Beiträge von I_Engineer

    Ein "richtiges" Hochhasu am Hauptbahnhof war dort als landmark von anfang an gedacht.


    Wobei---ich wiederhole mich- ein "richtiges" hochhaus aus meiner sicht eben nicht 100, sondern eben wie in FRA auch so ab 120-140 metern beginnt. Kurzzeitig war an dieser stelle ja auch mal ein Turm von der Bahn selbst mit 200 metern geplant.


    Hätte ich grossartig gefunden!. Eine weitläufige Stadt wie Berlin und das grossmasstäbliche Umfeld am Hauptbahnhof verträgt Hochhäuser in der 150m(-200) Liga locker.


    hier mal der "neue" Bahntower entwurf von Murphy Jahn aus den 90ern, damals mit knapp 200 metern höhen.

    Das einzig ärgerliche an der zweiten Stammstrecke ist, das sie nicht schon längst fertig ist.
    Man redet schon viel zu lange darüber, sucht alternativen, die es nicht gibt, nie gab und nie geben würde, wenn man die Stamm2 kippen würde.


    Eine investition von 3 milliarden €, die als investition direkt in die heimische wirtschaft zurück fliessst und nach fertigstellung den alltag von hunderttausenden von menschen verbessert ist die beste Investition, die ein Land überhaupt machen kann.


    Und von der Stamm 2 wird München ja noch in 100 oder 200 jahren profitieren---ich denk da nur an Berlin---eine der wichtigsten U-Bahnlinien ist die 1902 eröffnete U1 und U2 ( google mal "Stammstrecke der Berliner U-Bahn". Wer frägt da heute nach den Baukosten??????
    ...in sofern sind die 10 Jahre, von welchen ISEK sprach im prinzip fast noch viel zu kurz gerechnet....


    Und von mir aus kannst Du gerne auch andere Punkte heraussuchen, wo in Deutschland kohle ohne ende verpulvert wird. Fangen wir mal beim verteidigungshaushalt an! Der NATO Europachef will ja, das Deutschland den Militärhaushalt deutlich erhöht. Weil Krieg ja so geil ist! Und Panzeruschi und Mutti werden natürlich folgen, so wie sie es immer tun, wenn ein Befehl aus Brüssel oder Washington kommt. Da sage ich nur: Lieber S- und U-Bahnen fürs Volk als Panzer und Kriegsschiffe für die Politiker....

    kommt drauf an wie weit man weg steht....vom neptunbrunnen aus sieht man die kuppel in etwa noch, wobei man ab diesem punkt die Ostfassade deutlicher wahrnimmt.


    insbesondere wenn man die vegetation diesbezüglich gezielt etwas zurückschneiden würde und die baustelleneinrichtung der U5 weg ist.

    Ich empfehle jedem mal sich jetzt, nachdem die Kuppel des Schlosses fast ihre endgültige höhe erreicht hat, auf die Treppen des Brunnens vor der Marienkirche zu stellen und richtung Westen zu blicken.


    Die moderne Ostfassade des Schlosses und dessen markante Kuppel geben dem ganzen Areal den dringend benötigten optischen Halt richtung Westen.


    Klar---es ist nach wie vor eine riesen fläche, die gestaltet und bespielt werden muss---aber wenn diese an einem schönen Tag voller menschen ist, und das ist inzwischen sehr häufig der Fall (und dann sind auch die Assis ganz klar in der unterzahl) entsteht eine unglaublich weltstädische Atmosphäre.


    Das wird eher noch zunehmen, wenn Schloss (und die kuppel) komplett fertig ist.


    Im winter, wenn es kalt ist und der wind weht, ist das ganze areal sowieso mit einem riesen Weihnachstmarkt und der eislaufflläche "zugebaut"

    grossartig !!!


    auf den ersten blick etwas speziell, aber da eine skyline ja aus vielen hochhäusern besteht und nicht nur aus einem defintiv eine grosse Bereicherung für die Frankfurter Skyline.


    Mit 185 m auch ein richtiges Hochhaus im internationalen Vergleich.


    Die Perspektive von der Kreuzung wird spektakulär.


    Ich hoffe, Frankfurt geht seinen mutigen weg weiter...die Stadt wird besser und besser in ihrem umgang mit Hochhäusern.

    Der Punkt ist ja, das man in bestimmen "Kreisen" nunmal einfach gegen das Schloss sein muss.


    Sonst ist man persona non grata.


    Und um sich ein für alle mal selbst richtig zu positionieren werden dann von bestimmten Leuten bzw. bestimmten Organisationen derartige Artikel veröffentlicht. Um Argumente gehts da nur am Rande.

    Stadt ist immer ein Prozess und ncihts statisches. Daher kann so etwas auch nicht gebaut werden und ist dann einfach da. Eine funktionierende Stadt bzw. ein guter Stadtraum muss entstehen. Mit dem LP12 ist jetzt etwas sehr grosses gesetzt worden, und das muss jetzt mit der umgebung verwachsen. Ich habe niht die geringsten zweifel, dass das geschehen wird. Ich denke die Grund DNA funktioniert und alles andere kann durch aktives management und kleinere umbauten angepasst werden.
    Das wird ein paar iterationsschritte benöitgen, aber wird kommen. Dafür ist die Lage im Zentrum Berlins in der Summe ihrer eigenschaften einfach zu gut....

