Beiträge von kulturschaffend

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    @ kulturschaffend
    Dann gibst du ja damit auch zu, das für die Demonstrationen der Gegner das gleiche gilt, sehe ich das richtig? Halten wir fest: Für beide Seiten gelten die Zahlen der Polizei!

    Es gelten die glaubwürdigeren Zahlen.

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    und wo profitieren die Veranstalter der Pro-Kundegebungen denn bitte im erheblichen maße von Aufträgen der Projektträger? Selbst wenn es so wäre sind die 2000 Demonstranten doch freiwillig da. Ihr ertragt es nur nicht, dass endlich Menschen auf die Straße gehen die für das Projekt sind.

    Die paar hundert Leute, die vergangenen Donnerstag an mir vorbei gejoggt sind und wie die letzten Proleten im Stadion rumkrakehlt haben tun mir leid. Sie werden instrumentalisiert.
    Bitte weniger letztproletenhafte Sprache.

    http://www.metronaut.de/?p=1630
    Link ist keine Quelle.

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    Neidisch?

    wozu? weil es eine bezahlte Agentur geschafft hat 50 - 150 Leute zu aquirieren, die mit ihr auf die Straße gehen? Und ja, ich weiß, gegen S21 arbeitet die Agentur von R. Benz. Der kleine und durchaus entscheidende Unterschied ist: R. Benz tut dies ehrenamtlich aus voller Überzeugung. Er fährt damit grade seine Firma an die Wand, weil er zu viel Energie in den Widerstand steckt. Aber: Er tut das bei vollem Bewusstsein und seine Mitarbeiter ziehen mit und vor dieser Courage habe ich einen Heidenrespekt! Denen gehts um unsere Stadt, euch nur um eine Baustelle, die ihr begaffen könnt

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    Aber kennen wir ja schon.. Meinungsfreiheit ist für viele Gegner ja ein Fremdwort wenn jemand anders denkt als sie.

    Ja, ich gebe dir in sofern Recht, daß ich mich auch für alberne Esoteriktanten schäme, die dir und mir vor dem Nordflügel erzählen wollen, daß der Baum ihnen erzählt hätte, daß S21 falsch sei. Ich schäme mich auch für die aufgebrachten Rentner, die dir am liebsten ihren Krückstock über den Schädel ziehen wollen, weil du angeblich nicht informiert bist.

    Ich halte dich sehr wohl für informiert, aber leider, von meiner Warte aus gesehen auch für von den Pro-Argumenten verblendet. Was aber in sofern auch OK gehen sollte da du mich ja auch von den Contra-Argumente verblendet hälst ;)

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    Dann waren es eben 50.000. Andere Städte lachen über solche Zahlen.

    Du meinst Wackersdorf und welche noch?

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    Hört auf die Deutsche Geschichte mit Füßen zu treten.

    Hört ihr auf von demokratisch legitimiert zu reden, wenn Demos nicht legitimiert. Dann kommen wir zusammen.

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    So sachlich heute morgen. Du hättest vielleicht erst mal schlafen gehen sollen als du mit deinem Schlafsack ausm Park gekommen bist...

    Die Unsachlichkeit ging von dir aus ;) Als Unternehmer habe ich im übrigen gar keine Zeit mich nachts im Park rumzutreiben. Ich kam gestern um 1 aus dem Büro und um 5 hat der Wecker geklingelt. Momentan habe ich nur Zeit hier ins Forum reinzuspammen, weil der Kunde, der sich auf 8:30 Uhr angekündigt hat erst mit 25 Min Verspätung am zweitpünktlichsten Bahnhof Deutschlands eintreffen wird, der ohne Not eliminiert werden soll.

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    Noch eine weitere Bitte: könntet Ihr aufhören, das Leben in der Stadt zu zerstören?

    Genau darum geht es dem Großteil der Kopfbahnhofbefürworter. Sie wollen nicht, daß das Leben in der Stadt zerstört wird. Und sie kämpfen mit allen zur Verfügung stehenden legalen Mitteln dagegen. Und sie haben Recht!

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    30.000 Demonstranten sind, zugegeben, ungewohnt viel für Stuttgart. Trotz allem sind es gerademal 5 % der Stuttgarter Bevölkerung.

    Also erstens mal kommen Freitags schon seit Wochen über 50000 Leute. Glaubst du nicht? Dann rate ich dir mal hier die Kommentare durchzulesen

    http://laufenfuerstuttgart.wordpress.com/2010/09/09/vielen-dank/#comments

    Da schreibt doch tatsächlich der Geschäftsführer der Werbeagentur die dieses hochnotpeinliche "Laufen für Stuttgart 21" organisieren, Christian List,

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    Scheinbar schätzt die Polizei immer etwas niedriger.

