Ich würde nicht darauf wetten, daß auf Werbung und Möbel verzichtet wird. Derzeit hat sicherlich niemand Interesse, in einer leeren Geisterstation Werbung aufzuhängen. Oder gibt's andere Stationen, wo man auch auf die Einnahmen verzichtet? Und Sitzmöglichkeiten, Notrufsäulen, Kameras, Anzeigen etc. werden doch noch sicherlich eingebaut. Vermutlich hat man's aufgrund der Bauarbeiten erstmal weggelassen, um mehr Platz zu haben und weil diese Einrichtungen noch ohne Verwendung sind. Aber, wie gesagt, nur meine Vermutung.
Beiträge von plantscher
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Trotz Fleck schön.

Ist das da unten das Gebäude der neuen Uni?
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Walters Vorgänger Kossak geht gerade hart mit der HC ins Gericht, egal ob Gebäude-Mix, Grünflächen, Dichte, Preise, Elbphilharmonie, Architektur, da kriegt alles und jeder was ab. Teilweise sicherlich berechtigt, aber die Auszüge gleichen ja fast einem verbalen Amoklauf. Aber nun gut, demnächst kommt auch sein Buch raus...
HAFENCITY NUR FÜR REICHE
Ex-Oberbaudirektor: „Von Beust hat die Stadt verkauft“
http://www.mopo.de/politik/hafenc…0,16813304.htmlEX-OBERBAUDIREKTOR RECHNET AB
Egbert Kossak: „Die HafenCity ist eine Schande“
http://www.mopo.de/politik/ex-obe…0,16813610.html -
Typisch HH! Langweilig und mittelmäßig!
Zum Glück! Protziges "Mehr Schein als Sein" hat sich zum Glück noch nicht ganz etabliert. Mir gefallen die Tanzenden Türme ziemlich gut, auch wenn ich mir gewünscht hätte, daß solche innerstädtischen Flächen eher für Mietwohnungen genutzt werden. Hotels gibt's beim BNQ ja schon mehr als genug. Aber als Firmensitz bzw. Bürostandort halte ich die Ecke für "ungünstig".
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Also daß es in Hamburg nicht genug Flächen gibt, die man für Bauprojekte nutzen könnte, würde ich nicht sagen. Wobei ich die Bevölkerungsdichte Hamburgs aus dem Spiel lassen würde, weil das politisch-administrative Grenzen sind. Würde man die landwirtschaftlichen Flächen Bergedorfs oder Harburgs einem Nachbarland zuschlagen, würde sich für "die Stadt" nichts ändern -- aber auf dem Papier die Bevölkerungsdichte von heute auf morgen deutlich nach oben schießen. Genau wie im Falle einer Länderfusion und einer Reform, wodurch direkt angrenzende Städte als Stadtteile oder Bezirke zugeschlagen werden.
Prinzipiell würde ich die Nachverdichtung in den Vordergrund rücken. Das ist sicherlich nur mein subjektiver Eindruck, aber wenn ich durch Teile Wilhelmsburgs oder auch Lokstedts (Richtung Hoheluft) unterwegs bin, fallen mir sehr viele Baulücken auf, wo ich mich immer frage, wieso man dort kein Gebäude in der Größe der angrenzenden Gebäude baut. Und sowas ist mir schon in etlichen Ecken der Stadt aufgefallen. Oder zwischen zwei fünfgeschössigen Bauten ist nur ein Flachdachbunker im Stile des Logos oder McDonalds Hoheluft (letzteres macht ja zum Glück bald Platz, wie es schon seit 50 Jahren dort gewollt ist). Oder natürlich der eher niedrige Bau, also wenige Geschosse, in sehr städtischen Gebieten.
