Beiträge von HHChrisMPT

    ^ Diese klobigen Klötze mit der aus etwas Distanz immergleich wirkenden horizontalen Gliederung und der trist-grauen Anmutung sind für mich alles aber ganz sicher kein "großer Städtebau" (abgesehen von den Baumassen). Geholfen hätte meiner Ansicht nach schon sehr, wenn man die Baumassen von vornherein anders verteilt hätte, mehr Höhenvariation und gestalterische Untergliederung der langgestreckten Riegel mit ihrer einheitlichen Fassade.


    Naja, diese "trist-graue", genauer eigentlich "weiße" Anmutung ist durchaus Absicht. Alle Quartiere der HafenCity folgen festgelegten und "gewollten" Farbschemata. Das ÜSQ und der Sandtorkai lehnen sich mehr an die Backstein-Optik der Speicherstadt an, der Kaiserkai soll ein "buntes Zwischending" sein und die "alte Optik" mit der "Moderne" verbinden, der Strandkai soll "die weiße Stadt an der Elbe" sein, daher war Bestandteil der Ausschreibung auch diese Farbgebung, so dass da von den Architekten keine "Ausreißer" zu erwarten waren, wenn sie nicht gleich aus dem Wettbewerb fliegen wollten. Das ging schon damit los, dass (neben energetischen Aspekten) der Glasanteil nicht zu hoch angesetzt werden durfte, weil - im Gegensatz zu den Renderings - eine Glasfassade nie ohne weiteres "Weiß" zu bekommen ist. Es war auch sowas wie Perlmutt für die Fassaden in der Diskussion, wo die Leute von der Baugenossenschaft gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlugen ob der Kosten. Auch die Höhenvariation ist Absicht. Auf dem (gesamten) Strandkai wird es später 7 Hochpunkte geben, die eine neue "Skyline" formen sollen. Die maximale Höhe derselben ergibt sich daraus, dass sie aus der Innenstadt nicht zu sehen sind und somit die "alte" Skyline mit Kirchen usw. nicht tangieren. Man hätte also zur "Variation" tlw. allenfalls "kleinere" Türme machen können - aber dann gäbe es ja auch wieder die "mein Penthouse ist höher als Deines"-Diskussion. ;-) Übrigens: Gemäß des Credos von Prof. Walter, dass "Hauptsache ist, dass es am Ende gut aussieht", hat man abweichend vom B-Plan den ingenhoven-Turm tatsächlich "höher" gemacht als den Teherani-Turm. Diese "Krone" zur Kaschierung der Technik-Aufbauten wird ihn um ein paar Meter ggü. dem Teherani-Turm erhöhen - sieht man in den Grafiken ggf. nicht so ganz, wenn man es nicht nachliest...

    Ich möchte nur kurz angemerkt haben, dass ich bei dem Architektur-Wettbewerb für den Strandkai dabei war und es da durchaus einige Kontroversen gab. Außer mir (als Nicht-Stimmberechtigten) und Prof. Walter gefiel z.B. anfänglich niemandem das "abgerundete" Gebäude auf der Spitze. Was bei den Diskussionen hier ebenfalls nur bedingt zum Ausdruck kommt: Nicht alles was "schön aussieht" ist auch wirklich bau- und/oder bezahlbar. Gerade auf letzteres haben die Baugenossenschaften aber besonderes Augenmerk gelegt. In den verschiedenen Phasen des Wettbewerbs wurden daher vermeintlich "spektakuläre" Entwürfe - wie z.B. auch der Teherani-Tower hinsichtlich der Realisierbarkeit überarbeitet. Ebenso zähl(t)en auch die "inneren Werte" - wenn der geplante Schnitt der Wohnungen nicht passte und/oder die Erschließung durch Fahrstühle usw. problematisch erschien, war ein solcher Entwurf auch nicht durch sein äußeres Erscheinungsbild "zu retten".


    Wirklich "kommuniziert" wurde das glaube ich nie, zumindest hätte ich es (auch) nicht mitbekommen. Die 4-Teilung war aber schon in der "Projekte"-Broschüre Stand 03/2011 zu sehen, also seit fast 2 3/4 Jahren. In der vorherigen Broschüre (03/2010) waren alle 4 Elemente noch mit "Palisander" betitelt worden. Muss also irgendwann dazwischen entschieden worden sein - aber fraglich, ob es in der Form weiterhin Bestand hat oder nochmal überarbeitet wird mit neuem Investor.

