Ich stimme Cowboy voll und ganz zu!
altbaufan: Ziemlich unqualifiziert, was du da zur Gestaltung der Hainspitze schreibst.
Beiträge von sobriquet
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@ DavE LE
das eckhäuser eine wichtige städtebauliche funktion erfüllen (müssen), sehe ich genau so... ich bin beruhigt, dass du das mit dem dach nicht so ernst gemeint hast
denn der eckbau, um den es geht, ist aus meiner sicht wirklich ein wichtiges zeugnis der DDR-architektur und damit hast du wohl mit dem begriff "kunstwerk" recht
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ich bezog meine antwort auf die bilder von DAvE LE...
ich wollte mit dem "professionell" auch nur höflich erscheinengenerell sollte man sich überlegen, was man da schreibt...das thema heißt: "umgang mit dem bauerbe", wenn ich das noch einmal betonen darf!!!!

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stimmt! beide gebäude grimmaische str 17 (jetzt nikolaistr 1) und Grimmaischestr 19 (löwenapotheke) sind gebäude aus der mitte der 80iger jahre... und: das gebäude der löwenapotheke mit gauben und satteldach??? ich muss doch sehr bitten! das ist keine professionelle aussage zu diesem gebäude
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soweit ich weiß, bleib es ecke nikolaistr- /ecke grimmaische str erst mal alles so, wie es ist... kein abriss und neubau... aber vielleicht bin ich da nicht auf dem laufenden?
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ach schade.... KARO ist mit seinem entwurf so innovativ und mutig, und dennoch sensibel mit der bauhistorie und dem bauumfeld umgegangen. das ist mein persönlicher standpunkt, den ich immer versuche zu vertreten und somit eindeutig mein favorit. irgendwie glaube ich, solch ein impuls hatte leipzig schon immer in punkto baukultur und das hat die stadt auch immer ausgemacht... naja. es sollte nicht (so) sein
. es lag wohl am viel zu eng kalkulierten budget für die fassadengestaltung. solch eine gebäude hätte die grimmaischestr. eindeutig geschmückt. -
nun ja... ich weiß auch von dem fakt, das ist nicht ganz vom tisch zu wischen...
aber man darf dennoch gespannt sein!
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was ist das für eine sinnlos-unterhaltung? keiner weiß, was architektenbüros ggf. innovatives (!!!) zu zeigen haben. also abwarten und nicht schon negativ spekulieren.
p.s.
der bestehende bau an der grimmaischen straße ist architektonisch nicht so verwerflich, wie er hier dargestellt wird. -
@ Heinrich
danke für die tollen infos. ich selber laufe täglich am gebäude vorbei...(allerdings zu früher stunde) und habe den austausch der fenster noch nicht bemerkt. umso mehr freut mich dieser umstand!
gerade humboldstr 2a ist ein so wichtiger bau: ursprüngliches verwaltungsgebäude der betonwerke löser & kell, 1922/1923 errichtet. ungewöhnlich für die zeit war das hohe walmdach des gebäudes.
trotz konstruktiver klarheit, ein beispiel dafür, dass es den architekten wichtig war, das gebäude in das architektonische umfeld einzubinden und nicht eine neue konsequente neuinterpretation architektonischer leitlinien durchzusetzen. -
@ RMA
ursprünglich gab es ein zurückgesetztes Dachgeschoss (ich schätze um 1910 oder später? hinzugefügt), dass durch eine balustrade aus der entstehungszeit teilweise verdeckt war. was jetzt zu sehen ist, ist das ergebnis der andauernden sanierung. der bestehende dachbereich wurde vergrößert und erhöht, z.t. völlig neu gemauert. es wird also so schnell keinen rückbau geben.
also bloß nichts weiter neu bestucken!!!! das hält man ja im kopf nicht aus...hedges
was meinst du mit der aussage: "...eine der ersten fassaden des ranstädter steinweges"? -
DaseBLN
entstuckung gab es auch in LEJ, auch wenn du dass ggf. nicht erkennen willst
was glaubst du, warum die fassade bis vor ca. einem jahr ausgesehen hat???? -
@ DaseBLN
Was heißt hier "dem alten Gebäude jetzt künstlich einen modernen Look zu geben"??? Wir alle kannten nur einen (relativ) modernen Look - der ist nämlich beim Umbau, als die Fassade geschliffen wurde (Ende 30iger Jahre oder Anfang 50iger Jahre?), entstanden... Disneyland ist jetzt entstanden!Riesz
stimmt... und das mit dem Dachbereich von Jacobstraße 2 finde ich auch nicht besonders glücklich gelöst... der Turmbereich ist wenig sensibel in der Ausführung, (Proportion, Haube, Fenster...) und generell gehört er da auch nicht hin! -
[quote='DaseBLN','RE: Leipzig: Hotels in der City - Bestand und neue Vorhaben']^ nach deiner Logik ist doch das Verkleiden eines alten Gebäudes mit einer modernen Fassade erst recht absolute Fantasie.