Und gleichzeitig find ich aber, trotz allem Aufschrei gegen Versiegelung, daß Hamburg durchaus noch Ecken hat, die man sinnvoll für größere Projekte "opfern" könnte. Vor allem dort, wo bereits eine relativ gute ÖPNV-Veribndung vorhanden ist und man nicht darüber spekulieren muß, ob man eine teure Verbindung in 10, 15 Jahren baut. Beispielsweise zwischen den S-Bahnstationen Billwerder, Mittlerer Landweg, Allermöhe und Nettelnburg. Also zwischen den Gleisen und dem Naturschutzgebiet Boberger Niederung. Derzeit sieht es aus, als wenn dort nur (wenig) Landwirtschaft betrieben wird. Wohnen sehe ich da, jedenfalls aus der Luft, nur entlang der Straße "Billwerder Billdeich". Natürlich will ich nicht das gesamte Gebiet mit Gebäuden zuklatschen, aber finde durchaus, daß dort noch Potential und Platz für vernünftiges Wohnen vorhanden ist. Ist ja auch recht schön dort. Mit der S-Bahn (für die man keinen Cent in die Hand nehmen muß, außer evtl. mehr Wagen aufgrund zusätzlicher "Kunden") braucht man von den vier genannten Stationen zwischen 11 und 18 Minuten. Das ist in etwa die Dauer, die man mit der U2 von Hagenbecks Tierpark bzw. Christuskirche benötigt. Oder Straßburger Straße und Farmsen (U1). Vielleicht entstünde dann ja irgendwann der Eindruck, daß es sich bei Bergedorf nicht um eine eigene Stadt handelt.

Hab mal kurz nachgerechnet, wie groß die Fläche dort in Bergedorf ist, wenn ich die JVA bzw. A1 als nordwestliche Grenze nehme. Komme auf insgesamt 6,6km² bzw. 663 Hektar, selbst wenn ich einen großzügigen Abstand zu Gleisen und Autobahn lasse. Und davon kann man nicht ein, sagen wir mal, Drittel "abknipsen"? Mit 2,2km² wäre so ein Gebiet so groß wie die Hafencity, hat bereits eine gute MIV- und ÖPNV-Anbindung und Bauen dürfte dort auch nicht teurer als direkt am Wasser sein.
Aber apropos Hagenbecks Tierpark, für mich ist es auch etwas unverständlich, daß -- was ich erstmal begrüße -- zwar einige Schrebergärten bei der Hagenbeckstraße verlagert werden sollen, aber man dort einen "Stadtpark Eimsbüttel" schaffen möchte statt Wohnraum zu schaffen. Insgesamt haben die Einwohner dort bereits ziemlich viele, schöne Parkanlagen, wie dem Amsinckpark, hinter dem (nach einigen weiteren Schrebergärten), bereits das Niendorfer Gehege beginnt, an das ebenfalls kleine Landwirtschaftsbetriebe (und Pferdezucht, glaub ich) angrenzen. Direkt umgeben von "Wohnstadtteilen" wie Schnelsen, Niendorf und Eidelstedt. Oder wollte man die Buslinie 5 und die Straße 447 nicht noch weiter belasten?

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Aus gegebenen Anlaß: Bewohner und Initiativen berufen sich nun auf Fritz Schumacher ("Apfelbaum braucht Wurzelraum") und wollen eine Kleingartenanlage, die für viele wie ein "Wohnzimmer" sei, gegen eine dichte Neubebauung verteidigen. Insgesamt will man nämlich die Gentrifizierung und die "übertriebene Verdichtung" des Stadtteils vermeiden. Na, um welchen Stadtteil könnte es sich handeln?
Tipp: etwa 2.000 Einw./km² (Vergleich: Niendorf 3.100, Winterhude 6.500, Barmbek Süd 10.000 und Hoheluft-West 18.000) und ein Durchschnittseinkommen (je Steuerpflichtigen) von knapp 90.000€.
Und dabei geht's um maximal 80 von 250 Parzellen und für Ersatzflächen ist bereits schon oder wird noch gesorgt.

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Das kann ich so nicht stehen lassen, da die zweite genannte Prognose erst nach dem Koalitionsbruch erstellt wurde und der Effekt beim Wähler nicht abzusehen war.