    Und warum schätzen sie niedriger? Weil bei mehr Besuchern auch mehr Polizisten vor Ort sein müssen. Und weil an den letzten beiden Wochenenden zB das Schanzenfest in HH oder die FSA in Berlin waren, wo massig Personal benötigt wurde, wär man ja saudumm, wenn man zusätzlich noch ne Menge Personal in Stuttgart binden würde, wo man weiß, daß sowieso nix passiert, weil in Stuttgart per se friedlich demonstriert wird.

    Zum anderen kann ich dieses wirklich strunzdumme Argument 'da kommen ja grade mal 10% der Bevölkerung. Die schweigende Mehrheit ist in jedem Fall dafür' nicht mehr hören. Wer so argumentiert sagt auch 'die DDR hätte nie aufgelöst werden dürfen, denn in Leipzig demonstrierten ja maximal 1/17 der Bevölkerung. Die schweigende Mehrheit wollte also sehr wohl weiter im Arbeiter- und Bauernsaat leben'. Merkste was? Strunzdumme Argumentation ;)

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    Fakt ist, dass eine Fläche neben Schienen und mit Zuglärm sich deutlich schlechter verkauft als eine Fläche neben einem Park. Oder sollen unsere Kinder etwa zwischen den Eisenbahnen rumhüpfen und fange spielen?

    In dem zugehörigen Thread klingt das nicht unbedingt so, als ob dort wegen der Angst um spielende Kinder nicht gebaut würde

    http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=6802

    ;)

    Im übrigen scheint es mir auch so, als ob es dem Investor ganz recht käme ohne auch nur einen Finger zu rühren 600k€/pa zu verdienen

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/24010…city-tower.html

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    @ Ohlsen: Ein Bürgerentscheid wurde schonmal von Gerichten abgelehnt (Gründe sind bekannt). Warum also sollte ein neuer Versuch erfolgreich sein?

    Wie oft wollen die Kopfbahnhofgegner eigentlich noch mit dem lächerlichen Argument des schonmal von einem Gericht abgelehnten Bürgerentscheids das Projekt rechtfertigen? Ein Bürgermeister, der lieber gegen seine Stadt prozessiert, als auf den Willen der Bürger rücksicht zu nehmen unterschreibt einen angeblich unumkehrbaren Vertrag während das Verfahren über den Bürgerentscheid schwebend ist? Das nennt ihr demokratisch legitimiert?

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    Sollte also ein Bürgerentscheid in ganz BaWü durchgeführt werden (was das einzig logische wäre)

    Nachdem das Projekt Stuttgart 21 und nicht Baden Württemberg 21 heißt erübrigt sich diese Frage.

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    Zu Herrn Milla: äußert sich jetzt bald jeder "Experte" zu Wort, der irgendwann mal in oder für Deutschland ein Gebäude entworfen hat, welches ein- oder zweimal in der Presse erwähnt wurde oder mal in Deutschland einen Tunnel gegraben hat?

    Bei Milla&Partner handelt es nicht um irgendein drittklassiges Architekturbüro, sondern um eines der besten Werbe- und Eventbüros, die dieses Land zu bieten hat. Und Milla hat mit allem, was er über das Image der Stadt sagt absolut Recht.

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    ein kleiner Streifen im Schlossgarten wird abgeholzt => schlimmer als weitere 100 Jahre Gleise durch den Schlossgarten und die Stadt?

    der bei der Bevölkerung mit Abstand beliebteste Teil des Schloßgartens soll gegen ihren Willen für ein zweifelhaftes und großmannssüchtiges Projekt abgeholzt werden. Und das ist schlimmer als 1000 Jahre Gleise mitten durch die Stadt.

    Heute wurde erstmals in Stuttgart das SEK gegen Falschparker eingesetzt! Gut es waren keine Falschparker, sondern sie haben lediglich gegen die Grünflächenverodnung verstoßen (was einem falsch Parken ziemlich genau gleich kommt), aber die entscheidende Frage ist doch:

    Wie lächerlich möchte sich die Stadtverwaltung in dem nicht zu gewinnenden Widerstand gegen S21 noch machen?

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    Nun spricht auch die Polizei davon, dass die Demonstrationen ihren friedlichen Charakter verloren haben. "Die Grenzen des friedlichen Ungehorsams wurden überschritten."

