Wieso gibt es für Hamburg eigentlich nicht einen separaten Strang für Fotos, analog der Bilder-Datenbank im Frankfurter Forum?
Ich bin sicher, es fänden sich genug Architektur- und Hamburg-Freunde, die gerne ein paar Stadtansichten etc. teilen möchten, die keinem spezifischen Bauvorhaben zuzuordnen sind. Hamburg ist mit seinem Hafen, den schönen Kontorhäusern und -vierteln, der Alster und den prächtigen Altbau-Straßenzügen in Eppendorf, Harvestehude usw. doch bestens dafür geeignet ![]()
Beiträge von patbre
-
-
Man wird davon ausgehen können, dass der Vertrag mit Clifford Chance nicht ein weiteres Mal verlängert wird.
Was macht dich da so sicher? Die oberen Etagen wurden für CC doch erst aufwendig saniert, soweit ich weiß. Und ein Umzug von mehreren Hundert Mitarbeitern ist immer mit Aufwand verbunden. Sofern es sich überwiegend um Fassadenarbeiten und die Renovierung der leerstehenden Etagen handelt, gibt es nicht zwingend eine Notwendigkeit, umzuziehen.
-
Ergänzend zu meinem Beitrag vom 26.10. nochmal ein aktuelles Bild ohne Laub und Blätter, dafür mit freier Sicht auf ein wirklich tolles Gebäude (sorry, falls sich jemand an der Wiederholung stört):
Und eine Übersicht über die diversen Baustellen im Bereich Uni / Staatsoper / Kronprinzenpalais. Ich bin gespannt, wann man hier endlich eine baustellenfreie Sicht auf die beeindruckende Architektur werfen kann...
Fotos von mir
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Wenn man sich die Beiträge hier durchliest, wird für mich deutlich, dass es den Befürwortern überhaupt nicht um den sportlichen Aspekt, um die Austragung der eigentlichen Spiele und den Wettkampf geht (ich habe noch nirgendwo gelesen oder gehört "ach schade, jetzt muss ich bis nach Paris/ Rom/ LA fahren, um die Spiele zu verfolgen), sondern einzig und allein um die städtebaulichen Auswirkungen. Dies ist in einem Architekturforum zwar absolut nachvollziehbar und unter diesem Aspekt sicherlich auch schade, aber absolut irrational und - wie ich in einem anderen Beitrag bereits sagte - unfair gegenüber allen Städten, die nie die Chance auf eine Förderung für solche Veranstaltungen haben werden und auch zusehen müssen, wie sie ihren ÖPNV in Schuss halten.
Wenn jemand sagt "ach schade, ich hätte mir gerne 2 Wochen lang alle möglichen Wettbewerbe anguckt, wenn sie in meiner Heimat stattgefunden hätten", könnte ich die Trauer verstehen. Aber hier heißt es ja nur "jetzt wird der Grasbrook nicht bebaut, die Verlängerung der U4 dauert länger" usw. usf. Am Ende wäre Olympia eine Veranstaltung, die ganz wenigen Leuten genutzt hätte. Jetzt werden die Mittel der Stadt wenigstens sinnvoll verwendet, sodass sie allen zugute kommen können. Und ob es nun 2, 5 oder 12 Milliarden Gesamtkosten gewesen wären, macht für mich auch keinen Unterschied.
Meinetwegen soll man solche Events in Entwicklungsländer geben, die sich davon Impulse für die Wirtschaft und die allgemeine Weiterentwicklung des Landes erhoffen (und am Ende dennoch meistens enttäuscht werden, wie die Vergangenheit gezeigt hat). Aber das hat Hamburg absolut nicht nötig. Und das hat auch nichts mit "Bestand bewahren wollen" oder "Mutlosigkeit" zu tun. Veränderungen gerne, aber bitte so, dass sie einem möglichst großen Teil der Bevölkerung zugute kommen, nicht nur ein paar Funktionären, Sponsoren, Baufirmen etc. Und wurde nicht erst vor 2 Jahren oder so von den Hamburgern beschlossen, die Stromnetze zurück zu kaufen für einen dreistelligen Millionenbetrag? Irgendwann muss man sich ja schon fragen, woher all das Geld kommen soll. Mit der Elbphilharmonie will ich ja gar nicht erst anfangen, da gab es sicher vielseitige Fehler, die zu der Misere geführt haben.
Im Übrigen finde ich es auch absolut legitim, bei der Wahl mit "nein" zu stimmen und einfach zu sagen "ist mir zu teuer" oder "hab ich kein gutes Gefühl bei". Ich bin sicher, es haben auch genug mit "ja" gestimmt, einfach "weil sie Bock drauf haben" oder "Olympia geil finden" und ohne vorher ein dreiseitiges Diskussionspapier verfasst zu haben. Jede simple Meinung ist besser als garkeine. Wieso regt ihr euch nicht lieber über die Leute auf, die Olympia prinzipiell okay gefunden hätten, aber einfach keine Lust auf die Wahl hatten?Das soll jetzt auch mein letzter Beitrag zu dem Thema gewesen sein.
