Diese Standardtraufe bei EG + 5 Obergeschoßen ermüdet schon ein bisschen. Aus meiner Sicht wird sie immer noch viel zu selten durchbrochen. Aber hey, vor 10 Jahren hätte man in dieser Lage noch 2 oder 3 OG gebaut..
Beiträge von Isek
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Wollten nicht einige GEmeinden gegen den Zensus 2022 klagen? Wie schon erwähnt wird die tatsächliche Einwohnerzahl sicherlich über den Daten des Zensus liegen. Gefragt wurden ja nur Besitzer von Wohneigentum. Selbst im Eigentum lebende PErsonen werden noch mit größerer Wahrscheinlichkeit passende Zahlen liefern. Die Zahlen von Privatpersonen, die ihr Wohneigentum vermieten, sehe ich insbesondere in der Anonymität einer Großstadt schon mit Zweifel. Sicherlich ganz wild wird es bei institutionellen Eigentümern, die zig tausende oder zehntausende Wohnungen besitzen. Da wird es definitv eine relativ hohe Abweichung "nach oben" geben. Wenn jemand an der Tür klingelt oder man einen Zettel zum Ausfüllen bekommt, wird sicherlich schon mal eher die mitbewohnende Student*in oder der Hilfsarbeiter aus der Heimat nicht mitgenannt. Könnte ja vielleicht Probleme bereiten...
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Fast schon so sicher wie das Amen in der Kirche, dass Isek wieder mit Vergleichen zu Wien um die Ecke kommt...
Ein Hinweis: Es gibt hier auch ein Subforum für Wien, dort wären die Bevölkerungsentwicklungen der Donaumetropole sicher thematisch passender aufgehoben.warum? Mir geht es primär darum zu verstehen, warum es in München teils erhebliche Korrekturen gibt und auch die Landesstatistik von der Stadt abweicht. Darüber hinaus ist der Vergleich zu einer benachbarten Großstadt mit vergleichbarem Potential interessant. Hier geht es schlussendlich auch darum, wie realistisch die Prognosen zum Bevölkerungswachstum sind. Im Ausschnitt der letzten 2-3 Jahre bezweifle ich stark, dass die von der Verwaltung erwarteten Steigerungen tatsächlich eintreten.
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Damit liegt aber trotz Bereinigung der LHM immer noch eine Differenz zu den offiziellen Zahlen (bayerisches Landesamt für Statistik) von fast 100.000 Menschen vor. Da fragt mann sich schon….
Gemäß den Zahlen von CityPopulation liegt in diesem Jahr erstmals Wien seit vermutlich über 50 Jahren mit der Einwohnerzahl im Ballungsraum über der Zahl von München. Die Stadt Wien selbst hat nun deutlich über 2 Millionen. Was dort auffällt. Es gibt keinen gezackten Verlauf in der Zeitreihe. Das heißt entweder schaffen die immer „korrekte“ Zahlen oder so etwas wie eine Bereinigung gibt es nicht.
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Die Anker wurden möglicherweise als Temporäranker mit einer Zulassung bis 2 Jahre angesetzt. Manche Ankersysteme haben Zulassungen als sog. Semi-Permanent Anker über 4 Jahre. Darüberhinaus wären es Daueranker, für die deutlich höhere Anforderungen gelten (projektspezifische Eigungsprüfung zur Herstellung durch akkreditierte Stelle, je nach Bauart dauerhafte Revision ect.).
Ob in diesem speziellen Fall schon die Gewerbeaufsicht tätig sein sollte, hängt nicht nur von der DIBt-Zulassung des verwendeten Ankers sondern auch von der Statik des Verbaus ab. Möglicherweise erfordert der Bauzustand aktuell keine Tragwirkung der Anker.
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Mit der Entwicklung / Nachverdichtung in Fürstenried und der deutlich intensiveren Nutzung im Bereich Obersendling ab Aidenbachstraße bis zur S7 wird die U3 erheblich mehr Fahrgäste erhalten.
