Beiträge von I_Engineer

    Auch wenns jetzt wieder off topic wird bzw. in einer endlos debatte enden wird:

    Ich bin der festen überzeugung, das es keinen Sinnn macht, bei Infrastrukturprojekten, deren volle Tragweite lettzendlich das gesamte Bundesgebiet und sogar die angrenzenden Nachbarlaender (in diesem Fall Schweiz und Österrreich) betrifft einen Volksentscheid in EINER noch nicht mal negativ betroffenen Stadt/Gemeinde zu machen.

    Die 3.Bahn ist durchs demokratisch gewählte Parlament in jeglicher hinsicht legitimiert und sie ist durch eines der umfangreichsen Planungsverfahren der Welt mit mannigfaltiger einspruchsmöglichkeit gebracht worden. In so gut wie keinem anderen Land gibt es so viele und umfangreiche einspruchs und beteilungsmöglcihkeiten wie in den deutschen Raumordnungs und Planfeststellungsverfahren.

    Dann noch aus purem populismus eine Volksbefragung durchzuführen (wie gesagt, es sind ja nicht mal alle "betroffenen" gefragt worden, sondern nur ein Teil...und wer ist überhaupt betroffen? Auch die, deren arbeitsplatz erst in 5 jahrne geschaffen werden würde????)
    schwächt die Demokratie, und stärkt sie nicht.

    Wir brauchen keine zweite oder sonstige Volksabstimmung.
    In einem jahr ist diese Farce juristisch sowieso nicht mehr binden, und dann möge bitte mit dem Bau begonnen werden....

    Jetzt dachte ich die ganze Zeit, das es sich bei dem 50Herz hochhaus um das zweite "hohe" hochhausn( in der Perspektive Gelb) neben dem TourTotal handelt, dabei ist es das etwas kleinere, auf der anderen Seite( in der Perspektive Orange)

    Das sieht irgendwie niedriger aus, als der Tour Total. Weis man denn, wie hoch das dann maximal sein wird? Da der Tour Total ja auf 100m kommt schätze ich mal so auf 70, oder?

    Tja, und genau da komme ich an den Punkt an, wo ich einen berühmten Philosophen mit den worten Zitieren mag: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr*** halten!". Oder sich eben vorher informieren.

    Das ist das Mindeste, was man von einem aufgeklärten Bürger erwarten kann wenn er schon sein stimmtkreuz zu dem thema machen DARF.
    Aus diesem Grund kommen bei solch hoch komplexen wirtschaftsgeographischen Fragestellungen direkte Volksbefragungen einfach an ihre grenzen.....

    Hong Kong ist im gegenstz zu München auch eine Stadt mit mehr als 10 mio Menschen im Agglomerationsraum.

    Dazu kommt, das HK entpuntk sehr vieler Europäischer und US Langstrecken mit sehr sehr grossem Fluggerät ist
    In münchen müssen diese Passagiere mit vielen vielen kleinen Maschinen eben erst auf die kleineren städte verteilt werden...und das kostet slots. (aber genau dieser Punkt wurde ja schon 1000 mal diskutiert und erläutert. Hong Kong ist genauso wie Heathrow überhaupt nicht mit MUC zu vergleichen)

    Nichts desto trotz planen auch die eine dritte Bahn

    http://www.hkairport2030.com/en/development…hirdRunway.html

    sehr geil übrigens wie die 2 Y-Förmigen satelliten zwischen den bestehenden runways und der neuen, dritten, angeordnet werden sollen

    http://www.hkairport2030.com/en/development…portLayout.html

    so, und jetzt haben wir den Mist !!!!!

    jetzt hat man so lange rumgeeiert und rumgemacht bis man endlich ein Ergebnis dagegen hat.

    Deutschland und speziell München gehts scheinbar nach wie vor zu gut.
    Wie werde ich jetzt meinen Frust los?

    Ich kenne die Ecke recht gut, da ich in unmittelbarer Nähe Wohne.

    In der Tat wird spätestens jetzt der Charakter der ganzen Gegend PotsdamerPlatz/Leipziger platz massiv geändert---aufgewertet.
    Bisher war der potsdamer Platz trotz seiner zentralen relativ "inselartig" im Stadtgefüge gelegen. Man ist mit der U-bahn hingefahren, und auch wieder weggefahren.

    Dadurch, das sich das Einkaufszentrum nun durch den ganzen block hindurch bis zur Morhenstrasse zieht ergibt sich eine komplett neue und auch sinnvolle Durchwegung des Quartiers, das nun eben auch zugänglich ist und nicht wie bisher tot und abgeriegelt ist.

