Beiträge von erschonwieder

    So ganz verstehe ich das Vorgehen und Timing nicht. Wenn alles planmäßig verlaufen wäre (ohne Schadensfall der TBM), wäre der Tunnel in diesem Bereich doch schon weitestgehend aufgefahren und mit Tubingen versehen worden. Das bedeutet, man hätte die Brunnen durch die Röhre gebohrt? Oder im Umkehrschluss bohrt die TBM dann durch die Entspannungsbrunnen? Oder bohrt man nur zwischen den Röhren und seitlich davon? Und wenn man jetzt diese Bohrungen vorzieht, heißt das, dass dieser Bereich und u.U. die gesamte Strecke "patschnass" sind. Und wenn ja, dass dies auch Auswirkungen auf die TBM hätte haben können?

    Danke für das Foto.

    In der Sekunde von Porr neben bekannten Informationen folgende Information erhalten:

    Die Sanierungsarbeiten an der TBM laufen seit Ende April. Daneben laufen vorgezogen Arbeiten ober Tage, sprich in der Startgrube. Der Vortrieb der Nordröhre erfolgt wie geplant erst, nachdem der Vortrieb der Südröhre beendet ist. Aber es wurden bereits Anfahrtopf und Schildwiege für den zweiten Vortrieb montiert und aufgebaut. Zurzeit wird der Stahlbau des zweiten Schildes montiert. Der 500-Tonnen-Autokran von Eisele hebt die tonnenschweren Stahlbauelemente in die Startbaugrube.

    U5 Weiterbau:

    zwar soll man sich nicht an Spekulationen beteiligen, aber vielleicht ist an dieser doch was dran. Beim Bau der U5 und dem aktuellen Stillstand geht das Gerücht, dass die TBM auf einen kleinen Blindgänger (Granate o.ä.) gestoßen sei. Dadurch die hohen Schäden am Schneidrad. Dazu passt, dass die Fläche für die neue U-Bahn-Station seit Tagen vom Kampfmittelräumdienst (?) im Meterabstand gelöchert wird: hier

    Bei hohem Grundwasserspiegel kann man das machen. Statt oder ergänzend zu einer weißen Wanne. Die Abdichtung macht aber nur dann Sinn, wenn sie nahtlos auch an den Seiten der Bodenplatte und in die Außenwandabdichtung gezogen wird. Der ein oder andere argumentiert auch als Radonabdichtung. Da wird aber mehr eine Polymeabdichtung verwendet. Und letztendlich auch eine Frage des Geldes.

    da ich kein Fachmann bin: wenn ich das richtig verstehe, ist die jetzige Betonfläche die Sauberkeitsschicht, auf der die Deckelarmierung "geflochten" wird und der Deckel liegen wird. In der Regel gibt es keine (Armierungs-)Verbindung zwischen diesen beiden Schichten. Hier geht nur die Armierung der versenkten Säulen in den Deckel. Da die Sauberkeitsschicht ja eine gewisse Dicke und Eigengewicht hat, heißt, dass sie dann beim Aushub unter dem Deckel runter fällt bzw. weggebrochen wird? Sehe ich das falsch oder wird da ein riesen Aufwand getrieben, wenn es auch eine Folie getan hätte, um die ja temporären Deckel auf der Unterseite einigermaßen glatt zu bekommen?

    Da kann ich leider nur spekulieren, da ich die Aktion nur über die Fotos hier und die Webcams verfolgen konnte. Wenn ich das richtig sehe, wurde der Sockel an der Grubenwand zur Straße gestellt, der Kran stand aber auf der Rückseite. Also mächtig viel Ausladung in flachen Winkel einmal über die gesamte Baugrube. Außerdem scheint noch, wie in Beitrag #732 zu sehen, anderes Material eingehoben worden zu sein. Nach Fotolage sollte es dieser #Kran sein.

    Den Kran können sie erst vollständig aufbauen, wenn das jetzt gesetzte Element mit in die Armierung der Bodenplatte verflochten und einbetoniert ist. Die dünnen Stahlelemente unter dem roten Kransockel verbleiben dann später in der Bodenplatte. Also hat Eisele für's erste seine Schuldigkeit getan.

