Beiträge von I_Engineer

    Die linke Hälfte der Fassade sieht einfach nur traurig aus.
    Vollkommen belanglos, trivial, nichtssagend.

    Durch die Touristenmassen, die über den Potsdamer und Leipziger Platz strömen wird diese Ecke wohl unfreiwillig eine der meistfotografierten Berlins werden (wenn auch nur als Hintergrund)

    Es ist einfach nur beschämend, das seitens der Stadt hier kein druck gemacht wurde, um etwas standesgemässes an einer so prominenten Ecke der Stadt zu errichten.

    Wie von meinen vorrednern schon gesagt: Der ursprüngliche entwurf in handwerklich guter ausführen ist lichtjahre besser.

    Einmal mehr: Chance vertan.:Nieder:

    Man spürt schon wieder den spass der deutschen an sich im kreis drehenden Grundsatzdebatten.....Hach wie schön.

    Ja, da schwingt ein bisschen S21 mit, das ist richtig.
    Soll noch einer sagen, architektur wäre unpolitisch.

    Mir fehtl inzwischen jegliches Verständniss für derlei debatten...vielleicht weil ich selbst zu viele davon geführt habe.
    Es gibt wirklcih genug leerstand und verranzte ecken in berlin um diesen teil der stadt den neureichen und juppies zu überlassen. Ist halt so in unserer wirtschaftsordnung das es finanzielle parallelgesellschaften gibt.
    Würden die leute jeztt nicht ausziehen müssen würden sie in 5 jahren freiwillig ausziehen, weil sie sich so deplaziert fühlen würden....

    muss man ja eigentlich so machen, andernfalls müsste man ja einen grossen teil wieder abreissen um dann den T-Stummel samt marktplatz zu bauen.
    Andererseits, und das erkennt man in den bisherigen visualisierungen schon ganz gut, würden durch diese Vorgehensweise zumindest bis zur T-erweiterung eine ganze menge Boardingpositionen am I verloren gehen (eben in der mitte....)
    Naja, wir werden sehen.

    Endlich passiert hier mal etwas....wir mussten ja schon veil zu lange auf den Satelliten warten.
    Was mich nun interresieren würde (wie vermutlich jeden....) ist die Frage, wie der Satellit denn nun endgültig aussehen soll.
    Insbesonder wenn man ihn erstmal als I bauen will mit der Option ihn auf ein T zu erweitern.
    Ursprünglich war ja am knoten des Ts ein grosser marktplatz gedacht. Wie man den durch die 2phasigkeit umsetzen will wird wohl ganz interessant...

    ne, das war es wirklcih nicht, was die Befürworter wollten, die wollten nen schönen neuen BAhnhof, uns sonst gar nichts.

    Aber ganz offensichtlich war es das, was die gegner wollten, denn hätten sie es nicht gewollt hätten sie sich ja einfach zurückziehen können und den ganz normalen rechtsweg gehen. Ach ne, ich vergas, der wurde ja schon gegangen.
    Also bleibt nur so lange "friedlicher" protest bis es zur eskalation kommt.

    Ich hoffe die Polizei macht weiterhin ihren sehr guten Job !

    naja, ryanair fliegt beispielsweise auch den Flughafen MÜnchen NICHT an.
    Eben weil Ihnen die Gebühren zu hoch sind und weil der Flughafen München nicht bereit ist diese zu senken.
    Deshalb lässt Ryanair ja auch jedes mal wenn das gespräch auf den Münchner Flughafen kommt eine Breitseite los.

    Der Unterschied ist nun eben, das es sich MUC leisten kann, da sie durch das Star Alliance Hub sehr gutes Geld verdienen, bei BBI sieht die sache--noch--anders aus.

    Kann es sein, das die auf der Projektwebsite die Visualisierungen nochmal geändert haben?

    Irgendwie sieht das gebäude vom Leipziger Platz jetzt nicht mehr so gut aus...

    In der Kopfzeile der Entwicklerwebsite ist noch die alte visualisierung drin, die deutlich besser aussah.

    vom leipziger Platz aus wurde die linke hälfte deutlich(!!!) vereinfacht.
    Der stimmige gesamteindruck ist zumindest von der seite fast völlig weg. :(


    vergleiche alt:

    http://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/bato/Berl…z/aussen_01.jpg

    neu:

    http://lep.hghi.de/typo3temp/pics/5613636eae.jpg

    Das fände ich wirklcih äusserst äusserst äusserst schade .

    Hoch und höchstwertiges wohnen in Form von exklusiven Wohntürmen in der Innenstadt ist das Beste, was einer Großstadt passieren kann.

    -Es bringt Kaufkraft zurück in die Stadt--und nicht in die Vorstädte auf die Grüne Wiese.
    -Es ist platzsparend---in den USA werden hochwertige Wohnhochhäuser regelmäßig in Höhen von 100-250 meter gebaut. Dies oft auf Grundstücken mit nicht mehr als 50x50 meter Grundfläche.
    Durch den hohen Anspruch der Käufer-Zielgruppe kommt oft (leider nicht immer) hochwertige Architektur zur Ausführung.
    Dies wiederum führt zu einer Aufwertung der ganzen Umgebung.Neue Restaurants siedeln sich an,neue Läden etc etc...was zu einem weiteren Anstieg der Nachfrage führt...

    Irgendwann ist es eben nicht mehr "hipp", zig Kilometer vor der Stadt zu wohnen und jeden Tag stunden zu pendeln, sondern mitten im Zentrum zu wohnen.