    Die Menschenströme, die an Wochenenden immer aus richtung Brandenburger tor kommen, einmal durchs sony center und durch die Potsdamer Platz arkaden hindurch und dann wieder zurück strömen bekommen nun einen weiteren Anlaufpunkt

    Bleibt zu hoffen , das die Innenhöfe tatsächlich so schön werden, wie die als Vorbild genannten Hackeschen Höfe. wenn man das hinbekommt wäre das ein gigantischer Gewinn für die ganze Gegend.

    Und was den Bedarf und die Nachfrage angeht....Nunja , wenn man so ein Monsterteil wie den Boulevard Berlin nach Steglitz stellen kann, dann kann man so was erst recht, nein sollte man erst recht ins Zentrum der Stadt bauen.
    Das dort kein unmittelbarer Bedarf gedeckt wird, sondern hauptsächlich Berlin-touristen abgeschröpft werden weis sowieso jeder...aber da ist ja nichts verwerfliches dran ;)

    http://www.phase1.de/projects_ilb.htm

    am 16 Mai fand die Preisgerichtssitzung für den Wettbewerb des Neubaus für die Investitions und Landesbank Brandeburg statt.

    Gewinner wurden wohl noch nicht öffentlich genannt, aber benachrichtigt.

    Die Teilnehmerliste lässt jedenfalls was spannendes erwarten

    • Auer+Weber+Assoziierte, München
    • gmp – von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
    • Henning Larsen Architects, Kopenhagen
    • Ingenhoven Architects, Düsseldorf
    • Uwe Klasing & Partner, Düsseldorf
    • KSV Krüger Schuberth Vandreike, Berlin
    • schneider + schumacher Planungsgesellschaft, Frankfurt am Main
    Behles & Jochimsen Gesellschaft von Architekten, Berlin
    • Bez + Kock Architekten, Stuttgart
    • MGF Architekten GmbH, Stuttgart
    • fpa frank und probst, München
    • KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, Berlin
    • larssonarchitekten, Berlin
    • HENN GmbH, München
    • Arnold und Gladisch Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
    • Architekten BKSP Grabau Leiber Obermann und Partner, Hannover
    • Claus en Kaan Architecten, Rotterdam
    • Steidle Architekten, München

    ich hätte jetzt schon fast gesagt, das sowas pseudohistorisches in münchen niemals gebaut werden würde.
    Andererseits wurde nicht weit entfernt vor ein paar jahren the charles hotel hochgezogen, das ja genau in die selbe richtung ging.

    Aus eigener akademischer erfahrung weis ich, das der gesammte block mit dem hotel und dme kaufhaus dahinter einer intensiven gedanklichen betätigung an der TU-MÜnchen und auch bei der Stadt selbst unterliegt....
    Da ist niemand mit dem bisherigen zufrieden...könnte mir also gut vorstellen, das da mal was passieren wird.
    Und das wird dann sicher auch mehr sein als nur ne fassadensanierung...

    Übrigens...nette photoshoparbeit..auch die spiegelung des stachusrondels ;) nett gemacht....

    Ps: wenn du mir nen gefallen machen willst, dann stell doch das bild noch ein zweites mal ein, ohne diese lächerlichen überdimensionalen blumentöpfe auf dem Dach....die machen es echt schwer, den entwurf ernst zu nehmen. Der rest sieht relativ ok aus.

    Tja, was soll ich sagen.
    von allen Gebäuden in der City west ist dieses wohl eins derjeninge, das am wenigsten abgerissen oder sanitert werden bräuchte.

    Als ich gestern mit dem Rad daran vorbeigefahren bin ist mir erst wieder aufgefallen, wie selbstverständlich und "ruhig" sich das gebäude an dieser stelle in den Stadtraum einfügt.
    Da muss nichst repariert oder revitalisiert werden. (Zumindest von aussen.)

    Gegenüber am Europacenter...da gäbe es zu dutzend Fassaden, die dringend einer Sanierung (oder besser noch einen Komplettabriss) vertragen könnten.

    Ich denke nur beispielsweise an die gruseligen Eden Apartments inklusive unwirtlicher Sockelzone genau gegenüber vom Eingang des Zoos.

    Kurz: Ich halte es auch für unnötig, bzw. für einen Fehler, was hier passiert...

    Das Hochhaus soll wohl demnächst renoviert werden....
    Aber wie so oft...nichts genaues weis man nicht....kann morgen losgehen oder in einem Jahr.

    Das erscheinungsbild wird sich wohl nicht ändern.

    Es ist inwzwischen vollkommen undurschaubar und gänzlich nicht nachvollziehbar, wofür geld da ist, und wofür nicht.
    Mit dem Argument "die Bahn hat kein Geld" bzw. Projekt XY scheitert an den kosten und muss nun in abgespeckter version umgesetzt werden kann man ja beliebig austauschbare pressemeldungen erstellen und auch Zeitungsartikel generieren, dem wahren sachverhalt werden sie aber nicht gerecht. Wie Isek und die anderen vorredner schon sagen: Der Münchenr Hauptbahnhhof ist eines der Meistfrequentieren (verkehrs) bauwerke in einer der Leistungsfähigsten Wirtschaftsregionen Mitteleuropas.

