Beiträge von ruhrbaron


    Möglicherweise geht bald der Tiefbau los, etwas weiter südlich an der Stromstraße zur Spree hin wurden erste Aufständerungen für eine Wasserhaltung aufgestellt.


    Ist die Wasserhaltung ein spezifisches Berlin Problem?
    So aus anderen Städten kenne ich es so nicht. In Düsseldorf habe ich es zwar bei dem neuen Ubahnbau gesehen, aber nicht bei normalen Bauprojekten.


    Liegt das am Sand oder am zu hohem Grundwasserspiegel?

    Derzeit werden 2 Varianten zur Nachnutzung des Opel Werks II und III untersucht.


    Variante 1 sieht eine Konzentration der noch bestehenden Opel Logistik Betriebe auf Werk II. Diese Variante sieht auch eine Anbindung des Geländes über die Somborner Straße vor.


    Variante 2 befasst sich mit dem Fall, wenn Opel seine Aktivitäten nicht auf einem Standort konzentriert.


    http://www.derwesten.de/staedt…er-dauert-id11213395.html

    U-Bahn dürfte wohl utopisch sein. Es wäre viel einfacher und sinnvoller die Siemensbahn zu reaktivieren und über Gartenfeld hinaus in einem großen Bogen nach Tegel zu verlängern. ......


    Denke dies ist wirklich die kostengünstigste und schnellste Variante zur Erschließung des Areals.
    U5 oder U7 bis nach Tegel verlängern ist richtig teuer und kostet Zeit.
    Da macht eine Reaktivierung und Weiterbau der Siemensbahn mehr Sinn-


    http://www.qiez.de/reinickendo…ahnnetz-verbinden/3814583


    BTW schöne Strecke


    https://www.youtube.com/watch?v=FZBunIa-qik

    Eine Frage an die Bauingenieure hier.
    Sind Brückenkonstruktionen aus Stahl wie in diesem Bild standhafter als Stahlbetonkonstruktionen?
    Die Frage zielt in Richtung Instandhaltung und Witterungsbeständigkeit.
    Man hört ja die letzten Jahrer häufiger, dass viele Auto- und Eisenbahnbrücken aus Stahlbeton marode seien und erneuert werden müssen.
    Sind reine Stahlbrücken da zäher?


    Kollhoff hatte in seiner Ursprungsplanung sogar ein deutlich höheres Hochhaus an der Stelle vorgesehen.


    Ich finde die Idee mit einem Hochhaus an dieser Stelle besser als das jetzig im B-Plan vorgesehene halbe Hochhaus.


    Ich fände es einen interessanten Kontrast gegenüber des Altbaus Landgericht, dem geplanten kleinteiligen Neubaugebiet und dem Roten Rathaus ein Hochhaus zu sehen.
    Dies sollte aber kein Glaspalast oder Invest-Stange sein, sonder eher in Richtung Kollhoff_tower am Postdamer Platz gehen http://de.wikipedia.org/wiki/K…lhoff-Tower,_20060603.jpg


    Zum einen passt die Materialwahl zum Roten Rathaus und die Gestalt erinnert eher an 20er, 30er was m.E. gut zu dem Landgericht passen bzw. keinen zu krassen Schnitt darstellen würde

    Ich staune ja, dass Ihr das als NRWler so entspannt seht.


    Bin ja Westfale und keine Rheinländer :D


    Nein aber jetzt im Ernst.
    Ich finde man sollte solche Themen sachlich betrachten, fernab irgendwelcher gefühlsbeladenen Lokalpresse. Gilt für jedes Thema...


    Bezüglich des Gestzes gebe ich dir recht. Dies ist ein totaler Schlingerkurs und man versucht das durchzufinden ohne das man auffällt. Politiker halt. Anstatt Dinge anzusprechen und anzugehen werden diese ausgesessen...


