Beiträge von I_Engineer

    Bezüglich des Durchganges:

    Es gibt noch ne Möglichkeit. Es gibt das Dach und eben eine sogenannte Hängende Glassfassade, die unten in einer Höhe von 3-4 Meter komplett offen ist.
    Damit wäre die Plaza weitestgehend vom Wind geschütz, die Wärem könnte in der kalten Jahreszeit nicht nach oben weg (es wäre also so eine art zwischenklimaberich) und die EG-Ebene wäre trotzdem jederzeit öffentlich zugänglich. Dafür würde sprechen, das es in den Durchgängen jeweisl nochmals eigene Türen gibt. Und doppelt Türen macht nun wirklich keinen Sinn....

    ^^^^Never trust a rendering ;)

    Auf den Grundrissen sind drehflügeltüren zu sehen. Und auf dem REndering selbst sind ganz hauchzart (und damit total unrealistisch) die Profile einer Glassfassade zu sehen.

    Kann schon verstehen, das man das in den Bildern total hypertransparent darstellen will, aber in echt wirds wohl aus technischen gründen irgend so ein Mittelding aus Boulevard Berlin und dem Forum Köpenick

    Wenns gut gemacht ist, wird man von innen ganz gut rausschauen können, aber komplett von aussen durchsehen halte ich für unrealitsich (schon allein weil in shoppingcentern immer ganz gern werbung in die Lufträume gehängt wird....)

    Der MVV überlegt, sein Gebiet massiv auszuweiten und eine neue, polyzentrische Struktur aufzubauen (!!!)

    Das Gebiet soll von Augsburg bis Traunstein und von Ingolstadt bis Garmisch reichen und mit einem ticket befahren werden können (!!!)

    Insgesamt soll der erschliessungsbereich den "europäischen Grossraum München" umfassen und somit 5 millionen Menschen erschliessen.

    Man hoffe auch auf einen positiven effekt auf die Wohnungspreise, da Pendler dann alternativen weiter draussen wahrnehmen könnten.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/mvv-w…tting-1.1726147

    Laut neuester Meldung von der BVG website ist dieses wochenende die letzte möglichkeit, um "Bärlinde" live zu sehen.

    http://www.bvg.de/index.php/de/1…le/1239730.html

    dannach verschwindet sie erstmal für lange zeit im (selbstgegrabenen) Tunnel, bevor sie dann wieder zum vorschein kommt und die zweite Röhre gräbt.

    Angeblich ist bisher alles im Zeitplan...allerdings ist das vortriebstempo bisher sehr gemächlich. Insgesamt knapp 60 meter in einem monat und am Ende des Artiekels steht etwas vom Ende der Vortriebsarbeiten für Ende 2014. Bis jetzt stand überall mitte 2014...

    Wenn ich mir im München Thread so ansehe, was da so für 08/15 Wohnboxen (oftmals mit der Ästhetik eines sanierten 50er Jahre Nachkriegsbaus) in ultrahochpreisiger Lage hochgezogen werden kann sich Berlin mit Gebäuden wie den Fellini-Residences glücklich schätzen.

    Würde ausschliesslich so gebaut, würde ich auch Zweifel bekommen, aber das ist ja nicht der Fall....

    na dann hoffe ich mal, das diese maschine ihren weg möglichst Bald aus den Niederlanden nach Berlin findet.

    Es stimmt ja wirklcih: Dreck zieht weiteren Dreck an, und Vandalsmus neuen und noch mehr Vandalsimus. Und der Alex ist permanent kurz davor, sich in ein riesen Drecksloch zu verwandeln. (sorry für die Wortwahl)

    ich war ja auf der "Berliner-Zeitung" Alexanderplatz-Diskusionsrunde vor ein paar Wochen.

    zum Thema Budenzauber: Der wird wohl gemacht, weil das Einnahmen generiert, die der Bezirk gerne kassiert.
    Die ästhetische Qualität der Buden wurde von Lüscher auch in Frage gestellt.
    Sie meinte, man könnte da mal ein paar architekten ranlassen, die Buden entwerfen, die Zeigerechter und anspruchsvoller sind

    Zum thema Dreck: Da wurde tatsächlich geäussert, das, wenn die umgebende Bebauung besser und hochwertiger ist und das Hines Hochhaus feritg ist, das Bedürfniss der Passanten, ständig alles mögliche auf den Platz zu spucken auch geringer wird.
    Ausserdem hat Lüscher die Hoffnung, das doch noch mal einen Maschine erfunden wird, mit der man den Belag reinigen kann (ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass das nicht möglich sein soll.....mit entsprechend hohen Temperaturen und entsprechend hohem Druck kriegt man doch alles weg, oder?

