^ Absolut. Aber die Visualisierungen sind auch schon wieder verschwunden auf der Projektseite. Hoffentlich kein schlechtes Omen...
Naja, ich hab sie ja gesichert...
Beiträge von Hans Dampf
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Ziemlich große Überraschung; jedenfalls hat mir keiner gesagt, dass HGHI offenbar bei den benachbarten Grundstücken zugegriffen hat... das Ding wird riesig!

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Der Vergleich der Reaktionen kann aber nicht gelingen. Eine Analogie setzt stets einen vergleichbaren Sachverhalt voraus, der hier aber nicht vorliegt. Wie ich bereits darlegte, muss man hier von zwei völlig unterschiedlichen Ausgangssituationen ausgehen. In ihrer Architektur und Formgebung war die Bauakademie ein Novum, ein Vorreiter dessen, was die Industriearchitektur im 19. Jhd. noch hervorbrachte. Das Unbekannte stieß gerade deswegen auf Ablehnung und nicht, weil es sich nicht in die vorhandene, ebenso oftmals aus Backstein bestehende, Bebauung einfügen wollte.
Nach der im 20. und 21. Jhd. vollzogenen Evolution der Moderne, die in den kriegszerstörten Städten unfassbar große Freiflächen zu ihrer Entfaltung vorfand, wird uns heute in der Mitte Berlins durch diesen Kubus keine Neuigkeit, keine große Idee mehr präsentiert, sondern eine Gestaltung, die wir zu Genüge kennen und weshalb der Bürger aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung mit der Moderne nunmehr mit Fug und Recht sagen kann: „Keine Experimente. Hier nicht.“
Ich traue dem Bürger eine gewisse Entwicklungsreife zu, und die artikuliert sich heute glücklicherweise in der Ablehnung architektonischer Bevormundung durch eine abgenutzte und gescheiterte Formensprache. Und genau aus diesem Grund, mit genau dieser Erfahrung, baut man in Frankfurt das Dom-Römer-Areal und nicht etwa etwas „noch Moderneres“.
Der Grund der Reaktionen ist also ein völlig anderer und das ist doch das Interessante dabei. Damals die Ablehnung des revolutionär Neuen, heute die Ablehnung des Überkommenen. Zu sagen, beide Gruppen seien „konservativ“ ist eher gewagt. Der Erkenntnisgewinn, der heute vorliegt, und dessen Schlussfolgerung, ist doch der entscheidende Unterschied in den Ablehnungstatbeständen.
Immer noch auf die Kraft des Bruches zwischen Alt und Neu zu setzen und zu hoffen, diesmal werde der entscheidende Wurf aber gelingen, ist mittlerweile konservativer, als es sich mancher Anhänger der Moderne ausmalt. -
Das gering auflösende Werbefilmchen ist spätestens seit Beitrag #235 bekannt. Neu sind aber 2 zusätzliche Webcams - auf den Baucontainern befindlich und daher leider wohl nur von beschränkt temporärer Natur.
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Der Vergleich geht fehl. Die Bauakademie kann man im historischen Kontext gegenüber den mittelalterlich geprägten Stadtkernen als innovativ bezeichnen; nach Bombenkrieg und Wiederaufbau strahlt die Moderne (leider) meist nur noch gähnende Langeweile aus.
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@ Konstantin (und OT)
Zu Punkt 2: Jein. Richtig ist, dass im Bauplanungsrecht keine Vorgaben gemacht werden, die ein Bauvorhaben an der Ästhetik scheitern lassen, solange es sich in den durch die vorhandene Bebauung vorgegeben Rahmen einfügt. Der wäre nach der Rspr. dann überschritten, wenn städtebauliche Spannungen verstärkt oder begründet werden, die städtebauliche Harmonie gestört wird oder das Vorhaben eine negative Vorbildwirkung entfaltet. Das betrifft allerdings die Errichtung von baulichen Anlagen.
Der Abbruch baulicher Anlagen kann nach § 79 BauO Bln angeordnet werden, wenn die Anlage im Widerspruch zu öffentlich-rechtlichen Vorschriften errichtet oder geändert wurde und nicht anderweitig rechtmäßige Zustände hergestellt werden können. Möglich wäre es daher, dass die Errichtung einer Anlage gegen § 9 BauO Bln und damit gegen das Verunstaltungsverbot verstößt, wonach bauliche Anlagen weder selbst verunstaltet wirken dürfen noch die Umgebung verunstaltet werden darf. Dabei muss der sog. gebildete Durchschnittsmensch in seinem ästhetischen Empfinden verletzt sein, also die Anlage als hässlich empfinden (ständige Rspr. seit BVerwGE 2, 172). Im Bauordnungsrecht spielt daher der „Geschmack“ durchaus eine Rolle; der Verstoß gegen § 9 BauO Bln kann mithin zu einer Abbruchsanordnung führen. -
Am 3. Juni wird es zur Einweihung 2 parallele Erstflüge geben. Die Lufthansa startet von der südlichen Bahn mit einem A 380, Air Berlin zeitgleich von der Nordbahn. Aeroflot beendet 5 Stunden früher das Kapitel Schönefeld mit einem Flug nach Moskau.
Und das Beste: es sind noch Plätze frei!