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das ist aber glaube ich nur ein Vorschlag der lokalen Politik. Leute müssen Zeit haben...
Aber ich glaube, dass die Stadt an der alten Bezeichnung festhalten wird. Für mich klingt a) Baumschule schlichtweg doof und b) manifestiert sich damit der Standort der Baumschule, was langfristig aus Sicht der Stadtentwicklung negativ ist.
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Zur Bauschule Laim/Pasing: In der ersten Diskussionsgrundlage zu STEP2040 war das Gebiet zur Siedlungsentwicklung markiert. Darauf gab es starke Proteste bzw. Proteste mächtiger Personen und in der aktuellen Fassung ist das Gebiet weiter als "Landschaftspark" "Frischluftschneise" ect.ect. markiert. Tatsächlich ist das Freihalten dieser Fläche natürlich verrückt! Insbesondere, da die Fläche größtenteils bis auf Wege gar nicht zugänglich also der Allgemeinheit gar nicht so diehnlich ist. Vielleicht wird wenigstens die aktuelle Baustelleneinrichtungsfläche zur Bebauuung vorgesehen.
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Die physikalischen Grundlagen sind unstreitbar. Was ich bezweifle sind maßgebende Auswirkungen moderner Baubauungstypen, die für München / Mitteleuropa typisch sind auf den konvektiven Wärme-/Kältetransport. Dass sich bei Bebauung insgesamt die gespeicherte Wärme erhöht, was dann zu Nachtzeiten rasch für den Menschen fühlbar ist, ist klar. Aber das hat mit den propagierten Frischluftschneisen nichts zu tun. Vermutlich müsste man schon eine Wand an Hochhäusern errichten, um die Luftströmungen quasi global auf die Stadt betrachtet zu ändern. Lokale Effekte mag es bei bestimmten Bebauungsformen, wie der mittelalterlichen Stadt oder extrem enger Blockrandbebauung geben (Windschatten, Turbulenzen, Akkumulation von Wärme...). Bei diesen Effekten muss man aber auch bedenken, dass wenn sich Wärme irgendwo staut / akkumuliert sich an anderer Stelle das Gegenteil (= überdurchschnittliche Abkühlung) einstellt.
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..der Benefit "kalte Luft" kommt aber nicht durch Hindernisse sondern vom Grad der Bebauung. Das wäre so, als ob ein Sieb Wasser halten könnte oder umgekehrt, wenn Luft so wie Honig wäre. Englischer Garten, Schlosspark ect. unbebaut ergo kühl. München hat vermutlich alles, nur kein Temperaturproblem. Umgekehrt, selbst in Europa leben zig Millionen Menschen in Städten die sehr deutlich wärmer sind. Lebenserwartung gerade in Madrid oder Athen ist dabei erstaunlich hoch.
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Aber auch die LHM allein hat Mittel, falsche Daten zu finden. Alle paar Jahre reduziert sich so die von der LHM gepflegte Einwohnerzahl um einige Zehntausend. Was mir eher suspekt vorkommt, sind Städte wie Wien (zufällige Nennung, da ich mich zu Wien interessiere), die kontinuierlich nur relativ drastische Zunahmen der Einwohnerzahlen kennen. Generell bin ich überzeugt, dass die Überzeichnung der Einwohnerzahlen ein globales Phänomen ist. Kein Land insbesondere im Bereich der Krisenländer oder aufstrebenden Regionalmächte hat Interesse möglichst genau zu zählen. Mit hohen Einwohnerzahlen wir auch effektiv Politik gemacht.
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Hat nicht die LHM angekündigt, an ihren Zahlen festzuhalten? Wer glaubt, dass der Census 2022 besonders genau ist, irrt. Dass aus einer Befragung der Wohneigentümer eine unterzeichnete Einwohnerzahl folgt, ist eigentlich logisch.