    Die Stamm-2 ist ja noch nicht in trockenen tüchern. Ich glaube erst dran, wenn ich die ersten züge durch den Tunnel fahren sehe.

    In der Tat ist deren Bau und das damit zusammenhängende system der Express-S-Bahnen unumgänglich für die weitere entwicklung Münchens.

    Wie sehr das Münchner Zentrum mit der derzeitigen Situation infrastrukturell überforder ist sehe ich wenn ich die Rush Hour von meiner ehemaligen heimatstadt München mit meiner jetzigen, Berlin, vergleiche.

    Aber ich stimme Isek zu, die U4 bzw eine Verlängerung ebendieser in die eventuellen Neubaugebiete sowie die Stamm2 und der U9-Neubau würden schon sehr sehr viel bewirken.

    Wenn man sich die derzeitige Verkehrssituation vor Augen führt, muss man sich klar machen, das 100 000 zusätzliche Einwohner (oder vielleicht sogar noch deutlich mehr, wenn man sämtliche flächen innerhalt bes Autobahnringes zubauen würde) sowohl das Strassennetz als auch den MVV völlig überfordern würden.

    Aufgrund der derzeitigen Nachfrage könnte München vermutlich schlagartig um 200 oder 300 k Einwohner wachsen, wenn es nur wöllte.

    Dazu bräuchte es allerdings kraftvolle Richtungsentscheidungen, sowohl des Freistaates, als auch seitens der Stadt.
    Und dann gibt es ja auch noch die Gesamtdeutsche und Europäische Komponente.

    Warum sollte man in München wie verrückt bauen und Infrastruktur errichten, wenn wo anders die Wohnungen leerstehen ("ist es auf bundesdeutscher Ebene vielleicht einfacher, die Arbeitsplätze in solche Gegenden zu bringen, als die Leute alle nach München", könnte da der Gedanke sein, der hinter verschlossenen Türen geäussert wird)

    Wenn die Kosten um nach München zu ziehen einfach zu hoch sind, wird sich der Trend umkehren, und die Leute werden alle in Leipzig, Duisburg, Barcelona oder Chemnitz bleiben.......

    Nach Nairobi passt das gebäude defintiv besser als nach Berlin.....
    Nicht zuletzt, da die dortigen klimatischen verhältnisse auch die wirkung des offenen erdgeschosses erst in vollem umfang entfalten.

    hier in Deutschland ist das zumindest im Winter ein extrem unwirtlicher ort.

    Allerdings funktionieren die Büros dafür dann überhaupt nicht mehr.( Es sei denn man würde sie extrem stark klimatisieren.)

    Schon interressant.....Die Neue Nationalgalerie war mal als Bacardi Hauptverwaltung für Santiago de Cuba gedacht, dieses gebäude jetzt ursprünglich für Nairobi...wäre mal spannend herauszufinden, was sonst noch so in Berlin rumsteht, was ursprünglich für ganz andere stellen gedacht war.....

    Weil der Ernst-Reuter platz unter Ensembleschutz steht.
    Ausserdem haben Lüscher und Co schon verlautbaren lassen, das Hochäuser jenseits der am Alex geplanten 140-160 meter nicht ins Berliner Stadtbild passen.

    Erfahrungsgemäss (Siehe Stuttgart, München, Hamburg, Köln) wird hier in Deutschland ab einer bestimmten Höhe auch die ansonsten architektonisch desinteresierte Bevölkerung nervös (in anderen Ländern kanns dagegen nicht hoch genug sein...)

    Vielen Dank für die Bilder

    Prinzipiell kann ich der Architektur trotz ihrer martialischen Materialwahl durchaus etwas abgewinnen. Allerdings hoffe ich, das sie wirklich gut gepflegt und gereinigt wird.

    Falls nicht, wird dieses Bauwerk sehr schnell sehr sehr übel aussehen (vollgetagt, schmutzige und teils eingeschlagene Glassbausteine, wild vollplakatiert...)

    Am Wochenende habe ich die Baustelle besucht, weil ich wissen wollte, was denn so dran ist an den angeblichen 8 Metern pro Tag und dem 24/7 Baubetrieb.

