Beiträge von tux77

    U-Bahn tiefer legen

    Dekoratives Anführungszeichen

    In anderen Städten überall auf der Welt mit weit schwierigerem Baugrund als hier funktioniert es ohne Probleme Wolkenkratzer zu bauen, man muss nur mal über den Tellerrand schauen z.b. nach Tokio, Bankok Istanbul ect. ect.

    Da stimme ich voll und ganz zu. Vielleicht sollten wir unsere geradlinige Mentalität beiseite legen und etwas flexibler denken.
    Hat z.B. jemand daran gedacht, die U-Bahn tiefer zu legen? Nicht 5m tief, sondern 50-80m tief, wie es z.B. in Russland allgemein gemacht wird.

    Wir haben ja ohnehin eine behinderte Erfindung Verkehrsinfrastruktur in Berlin, die keiner in der Welt so kennt, nämlich die S-Bahn, welche die ganze Stadt wie eine Mauer teilt und viele Umwege erzwingt.
    Dann muss ja nicht noch die U-Bahn als so eine Behinderung sein. Das kostet alles Geld, klar. Aber die anderen Großstädte der Welt investieren ein vielfaches in die städtische Verkehrsinfrastruktur im Vergleich zu Berlin, was man auch merkt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Weiß eigentlich jemand, was es mit dem Turm im Hintergrund auf sich hat? Der scheint schon eine halbe Ewigkeit saniert zu werden, aber fertig wird scheinbar nichts.

    Auf der DAF Map ist der auch nicht als Bauvorhaben etc. markiert.

    Ich arbeite zufälligerweise in dem seit Ewigkeiten sanierten Gebäude. Eigentlich sollte das Gebäude nur gedämmt werden. Das Problem ist, dass die Dämmungsplatten nicht halten und einige sogar runterfallen. Nun soll alles neu gemacht werden. Ich kann Mal recherchieren, wann es fertig sein soll, falls es jemanden interessiert...

    Das schlimme ist, dass auf der Seite der Warschauer Str. dadurch der Fussgängerweg extrem schmal ist und die rücksichtslosen Radfahren schreien die armen Fussgänger mit Schaum am Munde an, obwohl die Fussgänger (meiste Touristen) nichts dafür können, dass in Berlin alle paar Meter eine Baustelle ist :)

    Pfähle

    Da ich in der Nähe arbeite, habe ich mitbekommen, dass seit einigen Tagen auf der Baustelle Pfähle in den Boden gerammt werden. Unser Gebäude vibriert ordentlich dabei.

    Meine Frage ist, weiß jemand, ob der Boden dort wirklich so schlecht ist, dass man solche Technologien einsetzen muss?

    Das habe ich nämlich in Deutschland noch nie erlebt. Dabei darf das EKZ-Gebäude auch nicht all zu schwer sein, zumindest relativ.

    ^
    Ich habe den Gedanken schon lange in meinem Kopf, wieviel Platz in Berlin durch solche Supermärkte verschwendet wird... dort, wo ein Hochhaus mit Mischnutzung inklusive Supermark im EG stehen könnte...
    Naja, ich bin nicht reich, habe keine Beziehungen und bin nicht in der Stadtverwaltung :).

    Bitte nur zitieren wenn es Sinn macht. Danke
    Bato

    Bitte nur dann Bemerkungen machen, wenn es Sinn ergibt (macht). Danke.
    tux77. Im Ernst, wie soll man sich sonst auf eine bestimmte Textpassage beziehen. Manche Leute haben echt nichts zu tun, finde ich.

    Niemand zwingt dich im DAF Beiträge zu schreiben. Wenn dir unsere Richtlinien nicht passen such dir ein anderes Forum.
    Bato

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ist das nicht völlig egal, ob das überteuerte Hipster "Zellen" sind oder nicht?

    So lange es einen "Zuzugs-Druck" nach Berlin gibt, wird schlicht und ergreifend mehr Wohnraum benötigt. Der Preis reguliert sich durch die Nachfrage so und so von selbst.

    Da haben Sie im Prinzip recht und ich war früher auch der Meinung, dass mehr Angebot in jedem Fall gut für die Preisentwicklung ist.

    Aber wenn man älter wird, versteht man, dass die Welt nicht binär ist. Und so einfach ist die Sache doch nicht.
    Es reicht schon, all die Neubauprojekte in Berlin nach der Fertigstellung zu beobachten. Es steht verdächtig viel leer. Ein sehr hoher Anteil am neuen Wohnraum ist lediglich als Investition gedacht. Für die Eigentümer ist es nicht schmerzhaft, wenn dort keiner wohnt. Der Wohnraum bleibt teuer und steht leer.