    - Rettungskräfte, die zu einem Einsatz gerufen wurden, wurden behindert und bedrängt
    - Besucher des Stuttgarter Weindorfs wurden mit Eiern beworfen
    - Flaschen flogen, auf den Straßen wurden Blokaden aus Mülltonnen errichtet

    Schade, wirklich schade. Ich habe jeglichen Respekt vor den Gegnern verloren. [/URL]

    Vielleicht glaubst du einfach mal nicht der gleichgeschalteten Stuttgarter Presse, sondern zB einem Augenzeugenbericht

    http://www.unsere-stadt.org/?p=1690

    Da fällt das Märchen der Rettungskräfte blockierenden Kopfbahnhofsbefürworter ja schön in sich zusammen.

    Zum Weindorf: Ich kenne eine Frau (!) der während Schusters Rede von einem Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde, weil sie einen Parkschützerbutton trug. Soviel zu dem Thema, daß der Protest entgleist sei!

    Zudem sind niemals Flaschen geflogen. Auf höhe des Staatstheaters standen aber tatsächlich Mülltonnen auf der Straße, diese haben aber im Gegensatz zu Hamburg oder Berlin nicht gebrannt, sondern waren ohne Aufwand wieder entfernbar.

    Es ist im übrigen ekelhaft, wie immerwieder versucht wird die Kopfbahnhofbefürworter zu kriminalisieren. Es ist einfach nicht wahr, was die Stuttgarter Presse sich zusammenlügt!

    Ich verliere im übrigen immer mehr den Respekt vor den Kopfbahnhofsgegnern. Ihre Propaganda wird immer unerträglicher. Von Fakten weiterhin keine Spur.

    Verwarnung: Nazijargon brauchen wir hier nicht, ebensowenig Verharmlosung von Straftaten. Sperre droht.

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    …sollten wir ein Bürgerbegehren starten, durch das wir die aus der Stadt schmeissen können.

    Den Stuttgarter Appell schon unterschrieben oder einfach nur Angst davor der Realität ins Gesicht schauen zu müssen, falls er erfolgreich sein sollte?

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    Sorry, wenn das etwas hart klingt, aber meine Toleranzgrenze ist seit heute eindeutig überschritten.

    Meine im übrigen auch. Diese ständigen Provokationen seitens Stadt und Bahn müssen endlich aufhören!

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    Na endlich sagt mir mal einer die Wahrheit. Natürlich! Die Bullaugen sind zum Rauchabzug gedacht! Und ich Trottelchen dachte immer, dass es um das Licht ginge. Ich und meine Logik und deren Namensgebung (Lichtaugen)! Danke, dass Du mir die Augen geöffnet hast! Die Gegner wissen es wirklich besser!

    Das sind die Kleinigkeiten, an denen man informierte und uninformierte Baubeobachter erkennt ;) Ich hab mich ehrlichgesagt Monate darauf gefreut, daß endlich die Bullaugen dezimiert werden, damit ich diesen Fakt den Kopfbahnhofsgegnern um die Ohren hauen kann. Leider kam es nicht so schlimm, wie ich gehofft habe, aber ich geb mein bestes ;)

    Um aber auch dich aufzuklären: Diese BigBrotherkameras, halben Halfpipes, Skiabfahrtsrampen oder was auch immer sie darstellen sollen haben letzlich nur zwei Aufgaben. Zum einen sollen sie ein Fünkchen Restlicht in den Bahnhof einleiten, zum anderen sind sie heb- und senkbar um als Rauchabzug dienen zu können.

    Jetzt dann aber doch zwei entscheidende Fragen: Wie kann das ursprünglich erstellte Sicherheitskonzept weiterhin bewerkstelligt werden, wenn zum einen das Volumen der Bullaugen dezimiert wird und zum anderen auf dem Gesamtbild des Bahnhofes nur noch 26 statt der ursprünglich geplanten 28 Bullaugen zu sehen sind? Hat sich im Rauchabzugsverhalten in den letzten 15 Jahren so viel geändert, daß diese Einsparungen ohne weiteres möglich sind? Welche anderen technischen Fortschritte sind in dem geplanten Tiefbahnhof angedacht um diese Schlechterstellung gegenüber den alten Entwürfen zu kompensieren?


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    Aber wie kommst du auf diesen abwegigen Gedanken, dass die Stadt die freiwerdenden Flächen bebauen wird?