Durch den ganzen S21-Heckmeckkram (und weiteres) waren die Grünen bundesweit auf einem Hoch, während man in Hamburg von Ahlhaus alles andere als erfreut war. Auch die Grünen, die gegen Ahlhaus als Senator stets gewettert haben, aber nach von Beusts Rücktritt ihre warmen Sitze dann doch behalten wollten -- bis es in den Umfragen gut aussieht, um mehr Prozent zu erhalten. Das ist nichtmal bei der GAL ein offenes Geheimnis. Von ihrem Ergebnis im Februar waren sie deshalb auch sehr enttäuscht, obwohl sie gegenüber der vorherigen Wahl an Prozenten gewannen. Mit so einem Verhalten, inkl. all dem Hin und Her bei Schulreform, Moorburg usw., macht man sich halt nicht nur Freunde. Und Mitte November waren die Grünen bundesweit bei deutlich über 20% (http://www.wahlrecht.de/umfragen/dimap.htm). Taktisch nachvollziehbar, aber im Endeffekt nicht sonderlich klug, um seine Ziele durchzusetzen. Der Zeitpunkt (Stadtbahnfinanzierung, Haushaltsfragen, ...) war ziemlich unverantwortlich gewählt, genau wie die Forderung, jetzt, wo es gut steht, überstürzt eine Neuwahl zu wollen. Sprich, Koalition auflösen, fix ein paar weitere Plätze ergattern und schnell weitermachen. Bloß da sind selbst grüne Hochburgen in Hamburg ziemlich eingebrochen. Selbst Fukushima brachte viele Stammwähler nicht zurück.
(so, mußte auch mal meinen Senf nochmal dazugeben, tut mir leid;))
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Eine Baugenehmigung ist nicht identisch mit Bebauungsplänen oder gar, wie in diesem Falle, Baustufenplänen. Eine gewisse Planungssicherheit muß es geben und wenn bis dato kein Bedarf für neue Pläne vorhanden war, sind die alten natürlich weiterhin gültig. Ein neuer wurde ja durch Bürgerentscheid abgeschmettert. Wenn ein B-Plan nach zehn Jahren verfällt oder überholt werden muß (selbst wenn sich gar nichts verändert?), dann haben die Bezirke kaum noch anderes zu tun. Was soll das auch bringen? Daß man sagen kann "der ist noch keine zehn Jahre alt, aber identisch mit dem aus 1955"? Unnötige Arbeit, wenn man mal Einblicke hatte, wie aufwendig das Aufstellen eines solchen Plans ist.
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Tja, da sieht man die ganze Lächerlichkeit der Hamburger Verkehrspolitik. Wahrscheinlich laufen die Busse ständig an der Leistungsgrenze. Mir tun bloß die Fahrgäste leid, die sich wieder in kleineren Bussen drängen müssen. Wie kann man nur so ignorrant sein.
Vielleicht hat die Lächerlichkeit aber auch, verbunden mit dem plötzlichen Protest bestimmter Stadtbahngegner gegen den ÖPNV-Ausbau ohne Schienen, den positiven Effekt, daß die Pläne doch nochmal aus der Schublade rausgekramt werden.
Erst vor einem Monat* hat Hartmann (HVV) nochmal bekräftigt, daß an der Stadtbahn früher oder später kein Weg vorbeiführe und daß man, gerade auch auf der Linie 5, mit einem weiteren Anstieg der Fahrgäste rechnet, für den die Busse einfach nicht ausreichen. Wenn jetzt noch die XXL-Busse wegfallen ...
