über 3.000 Straftaten in U-Bahnen und Bussen bei über einer Milliarde! Fahrgäste... Ui, fühle ich mich unsicher im öffentlichen Nahverkehr!
-
Wesentlich interessanter dürften die Auswirkungen der AirBerlin Insolvenz auf den BER sein. Entschuldigung für den Seitenhieb, aber irgendwie scheint es Berlin nicht so mit der Luftfahrt zu haben...;)
Sehe ich anders. Berlin boomt und ist die meistbesuchte Stadt nach London und Paris in Europa. Da wird eher DUS Probleme haben, die Lücken zu füllen. Gesamt BER wird den Vorsprung vor DUS weiter ausbauen...
-
zu #532:
In verschiedenen Berliner Threads fällt mir auf, dass man immer wieder gerne gegen den Tourismus motzt. Dabei habe ich irgendwo mal gelesen, dass dieser um 20% der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht, die wichtigste Branche überhaupt.
In Berlin hält man die Stadt möglichst hässlich, wohl um die Tourismus-Entwicklung zu vermeiden - immer wieder höre ich, dass sie diesbezüglich einen schlechten Ruf hat. Als meine Frau kürzlich ein Ziel für ein WE wählen konnte, hat sie lieber für Hamburg plädiert. Endlos kann man jedoch auf Zuweisungen aus anderen Regionen nicht hoffen.
Dazu gehört natürlich auch vernünftige Infrastruktur inkl. eines funktionierenden, gut angebundenen Flughafens. Wer aber mit der Bahn anreisen will, merkt schnell, dass der HBf kaum angebunden ist - an das U-Bahn-Netz etwa noch nicht. Wir mussten stets entweder Alexanderplatz oder Zoo ansteuern und dann mit der S-Bahn zum HBf.
Ich bin jetzt wirklich etwas verwundert?! Sie vergleichen Hamburg mit der Tourismusentwicklung in Berlin? Der Berliner Tourismus ist eine der größten wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten überhaupt. Berlin ist die meistbesuchte Stadt nach London und Paris in Europa, mit über 30 Millionen Übernachtungen p.a. Hamburg hat noch nicht einmal halb so viele Übernachtungen und läuft hinsichtlich ausländischer Besucher ferner liefen. Also hier bitte keine Unwahrheiten in den Raum werfen. Die meisten Berliner begrüßen auch den Tourismus in der Stadt. Zudem gehört Berlin zu den TOP5-Kongressdestinationen in der Welt!
-
^ Von der angeblich so wichtigen Autobranche kann ich nichts mehr hören - als ob nicht Alternativen gäbe, etwa die Flugzeugindustrie (Airbus in Hamburg) oder die Bahnfahrzeuge-Hersteller (Bombardier, Alstom usw. - als Standort fällt mir Görlitz ein).
Die Begründung für Hauptstadt-Zuweisungen ist nur beschränkt. Gäbe es den gegenwärtigen Rückfall in Nationalismen nicht, gingen Kompetenzen einerseits zunehmend Richtung EU (Brüssel, Straßburg), andererseits Richtung Regionen (Düsseldorf, Stuttgart usw.) Dass überall die Herzen für Berlin schlagen würden, merke ich irgendwie nicht, eine Symbolwirkung ist nicht da. Das mit dem Mauer-Bonus müsste schon seit 30 Jahren erledigt sein.
Persönlich besuche ich lieber London und Paris, das sind meine Hauptstädte.So ist Berlin nicht mehr als eine der 5-6 größten Metropolregionen neben Hamburg, München, Frankfurt/Rhein-Main, Rhein-Ruhr, die um Investitionen und Besucher konkurrieren. Wenn ich mir die Aussagen im Berliner Unterforum anlese, tun viele so als ob man sich beliebige Flausen leisten könnte.
Sie kennen sich dann aber kaum mit dem Berlin-Tourismus aus, wenn Sie hier Vergleiche anstellen: Berlin ist die meistbesuchte Stadt nach London und Paris in Europa. Da läuft insbes. Hamburg ferner liefen. Und auch München hat noch nicht einmal halb so viele Übernachtungen aufzuweisen. Und es gibt doch wohl keine lebendigere Metropole in Deutschland als Berlin. Und das sage ich völlig wertfrei. Allein schon aufgrund der Größe und der polyzentrischen Struktur... Und auch das bestätigen die Zahlen der inländischen Touristen.
