Das Münchner Umweltreferat kommt offenbar zu ähnlichen Ergebnissen wie das LUBW. Die Geschwindigkeitsbrenzung ist in der Summe kontraproduktiv.
Eben das einzige was hilft ist a) eine Verstetigung des Verkehrsflusses und b) eine Reduktion der KFZ --> Fahrverbote/City Maut/Erhöhung Parkgebühren + Ausbau ÖPNV oder c) die Industrie baut endlich saubere + leise Autos
Wie lange hält Fritzle schon die Senkung des Autoverkehrs um 20% hoch und wie schlägt der Erfolg durch? Eben.
Eben die Politik drückt sich um die wirklichen Lösungen, siehe oben. Ein Tunnel der in 10 Jahren fertig ist ist jedoch keine Lösung für Probleme die jetzt akut sind. Beispiel dazu Ausbau B27 https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.verkehr…76b94e2406.html
Schon fast tägliche Radlpropaganda, Pedelec-Manie, Car-sharing, hat alles zwar irgendwo seine Berechtigung, aber viele Leute fahren trotzdem unbeirrt mit dem Auto durch Stuggi. Warum? Weil der Umstieg zumindest im Beruf und Alltag mangels Alternativen eben keinen Sinn macht.
Totaler Quatsch, viele sind einfach immer noch bequem bzw. das autofahren ist nicht teuer genug. bzw. der öpnv nicht günstig genug. alternativen gibts für die meisten wegeverbindungen zuhauf.
Es muss halt einfach auch einen funktionierenden Konsens geben lieber Ohlsen.
Richtig, bloss die Autoindustrie und sehr viele KFZ-Besitzer sind an diesem Konsens nicht interessiert. Siehe nichteingehaltene Selbstverpflichtung der Industrie und kein Rückgang des Individualverkehrs an Feinstaubtagen. Insofern reicht das dann auch mal mit den Nettigkeiten.
Es freut uns alle das du eine direkte ÖNV-Verbindung zu deinem Arbeitsplatz und auch noch eine erschwingliche Wohnung in der Stadt gefunden hast.Das du all denen die dieses Glück nicht haben ständig nur noch das Leben schwerer machen willst zeugt ganz entgegen deiner Selbstwahrnehmung übrigens nicht von einem besonders edlen Charakter!
Erschwinglich ist relativ, ich zahl wohl deutlich mehr als der Mietspiegel. Aber ich wohne bewusst dort eben deswegen um die Wege zu verkürzen. Und weil ich eben kein Auto besitzen will. Und die gesparten 2000-3000 Euro/Jahr die mich so ein KFZ (exklusive Sprit, da sollten die Kosten einem Jahresticket für die Öffis ähnlich sein) können dann eben in die Wohnungskosten investiert werden. Dafür stehe ich aber nie im Stau und brauch auch keine Stunde zum Arbeitsplatz. War also eine bewusste Entscheidung.
Insofern hat das alles nix mit Glück zu tun, ich verzichte halt bewusst aufs Auto um mir anderes leisten zu können. Und glaub mir ich (mit Kindern) stehe wohl im Vergleich zu dir wirtschaftlich schlechter da.
Anderen will ich das Leben nicht schwerer machen, aber ich hab halt einfach so wie viele andere Stadtbewohner auch keine Lust mehr auf Dieselgestank und Autoverkehr. Und ich bewerte die Gesundheit aller eben ein bisschen höher als die Bequemlichkeit einzelner.