Beiträge von münchner

    Vielen Dank für die Bilder. Ein weiterer Beleg dafür, dass mit diesem Stadtrat in München nichts anzufangen ist. Eigentlich hätte sich der alte Hof wunderbar für eine Teilrekonstruktion geeignet, aber allein bei dem Gedanken stellen sich bei Ude die Nackenhaare auf. Sicherlich war der Zustand vor dem jetzigen Umbau noch schlimmer, aber wieder wurde eine einmalige Chance zur Beseitigung von üblen Bausünden durch gezielte Rekonstruktionen vertan. Ein weiteres gutes Beispiel hierfür ist das Imperialgebäude am Stachus, das Hotel Königshof, sowie der Cinemax-Komplex am ehemaligen Mathäserbau.


    Wird Zeit, dass die Null endlich abtritt und die Stadt für Neu- bzw- Umbaumaßnahmen wieder einen anderen Raster vorgibt.


    münchner.

    Beeindruckendes Vorhaben. Der Anschluss an Garching Nord hätte noch eine weiteren Vorteil. Man könnte den Transitverkehr durch Garching selbst von Süden her verringern. Die Stadt erstickt an dem tägliche Pendlerverkehr druch die Ortsmitte.


    münchner.

    Super, Vielen Dank für die Information. Das sind gute Neuigkeiten! Auch wenn fürs ertse noch keine Konzertsaal daraus wird, so spricht der Dachbau für eine intensivere Nutzung des Odeons als Veranstaltungsbereich.


    münchner.

    Eine Schnellstrecke zwischen München und Berlin würde auch dem Flugverkehr Konkurrenz machen. Ich bin der erste, der auf die Bahn umsteigen würde, wenn es diese denn in 4 Stunden schafft. Man hat mehr Platz, kann sich mal die Bein vertreten, und nebenbei sogar am Laptop arbeiten. Die Verbindung München Wien ist hier ein gutes Beispiel. Mit dem Flugzeug eine Zumutung, mit der Bahn sehr angenehm.


    münchner.

    Super, Vielen Dank für die Bilder. Eine der größten Bereicherungen für mich sind in diesem Forum die Bilderserien aus Städten, in denen ich bis jetzt noch nicht war. Ich ziehe als Bayer den Hut vor dem für mich bisher völlig unbekannten Reiz Düsselsdorfs.


    münchner.

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    Und hier kommt die zentrale Frage, Schmittchen: Wer legt fest, was dem Allgemeinwohl dient? Die Wachstumsprognosen? Wirtschaftsverbände? Seit wann muss wirtschaftlicher Aufschwung grundsätzlich dem Allgemeinwohl dienen?


    Deine Aussage, dass in diesem speziellen Fall enteigent werden muss (!!), ist daher weiterhin für mich anmaßend.


    münchner.

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    Vorsicht!! Eigentümer als Hyperquerulanten zu bezeichnen ist schon etwas anmaßend. Wir sprechen hier von Menschen, die aus ihrer angestammten Umgebung herausgerissen werden, ihre Heimat verlieren. Möchtest Du eines Tages mit dem Rauswurf aus Deinem Zuhause konfrontiert werden?


    Ich bin kein Gegner des Ausbaus, aber etwas mehr Respekt im Umgang mit den Ängsten und Weigerungen der betroffenen Anwohnern erbitte ich in dieser Diskussion schon.


    münchner.

    Mir ist zu Ohren gekommen, dass der Innenhof des jetzigen Bayerischen Innenministeriums am Odeonsplatz mit einem neuen Dach ausgestattet wurde oder immer noch wird. Gleichzeitig überlegt man damit das alte Odeon, einen der ersten Konzertsäle für größere Aufführungen in Deutschland, wieder der Öffentlichkeit zugängig zu machen. Wer weiß mehr darüber?


    münchner.

    ^Oh ja, bitte, bitte, bitte!


