Beiträge von Mercator

    Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten aber ich denke das sehr viele Menschen von der Modernen und ihrer kälte enttäuscht sind und sich nach dem "alten" sehnen. Genau aus diesem Grund ist das von dir zitierte Disneyland Münster so beliebt bei den Menschen. Aber wie gesagt jeder hat seinen persönliches Bild von einer schönen Stadt und dies möchte ich auch eigentlich nicht diskutieren.


    DoHamHro

    das mit Herrn Watzke muss du mir allerdings jetzt mal erklären ;)

    Punkt 1:

    Der Reinoldikirchplatz wird bis 2016 komplett umgebaut nach den Plänen von Fritschi und ist im Konzept der Kampstraße als letzter Abschnitt aufgeführt. Der Schwanenwall ist auf der Innenstadtseite allerdings eine einzige Katastrophe. Jedes aber wirklich jedes Gebäude hat seine besten Tage schon langen hinter sich. Das fast gleiche Bild ergibt sich übrigens gerade in Frankfurt am Goetheplatz und wie ich finde haben sie in Frankfurt eine vorzügliche Lösung gefunden, die ich gerne auch so in Dortmund sehen würde. Selbst eine zweifach abgespeckte Lösung würde an dieser Stelle schon reichen.

    Nachher

    Bild: FREO Financial & Real Estate Operations GmbH and AREA Property Partners

    Punkt 2:

    Leider ist beim Marienkirchhof der Zug durch das Dortmunder Provinzdenken leider abgefahren, es gab vor etwa 2-3 Jahre den Plan einer großen Außenbestehlung ich glaube von dem Cafee "Inernational" dieser wurde durch zwei Klagen von Anwohnern (Pfarrhaus) abgelehnt.

    Punkt 3:

    Die Straße auf dem Brand ist leider wieder ein Paradebeispiel für den unmenschlichen Wiederaufbau nach dem 2.WW. Jedoch wer genau hinsieht kann letzte Zeugen erkennen. Vor dem 2.WW bestand die Straße aus vielen kleinen Fachwerkhäusern und einer Dörflichen Idylle die sich bis zur Viktoriastraße erstreckte. Das Museum am Ostwall allerdings halte ich "Vorsicht persönliche Meinung" für kein sonderlich großes Werk der 50ziger Jahre Architektur und somit auch nicht erhaltenswert. An dieser Stelle würde ich mir lieber wieder die Ansiedlung der Jüdischen Gemeinde mit einer prächtigen Synagoge wünschen, die das gesamte Areal wieder beleben. Noch ein Museum das um 17uhr schließt und danach ein stilles Areal bietet, kann Dortmund eigentlich nicht gebrauchen.

    Wie ich erfahren konnte, scheiterte der Ergänzungsanbau des alten Vehoff Hauses an den Stimmen der Grünen. Die im Anbau eine Zerstörung der Sichtachse der auf die Reinoldikirche gesehen hatte, wie du bereits erkannt hast. Leider sind in der Dortmunder Politik viele solche Fehlentscheidungen getroffen worden, siehe z.B der SPD Ratsentscheid in den 70ziger Jahren gegen den Wiederaufbau des alten Rathauses (CDU und FDP waren dafür und Spendengelder waren vorhanden).

    Mit der Altstadt sehe ich das nicht direkt so kritisch, allerdings sollten vorhandene Altbauten nicht noch weiter deformiert werden, sondern sie in ihrem Ursprungszustand zurück versetzt werden. Ich denke im laufe der nächsten 1-2 Jahren wird sich in dieser Hinsicht etwas tun ;)

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    Im ersten Punkt muss ich dir leider widersprechen, es ist sicherlich immer auch eine Frage des Eingangs. Benutze ich den Haupteingang bzw. die Seiteneingänge, bin ich direkt in der Food-lounge. Besteht der Eingang allerdings vom Parkdeck bzw. Hoher Wall ist deine Annahme sicherlich korrekt.

    Das Haus in Haus Konzept ist sicherlich ein Novum, allerdings verstehe ich die willkürliche Rolltreppen Konstellation auch nicht. Übrigens halbiert sich die Zahl der freien Ladenflächen von Vier auf Zwei. Der Uhren- und Schmuck-Anbieter Thomas Sabo eröffnet im Erdgeschoss und der Spezialist für Männer-Bekleidung Camp David eröffnet im ersten Obergeschoss. Leider hat sich das Gerücht mit Apple wohl als Ente erwiesen.