-
^ jeder dieser Punkte lässt sich 1:1 auch auf die Befürworter anweden.
Konnten keinen Grund nennen, haben nur aus Trotz mit "ja" gestimmt, hat einfach irgendwo was aufgeschnappt ("großer Image-Gewinn und alles wird neu gebaut und supi gut werden"), hat aber eigentlich keine Ahnung und nur aus Langweile dafür gewählt.Wir drehen uns nur im Kreis. Am Ende des Tages gab es eine demokratische Wahl mit einem Ergebnis. Und dieses lässt nur einen Schluss zu: Die meisten Leute sehen einfach wichtigere Themen, als ein 2-wöchiges Sportereignis in ferner Zukunft. Woher nehmt ihr die Überzeugung, euren Standpunkt richtiger zu finden?
-
Ich finde es etwas schade und zuweilen auch arrogant, dass allen Gegnern von euch "diffuse Ängste", "kein Verlassen der Komfort-Zone wollen", "hat nichts verstanden", "nur Halbwissen", "uninteressiert und uninspiriert wie im hinterletzten Nest", "Vandalen und Störer", "übersatte Gesellschaft, die jede Form von Veranstaltung als Belastung ansieht", "mutlos", "keine Verantwortung", "wie Kinder im Sandkasten" vorgeworfen wird, um nur mal einige Schlagworte der letzten Beiträge aufzugreifen.
-
Ich gehöre nicht zum Lager "bitte nicht noch eine Großveranstaltung in Hamburg", aber fairerweise muss man sagen, dass es neben dem CSD, dem Schlagermove, den Harley Days, dem Alstervergnügen und den Cyclassics auch noch den HSH Run, den Hafengeburtstag, die Cruise Days, das Reeperbahnfestival, Dockville, das Weinfest, 3x im Jahr Dom und diverse Weihnachtsmärkte gibt. Außerdem noch etliche Stadtteil- und Straßenfeste wie z.B. das Eppendorfer Landstraßenfest, das Stadtteilfest St. Georg, Uhlenfest, Schanzenfest, die Altonale und und und... Ob man jetzt für ein einmaliges Event so ein Brimborium machen muss, wage ich zu bezweifeln. Und die Argumentation "jetzt finanziert der Bund aber nicht mehr unsere tollen Infrastuktur-Projekte" finde ich etwas dreist. Was sollen denn die ganzen Ruhrgebietsstädte oder die toten Landschaften im Osten sagen, die ohnehin niemals die Chance auf so ein Event und die damit auf die damit zusammenhängenden Förderungen hätten. Hamburg hat doch schon alles, wovon jede andere Stadt träumt. Eine gute Infrastuktur, ein vielfältiges Kulturprogramm (siehe oben), eine große Anzahl an Musicals, Theatern, Museen, die Alster mit allen damit verbundenen Freizeitmöglichkeiten, mitunder wunderbare Strände an der Elbe... Da gibt es wirklich dringendere Baustellen als zwei Wochen dekadentes Olympia.
-
Aktuelle Fotos von heute.
Wenn man sich durch Sachsenhausen auf den Weg in den Hainer Weg macht, kann an aus verschiedenen Ecken schon einen sehr guten Eindruck vom Turm bekommen, der durch seine Lage am Berg oftmals wesentlich größer wirkt, als er mit seinen 140m tatsächlich ist:
Und nochmal von anderer Stelle:
An allen Seiten sind erste Fenster und Verglasungen angebracht:
Details:
Insgesamt ist an der Fassade "sehr viel los". Wenn die roten Holzbrüstungen erstmal alle durch Glas ersetzt wurden und die Wohnungen bezogen wurden, wird der Turm in den Abendstunden hoffentlich schön beleuchtet aussehen:
Und nochmal von hinten:
Auch am Sockelbau hat sich schon viel getan. Vorallem die in den Renderings sehr markenten Einschnitte im Dach sind schon gut zu erkennen:
Es herrschte auch durchaus reges Treiben an der Baustelle. Nicht wenige Autos deutscher Marken mit schicken Leuten - vielleicht künftige Bewohner ? - macht Halt und begutachteten den Stand der Bauarbeiten. Ich persönlich habe nur wieder festgestellt, dass mir die Lage nicht zusagen würde. Klar, man ist eigentlich nicht so weit weg vom Main und der Innenstadt, aber für die hohen Kaufpreise würde ich mir trotzdem eine schönere Gegend als die Darmstädter Landstraße vorstellen.
(Fotos von mir)
-
-
-





