    Ergebnis: Bisher nicht viel. Die Maschine hat sich in 10 Tagen ca. 4 Meter vorwärts bewegt und noch nicht mal angefangen zu bohren. Bisher ist sie nur bündig an die Betonwand, an der die Bohrung beginnen soll.
    Bis jetzt wurden 5 Tübbingringe gesetzt...und bisher sieht die Baustelle, was die Betriebsamkeit angeht nicht so aus, als ob man es sonderlich eilig hat. Am Sonntag war auf der Baustelle gar nix los.

    Aber ok, ich kann als Aussenstehnder natürlich nicht beurteilen, ob das nun nur so aussieht, oder ob man tatsächlich trödelt.

    Jetzt bist du mir etwas zuvorgekommen..ich bin heute auch mal mit dem Iphone durchs regierungsviertel....

    Ich finde das Ergebnis doch sehr enttäuschend...auf den Renderings noch ganz erträglich, in echt absolute "Nicht-Architektur".

    Wie man an so promionente Stelle eine solch nichtssagende Hülle hinpflanzen kann ist mir unbegreiflich! Das könnte genausogut in Adlershof irgendwo neben der Autobahnausfahrt stehen, und nicht im Regierungsviertel. :(

    Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer Dokumentation, die ende der 30er mit einem damals beeindruckendem technischen Aufwand über die Errichtung der Nord-Süd S-Bahn erstellt wurde.
    Laut Wikipediaartikel ist der Film verschwunden....

    Ist er aber gar nicht :)

    Vielmehr ist er sogar online auf youtube zu finden, als Teil einer "Eisenbahn Romantik" Folge von 1994 über die Berliner S-Bahn.

    Die eigentliche Doku mit beeindruckenden Bildern über den Bau dieser Strecke beginnt ca. bei Minute 5:00

    https://www.youtube.com/watch?v=gOPd739TqVc

    Interressantes Detail am Rande bei Minute 13:00 " Würde man den im Nord-Süd Tunnel verbauten Beton und den Baustahl in einem Würfel zusammengiessen, so würde dieser das Volumen des Berliner Stadtschlosses haben"

    Bilder...

    Für die, die den Baufortschritt "live" mitverfolgen wollen, hier nochmal der link zu den 4 Webcams

    http://www.leipzigerplatz12.de/webcams.html?&no_cache=1

    Geschwindigkeit ist im moment echt enorm, pro Etage schätze ich im Moment ca. eine gute Woche ein, das ist doch recht flott, wenn man sich vorstellt, das es sich eben nicht um ein Hochhaus mit Standartgrundriss handelt.
    Auf der Webcam kann man auch sehen, das oft bis spät in die nacht hinein und auch am Samstag betoniert wird.
    Beim derzeitigen Tempo schätze ich, das die "Kante" zum Leipziger Platz in ca. 4 Wochen die Endhöhe erreicht haben wird.

    Thats the way.... I like it ;)

    Es ist nicht klein, und defintiv nicht "resonanzarm", aber ich wusste nicht, wohin sonst mit dem Projekt:

    die Stadtwerke München planen den bau einer zweiten windkraftanlage in der Nähe der Allianzarena. Bausumme: ca.4,5mio €

    Aber jetzt kommts: Höhe 174 meter.

    ich weiss nicht so ganz, was ich davon halten soll....gegen hochhäuser ging man von allen seiten massiv vor mit dem Argument, das sie die Silhouette der Stadt zerstören. Allerdings ein sich drehendes windrad, (das laut bericht gerade mal 1500 hausalte mit strom versorgt, also eher symbolischen wert hat) und das höher ist als jedes bisher in München geplante hochhaus ist kein problem..... :-/

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/stadt…maing-1.1689533

    Genau das war bisher eben das Problem, weil der Kollhoff plan eben vorsah, das sockel und hochhaus einen integralen gesamtbaukörper bilden.

    Beim Saturn bzw. dem Hines Grundstück ist man erstmals davon abgerückt und hat das Hochhaus neben den sockel als eigenen Baukörper gestellt.
    Erst dadurch war die Schrittweise entwiclung des Grundstückes möglich.

    Und aus genau dieser (positiven) Erfahrung heruas will lüscher dieses Prinzip auch für die anderen Grundstücke anwenden.

    Das problem ist ja, wenn man nur den Sockel baut, aber sämtliche vorrichtungen bereits mitbaut, die für einen irgendwann mal zu errichtentenden Turm nötig wären (Fahrstulschächte, Lobby, Fluchttreppenhäuser, Leitungsschächte etc etc) wird man nie wirtschaftlich bauen können. Und dann baut man eben gar nicht, so wie bisher.....