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    Daccord! Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen, eine perfekte Problemanalyse der derzeitigen Umfeld. Es wird einfach im gesamten Umfeld keine Raumkante gebildet. Die letzten historischen Überreste der alten freien Reichs und Handelsstadt Dortmund sollte doch etwas mehr Pflege erfahren. Überhaupt wir mit dem Begriff "Rekonstruktion" in Dortmund sehr phlegmatisch umgegangen wird. Mit einfachen Mitteln z.B einem Fördertopf könnte in dieser Stadt schon sehr viel erreicht werden, denn grundsätzlich sind viele Gebäude grundsätzlich erhalten aber grausam entstellt ich führe 3 Beispiele an;

    Kuppeldach

    Quelle: Mein Foto

    Schieferdach

    Quelle: Mein Foto


    Quelle: Mein Foto

    Dies nicht Eingriffe die keine Umsummen kosten, jedoch eine große Wirkung auf das gesamte Stadtbild besitzen. Über größere Projekte aller Rathaus muss bis dato noch gar nicht gesprochen werden, kleine Schritte erreichen auch einiges ;)

    Im Rahmen der geplanten Neugestaltung von Kampstraße / Brüderweg und den Umfeldbereichen der Kirchen St. Petri und St. Reinoldi sollte das sogenannte Vehoff-Gebäude zwischen der Reinoldikirche und der Marienkirche einen Ergänzungsbau nach Osten hin erhalten. Leider lehnte der Rat diesen Entwurf im Jahr 2005 ab.

    Das gesamte Vorhaben würde sich allerdings an die Historie anlehnen, dass dieses Viertel bis 1945 besessen hat und würde der Dortmunder "Altstadt" zumindest wieder etwas Charme wiedergeben.

    Bild 3
    http://www.john-software.de/index.php?opti…emid=29&lang=de

    und so sah es früher aus

    http://home.arcor.de/booni/dortmund2/MI09462f04a.jpg

    Die Kanalarbeiten am Petrikirchplatz gehen weiter, die Bastion fällt bekanntlich im Januar. Im Westlichen Bereich des Platz ist schon ein Teil der Bastion gefallen und es sieht so aus, als ob die arbeiten für die beiden Neubauten in kürze beginnen. Auch die Arbeiten am ehemaligen WestLB Gebäude gehen weiter, weiß zufällig jemand wie es sich mit der Front des Gebäudes verhalt? Kürzlich wurde ein neues Plakat aufgehangen auf dem die Front wieder das große geschwungene Portal besitzt. Ich dachte der Denkmalschutz hatte hierzu bekanntlich Anmerkungen bzw. Ablehnung gegeben?!


    Quelle: Mein Foto

    Die Evangelische Kirche von Westfalen bewirbt sich um den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2019 und möchte diesen in Dortmund ausrichten.

    Das geht aus dem Haushaltsvorschlag der Landeskirche hervor, der jetzt auf der Synode in Bielefeld vorgelegt wurde. Mit dem Westfalenstadion und den Westfalenhallen bietet Dortmund genug Kapazität für den Eröffnung und Abschlussgottesdienst. Denn zum Evangelischen Kirchentag kommen jeweils mehr als 100.000 Besucher in die Gastgeber-Städte.

    (Bewerbung -Evangelischer Kirchentag soll 2019 in Dortmund stattfinden)

    Dekoratives Anführungszeichen

    Seltsam, dass man das nicht in einem Atemzug mit dem Umbau des Erdgeschoss gemacht hat, aber gut. Eine neue Fassade ist dringend notwendig.

    Das resultiert daraus, dass die Räumlichkeiten im Neubau noch nicht bezugsfertig sind. Die RN haben sich mit ihrem public-office zur Zwischenmieten am oberen Westenhellweg eingemietet. Alllerdings findet die komplette Redaktionsarbeit im RN Haus statt. Sofern der Neubau fertig ist, zieht die RN um und das alte Gebäude am Westenhellweg kann saniert werden. Stellt sich nur die Frage wie die Baulücke zwischen dem alten RN Haus und dem neuen Lensing-Carree geschlossen werden soll/kann. Des Weiteren sehe ich es als städtebaulichen Super-GAU an, dass der Neubau in der Silberstraße nicht an das Wohnhaus grenzt sondern wohl ein städtebaulicher Solitär bleibt.

    Summa Sumarum insgesamt ein weiterer Schandfleck der an dieser Ecke( Westenhellweg) verschwindet, zusammen mit den beiden Kuben am Petriplatz sowie dem Neubau am Westenhellweg (Gina-Lisa-Tricot) wird diese Ecke erheblich aufgewertet. Derzeit wird auch der einzige Altbau in der Gegend hoffentlich Denkmalgerecht saniert. Einzig die 3 fünfziger Jahrebauten zwischen Thier-Galerie und Targobank fallen derzeitig negativ ins Gewicht.http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/newreply…wreply&p=318296

    Zeitgeist der Gegenwart

    Das Stadtbild wird geprägt von moderner Architektur, inzwischen befinden sich viele Hochhäuser in oder um den ehemaligen Wallring.


