Danke für die Erläuterungen.
Die Argumente Standortpolitik, Födermittel, Abfederung des Kohleausstiegs, Fachkräfteotenzial und die relativ selten notwendigen Überführungen finde ich überzeugend.
Auch ist die Nutzung brachliegender Bahnflächen sicher weitaus sinnvoller als einen Wald abzuholzen, wie es nach meiner Erinnerung in Nürnberg geplant war.
Beiträge von LEurban
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Kann mir citte mal jemand erklären, warum es sinnvoll ist in einer Stadt ein ICE-Instandhaltungswerk zu bauen, wo gar kein ICE fährt? Die nächsten Einsatzorte sind jeweils 100 km entfernt.
Außer Fördermittel fällt mir da nix ein.
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Danke CS für die interessante Liste der Flugverbindungen aus den 90ern.
Früher war auch nicht alles gut.
Aus heutiger Sicht und mit heutigen Zugverbindungen wirken Flüge von LEJ nach Dresden (!), Nürnberg und Hamburg usw. wirklich absurd.
Das einzige Argument für (wenige!) Inlandsflüge ist der Anschluss ans Drehkreuz zum Umsteigen in die weite Welt. Dafür reicht aus meiner Sicht auch FRA.
By the way:
Vielleicht sollten angesichts der massiven Defizite der Flughafengesellschaft nicht nur die Start- und Landegebühren angepasst werden sondern auch mal die Frage gestellt werden, ob Sachsen sich zukünftig nicht auf EINEN Flughafen konzentrieren sollte. -
Mir erscheint der ganze Petersbogen-Erweiterungsbau am Burgplatz wie eine Fortsetzung des Burgplatzlochs mit anderen Mitteln.
Die Leerstände sind in diesem Ausmaß kaum nachvollziehbar. Daher sehe die Chancen einer Belebung des Ex-Karstadt eher pessimistisch.
Ein Spaziergang entlang der zugeklebten Schaufenster im Petersbogen ist genauso frustrierend wie der enttäuschende Eindruck im alten Kaufhaus auf dem Weg durchs Nichts zum neuen REWE-Markt. -
^ Ja, Pläne wären interessant.
Da es sich bei der Meldung um eine Pressemitteilung des Bezirks handelt denke ich, dass dies auch eine bezirliche Maßnahme ist, die von Friedrichshain/Kreuzberg verantwortet wird und der Senat hier nicht einschreitet (was inhaltlich auch gut so ist). -
^^^ Wenn ich die Pressemeldungen richtig lese, sind die Entscheidungen Amazon-internen Effizienzüberlegungen geschuldet und haben nichts mit dem Standort Leipzig zu tun. Dass Amazon jetzt mehr auf See- und Landverkehr setzt, finde ich aus verschiedensten Gründen erstmal auch nicht wirklich schlecht.
Auch weiß ich nicht, woran Du die angeblich besch... Entwicklung der Stadt festmachst. -
An die MODERATION:
Ich finde den Vorschlag von LEonline sehr gut, einen neuen Thread zum Thema Öffentlicher Raum, Straßen und Plätze, ggf auch Parks- und Grünanlagen aufzumachen.
Da gibt es Einiges vorzustellen und zu diskutieren. -
^ Beim Mehrfamilienhaus in der Lessingstraße 24 kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass die Brandwand des Nachbargebäudes am Elstermühlgraben (Thomasiusstraße 2 c) bebaut wird. Ein Hofgebäude würde die Fällung von Großbäumen bedeuten und die historische hölzerne Veranda an der Lessing24 wird ja hoffentlich niemand abreißen dürfen.
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Der Hardenbergplatz ist heute öffentlicher Raum, hat Berlin ein Interesse bekundet, diese städtischen Flächen an einen privaten Investor zu verkaufen?
Und ob es wirklich eine gute Idee ist, den Platzraum aufzugeben und diesen auf die Breite einer Straße zu reduzieren möchte ich bezweifeln.Die Anforderungen an den Busverkehr scheinen mir auch nicht wirklich berücksichtigt.
Auch weiß ich nicht, ob es gut ist, nun auch noch von dieser Seite den Blick in den Zoologischen Garten noch mit Gebäuden zu verstellen. -
^^ Die ökologische und auch ökonomische Gesamtbilanz der neuen Haltestellenüberdachungen würde mich mal sehr interessieren.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die C0²-Reduktion durch die Gründächer jemals den energetischen Aufwand der aus dem Abbau und Verschrottung der bestehenden Dächer und der Neuproduktion und Aufbau völlig neuer Unterstände kompensieren wird.Wäre es nicht viel sinnvoller und nachhaltiger, die bestehenden Haltestellenausstattungen zu erhalten und zu pflegen?