* http://www.mobil.abendblatt.de/hamburg/kommun…bahn-kommt.html
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Hm, ich dachte ja zuerst, daß irgendwelche Hochhäuser an den Elbbrücken sowie ein Parlamentsgebäude am Baakenhafen eher nur Gedankenspielereien (einzelner Architekten) fernab konkreter Vorstellung der Stadt wären. Aber Jörn Walter spricht unter anderem von einem Platz, an dem er sich ein "richtiges großes 150-Meter-Ding" vorstellen könnte: http://www.mobil.abendblatt.de/hamburg/kommun…-am-Wasser.html (letzter Absatz)
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Ob eine U-Bahnstation auf der Veddel den Menschen viel bringt, wage ich persönlich auch zu bezweifeln. Irgendwie verstehe ich ebenfalls noch nicht so ganz, was dieser gewaltige "Ausflug" nach Osten bringen soll, wenn mit Elbbrücken und Harburg Rathaus bereits zwei S-Bahn-Stationen gekreuzt werden. Wer zwischen Harburg Rathaus und Elbbrücken wohnt, steigt halt in die entsprechende U-Bahn um, wenn er in der Hafencity arbeiten sollte. Der Rest fährt ja wahrscheinlich eh Richtung Hbf. Oder "pendeln" so viele Menschen beispielsweise zwischen Wilhelmsburg bzw. Elbbrücken und dem Reiherstiegviertel, die auf eine U-Bahn-Linie angewiesen sind? ^^
Einen Nutzen hätte man wohl lediglich in Kirchdorf Süd. Aber wäre da nicht eine S-Bahn-Station sinnvoller? Ich weiß nicht, wie die Strecke dort genau aussieht, aber die Gleise der Bahn sind "nur" 500 bis 1.000 Meter von sämtlichen Gebäuden entfernt. Ich weiß, ich weiß, 400 Meter, aber das hat man vielerorts nicht und eine Verbesserungs wär's aus meiner Sicht allemal. Für ältere Bewohner gibt es dort ja bereits Buslinien. Und für die jungen Menschen sollte die Distanz auch nicht unzumutbar sein, wenn ich an meinen morgigen Marsch zur U-Bahn zurückdenke ... zumal östlich und westlich der Gleise auch Menschen wohnen, die dadurch angebunden würden.
Das würde, also der zusätzlich Stop mit An- und Abfahrt, zwar die Fahrzeit vielleicht um zwei Minuten (?) verlängern, aber dafür würde die U4, wenn sie vom Adolph-Menge-Platz zur Kornweide verläuft, deutlich schneller vorankommen. Und als Verkehrsplanungslaie würde ich vermuten, daß es auch bei weitem günstiger wäre. Vielleicht würde es ja auch noch weitere Kosten sparen, wenn die Linie (Ab A.-M.-Platz) zwischen der Reichsstraße und der Georg-Wilhelm-Straße zeitweise oberirdisch verläuft wie bspw. die U2 vor und hinter Hagenbecks Tierpark, um dann bei der Alten Harburger Elbbrücke den Fluß zu überqueren und dann, ach, was sabbel ich.

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Ja, auch im Zuge des relativ neuen DVB-T ist der Fernsehturm weiterhin in Verwendung. Würde man ihn demontieren, weil eine Sanierung zu teuer würde, müßte man dennoch -- möglichst zentral -- ein Gebäude dieser Art wieder errichten. Dezentrale Lösungen, wie die Funkmasten auf den Mundsburg-Türmen, sind für den Rundfunk schwierig durchzusetzen (teuer in Errichtung und Wartung) und auch nicht ganz unbedenklich. Also müßte ein entsprechender Turm wohl errichtet werden. Dauerhaft in der Nähe der Antennen möchte wohl niemand wohnen. Und sollen die Hamburger über einen langen Zeitraum ohne Rundfunk auskommen? Wenn es ein neuer Turm sein soll, dann wohl eher an einem anderen Ort, um die Türme parallel laufen zu lassen und den alten abzuschalten. Auch wenn sich der aktuelle Standort gut eignet.
Im Übrigen ist die Bezeichnung "Telemichel", zumindest unter Hamburgern, wohl noch unbekannter als Heinrich-Hertz-Turm. Telemichel hört man von Touristen(führern) und gelegentlich in der Boulevardpresse. Kenne keinen Hamburger, der ihn jemals so nannte. Er heißt schlicht und einfach "(der) Fernsehturm".

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Und noch ein Holzhaus fuer Wilhelmsburg! Laut Mopo soll auf der IBA ein Hotel mit 82 Zimmern in Vollholz-Bauweise entstehen.
Plus Café, Shop und so weiter. Hätte gedacht, daß der Kruse es diesmal etwas weniger auffällig angeht, nachdem sein Wirtschaftsprojekt im Niendorfer Gehege scheiterte. Aber immerhin bleibt sein Vorhaben nun in den Händen seines Freundes Andreas Heller, na sowas. Vielleicht verläßt er ja nun bald freiwillig das quasi kostenlose Forsthaus in Niendorf und zieht nach Wilhelmsburg.