    Ein Thema oder Kritikpunkt ist die Ineffizienz und der Informationsverlust in den Ministerium. Dieses Argument wird auch in meinen Links von Seiten Politik gebracht.
    Dem kann ich nur zustimmen und denke die meisten kennen es aus ihren Jobs. Klar geht viel über skype, Lync und Mails aber ein Gespräch auf dem Flur bringt oft mehr.
    Auch kennen denke ich einige die Probleme die auftreten wenn nach Fusionen aus firmenpolitischen Gründen 2 oder mehrere Hauptverwaltungen existieren.


    Auf der Proseite stehen wie du sagtest den Wegfall von Reisen und ein Gewinn an Arbeitszeit, denn Reisezeit ist keine Arbeitszeit.
    Beispiel: 3Std. Besprechung in Berlin, 1Std. Anfahrt nach Köln/Bonn, 2Std. Flug mit Einchecken, 1-2 Std. Warten in Tegel, 1 Rückflug, 1Std. Heimweg
    Also 5Std. Verlust dies jede Woche und für zig Mitarbeiter.


    Kosten stimme ich zu sofern nicht schon geplant, liegen bei den nötigen Neubauten in Berlin.
    Dagegen kann man aber eingesparte Renovierungskosten und Verkaufserlöse gegenrechnen.


    Also Bonn hat in den letzten Jahren 20T neue Jobs angesiedelt und liegt nicht auf einer Insel in Brandenburg.
    Bonn ist 20km von der Mio-Stadt Köln entfernt, 80km vom Ruhrgebiet ~8Mio,
    140km von Frankfurt, 60km von Aachen, 140 km nach Luxenburg, 180km Brüssel und 230km Amsterdam und liegt an dem Hauptbinnengewässers Europas.
    Denke da werden sich Käufer für alte Ministerien finden insbesondere wenn die Politik sich einsetzt.

    Wie so oft bei solchen historismus-angehauchten Neubauten verkommt jedoch die sogenannte Beletage eher zu einer "Small-Etage", was irgendwie einen billigen Eindruck hinterlässt.


    Denke hier erkennt man einfach, dass die Beletage dank Fahrstuhl nicht mehr ganz unten sondern oben liegt.
    Ist zwar schade aus architektonischer Sicht aber menschlich verständlich, dass man lieber den weiten Blick genießt und nicht jeden in die Wohnung schauen lassen will. Daher kann man oben mehr Geld verlangen oder verbauen als unten

    Der Neubau und Umzug des Innenministeriums scheint die Berlin/Bonn Diskussion neu zu beleben.
    Durch den Umzug des BMI scheint unser Innenminister das Berlin-Bonn-Gesetz ausgehebelt zu haben, weil er sein Ministerium in Berlin konzentriert.


    http://www.deutschlandfunk.de/…ml?dram:article_id=306924


    auch greifen einige Zeitungen das Thema auf http://www.tagesspiegel.de/kul…-provisorium/9808176.html


    Ich finde eine Neubewertung des Gesetzes ist überfällig. Was damals okay war, um eine Kleinstadt vor dem Verlust des alleinigen "Großarbeitgebers" zu schützen, trifft heute nicht mehr zu. In Bonn sind in den letzten 20Jahre gut 20.000 neue Jobs im Nichtregierungsbereich geschaffen worden.
    Mittelfristig sollten m.E. dann alle Bundesstellen nach Berlin ziehen

    ^^Man sollte endlich ein bundesweites Projektteam gründen, welches jedes staatliches Großprojekt abwickelt. Dann sollten viele der jetztigen Probleme bei S21, Berliner Flughafen,... vermeidbar sein.
    Es ist nicht zielführend. Wenn immer Leute beteiligt sind die so Projekte das erste mal machen, muss man sich nicht wundern. Nichts gegen die Leute. Es liegt einfach in der Natur der Sache. Ich unterstelle mal, wenn man alle Leute, die BER abgewickelt haben, jetzt in einem fiktiven Großflughafenprojekt (sagen wir mal Hamburg) einsetzen würde, würde der Flughafen pünktlich fertig, weil die in Berlin ihre Hausaufgaben gemacht haben. Setzt man aber frische Leute aus Hamburg, Schleswig-Holstein ein, wird man m.E. selben Schiffbruch wie in Berlin erfahren.