    Sofern nicht anders angegeben liegen alle Bildrechte bei Kaufmann

    Gebäude mit Geschichte

    Leider hält die Stadt Dortmund einen traurigen Rekord, auf sie fielen im grausamen 2.Weltkrieg gemessen an Luftangriffen die meisten Bomben. Die Stadt war alleine Schauplatz von 7 Großangriffen der Alliierten.
    Hierzu ein (un)schönes Schaubild:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…t_kein_Dach.JPG

    Auch gemessen an der Trümmerlast war Dortmund nach dem Zweiten Weltkrieg einsame Spitze. Nur wenige Zeugnisse der ehemaligen stolzen freien Reichs und Handelsstadt haben dieses Martyrium überstanden. Diese strahlten im ganz besonderen Licht.


    Schutzpatron mit Hansekogge und dem alten Rathaus, dass bis zu seiner Zerstörung das älteste Rathaus nördlich der Alpen gewesen ist.


    Althoffkaufhaus mit Probsteikirche

    Pfarrhaus am Hanseplatz


    Krügerpassage

    Indian Summer in Dortmund
    Hiermit eröffne ich einen neuen Strang in dem hoffentlich genauso diskutiert wird wie in anderen Threads. Ich möchte mit meiner Herbsttour durch Dortmund beginnen, die ich an einem schönen Herbstabend in der Innenstadt aufgenommen habe. Einzelne Infos befinden sich unter den Bildern. Alle Fotos sind haben Copyright Mercartor!

    Über den Dächern der Stadt

    Fotograf: Lucas Kaufmann
    Dieses Bild wurde vom Dortmunder U aufgenommen, es zeigt die 4 Mitterlalterkirchen in der Innenstadt sowie einige Hochhäuser im Umfeld des HBF. Das große weiße Gebäude der Commerzbank wurde als Meisterwerk der Architektur aus den siebzigern unter Denkmalschutz gestellt.

    Weststadt und B1


    Der Blick schweif auf beiden Bildern über die Weststadt. Am Horizont zusehen sind die Hochhäuser, der Fernsehturm sowie das Westfalenstadion diese befinden sich an der B1. Im vorderen Bereich ist das Gelände a Dortmunder U sowie die Liebfrauenkirche

    Dortmunder Nordstadt


    Die Dortmunder Nordstadt ist das größte Altbaugebiet im Ruhrgebiet und Schmelztiegel der Kulturen. Es wird begrenz durch den HBF sowie am Horizont das Europalager IKEA

    Eröffnung der Thier-Galerie in Dortmund

    Haupteingang am Westenhellweg im neuen "alten" ehemaligen Berlethaus





    Fotograf: Lucas Kaufmann
    Eingang Silberstraße

    Eingang Hoher Wall und angeschlossen der große Biergarten der "Hövels Brauerei 1892"






    Das Haus in Haus Konzept im inneren der Galerie :uh:










    Barcelona,Paris,Pisa and Dortmund :D

    Dortmund for life, typicall Beer Beer Beer

    Wie viele Dortmunder, musste ich mir heute selbstverständlich die neue Thier-Galerie anschauen und ich muss sagen ich bin wirklich sehr sehr sehr positiv überrascht. Nach der ausführlichen Analyse von BGF 2011 möchte ich morgen einen Kommentar abgeben. Zuerst aber ein update bzw. preview der neuen Shopping Galerie im Herzen Dortmunds.

    Thier-Galerie Dortmund

    Haupteingang Westenhellweg




    EingangSilberstraße

    Eingang Hoher Wall





    inside the shopping mall :uh:





    Haus in Haus Konzept




    Barcelona,Paris,Pisa and Dortmund :D

    Was ein Bild!

    Quelle: Alle Rechte der Fotos liegen bei mir!

    Morgen dann hier meine Meinung!

    Umbauarbeiten an der Martinstraße sind auch vollendet, sicherlich hätte man einiges mehr herausholen können aber so wirkt die Fassade auch modern und gepflegt. Abends wird das Gebäude übrigens angestrahlt.

    Die arbeiten am Lensing-Carree ist nun im letzten Geschoss angekommen und somit könnte bald Richtfest gefeiert werden. Allerdings frage ich mich wie die große Lücke zum alten Ruhrnachrichtenhaus geschlossen werden soll oder wird? Ich hoffe man findet hier eine städtebaulich gute Lösung um eine geschlossene Raumkante zu schaffen.

    Im Ruhrnachrichtenhaus selbst, hat nun der Innenausbau begonnen. Allerdings besteht die Frage ob es bald auch eine Auflösung zum Fall BA 2 gibt. Welche Stores ziehen eigentlich direkt an des Westenhellweg? Weiß hier jemand mehr?

    Quelle:Meine Fotos

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das Geschäftshaus am oberen Westenhellweg (Foto) wird umgebaut. Auf der Agenda stehen eine neue Fassade (Backstein/Klinker?), sowie die brandschutztechnische Ertüchtigung. Verantwortlich zeichnet das Architekturbüro Andreas Wünnenberg.


    Quelle: andreas wünnenberg dipl.-ing. architekt aknw

    Aktueller Zustand! Der Räumungsverkauf hat begonnen und die Umarbeiten lassen wohl nicht mehr lange auf sich warten.

    Quelle: Mein Foto