Beiträge von Neubau

    ^^ Wobei das ja schon fast zeitgleich mit der Eröffnung klar war und auf den Orientierungsplänen des Centers die künftigen zusätzlichen Ladenflächen bereits angedeutet sind (hellbrauner Bereich links unten).

    Die Mall of Berlin hat mittlerweile auch einen eigenen Wikipedia-Artikel. Laut diesem wäre die MoB nach der Erweiterung das größte Einkaufszentrum Deutschlands (135.000 m² und dann 320 Geschäften).

    Mini-Update

    Und mal wieder ein kleines Update von der Wasserstadt. Vielleicht schaff' ich es die nächsten Tage auch wieder einmal die ganze Runde und mache ein paar Fotos von den anderen Projekten. Schaun mer mal ;)

    Beim ehem. Zentralbüro der Stralauer Glashütte ist mittlerweile alles wieder beim alten, die Fenster sind wieder vernagelt und der "Anbau" (siehe hier) ist weg. War ganz offenbar nur eine Kulisse für einen Film der dort gedreht wurde - mittlerweile wird ein Stückchen weiter gedreht. Da bin ich denen wohl ziemlich auf den Leim gegangen ;)

    Beim Projekt Am Fischzug hat man mittlerweile begonnen die ersten Fenster einzusetzen:

    Und last but not least ist Auf Stralau inzwischen ein ganzes Stück gewachsen:

    ^ Wieso solle es dort denn überhaupt einen Farbtupfer brauchen? Unweit vom OVG-Projekt steht das grüne BMBF, direkt hinter dem Bau stehen die mit rotem Backstein verkleideten Gebäude auf dem Campus der Charite und der bläulich-dunkel wirkende Hauptbahnhof ist auch gleich nebenan.

    Ich kritisiere sonst auch häufig die einfarbigen Fassaden diverser Neubauten, aber hier finde ich es vollkommen okay.

    ^ Das mit der Putzfassade war meine Vermutung (deswegen auch das "?"). Einerlei, ich hab die Visualisierung mal in größer angesehen - offenbar besteht die Fassade aus einzelnen Platten in variierenden Nuancen. Das macht auf mich zwar einen etwas besseren Eindruck als der vermutete Putz, gefallen mag mir das aber trotzdem nicht recht.

    Edit: Ich bin echt blind. Jetzt nachdem ich die Visualisierung in größer gesehen hab erkenne ich die "Platten" auch auf dem kleinen Bild. Tz. Wird Zeit für ne neue Brille.

    Der Entwurf von Thomas Müller-Ivan Reimann überzeugt mich da noch am meisten. Die (Sandstein?)Fassade ist ganz gut gegliedert und der untere Bereich ausreichend offen und vor allem auch nicht wie so oft gedrückt und zu niedrig. Könnte hochwertig wirken wenns so kommt.

    Der Entwurf von Axthelm-Rolvien fällt im Gegensatz dazu schon deutlich ab - versetzte Fenster und ne glatte (Putz?)Fassade. Nur die Rundungen und der Versatz geben dem Gebäude noch eine gewisse Note, aber überzeugen tut mich das nicht wirklich.

    Zum Entwurf von Nieto Sobejano: Mmh, nee.

    ^ Der Bau gefällt mir von der Kubatur her sehr gut und auch die bisher in den Visualisierungen gezeigte Fassade gefällt mir.

    Wenn ich wüsste das man diese Fugen zwischen den einzelnen Fassadenelementen später noch verschließt/verfugt, dann würde ich mich jetzt auch schon zu einem Fan des Gebäudes zählen. So warte ich jetzt aber erstmal das Ergebnis ab bevor ich ein Urteil abgebe, denn bislang finde ich die (für mich) deutlich sichtbaren Fugen unschön.

    Im Gegensatz zu den vielen uniformen und öden (meist auch noch völlig überdimensioniert zurückgesetzten und mittlerweile oft quietschbunt sanierten) Platten ist dieser Bau nun einmal ein recht einmaliger Vertreter der damaligen Zeit.