    Ich habe scheinbar geschrieben und ich habe scheinbar gemeint. Deine Definition trifft die Sache sogar noch besser auf den Punkt, als ich es hätte formulieren können.


    Und beim Blick auf den Grundriss wird dir auch auffallen wieso :-).


    Man könnte den Satz so umformulieren, das man beide Wörter ihrem Sinn gemäss verwendet----(Allerdings ist das hier ja ein Architekturforum, und kein Grammatikforum)


    LP 18/19 ist anscheinend seit kurzem Bestandteil der Gesamtplanung allerdings nur scheinbar integraler Teil, da es räumlich vom rest getrennt ist.


    So, ich geh jetzt ne runde radfahren, mir das Kuppelgerüst des Schlosses anschauen, das wird laut Webcam gerade so schön von der Sonnne angescheint.

    Ganz schwach ist dieser Entwurf IMHO, dass möchte ich in aller Deutlichkeit sagen. Dem Architekten/ Entwickler / Entwurfsverfasser scheinen sich mit der Örtlichkeit überhaupt nicht auszukennen oder es geht ihnen einzig und allein um den Abverkauf zu Maximalpreisen bei minimaler Gestaltung / Investition.


    Das wäre ja mal was ganz was neues bei Investoren ;-)


    Verglichen mit dem überteuerten Schrott, der in München in solchen lagen hochgezogen wird, finde ich es zumindest noch halbwegs optisch ansprechend, auch wenn die Architketur in spätestens 15 jahren geschmäcklerisch und abgestanden wirken wird. So wie heute viele Gebäude vom anfang der 90er.


    Schlimmer finde ich allerdings die wohnungsgrössen und preise....75m², 3 Zimmer (!) 370 000 Euro.... mit Grunderwerbssteuer und nebenkosten ist man da schnell auf 400 000€.....

    Weiß jemand von euch, was hier aktuell geplant ist und wie der Stand der Dinge ist, ob ein Baubeginn in Sicht ist ?


    mein aktueller stand ist, das dieses grundstück für baustellenlogistik der S21 zwischen HBF und Potsdamer Platz verwendet wird. Vermutlich als Ort für den Startschacht der TBM. Erst wenn der tunnel fertig ist, wird dieses Grundstück wohl bebaut werden. Bis dahin sollten rund um den HBF alle anderen freien flächen inklusive des grossen Bürowürfels auf dem Wahsingtonplatz bebaut sein

    Meine bescheidene Meinung nach 6 Jahren Hauptstadt:


    Niemand, der länger in Berlin wohnt geht abends am Potsdamer Platz etwas trinken....es sei denn, man hat Besuch von "auswärts" (Schwaben, Oberbayern oder aus dem Pott), der unbedingt mal im Sony Center einen Cafe trinken will...


    Berlin ist eine absolute "weggeh" und Partyhauptstadt mit dutzenden grossartigen, indivuduellen und authentischen Bars....aber die findet man so gut wie überall bis auf den Potsdamer Platz.


    Es ist einfach alles zu sehr durchgeplant und durchgestylt..es wird zu sehr auf Touristen und Geschäftsreisende (also durchreisende) gesetzt.

    interressant,in dem Bericht wurde erwähnt,das Bärlinde kurz vor dem Durchbruch eine Spitzenleistung von 20 metern pro Tag geschafft hat.

    OMG, wie traurig.:nono:


    Ich bin gestern dran vorbeigefahren...das Ding könnte genau so gut ein logistikcenter irgendwo in der nähe von Schönefeld sein.


    Wenn man dann 500 meter weiterfährt kommt man am neuen BMW-Zentrum vorbei, das fast genau so aussieht von der architektursprache.


    Silberne Box die auf einer dunklen fuge "schwebt"....Mehr fällt den Architekten heute nicht ein....Hoch lebe das ICC!!!

    Das wird ne beeindruckende Ecke!
    A100 Neubau, 175m "Torsituation" von der Flughafen-Einfallautobahn und das alles im Jahr 2014-2017. Berlin beginnt mich positiv zu überraschen!


    Die ganze Gegend und somit ganze Teile Neuköllns werden sich in folge dessenmassiv ändern, da garantiert weitere investoren angezogen werden.


    Trotzdem bin ich etwas zwiegespalten darüber, das schon wieder der "Fehler" gemacht wird, die Hochhäuser über die Stadt zu verteilen, statt einen schönen Cluster zu bauen.

    Wir betonieren in Deutschland pro Tag 70 Hektar land zu.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4chenverbrauch


    Jeden Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr.
    Macht ca. 254 quadratkilometer pro Jahr, die für Factory outlet center, discounter, möblemärkte und deren Parkplätze verwendet werden.
    Hier sollte man ansetzten!!!


    Wie oft wird eine Start- und Landebahn a la MUC, FRA oder BER gebaut? Einmal in 40 Jahren!
    Ein derartiges Projekt hat bilanziell maximal Symbolcharakter, wenn währenddessen tausende von quadratkilometern unter beton und aspahlt verschwinden. Oftmals für Gewerbegebiete, die dann nach 20-30 Jahren leer stehen.


    Ja, für die dritte S/L-Bahn geht etwas natur verloren. Aber kein Vergleich zu dem, was tagtäglich überall anders im Land geschieht, auch und gerade im Münchner Umland.