    Seit Anfang der Woche steht ein Ankerbohrgerät in der "Grube" und wartet auf seinen Einsatz. Das deutet darauf hin, dass man bereits jetzt Verpressanker in die Schlitzwände, Trägerbohlenwand etc. treiben will. Wie tief die bei der umliegenden Bebauung überhaupt gebohrt werden können, ist sicherlich interessant. Aber es deutet für mich darauf hin, dass man die Grube für einen noch tieferen Aushub vorbereiten will.


    vorbereitenden Massnahmen zur Herstellung einer Betondecke als oberer Abschluss der Station Güterplatz

    Das halte ich für fraglich. Sie war nie geplant und die Verzögerung von ca. einem halben Jahr rechtfertigt den Aufwand sicherlich nicht.

    Um eine Versteifung und das Grundwassermanagement wird man so oder so nicht drum kommen. Nur würde es zum jetzigen Zeitpunkt halt deutlich länger dauern.

    Wenn ich das im Vorbeigehen richtig gesehen habe, scheint die Erstellung der neuen Schlitzwände angeschlossen, denn es wird aufgeräumt. Die gelben Container, die das Wasser/Betonit aufnehmen, werden auf LKWs verladen.

    Außerdem stehen wieder LKWs bereit, die Aushub abtransportieren sollen.

    So, jetzt weiß ich endlich, wofür das rote Kreuz oben auf dem Turm ist! Dort wird jetzt ein kleiner Kran montiert, von dem ich annehme, dass er für den Abbau des großen Krans eingesetzt wird. Dieser kleine wiederum kann dann durch den hauseigenen Kran demontiert werden. Es geht also der Vollendung entgegen. Was ich allerdings etwas befremdlich finde, ist die Tatsache, dass die Dachterrasse auf dem Parkhaus sehr rechtwinklig gestaltet wird webcam GrandTower. Die weichen, runden Formen der Fassaden sind (bisher) nicht erkennbar. Dafür werden wohl die Grünflächen vor dem Turm (auf Fuzzis Foto links und rechts und o.g. webcam) die abgerundeten Formen aufnehmen.

    in dem Bereich, der auf dem letzten Foto von Ahligator zu sehen ist, finden Probe- oder Sondierungsbohrungen statt (man sieht die gelben Punkte). Anscheinend will man sich den Untergrund nochmals genauer ansehen. Außerdem steht am anderen Ende der Stationsgrube neben den Betonit-Silos ein Stickstoff-Silo für Bodenvereisung (links neben den gelben Containern auf genannten Foto). Heute Morgen war Messer mit einem Tanklastzug da und hat aufgefüllt. Am Boden liegen bereits vereiste Rohre. Mir war bei der regulären Schlitzwanderstellung nicht aufgefallen, dass vereist wurde.

    Da sind die Probleme mit dem Untergrund, seiner Beschaffenheit und der Auslegung der TBM ganz erheblich.

    Was ich persönlich irritierender finde, ist - wenn man den Bilder der webcam glauben darf - die Tastsache, dass die Verkleidung der unteren Etage(n) nicht die Höhe des Entrance/der beiden unteren Etagen optisch streckt, so wie es auf einigen Renderings gallery dargestellt ist. Statt anthratizfarbener Querstege sind diese anscheinend weiß. Ich hoffe doch sehr, dass die untere Kante der Verkleidungen der nächsten Reihe diese dunkel überdeckt. Ansonsten geht jeglicher Ansatz, diesem mächtigen Bau einen Hauch von Offenheit zu geben, vollends flöten.

    Auf den diversen webcams ist auch zu sehen, dass wieder Silos angeliefert wurden. Ebenso Holzbohlen ( liegt „vor“ dem Grandtower). Ebenso den von Schmittchen gezeigten Bereich.

    Keine Architekturfrage: warum der ganze Aufriss? Kann man nicht den Großteil der TBM rückwärts rausziehen, Schneiderad zerlegen und rausholen? So ist es ja sowieso am Ende des Tunnels geplant.

    Mir fällt es jetzt aus dieser Pespektive erst so richtig auf. Durch die unterschiedlichen Fenster, Balkone und Brüstungen geht mMn der Hüftschwung irgendwie verloren. Das Ganze wirkt so sehr unruhig und unharmonisch, dass der Blick darauf gezogen wird und der Hüftschwung gar nicht richtig zur Geltung kommt. Ich weiß nicht , ob das gleiche Fensterbild wie der Rest das besser machen würde oder was ganz anderes, aber zumindest sollten die acht Etage in sich gleich sein.