Ich kaufe sehr viel in der Innenstadt ein: Lebensmittel, Kosmetikbedarf, Bücher, Sportartikel, Jeans, Taschen, Schuhe. Lass doch den Kleinstädten auch ein bißchen Infrastruktur und Verdienstmöglichkeiten übrig! Die veröden sonst auch......
Beiträge von InderSonne
-
-
Stadt bedeutet ja nun auch Veränderung. Vielleicht wird in 5 Jahren der Rosenhof abgerissen? Das ist doch das erklärte Ziel von Herrn Schmalfuß. Dann hätten sie dort prima 1a-Lagen zum neu Bebauen. Weitere 7,5 Jahre sind nichts, was uns stören sollte. Genießen Sie doch einfach den Spielplatz.
-
Dann sind ja nur noch 7,5 Jahre übrig.
-
Hannes Kuhnert: der Name ist zu Ehren des Herrn Joseph von Fraunhofer gewählt, Namensgeber der Fraunhofer-Gesellschaft (Forschung und Wissenschaft).
-
Der Rewe in der Innenstadt ist auch nicht gut mit dem Auto zu erreichen (teures Parkhaus, was sich auch noch schwer befahren lässt) und ist immer gut besucht.
Der Edeka an der alten Post auch: kein Parkplatz, immer voller Menschen! -
arnold: Wieso soll ein relativ guter Lebensmittelladen ein Verramschen sein? Unter Verramschen verstehe ich: Tako, KiK, ErnstingsFamily, Ein-Euro-Fundgrube, Dönerladen, Tattoostudio etc.
-
Ja, das wäre sinnvoll. Am weißen Weg gar keine Abfallwirtschaft mehr. Die Deponie ist ja zu, das Deponieren von Müll auch gar nicht mehr gestattet. Das Heizkraftwerk Nord nach und nach in eine "Energieerzeugungs- und -speicherlandschaft" modernisieren. Runkel wollte das ja schon einmal, und dort auch eine Biogasanlage installieren. Daraus ist dann nichts geworden, wer weiß, ob das inzwischen noch förderfähig wäre.
-
Angeblich haben moderne Müllverbrennungsanlagen doch gar keinen Schadstoffausstoss!
Deswegen will man das Ding ja in den Zeisigwald bauen. Das Heizkraftwerk hat keine 10 Jahre mehr. Eins Energie investiert massiv in andere Geschäftsfelder (modernes Gaskraftwerk an der Annaberger, Fernwärme und Fernkälte, Batteriespeicher zum Abfangen von Spitzen im Stromnetz, Beteiligung an WKA und PV wo es nur geht, Power-to-Heat also überschüssigen Strom in Wärme, damit wieder Fernwärme...). Was nach dem Rückbau das Heizkraftwerkes dann an dem Standort wird, darüber wird sicher nur hinter verschlossenen Türen gesprochen. -
https://de-de.facebook.com/BruehlChemnitz
Da gibt es aktuelle Bau-Bilder von der Aktienspinnerei. Weiß jemand, ob das schon das richtige Dach ist? Oder ist das so eine Art Baudach?
-
Zum Eckhaus Gießerstraße: das ist ein Iraker der dort seit Ewigkeiten an dem Haus rummurkst. Die Fassade wurde mal mit Denkmalmitteln gemacht. Jetzt bauen da ein paar Helferlein dran rum.
-
-
Das soll bestimmt zum Diner passen, so thematisch.
-
Ich zitiere immer wieder gerne Herrn Schmalfuß: "Die Investoren stehen Schlange!".

-
Zurück zum Sonnenberg: ich beobachte immer die Sanierung der Villa Dresdner Straße, Ecke Glockenstraße. Das sind sie nun beim Wiederaufbau der Balkone, Brüstungen und Schmuckelemente. Sehr interessant. Daneben wurde die Einfahrt gepflastert. Leider mit dem einfachsten Betonverbundpflaster, was es gibt. Das finde ich nicht gelungen! Das Ensemble aus Haus und Garten wirkt so gar nicht.
-
Was ich trotzdem auf dem Sonnenberg vermisse, sind gemeinschaftliche Bauaktionen. Also Bauherrengemeinschaften, die dann auch wirklich dort einziehen. Einen Ansatz gab es mal an der Ecke Würzburger/Fürstenstraße. Dort wollte eine Gruppe eine Art Altenheim mit Pflegekräften zum "Selbernutzen" bauen. Sind nie fertig geworden. Ansätze gibt es bei einer Gruppe an der Palmstraße. Dabei gibt es doch viele Grundstücke, die man kaufen könnte, ich meine auch die Agentur Stadtwohnen hatte das versucht. Ist leider nichts geworden. Auch Fassmann hatte wohl versucht, Nutzerkollektive zu finden. Naja, das spricht ja nun wieder gegen meine These des Wandels von sich heraus. Bin vielleicht nur ein bißchen deprimiert oder so.
-
@Elli: Wo siehst du den Unterschied zwischen Architektur- und Bauforum?
-
Mich stören ja auch nicht diese partikulären Sanierungen. Wenn man gar nichts macht, wirds auch nicht besser. Mich stört dieses wohlmeinende "das wird dem Sonnenberg gut tun". Mann, hier wohnen 15.000 Leute. Die meisten freiwillig, das sind fast alles Mietwohnungen, die könnten alle weg. Woanders in Chemnitz ist es auch billig.
-
Joseph, ich bin ganz deiner Meinung. Nur "die Wirtschaft" will das ganz anders. Nach 20 Jahren ist so ein Gebäude abgewohnt, nur als Privatmensch musst du über 50 Jahre abschreiben. Dann suchen die Firmen lieber was Neues ehe sie sich auf Renovierungen einlassen. Der Stadt hat Eins Energie den Plan schmackhaft gemacht, indem sie ein "Energieerlebniszentrum" planen. Ich muss da immer lachen, wenn der Schmalfuß sagt "die Investoren stehen Schlange". Zum Bauen schon, aber mieten und zahlen muss die Stadt, bzw. die städtischen Unternehmen.
-
Die Situation an den Grundschulen ist im letzten Jahr quasi "umgeschlagen". Von zuwenig Kinder für 2 Klassen auf: wir können niemanden mehr aufnehmen. Das ist total krass, genauso ist es in den Kitas und Horteinrichtungen. Das sind alles Kinder mit Migrationshintergrund, Syrer, Afghanen, Iraner, aber auch Bulgaren, Rumänen, Albaner. Das ist ok, es wandelt sich eben. Aber man braucht sich auch nichts schönreden.
Vor allem möchte ich auf dem Sonnenberg keinen zweiten Brühl. So ein totes Disneyland. -
Die Eins Energie will sich vergrößern. Das andere Haus ist auch nur angemietet. Und wie beim technischen Rathaus, lässt man sich nun für die nächsten 20 Jahre etwas Neues bauen.