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Das Quartiert südöstlich Cosima/Johanneskirchner Straße hat geschätzt deutlich weniger Einwohner pro qkm als die PGA. Einen urbanen Straßenraum gibt es dort bis auf den Quartiersplatz gar nicht.
Entscheidend beim Faktor Anonymity ist neben dem Umstand der Kultur (da ist Deutschland einfach sehr speziell..) aus meiner Sicht nur die Verhältniszahl Wohnungen pro Eingang. Die liegt bei der PGA überwiegend zwischen ca. 15 und 20 bei den Häusern mit 4 bis 7 Etagen. Bei den höheren Blöcken (es werden insg. 3) sind es dann mehr. Aber bei zwischen ca. 15 und 20 Wohnungen je Eingang liegt man quais voll in der BAndbreite des traditionellen Blockrands der Altbauviertel.
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Es ist klomplizierter als der Fachkräftemangel, der ja nur ein Resultat des Systems ist. Im Mittelmeerraum gibt es genau diese Art von Nahversorgung egal ob Kiosk, Cafe oder Restaurant im Überfluss. Dabei sind die Löhne deutlich geringer und auch die grundsätzlich verfügbare Arbeitskraft ist nach Dekaden geringer Geburtenzahlen nicht viel anders als hier. Die Menschen denken selbstverständlich genau wie jede Firma im Rahmen des Min-Max-Prinzipes. Es gibt eben zig andere Möglichkeiten durch das Leben zu gehen, als ein Cafe oder einen Kiosk zu betreiben. Da steht zunächst die Möglichkeit mit Bildung oder auch ohne Bildung (Bauwirtschaft, etablierte Gastro an zentralen Orten ect.) viel Geld zu machen, wenn man sich anstrengt. Aber andererseits kommt man hier auch ganz gut durchs Leben, wenn man gar nicht Gas gibt. Sprich die Absicherung "nach unten" ist gerade in einer bezgl. Wohnraum Hochpreisstadt wie München vergleichsweise attraktiv. Dazu kommt leider ein für mich sehr unverständliches Denken der Immobilienbesitzer (siehe GWG am Standort hier) lieber einen Ladenraum selbst über Jahre leer stehen zu lassen, als den Mietzins zu reduzieren. Für jemanden, der noch nicht richtig weiß wie das Geschäft laufen wird ggf. auch neu in Deutschland ist, erscheint eine Miete von 2.300 Euro kalt für 100 Quardratmeter in einer eben noch nicht etablierten Lage sicher abschreckend. Dazu kommen sicherlich auch extrem hohe administrative Hürden, um selbst etwas einfaches wie ein Cafe oder einen Kiosk zu betreiben. Allein das deutsche Steuerrecht ist halt schon der Wahnsinn.
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Es gibt einige krasse / kranke Beispiele, wo im Erdgeschoß an zentralsten Orten Wohnungen statt zumindest Gewerbenutzung entstanden ist. Von Gastro oder Geschäften spreche ich dar gar nicht mal, welche natürlich noch besser zum Stadtbild passten würden.
Hier in absolut exponierter Lage wurde kürzlich ein Inbiss / Kleinrestaurant in Wohnungen im Erdgeschoß umgebaut: https://maps.app.goo.gl/nAVW6FzYdTApFWyn6
In dem ganzen Erdgeschoßbereich direkt gegenüber von den Pasing Arcaden an der Fußgängerzone wurden in einem Neubau ausschließlich Wohnungen gebaut: https://maps.app.goo.gl/zybGDaC72KXKrh3S8
Aber anscheinend ist es nicht nur ein Problem der Angebotsseite, dass sich die meisten Viertel in München erschreckend wenig urban / lebendig entwickeln: Hier ist ein Ladengeschäft / Cafe / Bäckerrei seit 4 Jahren offen zur Vermietung. https://maps.app.goo.gl/FNGdA61rtvUDddx46 Ich habe sogar Wimmer / Ihle / Zöttl angeschrieben, denen das Inserat bekannt war, aber dennoch zu uninteressant ist. So muss man in einem Viertel in der drittgrößten und reichsten Stadt Deutschlands bei einer Dichte von sicherlich ~10.000 Einwohnern pro Quadratkilometer im Blockrand ab Sonntag 11:30 gut 1,5 km weit laufen, um ein Kuchenstück zu kaufen. Aufenthaltsqualität tendiert hier gegen Null. Insgesamt bin ich von den Versprechungen der Stadtplanung zur PGA somit sehr enttäuscht. Und das passiert geschätzt überall in München.