-
^Berlin ist für eine Stadt seiner Größe und Bedeutung ohnehin schon absolut unterirdisch an den Fligverkehr angebunden. Und nein, zum Flugverkehr gibt es heute nicht wirklich eine Alternative! Natürlich kommt man z.B. von Magdeburg aus auch schnell mit dem Zug nach Berlin, aber von HongKong, London, Madrid oder Buenos Aires eben nicht! Unsere Wirtschaft ist eben global, und die wirtschaftllichen Gewinner sind die Städte die eben auch gut erreichbar sind. In Deutschland sieht man das ja gut an den Beispielen Frankfurt und München welche Rolle der Flugverkehr bei der Ansiedlung einer zukunftsfähigen Wirtschaft spielt. Natürlich könnte man jetzt einwenden das in Berlin vor allem Online Start-Ups eine Rolle in der wirtschaftlichen Zukunft spielen und Kommunikation und Arbeit ohnehin mehr und mehr digital stattfindet. Aber auch im Online Bereich wird um die besten Köpfe der Welt gebuhlt, und ein Programmierer aus Seoul wird es sich sicher fünfmal überlegen ob er wirklich nach Berlin zum arbeiten kommen will wenn er bei einem Heimatbesuch 3 mal umsteigen muss und 38 Stunden unterwegs ist.
Kennen Sie sich wirklich aus im Berliner Flugverkehr? Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Daran wird auch die airberlin-Insolvenz nichts ändern. Die Stadt boomt und die Fluggesellschaften scharren schon mit den Füßen. Zudem ist Berlin die meistbesuchte Stadt nach London und Paris in Europa. Da wird es mittelfristig auch mehr Langstrecken geben. Und machen Sie sich mal keine Sorgen um (auch Ihre) Hauptstadt. Wirtschaftlich ging es der Stadt noch nie so gut wie heute. Kaum eine Stadt musste historisch soviel bewältigen wie Berlin.
-
^
Das sind unsinnige Drohgebärden der Fluggesellschaften. Sowie der BER öffnet, wird das kein Thema mehr sein. Und ja: Berlin ist ein touristisches Schwergewicht. Berlin ist die meistbesuchte Stadt nach London und Paris in Europa, kann mittelfristig sogar Paris überholen. Das spiegelt sich schon seit Jahren auch im Luftverkehr wider und wird sich weiter verstärken. Und zum Yield: Schauen Sie mal in die Fachliteratur. Der Yield ab Berlin hat sich extrem verbessert. Glauben Sie, dass ein Manager der klassischen Industrien in Westdeutschland mittlerweile immer noch bereit ist, wesentlich mehr für das Ticket zu bezahlen als ein Manager eines boomendes Start-up-Unternehmens in Berlin? Daher ja auch die Anstrengungen in FRA und MUC, mehr Lowcoster anzulocken...Bitte unnötige Vollzitate des vorigen Beitrags vermeiden! Danke.
Bato -
^^
Es geht hier darum dass die Erschließung per U Bahn ein reines Stückwerk ist. Wenn man schon ein Grossprojekt wie einen internationalen Flughafen neu plant, ist es lächerlich zu sagen: Wir führen die U Bahn bis auf 3 KM heran, weiter geht's dann mit Bussen...Zudem ja den letzten Ausbauplänen zufolge zusätzlich der alte Terminal in Schönefeld auch mit Bussen an den BER angeschlossen werden soll.Ach und internationale Flughäfen sind u.a. mit dem Transrapid angeschlossen an das Stadtzentrum(China), mit dem KAT (Wiener Schnellzug), Arlanda Express (Stockholm) Amtrak (New York Newark) U-Bahn/Schnellzug (Heathrow) S-Bahn/ICE (Düsseldorf/Köln-Bonn) etc. etc. etc.
Auf modernen Flughäfen von Cairo bis Düsseldorf werden Passagiere in Monorails/Schwebebahnen befördert und nicht mehr im Bus...
Auch der BER wird ja eine Express Verbindung erhalten...2020 oder 2024...
Es wird mit Eröffnung eine Expressverbindung geben. Mit den Regionalbahnen ist man in weniger als 40 Minuten bequem in der Innenstadt. Davon träumt München. Eine zusätzliche U-Bahn-Anbindung wäre nett, ist aber nicht notwendig.
-
Wer sagt, dass in TXL ein höherer Yield zu erzielen wäre? Sowie der BER eröffnet, werden auch Lufthansa und Airberlin dort sein. Das Geschwätz von Winkelmann ist doch nicht ernst zu nehmen. Und Lufthansa hat sich immer für den BER ausgesprochen. Im Übrigen liegt es in der Natur der Sache, dass die Fluggesellschaften am liebsten in der Fußgängerzone landen würden. Das beträfe auch München oder Frankfurt. Das ist nicht ernst zu nehmen.
Berlin als drittgrößter und boomender Luftverkehrsstandort ist mittlerweile solch ein Schwergewicht, dass man zwangsläufig weiter auf den Ausbau der Hauptstadt setzen wird. Dies ist ja trotz BER-Verschiebung längst passiert...
-
Eine sehr gelungene Architektur, wie ich finde. Und wann wird endlich einmal mit dem Vorurteil aufgehört, dass in diesen "Luxusbauten" niemand wohnen würde? Ich weiß vom Immobilienmakler persönlich, dass dort sogar zu mehr als 50% Berliner ihren festen Wohnsitz haben. Und die Wohnungen sind ein absoluter Traum, wie ich selbst schon feststellen konnte...