    Wenn hier kein Geld für einen Anständigen Bahnhof da ist, dann ist das Absicht....

    also um das gebäude ist es nun wirklcih nicht schade.

    Hoffentlich bringt ein neuer investor dann auch einen neuen Architekten mit.....

    Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass das grundstück lange unbebaut bleiben wird......die nachfrage nach neuen hotels insbesondere in der Lage ist nach wie vor gross

    Mod: Beitrag aus dem Thread "Europaviertel östlich der Emser Brücke" hierher verschoben.
    ---------------------

    Ohne jetzt hier haltlose verschwörungshtheorien aufstellen zu wollen (ok, ich gebs zu..ich machs ja trotzdem...): Da steckt doch system dahinter ! Es kann doch nicht sein, das an einer so prominenten Stelle bei einem so wichtigem projekt wie dem Europaboulevard ein derartiges Schlüsselprojekt rein zufällig mit trivialster wegwerfarchitektur realisiert wird.
    Es gibt dutzende Architekturbüros weltweit--das müssen noch nicht mal stararchitekten sein---die in der lage wäre, hier einfach soldide, gute, und trotzdem nicht teure architektur realisieren könnten...wenn man sie liesse.
    Auch ohne wettbewerb....

    Es ist Trasharchitektur vom feinsten...
    Würde es in Berlin in der nähe des Hauptbahnhofes stehen würde Herr von Gerkan sicher wieder einen bösen kommentar darüber in einer grossen zeitung ablassen.

    ich verstehe auch nciht, was es für leute sind, die so etwas festlegen...

    Einfach nur schade...inwzsichen wird in jedem schwellenland besseres produziert...
    Einfach mal einen blick in die China oder nahost sektion von SSC werfen.....

    Auf der Seite der Tageszeitung steht bei den Bildunterschriften, das die U2 für das Projekt 8 monate (!!) unterbrochen werden soll.
    Der investor möchte den quer durch das grundstück laufenden Tunnel ebendieser Linie abreissen und auf eigene kosten neu bauen.
    Das ist aus meiner sicht nicht unerheblicher eingriff---und wird noch eine menge öffentlchies wehklagen mit sich bringen....
    Der tunnel läuft von oben sichtbar direkt unter der geländeoberkante.

    Ein Wohnhochhaus, wie ich es mir für Frankfurt wünschen würde


    Ich poste einfach mal hierein, auch wenn es thematisch nichts mit der bisheringen diskussion zu tun hat... Der titel denke ich passt jedenfalls.

    Mal wieder zum Thema Wohnhochhäuser: Ich hab auf SSC.com ein (aus meiner sicht) wunderschönes Wohnhochhaus für Chicago gefudnen

    http://www.fitzgeraldassociates.net/projects/mixed…uth-halsted.htm

    50 geschosse (höhe ca. 180m), 500 appartments, ca. 80 000m² BGF

    Das ist es, was Frankfurt aus meiner Sicht brauchen würde. Davon 4-5 stück richtig im Stadtgebiet positioniert und die ganze Wahrnehmung des themas Wohnhochaus wäre auf einen schlag ganz neu definiert.
    Ganz abgesehen davon würde sich die leidige abhängigkeit des Hochhausbaus von der Situation auf dem Büromietflächenmarkt erledigen

    2 stück evlt an den in der nähe Opernturm /Marieninsel und noch ein paar in der nähe Tower 185. (Beispielsweise anstelle des Tower1....

    Ich hoffe, der Markt entwickelt sich in die Richtung und wir können so etwas eines Tages noch erleben...

    Herr v.G hat damit einfach nur recht.
    Allerdings muss ich sagen, das ich die weite vor dem Bahnnhof speziell richtung Reichstag durchaus irgendwie "weltstädtisch" finde.
    Klar, der platz müsste eben gesaltet werden und nciht einfach asphaltiert, aber das geschieht ja gerade.
    Die Strandbars und zelte sehen assig aus, das ist richitg, aber ich war da schon gut feiern und möchte sie nciht missen....
    Wenn ich so den städtebaulichen masterplan sehen der eine weitestgehende bebauung vorshieht und den blick auf den bahnhof praktisch vollkommen zustellt dann frage ich mcih, ob wir der jetzigen situation nicht noch irgendwann nachtrauern werden.

    Denn wie M.v.G schon sagt: das was da gebaut wird ist nicht sonderlich toll, und wer garantiert dass das, was da noch hinkommt dann besser sein wird ?