    Das Nutzungskonzept finde ich im Übrigen auch sehr interessant, allerdings bin ich mir - nach wie vor - nicht sicher, ob die HafenCity und vor allem das noch etwas träge laufende Überseequartier ein Premium-Kino brauchen; werden Ticketpreise von 15 EUR (ich meine, etwas in dieser Richtung gelesen zu haben) wirklich zu einer maßgeblichen Belebung beitragen? Und wer wird dadurch angezogen? Eine solche Preisstruktur unterstützt die von Stadt und HCH betonte Durchmischung der Nutzerstruktur kaum. Ich sehe eher das Risiko, dass eine solche Einrichtung das Image der HafenCity als vornehmlich an einkommensstarke Zielgruppen gerichtetes Projekt weiter untermauern könnte...
    Außerdem frage ich mich grundsätzlich, ob der Standort schon reif ist für eine solche Nutzung, das heißt speziell Kino und Theater. Man kann natürlich argumentieren, dass man sich eine starke Magnetwirkung von diesen Einrichtungen erhofft, aber ich bin da eher skeptisch... in einer etablierten und integrierten Lage wie dem Kurfürstendamm kann so ein Kino sicher funktionieren, aber an einem Standort, der noch relativ stark strauchelt wie dem Überseequartier...


    Nunja, für eine "einkommensschwache" Zielgruppe kommen ja - sofern sie sich überhaupt einen Kinobesuch leisten können/wollen - allenfalls irgendwelche Programmkinos mit "alten Schinken" in Betracht. Die üblichen "Blockbuster" in den Multiplex-Kinos kommen auch nicht wesentlich günstiger. Im Cinemaxx kostet selbst Parkett am Wochenende schon 8 € zzgl. 1,50 € für Loge und ggf. zzgl. Überlänge von bis zu 2 € = 11,50 €. 3D-Filme liegen bei 13-15 €. Und bei dem "Premium-Kino" in der HafenCity soll ja dem Verlauten nach im Ticket-Preis ein "Willkommens-Cocktail" enthalten sein und ggf. weitere Dienstleistungen wie Valet-Parking. Sooo gravierend wird also der Preis-Unterschied nicht, wenn es dann ja zudem noch bequeme und verstellbare Ledersessel mit Am-Platz-Service sein sollen, d.h. kein Anstellen an der Snack-Theke, sondern freundliche Kellner, die einem Kleinigkeiten (Sushi?!) an den Platz bringen. Und durch die ÖPNV-Anbindung (U4 ÜSQ / U1 Meßberg / Metrobus 6 Singapurstr.) auch für andere Hamburger interessant. Durch die MiWuLa-Brüder als Investoren vermute ich zudem entsprechende Bundles für Hotelübernachtung+MiWuLa+ggf. Kino. Es wird ja immer "beklagt", dass in der HafenCity am Abend so wenig los sei und man sich kaum irgendwo treffen kann. Ein Kino mit einem attraktiven Gastro- und Lounge-Bereich könnte durchaus für die Bewohner zu einem Anziehungspunkt werden, wenn man nicht extra in die Innenstadt muss. Sofern es dann nicht nur irgendwelche OmU-Titel, sondern auch "normale" Filme sind, sehnen wir die Eröffnung einer solche Location im Stadtteil herbei - und die Bühne bietet ja vielleicht auch hin und wieder eine interessante Abend-Unterhaltung.

    Das so etwas funktionieren kann, zeigen Beispiele aus anderen Städten (Porto, Barcelona). Es ist halt eine weitere Touristenattraktion, die bei dem Panorama ganz sicher funktionieren wird. Genau wie Hafenrundfahrten funktionieren, obwohl sicher kaum ein Hamburger je eine gemacht hat. ;) Wäre doch eine schöne Runde - in die Hafencity mit der U4 bzw. zu Fuß, dann in der Seilbahn aus knapp 100m Höhe die Aussicht genießen und dann durch den alten Elbtunnel zurück (wenn man ihn mit anbinden würde?!). Mehr wäre es nicht, aber auch nicht weniger. Mit dem Riesenrad in London funktioniert das doch genauso. Die Seilbahn als Infratrukturprojekt zu sehen, ist natürlich aberwitzig, ES SEI DENN, auf der Elbinsel wäre ein belebter Stadtteil.


