Beiträge von Pretender

    Ich kann mir ein beliebtes und verkehrsberuhigtes S-Ost sehr gut vorstellen. Bin sehr oft im Osten unterwegs und muss sagen, dass es viele schönen Ecken (Villa Berg, Uhlandshöhe, Gablenberg,...) dort gibt. Außerdem gibts beispielsweise um den Ostendplatz schon so ein kleines Zentrum, wo man das nötigste zum Leben kriegt.

    Es fehlt etwas an der Szene, aber mittlerweile ziehen vermehrt Studenten in den Osten, wegen den vergleichsweise geringen Mieten gegenüber West oder Süd. Vielleicht ändert sich ja dadurch in der Richtung etwas.

    Und wie du sagst, könnte man eigentlich eine deutliche Aufwertung schaffen, wenn man entweder einen direkten Zugang zum Neckar (unwahrscheinlich) oder einen besseren Zugang zum Schlossgarten hin erreicht. Eine Tieferlegung der B14 wäre natürlich genial, allerdings glaube ich halt nicht an eine Realisierung.

    Vllt finden wir ja einen Mäzen, der die Finanzierung übernimmt.

    Finde den Vorschlag grundsätzlich interessant. Da die Cannstatter Straße von der Einmündung Villastraße bis zur Kreuzung Wolframstraße kreuzungsfrei ist, wäre hier eine Untertunnelung ohne große Kreuzungsbauwerke umsetzbar. Dadurch kann ein viel besserer Zugang zum Schlossgarten auf erheblicher Länge erreicht werden.

    Kopfzerbrechen machen mir allerdings schon die Kreuzungen mit der Neckar- und der Wolframstraße. Durch die übereinanderliegenden Tunnelröhren kann hier sicher ein eleganter, planfreier Knotenpunkt erreicht werden. Allerdings muss man hier doch am Knotenpunkt Neckarstraße wahnsinnig tief in den Keller runtergehen, da hier auch noch die Stadtbahn im Untergrund verläuft.

    Beachtet werden muss zusätzlich der starke Verkehrszuwachs auf der Wolframstraße als Teil des zukünftigen City-Rings. Hier muss ein leistungstarker Knotenpunkt gebaut werden.

    Das hat ja nicht speziell was mit der SSB zu tun. Die DB kann doch nicht einfach beim Dükerbau die komplette Schillerstraße dicht machen. Schließlich ist das ja einer der Hautverkehrsstraßen. Es wird kleinere Bauabschnitte geben, so dass es zu Fahrbahnverschwenkungen kommt. Außerdem wird der Verkehr ähnlich wie am Nordkopf oder bei der Haltestelle Türlenstraße über sogenannte Hilfsbrücken geführt. Also keine Bange, die Buslinien werden alle weiterhin auch den HBF anfahren.

    Wenn möglich auch Montag abends, solange die Demonstranten sich zusammenreißen ;)

    Naja, wagahai, hat schon recht mit seiner Frage. Auf beiden Seiten der Gleise werden noch gemeinsame Geh- und Radwege über die Brücke geführt. Ohne die, könnte man die Brücke schon deutlich schmaler ausführen.

    Wenn man sich z.B. die Stadtbahnhaltestelle Jurastraße in Vaihingen anschaut, ist diese deutlich schmaler als am Budapester Platz. Dort wird nur auf einer Seite ein Fußweg zusätzlich zu den Bahnsteigen über die Brücke geführt.

    Der pull-Faktor war in diesem Fall doch der Ausbau des Kappelbergtunnels und B14. Ziel war es wie hfrik schon gesagt, den Rückbau der Stuttgarter bzw Nürnberger Straße (L1193) zu ermöglichen und den Verkehr aus Cannstatt rauszuholen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Und was zählt bitte als Fahrt? Wenn Oma Erna also erst zum Gemüselädle mitm Rad fährt, und danach zum Blumenladen, und dann noch zum Metzger, und dann noch zur Frida zum Kaffetrinken und dann nach Hause um dann zu merken das sie noch was vergessen hat und nochmal zum Bäcker muß sind das dann also 7 Fahrten die in dieser Statistik 7 mal so schwer wiegen wie eine Fahrt von Berchtesgaden nach Flensburg. Absoluter Schwachsinn, aber wers glauben will soll halt.


    Wie du es richtig erkannt hast, wird bei deinem Beispiel bei Erhebungen die Anzahl von 7 Wegen ermittelt.

    Ob das sinnvoll ist, ist die andere Frage. Für innerstädtischen Verkehr kann man es allerdings eher gelten lassen als für überregionalen Verkehr. Dennoch werden natürlich auch mit dem Auto in Städten größere Entfernungen zurückgelegt als beispielsweise mit dem Radl.

    Technisch ist so ein vollautomatisches Parkhaus mit Gefälle natürlich machbar, das ist doch gar keine Frage. Du verstehst nur nicht ganz das Problem. So ein Parksystem ist doch eh grenzwertig was die Wirtschaftlichkeit angeht, weils einfach hohe Investitions- und Betriebskosten mit sich bringt. Und wenn dann noch so Sachen dazukommen, wie ein starkes Gefälle, wirds halt gleich nochmal um paar Euro teurer.

    Puh, wow, find ich persönlich zienlich schrecklich. Viel zu klitzerig, bunt und krell. Mal abwarten wie die Ausführung dann wirklich ist, aber so gefällt es mir überhaupt nicht...wie übrigens alle Innenraum-Visualisierungen vom Milaneo...

    Also eine Innovation kann ich hier auch nicht wirklich erkennen. Eine interessante Lösung für Platzprobleme ist es aber alle mal. Leider haben diese Systeme auch paar Nachteile, die gerne verschwiegen werden ;)

    - hohe Investitionskosten
    - hohe Wartungskosten
    - anfälligere Technik
    - Ablehnung der Menschen ihr Auto aus ihrer Hand und Verantwortung zu geben

    Desweiteren habe ich mir gerade überlegt in welchen Straßenzügen man denn sowas im Westen überhaupt installieren könnte. Rote-Bühl-Straße würde ich mal wegen der S-Bahn ausschließen, sowie die Schloss-/Bebelstraße wegen der Stadtbahn. Auf Anhieb würden mir da jetzt vllt noch die Silberburg- oder die Rosenbergstraße einfallen. Beide wären relativ breit und weitgehend flach.

    Also eine Stadtbahnverbindung finde ich jetzt doch etwas unrealistisch. Neben den vermutlich hohen Kosten, sehe ich da noch die Probleme der Linienführung in Vaihingen (Platz sehr beengt) und des Umwelt-/Naturschutzes. Der gute Eiermann-Campus liegt ja wie unschwer erkennbar mitten in einem Waldgebiet...