    Stimmt, wird sie nicht. Zuvor zerfleischt sie sich lieber im Streit mit der Bahn über die Entsorgung der Altlasten, die da in fast 100 Jahren Bahnbetrieb in den Boden eingebracht wurden. Aber falls sie mal irgendwann dazu kommen sollte die Flächen zu bebauen sollte sie es mindestens nach dem Masdar City Prinzip tun.

    Oder willst du darauf hinaus, daß die Stadt nicht persönlich die Fläche bebauen wird? Das wäre albern und Krümelkackerei. Das weißt du auch ;)

    Meine Befürchtung ist ja, daß die Stadt einfach an denjenigen diese Sondermülldeponie verkauft, der bereit ist den höchsten Preis zu bezahlen, egal, wie sein Konzept aussieht, Hauptsache er geht ganzflächig nicht über 4-6 Stockwerke. Da wird städtebaulicher Schrott bei rauskommen. Das ist mir heute so sicher, wie das Amen in der Kirche.

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    Meiner Meinung nach wäre es aber evt. noch sinnvoller den Platz in der Mitte also auf Höhe des Bonatzbaus mit ein paar weniger Lichtaugen zu gestalten

    Ganz prima Idee, diese seltsamen Bullaugen dienen ja nur zur Entrauchung im Falle eines Brandes, da kann man, nach dem man ihnen das Volumen genommen hat, ruhig noch ein paar wegstreichen. Brennt ja sowieso net, genau so wenig, wie jemals Wasser durch die dünneren Tunnelwände drücken will ;)


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    Meine Fragen vom anderen Thread hast du immernoch nicht beantwortet. Was ist denn für dich schön, sinnvoll oder interessant?

    Schön: Dieses schwarz/weiße/runde Ding neben dem Geno-Haus (Z-Up heißt das, oder?) oder das Hotel mehr oder weniger daneben (Ist aber kein Neubau, sondern eine Renovierung, oder?)

    Sinnvoll: Rheintalstrecke, zweite Landebahn auf dem Flughafen

    Interessant: http://www.youtube.com/watch?v=OUB3E0tWIV8

    Sinnvoll & interessant: http://www.youtube.com/watch?v=YjL1ug-PU9g&feature=fvw

    Auch wenn man Masdar City auf hiesige Bedürfnisse auf den evtl. freiwerdenenden Gleisflächen anpassen müsste, aber so in der Art müsste es passieren. Meine Befürchtung ist aber, daß, sollte S21 jemals kommen, Stuttgart bis zur Realisierung der Bebauunng so pleite sein wird, daß dort höchstens unästhetischer Allerweltsbau aus Glas oder Platte hinkommen wird.

    Aha

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/content/gemein…21neu_1420.jpeg

    einfach einen dieser häßliche Knubbel in den derzeitigen Schloßgarten reinphotoshoppen und denken, daß man dann solche Bilder übersieht

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/content/gemein…1neu2_1421.jpeg

    Das ist nicht nur eine Beleidigung fürs Auge, sondern eine Beleidigung aller Generationen, die in Zukunft in dieser Stadt leben müssen. Was soll das sein BigBrother Überwachungsaugen? Skipisten? Eins ist klar, jetzt muß S21 erst recht gestoppt werden um massiven ästhetischen Schaden von dieser Stadt abzuwenden!

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    Editiert, bitte keine Bilder direkt von fremden Servern einfügen ("Hotlinking"). An sonsten immer eine Quelle angeben (Richtlinien).

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    Übrigens: Es gibt offenbar eine neue Pro S21-Website. Ist wohl erst in der Aufbauphase, mal schauen, wie sich die Site entwickelt.

    Oh, süß, ne iWeb Seite :D. Sowas kann man aber auch nur machen, wenn man sich sicher ist, daß die Seite niemand besuchen wird. Sollte da jemals Last (Traffic) drauf kommen verabschiedet die sich sowieso automatisch aus dem Netz ;)

    Bin selbst seit Jahrzehnten Applenutzer und weiß, daß man dieses kleine iWeb Progrämmle nur nutzen sollte, wenn man grade mal ein paar Urlaubsbilder mit der Familie teilen will. Bei richtigem Traffic raucht die Seite erfahrungsgemäß sofort ab. Und wir reden hier nicht von 100000 oder 1 Mio Nutzer am Tag, 1000 reichen da schon locker.

    Sorry für das kleine Off-Topic, aber ich musste, als ich auf den Link geklickt habe grade wirklich lauthals lachen.