    Lissabon fehlt in der Aufzählung noch - da gibt es auch eine Bahn der Doppelmayr-Gruppe, welche auch von STAGE auserkoren war, bevor die Italiener auf den Plan traten. (Verkehrs-)Infrastruktur ist ja nun einfach definitionsgemäß etwas, um Personen oder Güter zwischen verschiedenen Orten zu transportieren. Das würde eine Seilbahn erst einmal objektiv leisten - ob primärer Zweck nun der Transport oder das Panorama bei selbigem sei, kann insoweit dahingestellt bleiben. Ein schönes Beispiel wäre ja auch die Fährlinie 62 - eigentlich als Transportmittel gedacht und dennoch von Touristen gern als kostengünstige Hafenrundfahrt genutzt. Und die S-Bahn-Strecke nach Harburg ist ja nun bekanntlich notorisch überlastet. Zur weiteren Entwicklung des Wohnbaus in Wilhelmsburg, wäre eine leistungsfähigere Anbindung nötig - die man aber (vorerst) nicht schafft, weil erst mit ausreichend Wohnbebauung auch eine Nachfrage nach entsprechenden Transportmitteln entstehen würde. Ein wenig die Frage nach der Henne und dem Ei: Ohne Transportmittel keine Bebauung, ohne Bebauung kein Transportmittel. Die Seilbahn würde wohl kaum dazu führen, dass die bestehenden Pläne für S- und U-Bahn ganz fallengelassen würden, aber sie könnte eine temporäre Ergänzung der verkehrlichen Problematik sein, um z.B. zumindest die Touristenströme "umzuleiten".

    Ausserdem: Nur weil etwas (meiner Meinung nach) Unsinniges komplett privatwirtschaftlich finanziert werden soll, heisst dass noch lange nicht, dass man als Buerger gefaelligst dafuer zu sein hat. Was ist denn das fuer eine Logik?


    Und: In Deinen 'Rechnungen' und Deinen Vergleichen mit OePNV-Projekten (...alle Steuerzahler dauerhaft damit belastet...) verwechselst Du zudem volks- und betriebswirtschafliche Bewertungen. OePNV Projekte werden in Deutschland nur dann realisiert wenn sie einen deutlich positiven Kosten-Nutzen-Faktor haben. Das heisst, dass das Projekt an sich einen Gewinn bringt - zum Beispiel durch Steuermehreinnamen, Einsparung an Alternativkosten, Bodenmehrwert, positive Beschaeftigungseffekte, etc. Es sollte eigentlich einsichtig sein, dass beispielwsweise Schulen, Feuerwehrwachen und U-Bahn Linien einen volkswirtschaftlichen Gewinn bringen. Oder glaubst Du die Hamburger Feuerwehr erziehlt eine Jahresrendite? Nein? Was soll dann an dieser Stelle das 'Verlustargument'?


    Als Wirtschaftswissenschaftler sind mir die volkswirtschaftlichen Effekte und Notwendigkeiten hinsichtlich öffentlichen Personennahverkehrs und sonstiger öffentlicher Institutionen/Organisationen durchaus bewußt. Rein objektiv bleibt es jedoch so, dass es bei notorisch verschuldeten öffentlichen Kassen bei allem "Gesamtnutzen", den ein "richtiges" Infrastrukturprojekt haben würde, nur in gewissen Grenzen Sinn macht, Geld auszugeben, welches man nicht hat. Wenn dann zur Refinanzierung Steuern und Abgaben erhöht werden müssen - und da sind ja die Politiker kreativ - ist es auch nicht recht. Dennoch wird "gefordert", was der Staat nicht alles zu bauen/finanzieren habe - nur zahlen will es keiner (selbst) in Form von Steuern. Mein einziges Argument war nun, dass man privates Engagement erst einmal grunsätzlich begrüßen sollte. Auch eine solche Seilbahn dürfte neben dem touristischen Effekt weitergehende volkswirtschaftliche Effekte haben. Und "ergänzend" leistet es eben auch den "Sprung über die Elbe", der in Form von S-Bahn/U-Bahn oder sonstigen "richtigen" Verkehrsmitteln erst in Jahrzehnten zu erwarten sein dürfte. Also: Infrastrukturprojekt, privat finanziert *Juhu*