wenn aber das alte nicht mehr da ist, und ich mit den heutigen mitteln und einer zeitgemäßen gestaltung etwas neues schaffen kann, ist es was völlig anderes. hier wird so getan, als ob es mal so ausgesehen hat! was für einen sinn hat das? das ist doch der springende punkt! ich verstehe euch "stuckfanatiker" in dem sache echt nicht!!!
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keine sorge... generell freut mich ja auch jedes sanierte haus, und die ecke gewinnt schon dadurch, dass der lange leerstand nun endlich beendet wird. die lage für ein hostel ist gut gewählt.
und bei "modern" muss man ja nicht immer nur an glas und beton denken.
bei dem eckhaus hätte mir schon deshalb eine modernere, nicht rückwärts gewandte fassadenstruktur gefallen, weil die später aufgesetzte, zusätzliche (dach-)etage viel besser in ein einheitliches konzept eingebunden hätte werden können... so sieht es doch merkwürdig aus. und hier im waldstraßenviertel haben wir so viele schöne baudenkmäler aus der sog. gründerzeit, dass sich unser zeitgeist vielleicht ganz gut hätte integrieren lassen. -
Na wenn das der Anspruch ist: "Es sieht besser aus, als vorher"... ich weiß nicht.
Mit dem Geld hätte man auch der Fassade einen modernen, schlichten Anspruch verleihen können, mit zeitgemäße Materialien (wozu ich Stuck nun mal nicht zähle) und gänzlich ohne angeschraubte Fantasie. -
Generell finde ich Stuck ein sehr schönes Dekorationsmittel. Und wenn man an Gebäuden fehlenden Stuck ergänzt, und dabei die Sensibilität besitzt, die Fassade wieder so herzustellen, wie sie zur Erbauung erdacht war, ist es ein willkommenes Stilmittel. Wenn aber Zierrat einfach "nur so" oder "so ungefähr" angebracht wird, und wie in dem Falle Jacobstraße 1, aus meiner Sicht unvollständig bzw. denkmalpflegerisch zweifelhaft, dann lehne ich eine solche Praxis ab! Schau dir nur den merkwürdigen Dachbereich und den Übergang Fassade zum Dachaufbau an, die fehlenden Kapitelle an den Pilastern im Eckbereich und, und, und... das sind alles halbe Dinge, unsensibel in der Ausführung und nur auf "es sieht wieder hübsch aus" getrimmt...
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Stuck ist aber etwas aus vergangenen Zeitepochen... Wo ist der Bezug zum "hier und jetzt"??? Und diesbezüglich hat es nichts mit "Rekonstruktion" zu tun... da ist etwas frei erfundenes, nicht zeitgemäßes an die Fassade "gepappt" wurden... Ich lehne diese Praxis ab!
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Ich habe gerade noch einmal die Originalfassade mit dem, was da neu gestaltet wurde, verglichen: die Struktur und das Gesamtbild stimmen durchaus, es ist dennoch sehr viel "Fantasiestuck". Und da verstehe ich den ganzen Zirkus nicht! Was soll das? Motto: "Wir Schrauben Stuck und Verzierungen an die Fassade und gaukeln dem unwissenden Betrachter was vor!" Eine Entwicklung, die ich nicht ganz nachvollziehen kann!
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Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass man als Investor einen gewaltigen Aufwand bei der Wiederherstellung der Fassade betreibt, und dann bei der Fenstergestaltung spart?! Irgendwie passt das aus meiner Sicht nicht zusammen, wo doch jeder weiß, wie wichtig die Fenster für eine attraktive Fassade sind. Merkwürdig finde ich auch die schmiedeeisernen Balkone zur Jahn-Allee ohne Funktion. Irgendwie Enttäuscht das Projekt mehr, als das es mich persönlich freut. Eine moderne, zeitgemäße Fassadensanierung hätte mir besser gefallen.
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DaseBLN, vielen dank, das herman walterbild hilft mir schon weiter