    Da lob ich mir schon fast den Prosit-Macher, der mit Wordpress tatsächlich eine funktionierende Software gewählt hat, auch, wenn ich die Seite über Google grade nicht gefunden habe. Sonst hätte ich selbstverständlich verlinkt.

    btw, wer hat eigentlich damals über das "Eselbier" geklagt? Klingt Prosit besser? Und wer klagt darüber, daß nur Rentner gegen S21 demonstrieren würden? Wird "Prosit" seit neuestem wieder von jungen Leuten verwendet?

    Wie gesagt, ziemlich Off-Topic, aber im Grunde zeigt sich hier das von mir schon erwähnte Kommunikationsproblem. Das Kommunikationsbüro kommuniziert nicht, deshalb fühlen sich einige Kopfbahnhofgegner in der Pflicht und machen ebenso alle falsch, wie zB die Macher der Ariss-Aufstand Seite auch. Die K21-Seite wird von den Kopfbahnhofsgegnern sowieso gemieden, wie ein Leprakranker, den "Stuttgarter Appell haben bislang wahrscheinlich kaum andere als S21 Gegner unterschrieben. Wobei ich die 33000 Unterstützer dieses Appells in 10 Tagen schon sehr beachtlich finde, im Gegensatz zu 20000 Parkschützern in einem 3/4 Jahr.

    Lange Rede kurzer Sinn: Wann kommt diese Stadt wieder zusammen? Und ich möchte jetzt nicht wie oben wieder hören, daß man sich als Kopfbahnhofbefürworter nur mit der Situation abfinden muß, um in die Diskussion über die freiwerdenden Gleisflächen einsteigen zu können. Da kann ich auch genau so plump zurückfragen: Warum findet ihr euch nicht damit ab, daß die Bevölkerung größtenteils den neuen Bahnhof nicht will?

    An all die, die immerwieder fragen, ob bei K21 nicht ähnliche Fehler (Signalanlagen), Probleme (Schwarzarbeiter)… passieren könnten. Meine ganz ehrliche Antwort: Nein, denn K21 wird niemals kommen (sagt ihr selber ;)), denn dafür wurde nie Geld vorgesehen. Die Fehler und die Schwarzarbeiter tummeln sich dann bei den unzähligen sinnvolleren Bahnprojekten bundesweit ;)


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    Ingenieure sind dazu da solche Probleme zu lösen. Und glaub mir es gibt mehr Lösungen als uns als Laien einfallen werden. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass heute ein bisschen Gips den Bau von Tunnels unmöglich machen soll.

    Und das hier ist doch quasi der Beweis. Ihr Kopfbahnhofgegner könnt es euch einfach nicht vorstellen, daß schlecht geplant wird. Von unserer Seite, die teilweise sehr gut (ich sage extra teilweise, weil der größte Teil wohl eher schlecht) informiert ist kommen immer wieder konkrete Fragen. Auf diese Fragen kommt aber nie ne Antwort, außer "wird schon gehen, sind ja Profis am Werk". Weder in Drexlers Büro, noch hier kann sich jemand vorstellen, daß es zu Problemen kommt. Warum wird mein Lösungsansatz von oben nicht verfolgt? Weil die selber nicht wissen, wie die mit dem Problem umgehen sollen und mittels Trial&Error einfach mal probieren wollen? Wenn die einen echten Plan hätten, wie man den Gipskeuper zähmt und die Mineralquellen schützt müssten sie das lang und breit kommunizieren. Tun sie nicht, haben also ergo keine Ahnung davon. Simple Logikkette.

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    Sicherlich - die pragmatischste Lösung wäre einfach garnichts mehr zu bauen. Das ist ja auch der Vorschlag von den ganzen S21 Gegnern. Dann bräuchten wir allerdings auch keine Ingenieure mehr - diese sind für Probleme da!

    Das wäre natürlich eine Lösung, ist aber auch nicht unbedingt wünschenswert. Ich bin sehr wohl dafür zu bauen! Wenn aber gebaut wird, dann sinnvoll, schön oder interessant. Alle 3 Attribute erfüllt S21 für mich nicht. Im übrigen sind die guten Deutschen Ingenieure mittlerweile sowieso schon lange nicht mehr in Deutschland, die sitzen in Singapur oder bei den Arabern rum und dürfen über Projekten rumspinnen, die in kürzester Zeit verwirklicht werden. Da macht denen das arbeiten Spaß! Hier in Stuttgart wird allenfalls die B-, eher die C-Liga auftrumpfen dürfen und das macht mir Angst. Nicht umsonst haben mittlerweile fast alle Bauingenieure und Architekten, die ich kenne das Land verlassen! Die arbeiten jetzt dort, wo sie mit oftmals "unlimited costs" tun und lassen dürfen, was sie wollen, ohne 15 Jahre über den Sparstrumpf diskutieren zu müssen. Ich kenn im übrigen auch Leute, die schon vor 8 Jahren gesagt haben, daß S21 entweder nie kommen wird, oder falls es kommen sollte so mieß umgesetzt werden wird, daß sie lieber was anders machen wollen, als dort weiter zu planen. Und das waren Leute mit 1er Diplom, die die Bahn ab 1995 von der Uni geholt hat.