    Wichtge Projekte fuer die Stadt werden todgeredet (Stadtbahn) oder endlos verzoegert (Fahrinnenanpassung, Verlegung Wilhemsburger Reichsstrasse) aber Gaga-Projekte wie Seilbahnen oder IBA-Monrails haben scheinbar Konjunktur.


    Naja, hier werden mal wieder trefflich Äpfel mit Birnen verglichen. Wenn ein PRIVATER Investor - seien es nun Stage Entertainment oder nun die Italiener - an die 50 Millionen eigenes Kapital investieren möchte, um eine - vordergründige - "Touristenattraktion" zu bauen, welche nebenbei auch noch ein ergänzendes Infrastrukturprojekt darstellen könnte, sollten alle Bürger jubelnd zustimmen. Nicht so in St. Pauli, wo man sich darüber aufregt, wenn sich was verändert und man lieber auf das Investment verzichtet. Die HafenCity ist eh Großbaustelle, da kommt es auf eine mehr oder weniger auch nicht mehr an -- und gleichzeitig hätte die Seilbahn tatsächlich eine viel bessere Integration in die bestehende bzw. kommende Verkehrsinfrastruktur (U4). Hingegen sind ÖFFENTLICHE Projekte wie z.B. die Stadtbahn ja nicht nur bzgl. der Baukosten letztlich von Steuermitteln abhängig, sondern per se defizitär im Betrieb, so dass alle Steuerzahler dauerhaft damit belastet wären. Also wie gesagt: Äpfel und Birnen...

    Ein Kino mit 15 EUR pro Karte - Flebbe als potentieller Betreiber erwähnte einmal in einem Interview etwas in dieser Größenordnung - wird keine substanzielle Belebung bringen. Zudem widerspricht der Vorschlag der Grundidee der HafenCity, ein Stadtteil für Personen aus möglichst vielen verschiedenen Einkommensschichten zu sein. Das soll nicht heißen, dass es jetzt kommunales Kino mit subventionierten Preisen geben muss, aber ein Kino mit normalen Preisen kann sicherlich deutlich besser dazu beitragen, verschiedene Menschen dort hinzubringen, die womöglich auch etwas lebhafter sind als das erwähnte "arrivierte" Publikum. Und auf Chichi wie Türsteher und Garderobiere kann man nun wirklich verzichten..


    Was sind denn bitte "normale Preise" für ein Kino?! Wann denn zuletzt in einem Multiplex-Kino gewesen? Für einen 2D-Film fallen im Cinemaxx Dammtor am WE schonmal 8 EUR Grundpreis im Parkett an, 1 EUR für die Loge, bis 1,50 EUR bei Überlänge = 10,50 EUR für eine Karte. Bei 3D geht's bei 13 EUR los, "Spiderman" und "Avengers" in 3D liegen bei 14 EUR! Auch das "Nicht-Chichi"-Publikum ist heute äußerst anspruchsvoll und erwartet eine volldigitale Projektion und ein vernünftiges Surround-Soundsystem - die Investitionen in Höhe mehrerer hunderttausend Euro zzgl. der in der Präsi benannten "Kosten für Mieterausbau" und der exorbitanten Gewerbe-Mieten in der HafenCity müssen erstmal wieder eingespielt werden. Auch hieß es seinerzeit bei der Vorstellung des Konzeptes, dass im Ticketpreis ein Begrüßungscocktail enthalten sei. Wenn man dafür einen "Happy-Hour"-Preis von 5 EUR ansetzt, ist der eigentlich Karten-Anteil eigentlich "normal". Und von einem Parkservice war ja auch die Rede, was vielleicht auch einen entspannteren Kinoabend verheißt als die eigene Parkplatzsuche in der HafenCity... Kleinere Programmkinos ohne besonderes Konzept und hochwertige Technik haben ohnehin kaum eine Chance, zu überleben - zumal die dann bei wenigen Plätzen um so höhere Ticketpreise realisieren müßten, die keiner zu zahlen bereit wäre.