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Statt ein Schiff umzurüsten und die teure Liegezeit zu verlängern, geht man im Zweifel an einen anderen Hafen. Gibt ja genug Auswahl in unserer Gegend.
Mich würde interessieren, an welchen Häfen der USA was für Landstromanlagen installiert sein sollen. Auf meiner letzten Reise in die Staaten haben wir uns stets selbstversorgt. Dagegen gibt es in fast allen europäischen Häfen Landstromanschlüsse -- aber eben nur für kleinere Einheiten (bspw. Marineboote oder kleine bis mittlere Trawler). Hoff ich mal, daß nicht solch ein Anschluß in den USA mit den schwarz-grünen Träumereien gleichgesetzt wird.
Auch kann ich mir noch nicht konkret vorstellen, wie ohne Weiteres ein großes Schiff mit wenig Personal via Schuten, auf welchen stromerzeugende Aggregate installiert sind, angeschlossen werden soll.Jedoch kenne ich mich nicht mit dem Aufbau und den Liegezeiten von Kreuzfahrtschiffen aus. Aber haben die in Hamburg, gegenüber Tankern und Frachtern, eine nennenswerte Bedeutung? Ansonsten wirkt das wie eine Imagekampagne, wo einige stolz sagen: Kuckt mal, wir versorgen (ganz wenige) Schiffe jetzt mit fossilen Brennstoffen selber. Hatte eigentlich anderes von der SPD erhofft ...
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Wo wir beim Thema S-Bahn bzw. DB sind:
Die Schienenkapazitäten des Hamburger Hauptbahnhofes sind nahezu ausgereizt. Das ergab jetzt die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage von Ole Thorben Buschhüter (SPD). [...] Eine Kapazitätsanalyse kam nun zu dem Ergebnis, dass "hauptsächlich im Zeitraum von 6 bis 20 Uhr Engpasssituationen" auftreten. Nun muss die Bahn innerhalb von sechs Monaten einen Plan mit Lösungsmöglichkeiten erstellen und bei der Eisenbahnaufsichtsbehörde vorgelegen. [...] Würde die S 4 in Richtung Ahrensburg gebaut, würden im Hauptbahnhof täglich bis zu 104 Regionalzüge wegfallen.
http://www.mobil.abendblatt.de/hamburg/kommun…e-erreicht.htmlDa Ramsauers geliebtes München nun erstmal keine Olympiade beherbergen wird, dürfte vielleicht etwas Geld lockerer sitzen, um die S4 schneller voranzutreiben.
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Öhm, also wenn man bei Google "Hafencity-Universität" eingibt und die letzten Nachrichten liest, stellt sich heraus (bzw. andere "Fakten" sind nicht zu finden), daß es keine Mehrheit oder gar einen Beschluß für eine Fusion gibt. Das Thema wurde von der Bürgerschaft an den Wissenschaftsausschuß übertragen und dann wartet man ab, ob es überhaupt zu Einsparungen kommt, wenn HCU-Studenten an der TUHH (und dem dortigen Niveau) ausgebildet werden -- und ob die Einsparungen eine Streichung sowie Investition (wo ist Platz und Wohnraum in Harburg?) rechtfertigt.
Ob der Präsident der TUHH es begrüßen würde, daß er mehr Studenten unter seinen Fittiche hat, ist dafür auch relativ egal. Zumal 80% -- wenn man dem Abendblatt Glauben schenkt -- der Aufträge des HCU-Neubaus bereits vergeben sind. Was soll die Stadt mit dem Gebäude machen? Wer soll ein solches Uni-Gebäude mieten oder gar kaufen? Ist ja nicht gerade ein Schnäppchen. In den Kosten von 70 Mio. -- die sich gerne erhöhen können -- sind Grundstückspreise in ebenfalls zweistelliger Millionenhöhe noch nicht einmal einberechnet. Wenn man den Bau nun stoppt und sämtliche Pläne ändert, sofern das rechtlich möglich ist, werden die Kosten wohl noch weiter in die Höhe schießen. Wieso es nicht trotzdem als Uni-Gebäude, ob nun für HCU oder TUHH (als Außenposten einer Fakultät für Baukunst und tralala) sei mal dahingestellt, wird mir nicht ganz klar. Gibt es in Harburg einen gewaltigen Überschuß an Hörsälen und Arbeitsräumen? Der Antrag der FDP wies ja auf ein paar wenige Doppelstrukturen wie bspw. das Präsidium hin. Ob sich das bei einer Uni, die 13 Mio jährlich erhält, so gewaltig auswirkt, wenn es einige Stellen weniger gibt, mag ich nicht beurteilen. Würde aber eher einen sechsstelligen Betragen vermuten.