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Das Viertel ist nach wie vor sehr trocken und bis auf die erreichte Wohndichte sehr vorstädtisch. Einige Projekte - wie auch dieses geben Gewerbenutzung / Gastronomie oder zumindest Cafe oder so etwas wie Arztpraxen an. Realisiert wurden aber nur unbesetzbare Kitas (2 Stück komplett fertig gebaut aber seit Jahren nicht besetzbar) und Fahrradabstellräume. Oder es wurden gleich Wohungen auch im Erdgeschoß gebaut, wo ehemals die Visualsierungen noch Lebendigkeit ausstrahlten. Kurzum die Straßenebene ist sehr banal und man hat wieder nur ein reines Wohnviertel geschaffen. Architektur in Summe Mittelmaß. Freiräume münchentypisch also weder positiv noch negativ auffallend.
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Von einer Phase Vision geht man nun in eine Phase der vorsichtigen Konzeptionierung. Grundtenor ist: Understatement und die Beschwichtigung Interessen marginaler Gruppen. Hierzu gab es am 03.06.2024 eine Pressekonferenz und am 06.06.2024 eine öffentliche Veranstaltung. Unter der Projektseite gibt es Unterlagen, wobei am aussagekräftigsten noch Skizzen zur möglichen Führung von U-Bahn und Tram Linien sind (siehe Beschlussentwurf Ideenwerkstatt Abschnitt 4), die etwas von der Struktur und Nutzungsdichte der Bebauung erahnen lassen.
Mein Vorschlag wäre hier im Gesamtkontext der städtebaulichen Herausforderung bei einem Bekenntnis zu Weiterentwicklung der Stadt recht rasch Zielgrößen quantitativ anzugeben. Stadtbau war immer mit Verlusten und Chancen verbunden. In diesem Zusammenhang sollte so hart wie es klingt, die ländliche Einbettung von Feldmoching in Agrarlandschaft keine Zukunft haben.
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umgekehrt: Was bringen acht dicht bebaute Parzellen, wenn diese durch üppige Grünzüge durchtrennt und von einem Landschaftspark umgeben sind? In Summe ist das dann auch nichts anders als eben die Mischung in Hadern oder Pasing-Obermenzing. Unterschied für mich aktuell ist nur die Perspektive in Zukunft auch etwas vom Landschaftspark oder den immer noch vorhandenen Äckern zu bebauten.
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Ja ja, schon klar, dass es innerhalb der 6 qkm leere und volle Flächen geben wird. Das ist aber in den besagten Stadtteilen nicht anders. Und die kommen allesamt sehr vorstädtisch rüber. Bleibt noch die Möglichkeit, die landwirtschaftlichen Flächen aus dem sehr engen Korsett des nur 315 qkm großen Münchens umzuwidmen.
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Wie soll das sinnvoll sein? Für die Fläche der SEM aug 6 qkm werden 30.000 Einwohner vorgesehen. Das bedeutet eine Dichte von 5.000 EW/qkm. Damit wird nur oder nicht einmal der Mittelwert der Dichte der gesamten Stadt erreicht. Runter gebrochen auf Stadtviertel wird hier einfach Moosach, Hadern oder Pasing-Obermenzing nachgebaut. Sollte man nicht eher Dichten um die 10.000 EW/qkm anstreben?