    Als HafenCity-Bewohner würde ich eine solche Nutzung in jedem Fall begrüßen. Außer diverser Gastro und dem Club 20457 gibt's ja (noch) nicht wirklich eine Möglichkeit zur "Abendgestaltung". Zusätzlich noch eine touristische Nutzung wie 3D- oder 4D-Kino im Gebäudekomplex unterzubringen, würde ich nicht grundsätzlich verurteilen, denn Hamburg und die HafenCity sind nunmal wichtige touristische Anlaufpunkte - so realistisch muss man schon sein. Die Anläufe nehmen zu, das HafenCity-Terminal wird nächstes Jahr vorgezogen und ein drittes Terminal auf der anderen Elbseite wird erwogen...

    MPT-Penthouse vs. Elphi

    Ergänzend zu dem Beitrag von "Oval HH" (der in seiner Rechnung übrigens eine "0" bei den Ausbaukosten / qm vergessen hat) sei noch angemerkt, dass diese vielzitierte Zahl für das Penthouse seinerzeit entstanden ist/sein soll, als sich eine der möglichen Innenarchitektinnen - Ulrike Krages - in einem Interview dazu hinreißen ließ, man könne nochmal "mindestens den gleichen Preis" (o.ä.) in den Ausbau stecken und es gäbe "nach oben keine Grenzen". 3.770.000 Rohbaukaufpreis x 2 = 7.540.000 und dann noch ein bißchen aufgerundet, schon gibt's "die teuerste Wohnung Deutschlands".


    "Design Ready" bzw. "veredelter Rohbau" heißt übrigens nicht "ohne Fußbodenheizung", sondern quasi "ohne alles" - im Grunde stehen nur die Außenwände und ein Installationsschacht mit Heizungs-/Kühlungs- und Wasseranschlüssen und natürlich Strom usw. Ob überhaupt und wo dann Innenwände stehen und ob man Konvektoren, Fußboden-, Wand- oder Deckenheizung macht, ist einem selbst überlassen.


    Das ist dann übrigens auch der wichtigste Unterscheid zur Elphi: Für qm-Preise zwischen 15T€ in den unteren und 25T€ in den oberen Etagen "darf" man sich dann allenfalls noch selbst eine Küche da reinstellen (not included), aber alles andere bis hin zu Fliesen und Badlampen ist von einem Mailänder Innenarchitekten festgelegt. Entweder es gefällt einem oder eben nicht.


    Die Ausbaukosten im MPT werden übrigens nicht zwingend durch übertriebenen "Luxus" in die Höhe getrieben, sondern auch durch den Umstand, dass es keinen Außenfahrstuhl (mehr) gibt und somit das gesamte Baumaterial durchs Treppenhaus oder die Personenfahrstühle transportiert - oder per Autokran angeliefert werden muss. Außerdem scheint die schiere Nennung der Adresse/des Objektes einigen Handwerkern die Dollarzeichen in die Augen zu treiben und die Preise für einzelne Leistungen verdoppeln oder verdreifachen sich mal eben. Ob die Elphi im "Vollausbau" also die MPT-Kosten sprengen wird, wird abzuwarten sein. :D

    Fangnetz

    Aber nun habe ich eine Frage: Was hat es mit dem Netz am Marco-Polo-Tower auf sich? Angesichts der Tatsache, dass das Gebäude gerade erst fertiggestellt worden ist, kann ich mir keinen Reim darauf machen!


    Ganz einfache Erklärung: Bis 31.03. stand noch der Außenaufzug am Gebäude - weshalb Teile der Fassade noch nicht angebracht werden konnten. Der Aufzug wurde/wird z.Zt. zurückgebaut und die Fassade vervollständigt. Damit aber niemandem etwaig herunterfallende Fassadenteile "auf den Kopf fallen", hat man dieses grüne "Fangnetz" angebracht. Hoffe, Dir damit weitergeholfen zu haben. ;-)