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Interessante Diskussion, die wohl immer wieder aufflackern wird.
Natürlich stellt die Marienkirche im jetzigen Zustand einen Fremdkörper dar. Aber mit dem kann ich eher leben, als mit einem Abriss, der zum Glück nicht einmal in der DDR stattgefunden hat.
Ich halte es für vorteilhafter jegliche Veränderungs- und/oder Bebauungspläne für das gesamte Areal zwischen Schlossneubau und Bahnhof Alexanderplatz zum hiesigen Zeitpunkt in den Schubladen zu lassen. Nicht, weil eine Bebauung abzulehnen wäre, sondern weil man sich heute (noch) an den unwirtlichen Platten, die das Gebiet nördlich und südlich größtenteils einrahmen, baulich orientieren müsste. Eine Orientierung an diesen hielte ich aber für grundfalsch, da wir wissen, dass sich der Zeitgeschmack aufeinander folgender Generationen am zeitlichen Gesamtkontext gemessen, sehr schnell ändern kann. Und hier habe ich die Hoffnung, dass er sich zum besseren entwickeln wird. Natürlich werden Plattenliebhaber einwenden, dass ein Abriss überhaupt nicht zur Debatte steht. Das mag sein, aber warten wir 20-30 Jahre ab. Wer hätte bei der Wiedervereinigung gedacht, dass das Palasthotel keine 10 Jahre mehr stehen wird…
Wie auch andere bereits geschrieben haben, sollten zunächst Molkenmarkt und Klosterviertel entwickelt werden. Auch das Areal östlich des Hackeschen Quartiers bedürfte einer Neubewertung. Wenn das gelungen ist, kann man weitersehen. Ich halte Eile hier für keinen guten Ratgeber. -
^ Da ist die Stangenware von Gründerzeit und Jahrhundertwende aber um einiges ansehnlicher... also Dein Argument zieht nicht so richtig.
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Interessant, Kosten zwischen 24 und 40 Mio Euro, Steigerungen noch nicht mit eingerechnet. Ich fass' es nicht, reißt diesen häßlichen Kasten endlich ab, diesen Schandfleck zwischen Schloss und Großem Haus. Dieses Gebäude ist doch keine würdige Heimstatt für das Parlament eines der wichtigsten Bundesländer Deutschlands und einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas.
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Na, mal abwarten. Putzmeister ist (war) auch Weltmarktführer...

Von dem Türmchen ist auf dem Bild leider nicht viel zu erkennen, aber die Ufos sehen ziemlich "swag" aus!
Würde mich eher freuen, wenn die umgesetzt werden. Ohlsen, wo siehst du dort 'Bilder'; ich sehe nur eines. -
^ Keine Webcam, aber auf der FB-Seite des Polizeipräsidiums gibt es relativ neue Bilder und weitere Informationen zum Geschehen vor Ort.

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Ojemine, meine grausamsten Vorstellungen werden Wirklichkeit. Dazu muss man nicht viel sagen, die Bilder sprechen tausend Worte.
Und was sagt die Jury? "Der preisgekrönte Entwurf besticht durch seine „zeitlose Eleganz“ sowie seine sorgsame Platzierung und Proportionierung." Alles klar.Hier noch eine Fotostrecke in der BZ mit den haufenweise "Zweitplatzierten".
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^ Also mit gefällt der Bahnhof mit seiner in Stein gegossenen Monumentalität durchaus. Insbesondere die beiden riesigen frontseitigen Rundbögen sind eine Formensprache, die man heute eigentlich so gut wie gar nicht mehr in der Architektur wiederfindet. Auch die große Schalterhalle schafft eine würdige, eines Großstadtbahnhofs angemesse Empfangslobby für die Reisenden. Umso schlimmer finde ich die Umgestaltungspläne der Bahn an dieser Stelle, die die Großzügigkeit der Halle wegnehmen werden. Aber man kann ja schon froh sein, dass es keinen Komplettabriss des Bahnhofsgebäudes geben wird.
Die Attribute "kalt" und "abweisend" verwendest du als Fan von Glas, Stahl und Beton... Weißt du, warum das Kunstmuseum am Schlossplatz nachts am angenehmsten und schönsten wirkt? Weil dann die Travertinwände im Innern 'erleuchten'!
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Ein nicht rückwärtsgewandter Mensch würde andere Pläne entwicklen.
Du weißt aber schon, was man in Frankfurt/Main in allernächster Zukunft anstelle des Technisches Rathauses erbauen wird? Hälst Du die Frankfurter Bürger für rückwärtsgewandt? Hälst Du Dich für fortschrittlicher, weil Du ein Anhänger der Moderne bist? Nun gut...