    Es braucht nur ein Blick in die Industrie.
    Wenn Eon oder RWE neue Kraftwerke bauen oder alte Kraftwerke modernisiert, macht dies eine konzernübergreifende Abteilung.
    Die tägliche Instandhaltung in z.B. einem Walzwerk (Motor kaputt,...) macht der Standort. Wenn aber eine gesamte Walzstraße getauscht wird, wird Krupp da ihre Projektabteilung ansetzen, die nichts anderes als Neubau und Umbau macht.
    Gleiches läuft in der Chemie.


    Bei Staatsprojekten darf sich da jeder Landkreis selbst versuchen. Dies ist ineffizient und sollte endlich beendet werden

    Wieso? Das ist Kaufpreis, nicht Miete. Und nicht Gelsenkirchen-Nord, sondern Berlin-Mitte. Und, ach ja: Es ist ein "Designer"-Objekt, also bitte! :D Dieses Ding verdeutlicht meiner Meinung nach vor allem eins: Geschmack kann man nicht kaufen.


    Auch wenn das Design-Objekt nach Gelsenkirchen aussieht, ist der Preis etwas hoch:D 1Mio. wäre okay:lach:


    Aber ernsthaft. Die Wohnung sind für den Normalo nichts.
    Aber für Leute bei denen Geld keine Rolle spielt, ist es auch nichts, weil es nichts hat.


    Kurz um:
    Design für den Normalo
    Preis für Exklusive


    Fehlschlag! Mal schauen wer das kauft und wo die Preise landen

    Was ich bei den Planungen sehr schade finde, ist das sich zu sehr auf die Fischerinsel, die Breite Straße und deren Architektur bezogen wird.
    Ich sehe eine "hochmoderne" neue Pertrikirche aka gendergerecht Bethaus ;-) und modernes cöllnisches Rathaus.
    Ich finde die Planungen okay, wenn man nur die Fischerinsel so wie sie ist und Breite Straße im Istzustand betrachtet. Man sollte aber auch mal in die andere Richtung schauen und dies heißt Norden also Stadtschloß.
    Ich habe ein Gebiet welches direkt ans historisches Stadtschloß grenzt, in dem jeder Plattenbau weggerissen wird oder wurde und nur noch alles stehen bleibt was vor 1900 gebaut wurde. Ich meine BerlinEcCinere zeigt es schön mit dem Kaufhaus Herzog.


    Also das ist ein Entwicklungsgebiet von 400x300m, welches ans Stadtschloß anschließt und wo nur noch "alte" Häuser stehen werden von 17Jhr. bis 19Jhr.
    Ich finde die bisherige Planung fehl. An der Seite zur Fischerinsel kann man ja gerne auch Richtung Kontrast zu dem Alten billige Gewerbegebietsarchitektur zeigen, aber die andere Straßenseite sollte historischer werden, ruhiger und nicht so auf max. Geschosshöhe und Rendite veranlagt sein.
    Eigentlich ein Übergang von der Museumsinsel über Stadtschloss, durch ein Viertel welchen dein Geist des Nikolaiviertels aufnimmt und zur Fischerinsel einen Übergang zwischen alt und neu bildet.


    Ich habe nun mal den Eindruck es wird nur die Fischerinsel und der Mühlendamm gesehen. Wenn es gewollt ist das man aus einem Haus welches auch im Gewerbepark Bielefeld stehen könnte aufs Stadtschloß sehen kann, dann wird dies wohl einen Grund ;-)
    Obwohl ich bezweifel, dass das Stadtschloß und die Bestandsgebäude bisher ausreichend betrachtet wurden

    Wie soll denn der Neubau von IA und IB aussehen?
    Eine 1 zu 1 Kopie oder spendiert man paar Etagen mehr. Man weiß ja nie wie sich der Campus entwickelt.
    Welche Bauweise? Wieder Plattenbau?


    Bisher habe ich hierzu wenig gefunden.
    Es dreht sich sehr viel um den Rückbau und die Baustellenbelastung.