    D.h. im allgemeinen liegen Sie doch falsch. Ohne Auflagen, einen bestimmten Anteil am neu gebauten Wohnraum bezahlbar zu halten, nützen solche Projekte dem Großteil der Berliner nichts.

    Ich war übrigens FÜR Bebauung vom Tempelhofer Feld, weil ich die Hoffnung hatte, dass dort wenigstens "Stadt und Land" bezahlbar baut.

    Der überwiegende Anteil an Neubauprojekten in Berlin sind aber leider Luxuswohnungen, die dem von Ihnen angesprochenen Druck keinerlei entgegenwirkt, was man am Leerstand sehen kann.

    Verstehe ich das richtig? Dieser Christoph Gröner hat nicht nur den Postbank-Tower, sondern auch Steglitzer Kreisel aufgekauft, um dort überteuerte Hipster-Schlafzellen (Apartments, sorry :-)) zu installieren?

    Dann gönne ich ihm...., dass es NICHT klappt. Zumindest in Kreuzberg soll der Anteil von bezahlbaren Wohnungen mind. 1/3 sein, und wenn es Gröner nicht schmeckt, dann kann er nach München gehen. Das geht einfach zu weit.

    Am schärfsten finde ich die Prognose Kollhoffs: „Von den elf Hochhäusern werden zwei Drittel in fünf Jahren realisiert sein.“ Also 7,33 Hochhäuser sehen wir in 5 J. :)

    Ich sag mal so: in 5J. sehen wir nicht Mal die beiden längst geplanten Hines- und Monarch-Hochhäuser. Im besten Fall die Baugrube an einem der beiden Standorte, eher von Monarch.
    Und rote Quadrate auf der Alex-Karte kann ich auch hinpinseln und ein wenig rumspinnen :-).

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    Ändert ja trotzdem nichts an der Grundaussage, es ist ein Hochhaus und benötigt teurere Brandschutzaustattung.


    Genau damit möchte ich argumentieren, um zu behaupten, dass man auf jeden Fall höher bauen sollte, wenn man soweiso die Brandschutzvorschriften eines Hochhauses erfüllen soll.

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    Von Abstandflächen und B-Plan vorgaben mal ganz zu schweigen.


    Bin kein Experte, aber ist ein B-Plan wirklich so ein Dogma, das keinen Schritt nach links oder rechts zulässt?

    10 Stockwerke

    Kann mir einer vielleicht erklären, warum man unbedingt auf 10 Stockwerke setzt? Vielleicht habe ich die Begründung überlesen. Vielleicht liegt es daran, dass die Nachbarhäuser meist 10 Stockwerke haben?

    Warum baut man nicht gleich Townhouses, wenn man schon so niedrig baut. Schon zu DDR Zeiten hat man 22-24 Stockwerkige "Typen", wenn man grundflächesparend bauen wollte (bestimmt gab es auch andere Gründe).

    Durch höhere Bebauung hätte man auch einen kleinen Vorteil, dass wenigstens in die ü. 10 Stockwerk liegenden Wohnungen keiner aus den nahe liegenden Häusern reinschauen kann :-).

    Wenn die Begründung ist, dass doppelt so hoch zu bauen die dreifachen Kosten verursacht, dann kann man in den unteren Stockwerken bestimmt Kitas, Öffentl. Einrichtungen, Geschäfte, Böros unterbringen. Es wurden glaube ich nur Geschäfte angesprochen.
    Z.B. in den Hochhäusern in der Leipziger Str. gibt es im 1.OG mind. eine Kita. Bibliotheken, Behörden usw. gibt es auch in der Stadt in den Häusern solchen Typs (22-24 Etagen.).
    Mehr Mischnutzung !!!

    Die Kurzsichtigkeit unserer Stadtplaner haut mich manchmal echt um, muss ich sagen.
    Wenn man natürlich auf eine Stadt voller Studenten und Senioren setzt, kann man ruhig 10-stockwergig auf kleiner Grundfläche bauen, um dort teure Schlafzellen zu integrieren. Dann ist ok :-).