SPD: Fusion dreier Hochschulen denkbar
Stapelfeldt sieht Uni-Fusion skeptischNun, für die Studenten der HCU wäre es wohl ein Vorteil, wenn sie dann nicht unter einer solch chronischen Unterfinanzierung leiden, wie es -- laut der Bürgerschaftsdebatte letzte Woche -- bisher der Fall war. Ob der Senat aber bereit ist, den Etat für diese Studiengänge entsprechend zu bezuschussen, ist auch fraglich.
Meine Vermutung: Wissenschaftsausschuß stellt fest, daß die Ausbildung an der HCU ziemlich bill.., pardon, günstig ist und behält die HCU. Zwei Niveaus unter einem Dach wird schwer zu erklären sein. Und in der Verwaltung sind Einsparungen sowie Zusammenlegungen ja möglich -- gab's ja bereits in der Vergangenheit.
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Mod: Unnötiges Zitat entfernt. Gruß, Dykie!
Tech-ni-sche U-ni-ver-si-tät Ham-burg-Har-burg?

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Nur so als Frage: Der Anteil von 57 Mio. Euro bezieht sich aber nur auf die erste Teilstrecke und den Betriebshof, nicht aber auf das gesamte Netz und alle dafür nötigen Fahrzeuge, um die Stadtbahn auch wirtschaftlich betreiben zu können, oder?

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Zumindest mit der S4 könnte im Osten Hamburgs einiges verbessert werden. Um diese Linie ist es jedoch in letzter Zeit eher ruhig geworden. Ich meine in Erinnerung zu haben, daß es zuletzt nicht sicher war, ob sich der Bund beteiligt -- ansonsten wäre es für Hamburg und Schleswig-Holstein ziemlich teuer. Nach der möglichen Erweiterung, die man auf Wikipedia sieht (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…hn_Projekte.png) haben die Bramfelder auch nichts von dieser Linie. Eine "Halbring"-Verbindung zwischen S4, S1 und ggf. S3 wäre aufgrund der Kosten (Kauf von Grundstücken) wohl kaum machbar und würde, da viele stets Richtung Innenstadt müssen, auch (zeitlich) nicht allzu viel bringen, denke ich.
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Bahnchef Elste hält ein Weiterbau gen Wilhelmsburg wohl erstmal für Zukunftsmusik:
MOPO: Zum Schluss: Wann macht die U4 den Sprung über die Elbe?
Elste: Zunächst wird sie von der HafenCity-Universität bis zu den Elbbrücken verlängert. Den Sprung über die Elbe sehe ich in diesem Jahrzehnt nicht. Erst müssten Wohnungen in Wilhelmsburg im hohen fünfstelligen Bereich gebaut werden. Bis Kirchdorf-Süd unterirdisch zu fahren, dürfte rund eine Milliarde Euro kosten. Das muss sich schon lohnen.
http://www.mopo.de/hamburg/politi…18/-/index.htmlWas mich nur wundert: Waren erste Überlegungen nicht, daß die U4 in Richtung Reiherstiegviertel gebaut wird, um die dortigen Wohnungen, die bisher per Bus mit der S-Bahnstation Wilhelmsburg verbunden waren, anzuschließen? Daß nun von Kirchdorf Süd die Rede ist, verwundert mich etwas -- ansonsten müßte die Bahn ja einmal schräg durch Wilhelmsburg fahren und ggf. die S-Bahn (unterirdisch) kreuzen.