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Liebe Leute, jetzt mal nicht gleich in alte Abwehrreflexmuster verfallen. Der Autor spricht doch einige richtige Dinge an, wenn auch manchmal etwas plakativ, die wir selbst kaum bestreiten können.
Und uns allen ist doch daran gelegen, dass das, was im Zuge von S21 geplant und umgesetzt wird, zur Urbanität der Stadt beiträgt. Die ist zwar richtigerweise nicht gänzlich planbar, aber man kann die Weichen in die richtige Richtung stellen und das sollte das Hauptaugenmerk der heutigen Stadtplanung sein.
Die hier von fast allen gelobten Pariser Höfe sind doch ein vielversprechendes Projekt, welches zeigt, dass man sich nicht mit drittklassiger Sparkassenarchitekur zufrieden geben muss. Zurecht wird die LBBW als kalt und abweisend bezeichnet, die zwar mit Großzügigkeit und Monumentalität (für Stuttgarter Verhältnisse) punkten kann, aber zum Thema Urbanität absolut nichts beiträgt.
Kritik muss man nicht vorbehaltlos gelten lassen, aber es schadet der Selbsterkenntnis wenig, wenn man sich mit ihr wenigstens auseinandersetzt. Wenn ich sage, Stuttgart ist an vielen Ecken nicht schön, dann nicht deshalb, weil ich ein Nestbeschmutzer bin, sondern weil ich mir wünsche, dass sich daran etwas ändert!
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**128 bis 133 verschoben von S21-GD, A new hope
Ich weiß nicht, wo dieser Artikel am besten aufgehoben wäre, ich setze ihn jetzt hier hinein: Alan Poseners Plädoyer für ein schönes Stuttgart.Eigene Beiträge. Wir sind keine Linksammlung.
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Obwohl die Visualisierungen natürlich stark dem Auge des Betrachters schmeicheln, kann man mit dem Entwurf noch einigermaßen zufrieden sein. Wenn man sich die Fassade der neuen Stuttgarter Stadtbibliothek (Bibliothek 21) in Erinnerung ruft, trifft es Berlin relativ gut...
Entscheidend für den Eindruck wird das Oberflächenmaterial sein. Zu präferieren wäre hier sicherlich der gleiche Sandstein, der auch für die Schmuckelemente des Stadtschlosses Verwendung finden wird. Im Übrigen soll sich der Bau ob seiner historischen Umgebung dezent zurückhalten - was dieser Entwurf wohl tut.
Schön fände ich es, wenn man im Erdgeschoss ein Café platzieren würde - mit einem fantastisch einmaligen Blick. Zur Namengebung hätte ich den Vorschlag "Café Helms", als Reminiszenz an das historische, einst gegenüberliegende Etablissement.
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Okay... Mich würde interessieren, was für eine Flagge das ist und warum sie sich auf dem Gebäude befindet. Sieht irgendwie amerikanisch aus... Grundsätzlich empfinde ich sie optisch nicht als störend, eher als zu klein dimensioniert für die Gebäudemasse.
NB: Wegen der Lücke zur marokkanischen Botschaft blieb eine höfliche Anfrage meinerseits bei dieser leider unbeantwortet. Schade, ich hätte den Grund für dieses Mysterium gern aus erster Hand erfahren.
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^ Ich glaube für ein Mehr war eher der Wille nicht vorhanden. Ganz bewusst hat man diese Kunststätte in seinem ruinösen Zustand belassen wollen, worauf ja auch in der Presse häufig genug hingewiesen wurde. Offenbar weils gefällt und um die lokale Künstlerszene nicht auf die Palme zu bringen (siehe auch Artikel Tagesspiegel). Deshalb glaube ich nicht, dass man aus der Not eine Tugend gemacht hat, sondern dass der Zustand auch bei dreifacher Geldmenge so belassen worden wäre.