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    ... so eine verkorkste und sinnfreie, aber sehr wohl kostengünstige Alternativverlängerung der U1 zum Ostkreuz bei raus ...
    Nur leider ist auch dies wieder sehr kurzfristig gedacht! Wo ist hier der Nutzen? Anbindung des Bereichs Modersohnbrücke und Anschluss an die Ring- und Regionalbahn am Ostkreuz.
    Was wäre aber mit einer Verlängerung über Frankfurter Tor zur Landsberger Allee? Auch hier eine Anbindung an die Ringbahn, aber eben auch an mehrere Metro-Tramlinien aus Osten, eine sinnvolle Durchquerung von Friedrichshain, Umsteigepunkt zur U5 ...

    Ich bin absolut der gleichen Meinung:

    U1 bis zum Ostkreuz - weniger sinnvoll (ob man an der Warschauer oder am Ostkreuz umsteigt, um die Stadtbahn zu benutzen, wäre relativ egal. Nur für das Ziel "Ring-Bahn" wäre die Verlängerung vielleicht interessant)

    U1 mind. bis zum Frankfurter Tor - wäre viel gewonnen mit relativ wenig Investition (vielleicht 100 Mio. €). M10 könnte dann an diesem Abschnitt sinngemäß benutzt werden, ohne als U-Bahn-Ersatz missbraucht zu werden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Was ist das denn für eine Argumentationslogik? Weil es stellenweise nicht richtig hinhaut soll man den Ausbau des Netzes in die Tonne treten?
    Sogar die U-Bahn ist oft überfüllt, also deiner Logik nach sollte man deshalb auch keine U-Bahnstrecken mehr bauen...

    Komm mal runter!!! Ich habe nie behauptet, dass man U-Bahn STATT Tram ausbauen soll.
    Ich finde es nur unsinnig, dass in Berlin, wo eine U-Bahn sinnvoller wäre, eine Tram-Linie gebaut wird.
    Im Idealfall muss beides weiterentwickelt werden. Das eine, um schnell voranzukommen und das andere, um möglichst nah ans Ziel zu gelangen (Mikroverbindungen). Wenn man aber auf Mofas als Verkehrsmittel für eine Berlin-Paris Verbindung setzt.... kann man machen (aus Dummheit oder Armut), effizient ist es aber nicht.

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    Da nur ich gemeint sein kann: was verkehrsplanerisch schlecht daran sein, soll das umweltfreundlichere Verkehrsmittel gegenüber dem Kfz-Verkehr zu bevorzugen, erschliesst sich mir nicht.

    Thrax

    Ich habe nichts gegen umweltfreundlichere Verkehrsmittel. Und würde gern damit fahren, anstatt mein Auto zu benutzen, wenn diese Verkehrsmittel genug Kapazität hätten. Und das hat M10 zumindest in dem Abschnitt zw. U-Bhf Warschauer Str. und Frankfurter Tor absolut nicht, obwohl da die Tram eigene Spur hat (nach der Warschauer Brücke). Es mag sein, dass es in anderen deutschen Städten funktioniert, aber nicht in Berlin, zumindest auf bestimmten überfüllten Strecken.
    Da gehört definitiv eine U-Bahn hin, die nicht alle 50m anhält und deren durchschn. Geschwindigkeit nicht bei 15km/h liegt, wie bei Tram an dieser Stelle, sondern mind. 30-35 km/h. Dann haben wir auch genug Platz im Wagon für Kinder und ältere Menschen. Bis dahin können diese Gruppen von Menschen solche "umweltfreundlichere", aber total überfüllte Verkehrsmittel absolut nicht benutzen.

    U-Bahn + Tram

    Theseus532 spricht mir wahrlich aus der Seele.
    An vielen Strecken in Berlin fehlt eine schnelle U-Bahn Verbindung (ich denke da immer an raketenschnelle Moskauer Metro).

    Wenn ich z.B. mit meinem Kind vom S-BHF Wahrschauer Str. bis Landsberger Allee fahren muss, sind wir fast schneller zu Fuß. Geschweige, dass in der Tram kein einzelner Pseudostudent den Sitzplatz einer Mutter mit Kind anbieten wird.
    Hier im Forum gibt es übrigens auch solche... diejenigen, die vorschlagen, den Autofahrern eine Spur wegzunehmen... wohl kinderlos und egoistisch.

    Jockel HB: keiner will hier das eine oder das andere. Aber in Berlin wird nun man keine U-Bahn im Sinne von Metro mehr gebaut. Die U55 würde ich als a) unterirdische Tram (zu viele Haltestellen auf so einer kurzen Strecke) und b) Attraktion für Touristen bezeichnen.