    Die Fassade ist einfach grässlich. Andererseits stellt sich die Frage, was man daraus noch machen könnte. Vielleicht eine kleingliedrige Natursteinverkleidung, oder doch eine voluminöse Glasfassade. Die Fassade des Sport Schuster in direkter Nachbarschaft dürfte ja auch nicht unbedingt ein Meilenstein werden.


    münchner.

    @ munich


    ich verstehe Deinen Einwand. Ein anderes Beispiel hierfür wäre die ursprüngliche Planung für Uptown, die im dortigen Thread zu finden ist. Deutlich eleganter und interessanter, ein Blickfang für den Norden, und damit auch verträglicher für den Blick von Nymhenburger Rondell aus. Aber was man jetzt hat ist plumper Mist (Sorry, meine Meinung).


    Ich habe mich auch schon gefragt, ob diese Variante mit den zwei weiteren Türmen hinter dem Siegestor nicht sogar vorteilhafter wäre. Andererseits widerstrebt mir der Anblick weiterer Hochbunker. Wie man sowas gut lösen kann sieht man am Doppelblick in Paris (vom alten zum "neuen" Triumphbogen). Nur das La Defense auch zeigt, wie Clusterbildung in die Hose gehen kann. Mittlerweile ist es einfach zu dicht, die Besonderheiten der einzelnen Gebäude kommen kaum noch zur Geltung.


    münchner.

    Gute Frage, da müsste man mal einen genaueren Blick auf die Stadtkarte werfen. Problematisch erscheinen mir jedoch fast alle der derzeitig vorgeschlagenen Varianten, Ausnahme Standort Uptown. Der Arabellapark wäre sicherlich auch dafür geeignet. Gänzlich ungeeignet sind dagegen weitere Türme bei den Highlight-Towers (Sichtachse Ludwigstraße) sowie Nähe Ten-Towers (Sichtachse Maximilianstraße)


    münchner.

    Und schon sind wir bei der alten Debatte...was ich grundsätzlich begrüße. Ich denke, dass man im zweiten Anlauf eine Lösung finden kann, die beiden Interessen (Wirtschaft und Wachstum auf der einen Seite, Stadtbild und Traditionspfelge auf der anderen) gerecht wird. Vielleicht ergibt sich daraus auch endlich der ersehnte Qualitätszuwachs bei den vorgelegten HH-Projekten.


    By the way: Gab es eigentlich eine Art "Sichtachsen-Versuch" bei den Telekom Ten-Towers? Mir wurde letztens erzählt, dass die erste Varianten mit einem oder zwei großen Türmen hinter dem Maximilianeum herausgelugt hätte.


    münchner.

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    mag alles sein, aber bereits früher war die Verbindung nach Freising beschissen. Wenn man von Ingolstadt kommt muss man zuerst nach München rein um dann wieder gut 30 km nach Nordost zu fahren. Eine Anbindung dirket von Ingolstadt nach Freising/oder Flughafen ist wegen der Holledau nicht drin.


    münchner (Ex-Ingolstädter).

    Schaut man durch den Münchner Blätterwald stehen die Bürger dem neuen Bahnhofgebäude ablehnend gegenüber. In der Abendzeitung bringt es ein Leserbrief dabei auf den Punkt. Er mahnt - aus meiner Sicht zur Recht - die generelle Monströsität, gepaart mit Gesichtslosigkeit, der letzten "Neubauten" in München an, die durchwegs nicht beim Bürger ankommen. Da wären zu nennen die Fünf Höfe, die Neubebauung am Marstall, die Neubuaten in der Fußgängerzone, und nun eben auch der neue Hauptbahnhof.


    Zu Recht sollte man hier einmal die Frage stellen, für wen die Architekten eigentlich planen? Für sich selbst oder den Wahn der Investoren. Mit Sicherheit jedenfalls nicht für den Bürger, denn der steht den architektonischen Auswüchsen der letzten Jahr nur noch mit Kopfschütteln gegenüber. Dabei geht es nicht um Rekonstruktion oder Höhenbeschränkung, sondern schlicht um die Befriedigung eines ästhetischen Gurndbefürfnisses der Allgemeinheit. Doch das scheint nicht zu gelingen.


    münchner.