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    Der Text von kulturschaffend wurde von der Moderation wegen Regelwidrigkeit gelöscht. Wir möchten nicht, dass in diesem Forum Politiker in vollkommen unangemessenem Ton beschuldigt werden, Straftaten begangen zu haben. Und wir möchten nicht, dass an dieser Stelle Straftaten der S21-Gegner relativiert werden. Ich darf erneut auf unsere Richtlinien hinweisen. Dies ist ein Forum für Architektur und keine Plattform für politische Agitation. Weitere Beiträge dieser Art werden kommentarlos gelöscht. (Sch)

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    Es wird Zeit, dass in dieser Stadt wieder Normalität einkehrt. Ich weiß nicht wie Ihr das seht, aber ich erkenne Stuttgart zur Zeit nicht wieder.

    Ich erkenne Stuttgart derzeit auch nicht wieder und ich muß zugeben, daß ich noch niemals im Leben so stolz auf diese Stadt war. Endlich regen sich die Bürger mal und lassen sich endlich nicht mehr alles gefallen.

    Du wirst dich daran übrigends gewöhnen müssen. Egal wie die Nummer mit S21 ausgeht. Stuttgart wird hinterher nicht mehr die selbe Stadt sein und nie wieder wird es ein Politiker wagen über solch ein Projekt auch nur nachzudenken ohne die Leute vorher zu fragen. Und das ist gut und richtig so.

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    Das Gericht hat sich, so wie ich das aus den Artikeln herauslese, überhaupt nicht darauf bezogen, dass der Architekt schon 70 Jahre verstorben ist und deshalb das Urheberrecht nicht mehr gültig wäre…

    Aus dem Urteil:

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    Das Erhaltungsinteresse an dem Gesamtwerk Stuttgarter Hauptbahnhof wird durch den Zeitablauf von mehr als 54 Jahren seit dem Tod des Urhebers geschwächt.

    http://www.landgericht-stuttgart.de/servlet/PB/men…ml?ROOT=1169294

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    Jetzt überleg doch mal, du baust dir ein Haus, welches ein Archtiekt entworfen hat. Nun möchtest du die Garage abreisen und stattdessen einen Wintergarten anbauen. Nun sieht der Archtiekt sein Urheberrecht verletzt und will dir das verbieten. Was würdest du als Eigentümer tun? Richtig, es wär dir egal. Der Architekt hätte mit einer Klage genau dieselben Chancen wie Herr Dübbers.

    Wenn ich dumm genug bin mir nicht vertraglich zusichern zu lassen, daß ich jederzeit Veränderungen an meinem Haus vornehmen kann muß ich mit den Wünschen des Architekten oder seiner Nachfahren klarkommen.

    Ich hätte mich über das Urteil im übrigen im gleichen Maße aufgeregt, wenn es in einem Filesharingprozess wie oben erwähnt gefallen wäre. Entweder wir haben ein Urheberrecht und dann ist es zu akzeptieren oder wir lassen es ab sofort ganz bleiben. Dazwischen gibt es keine sinnvolle Lösung, die auch nur annähernd gerecht ist.

    ^

    Das einem skandalösem Urteil ein weiteres skandalöses Urteil folgt war ja abzusehen.

    Das ursprüngliche Urteil des Landgericht Stuttgarts hat einmal mehr gezeigt, daß S21 kein normales Projekt ist. Die Urheberrechtsgesetzgebung ist klar und dem LG fällt nichts bessers ein, als mal eben so mir nichts dir nichts "Urheberrecht light" einzuführen

    Ich freu mich schon darauf, wenn sich der erste Filesharer auf dieses lächerliche Skandalurteil beruft und mit der Begründung "Jimi Hendrix ist zwar noch keine 70 Jahre tot, aber doch schon ganz schön lange" und damit dann einen Freispruch erwirkt.