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Bedeutet das, die Baulückkee bleibt so?
Sieht fast so aus, oder?
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Am Bahnhof Köpenick entstehen auch gerade zusätzliche Zugänge westlich der Bahnhofstraße unter eher beengten Voraussetzungen.
Liebe Skeptiker des zusätzlichen Zugangs, bitte bennent doch die unbedingt notwendigen Breiten im Verhältnis zu dem vorhandenem Platzangebot statt der pauschalen Aussage, dass es eh nicht geht. -
Ich denke, eine Bahnsteigverlängerung mit Treppe sollte durchaus geprüft werden. Ich habe mal die zur Verfügung stehende Fläche mal gelb markiert. Sicher ist eine nachträgliche Bahnhsetigverlängerung mit Treppenanbindung komplizierter als wenn es gleich mit geplan worden wäre, unmöglich erscheint es mir jedoch nicht.
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Ja, in der Fregestraße wären zwei Baumreihen sicher gut gewesen. Auf der Südseite wird es aber einige Baumpflanzungen geben, die Baumscheiben dafür sind schon vorbereitet. Radwege sind allerdings innerhalb einer Tempo-30-Zone weder zulässig noch notwendig.
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Parken im öffentlichen Raum darf nicht länger kostenlos sein. Das würde den Parkdruck deutlich senken, wie alle Erfahrungen zeigen. Wieso gibt es in Leipzigs Südvorstadt und auch in den meisten übrigen Stadtvierteln immer noch keine Parkraumbewirtschaftung? Und Anwohnerparkausweise sollten ebenso endlich einen angemessenen Preis haben. Dabei könnten dann auch kleine Fahrzeuge preislich gegenüber den SUV besser gestellt werden.
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Ob auf Immoscout oder ebay, es gibt stadtweit unzählige Angebote, einen Stellplatz zu mieten.
Auch in den dichten Gründerzeitvierteln. Kostet halt Geld, aber warum soll die Allgemeinheit Pkw-Besitzern wertvollen öffenlichen Raum kostenlos zur Verfügung stellen? -
^ Das Ergebnis bestärkt mich in meiner Ansicht, dass diese renditegetriebene Maximierung von Baufläche absolut unangemessen für diese denkmalgeschützte Bausubstanz ist. Wer ein Denkmal kauft, soll dies auch respektieren. Wer maximale Baumasse haben möchte, kann sich ein Neubaugrundstück kaufen, auf dem dies verträglich realisierbar ist und dies entsprechend entwickeln.
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^ Weiß jemand, warum die Fassade des Wärmespeichers nun grau mit gelben Querstreifen und nicht entsprechend des Wettbewerbsgewinners mit dem aufgedruckten Stadtplan umgesetzt wurde?
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^ Es ist absolut unverständlich, dass an dieser Stelle in der heutigen Zeit noch solch ein Flachbau mit Parkplatz davor entstehen konnte.
Innovativer Baustoff hin oder her - letztlich wird es ökologisch ein Minusprojekt, denn in absehbarer Zeit wird es (hoffentlich) doch wieder abgerissen und durch einen mehrgeschossigen Bau mit Supermarkt im Erdgeschoss ersetzt, welcher das Grundstück sinnvoll ausnutzt. -
^ Im Abschnitt zwischen Warschauer Straße und Modersonstraße soll es einen geschützten Radfahrstreifen geben, so die InfraVelo:
" Die Revaler Straße in Friedrichshain verläuft parallel zur Berliner Stadtbahn und unter anderem entlang dem RAW-Gelände mit seinen Clubs, Bars und Kulturangeboten. Radfahrende sollen hier in Zukunft sicherer unterwegs sein. Dafür sollen auf dem Abschnitt zwischen Warschauer Straße und Modersohnstraße, der zum Berliner Hauptstraßennetz gehört, auf beiden Straßenseiten geschützte Radfahrstreifen eingerichtet werden."
Vorhabenträger: Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und KlimaschutzBauherr: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Planungsbüro: Stadtraum - Gesellschaft für Raumplanung, Städtebau & Verkehrstechnik mbH
Zeitraum Bau: 2. Quartal 2023 - 3. Quartal 2023
Projekttyp: Geschützter RadfahrstreifenStreckenlänge: 578 m
Straßenseite: Beidseitig