    Man muss den Bau nicht überhöhen oder gar glorifizieren aber er ist solide, wesentlich einmaliger als so mancher Neubau der letzten Zeit und gewiss wohnen dort nicht neu Leute die dort wohnen "müssen". Zwar würde ich, stünde ein Abriss bevor, für das Spitteleck weiß Gott nicht auf die Barrikaden gehen. Aber das es uns nun noch ein wenig erhalten bleibt finde ich gut.

    Ich kann selber gar nicht genau erklären warum, aber dieses Gebäude mag ich schon lange. Gefällt mir einfach. Das es jetzt wieder herausgeputzt wurde freut mich daher umso mehr - zum Glück hat man den Pinsel auch nicht zu sehr in den Farbtopf getaucht, das letzte was dieses Gebäude brauchte ist eine Gestaltung in knallbunten Farbtönen und mit bunten Metallplatten ;)

    Die Erweiterung des Aufbau-Hauses erinnert mich optisch sehr an das Gebäude hinter dem Amerika Haus an der Hardenbergstraße. Während ich besagtes (50er-Jahre?-)Gebäude in der City West aber nicht so mag, finde ich die Erweiterung am Moritzplatz richtig gut.

    Vor allem das man einen so passenden Übergang zum bestehenden Gebäude baut (vergleich der Geschossaufteilung der Erweiterung zum Platz hin, als auch zur Oranienstraße) zeigt das man sich schon Gedanken gemacht hat. Die offene Fläche zum Moritzplatz hat auch was und lässt auch den recht massiven Bestandsbau zur linken leichter erscheinen.

    Zumal die Gegner der Bebauung (dem Bericht nach zu urteilen) sich zumindest darum gekümmert haben eine Alternative zu bieten. Was man davon halten mag sei ja jedem selbst überlassen aber man muss anerkennen das sie sich eingebracht haben. Genau das ist doch das, was man Bebauungsgegnern sonst häufig vorwirft, nämlich das sie "keine Ideen" haben und einfach nur stunk machen wollen. Den Eindruck habe ich hier allerdings nicht wirklich.

    Ich tendiere aber auch zur Bebauung.

    Nicht immer, in diesem Fall aber wohl doch wenigstens ein bisschen wenn man sieht in welchem Zustand sich die Zoo-Terassen momentan befinden... . Und ich rede bewusst von der Nutzung, nicht von den Speisen dort.

    Ersteres Gebäude ist ziemlich durchschnittliche Stangenware. Nicht gut, nicht schlecht und die "Balkone" sind ziemlich mickrig - mehr als einen Kasten Bier wird man da wohl nicht drauf stellen können. Schämen würde ich mich vor Besuchern aber längst nicht.

    Das zweite Gebäude wirkt auf mich eher wie eine kleine Reha-Klinik. Ich finde das Gebäude zwar nicht gänzlich misslungen, aber es hätten durchaus weniger oder besser verteilte Loggien sein dürfen. Farblich wär auch mehr gegangen. Mal gucken wie es aussieht, wenn die ersten Mieter Bambusmatten um die Balkongitter gewickelt und Schirme und Blumen aufgestellt haben ;)

    Müsst ich mich entscheiden würd ich wohl wegen der Loggien lieber im zweiten Neubau einziehen.

    Dieses Argument gab und gibt es bei den Stolpersteinen ja auch immer wieder. Während ich die Verlegung von Stolpersteinen aber positiv sehe um auf die Schicksale von Menschen aufmerksam zu machen die unter den Nazis zu leiden hatten, erschließt sich mir hier der grundlegende Sinn dieser Plakette einfach mal gar nicht.

    So richtig und wichtig Art 1 des GG auch ist, warum ist er als Plakette in einem EKZ verlegt? Weil der Bundesrat in der Nähe ist? Überseh' ich hier irgendeinen ganz offensichtlichen Zusammenhang?