    Hier nochmal zur Inspiration zwei kürzlich fertig gestellte Wohnhochhäuser aus Chicago :

    http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=450938&page=3

    http://www.skyscrapercity.com/showthread.php…elysian&page=26

    und das hier wären beispielsweise architekten, die sowas können ;) http://www.lucienlagrange.com/portfolio/proj…tel_residences/

    Die beiden Gebäude stellen eine unglaubliche aufwetung der ganzen Ecke dar.
    Bevor sie gebaut wurden war der Standort jahrelang eine verwahrloste Wiese, der U-Bahnof mitten drauf und zugemüllt.
    Der Park war stadträumlich an dieser stelle nicht gefasst und durch die U-Bahn rampe wenig attraktiv. Dazu kam noch der Blick auf das Wascheton Studentenwohnheim.

    Einfach alles gruselig.
    Ich war dieses wochenende wieder mal an der Ecke, und es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, nachdem sich nun alles der Fertigstellung nähert.
    Auch wenn das Scandic "nur"durchschnitt ist, und das Charleston geschmackssache, so ist an dieser Stelle doch eine sehr wertvolle Stadtreparatur gelungen.

    Auch und gerade die Superreichen haben erkannt das eine villa im Grünen nicht alles ist (haben die meisten ja sowieso noch nebenbei)
    Der Trend geht schon seit ein paar Jahren in die richtung, ein Loft bzw. eine Luxuswohnung im Stadtzentrum zu haben.
    Das man dafür ein paar Abstriche machen muss was ruhe angeht sollte eigentlich allgmein bekannt sein.
    Im übrigen gibt es inzwischen (sehr teure) Fenstersyteme, die eine natürliche lüftung ermöglichen und den schall trotzdem draussen halten.
    Genauso wie es lüftungssysteme gibt, die eine natürlche belüftung ermöglichen, ohne die fenster öffnen zu müssen.
    Wirklich reiche leute haben sowieso kein schnödes Dreh-Kippflügel fenster mehr ;)

    Da die Bahn ihn ja selbst nutzen möchte, und somit ein "hautpmieter" ja sozusagen schon besteht wäre es eigentlich am sinnvollsten, den Turm jetzt, während der Rezession, mit allem Nachdruck zu beginnen.
    Jetzt bekommt man Planungs und Bauleistungen sehr günstig---wenn dei Konjunktur dann anspringt hat man sozusagen ein Schnäppchen gemacht.
    Bei einem so grossen Projekt würde die Zeit bis zur Fertigstellung sowieos 4-5 Jahre betragen (Vom definitive Planungsbeginn ausgehend bis zur endgültigen Fertigstellung und zum Bezug der letzten Büros)

    Nur nochmal so als nachschlag zum Thema "Flughäfen zusammenlegen"

    In praktisch sämtlichen Großstädten hat man mehrere Flughäfen und unternimmt keinerlei anstrengungen, diese zusammenzulegen.
    Ganz im gegenteil.
    In Beijing wurde von Foster und Partners einer der schönsten und modernesten flughäfen mit einer Kapazität von >60 mio pax/Jahr gebaut.
    Anstatt diesen auszubauen möchten die Chinesen einen zweiten grossflughafen mit derseleben grösse nochmals am genau gegenüberliegenden Teil der Stadt bauen.
    Praktisch das selbe konzept sieht man in Shanghai, mit Pudong International Airport im Südosten und Hongqiao im Nordwesten.
    Chicago hat 2 grossflughäfen, New York ebenfalls, london sowieso Paris auch und in Dubai, das wo gerade alles wirtschafltich den Bach runtergeht bis auf den Flugverkehr plant man langfristig auch den Bau eines zweiten Großflughafens (die erste piste ist bereits fertig und soll dieses Jahr in betrieb gehen)

    Das hat alles gute gründe: Man kann die Flughäfen besser an die Anforderungen der Fluggesellschaften und geschäftsmodelle anpassen: Hier Drehkreuz und Businessflieger, dort Billigflieger und Charterflieger und evlt noch Geschäftsflieger. Dazu hat man dann auch genu kapazitäten damit alle in zukunft wachsen können, ohne sich auf die Füsse zu treten.

    Nur in Berlin ist man mal wieder schlauer als der ganze rest der Welt.

    Meiner meinung nach sollte man zumidest Tegel offenlassen, wenn man schon Tempelhof dicht gemacht hat und sich damit zum gespött der ganzen (Flug-) welt gemacht hat.

    Dazu kommt ja auch, das ein Airport ein "jobmotor" ist.
    Wenn nun alle arbeitsplätze in Tegel wegfallen und statt dessen viele "neue" aus dem nichts in Schönefeld (BBI) geschaffen werden, hat das natürlich auch erhebliche einflüsse auf die Stadtentwicklung. Ein sinnvolles Nachentwicklungskonzept gibts ja--wie bei Tempelhof--auch bei Tegel nicht.

    (War das jetzt eigentlich der falsche Thread? Wenn ja bitte verschieben)

    sind das eigentlich neue visualisierungen auf der hghi webiste?

    Die letzten, die ich kannte waren ja so eine mischung aus historismus und modern.
    Vor allem die Rückseite zur Voßstrasse hatte so eine furchtbare, pseudomoderne rückseite über die sich viele zu recht aufgeregt haben.

    Auf den derzeitigen visualisierungen auf der hghi website ist das gesamte projekt von allen seiten durchgehen "klassisch" und mit sandstein verkleidet.

    http://lep.hghi.de/plaeneansichten.html

    Sollte das echt so kommen, wird das ein richtiges Schmuckstück!!!!!!