Beiträge von Aeppler

    Mod: Beiträge 124-129 aus Thread "Projekt "Ehemalige Frankfurter Rundschau" (auf Eis)" hierher verschoben.
    -----------------


    Breuninger sucht doch einen Standort in Frankfurt in 1-A Lage. Da es die letzte große Brache in Frankfurt City ist, könnte ich mir hier einen Breuninger gut vorstellen.
    Wäre allerdings schade um die tolle geplante Architektur.

    Ich dachte immer, dass der Umbau dem damaligen Zeitgeist entsprach. Interessanterweise habe ich in einem Merian Heft von 1968, also relativ kurz nach Fertigstellung, gelesen, dass der Umbau als völlig misglückt erachtet wird. Wenn es also damals schon nicht als schön empfunden wurde, warum hat man solch eine Perle in der Mitte der Stadt so entstellt? Und wieso kann man dann dieses, ähnlich wie beim Technischen Rathaus, nicht wieder korrigieren?
    Die Hoffnung stirbt zuletzt!

    Sehr gute Neuigkeiten. Es gibt in allen Stadtteilen einige Stadtbildstörende Hochhäuser aus dieser Zeit (z.B. Schwesternhochhaus Schöne Aussicht, Hochhäuser in Bornheim (Inheidener Str.)), die damals mangels Stadtplanung genehmigt wurden und korrigiert werden sollten.
    Ich hoffe das ist nicht der letzte "Plattenbau" der abgerissen wird.

    Nach den neuen Plänen für das Wohnhaus ggü vom neuen Sofitel ist das ein erneuter herber Rückschlag. Wo bleiben die guten Nachrichten?
    Der erste Entwurf von Landes hatte etwas. Das hätte die ganze Gegend aufgewertet.
    Der neue Entwurf ist einfach nur grausam. Das dürfte man in HH nicht bauen.
    Mein persönliches Highlight ist die Aussage von Christoph Mäckler heute in der FR, dass die moderne Architektur versagt hat.

    EU Bankenaufsicht

    Weiss jemand, wieviele Mitarbeiter man bei der EZB zusätzlich braucht, um 6.000 Banken in Europa zu kontrollieren?
    Bin gespannt, wo die EZB diese Mitarbeiter unterbringen will.

    Zu den Objekten untere Berger Str.: Bei der 7 ist glaube ich der Besitzer der nicht mehr fluessig, wenn ich das richtig gehört habe und die Räumlichkeiten der 5 sind riesig groß und ungünstig geschnitten. Hier sind in den letzten Jahren einige Gastronomieprojekte gescheitert.
    Das Bisto Pastis steht seid Jahren leer, weil der Besitzer nicht vermieten will.
    Man sieht, es sind eher andere Gründe, warum Läden auf der Berger leer stehen und keineswegs Anzeichen des schleichenden Verfalls.

    Wenn man die Ansichten aus den Zeitungen ranzoomt, dann sieht man kleine Verkleidungselemente bei Markt 7. Das waeren dann sehr kleine Sandsteinplatten. Sandstein ist schon mal besser als Klinker, aber der Entwurf wirkt dennoch nicht.

    Das ist wohl die spaete Rache fuer die Streichung des Stadthauses. Weder ist der Entwurf ansprechend modern noch passt er sich mit der Klinkerfassade an die Umgebung an.
    Wenn noch Spolien vorhanden sind, die im anderen Entwurf fuer Markt 7 noch teilweise eingeplant waren, dann macht der Entwurf fuer Markt 7 noch weniger Sinn. Auch Markt 14 finde ich enttaeuschend.
    Wieseo entscheidet hier wieder ein kleiner Kreis, was die Mehrheit bezahlen und fuer die naechsten Generationen ertragen muss? Kann man diese Entscheidungen nicht nochmals hinterfragen?
    Zudem will mir der die Riesenflaeche, die vom Roten Hause ueber Schirn entsteht nicht gefallen. irgendwie braucht das Ganze auch eine Fassung am rechten Rand, sonst komm der Charakter des Kroenungsweges nicht richtig rueber. Aber das kann man ja auch noch spaeter bebeauen.

    Weiß jemand, was für ein Projekt zur Zeit in dem Areal zwischen Rendeler Straße und Alt-Bornheim in Bornheim angefangen wird? Hier scheinen erste Abrissarbeiten durchgeführt zu werden.


    hier wird erst einmal abgerissen. der bauherr wollte mehrgeschossig bauen (6etagen). die stadt will aber nur max. 3zulassen. zudem sind auch noch einige anwohner mit berechtigten anspruechen gegen das bauprojekt. das kann also noch dauern. habe die info von einem gut informierten anwohner

    Die Nachkriegsansicht war vergleichbar mit der Vorkriegsansicht. In den 50iger Jahren, waren das Gebäude äusserlich weitgehend wieder hergestellt, bis man sich in den 60igern dazu entschlossen dieses Monster zu erschaffen.

    In einem vorherigen Beitrag wird über die zickzackartige Fassadengestaltung des nun favorisierten Entwurfes des Seniorenheimes gesprochen. Wenn ich das richtig sehe ist das allerdings nicht der Fall. Es muesste sich hierbei um verschiebbare Fensterläden handeln, was in der Zeichnung sehr unruhig daher kommt. Der echte Entwurf kann als durchaus harmonischer sein als wir annehmen.

    Ich würde das alte Polizeipräsidium als Behördenzentrum bevorzugen. Obwohl ich Hochhäuser liebe, einen überdachten Busbahnhof begruesse und mich die Architektur des Campanile fasziniert, finde ich das Campanile Projekt an dieser Stelle völlig deplaziert. Hochäuser sollten m.M. nach nur noch dort gebaut werden wo sie zur Nachverdichtung der bestehenden Hochhausstandorte dienen. Sonst franst die Stadt zu sehr aus, wie bei Projekt Hochvier passiert.

    Ich kennen keinen Frankfurter, der das schicker findet. Das wird wohl eher damit zusammenhängen, dass die vermietbare Fläche, bei Beseitigung der Notdächer, schrumpfen würde. Das ist sicherlich der Hauptgrund, warum die Notdächer immer noch nicht beseitigt wurden.

    Ich habe mir mal den Übersichtsplan angesehen. Hier wird ja unterschieden zwischen Bebauung geplant und abgestimmte/beschlossene Bebauungsplanung, also die schon konkreteren Projekte, die hier auch schon fast alle irgendwie in diesem Forum diskutiert wurden. In der selben Farbe erscheint auch das AOK Gelände in der Battonstr.. Weiß jemand was hier bereits beschlossen wurde bzw. abgestimmt geplant wurde?

    In Beitrag #7 wird angeführt, dass es für diese Ecke keinen Bebauungsplan gibt und die Stadt somit, bei Einhaltung der Vorschriften, genehmigen muss. Laut Bautafel wird das Projekt aber mit finanzieller Unterstützung der Stadt Frankfurt gebaut. Die Stadt haette daher bestimmt Druck ausüben können, wenn sie gewollt hätte. Insofern kann ich nicht nachvollziehen, warum die Stadt die Möglichkeit ungenutzt lässt, eine architektonisch interessante Brücke vom Römerberg über Leonhardskirche zum Karmeliterkloster zu schlagen. Auf dem Land wäre man sicher froh über solch einen Neubau, aber in der Innenstadt von Euro City? Unglaublich!