Beiträge von klausfeisel

    :lach::lach:
    Ich finde übrigens den Lidl gar nicht so störend, wie ich mir das vorgestellt habe (zumindest auf dem Foto nicht). Die gelb-blauen Reklameschilder sind sogar selbst im Eingangsbereich schön klein und nicht zu aufdringlich geraten, nur die Fahne hätte man vielleicht weglassen können! ;)

    Das ist vielleicht ne blöde Frage, aber wozu dienen denn die grünen, ähm, Umrandungen an den Bäumen? Zum Schutz bei den Bauarbeiten oder soll das später mal als Sitzgelegenheut dienen? :confused::confused:

    Jetzt berichtet auch der Stadtanzeiger über die Verlagerung des Busbahnhofs: http://www.ksta.de/html/artikel/1314098344808.shtml
    Der Standort Frankfurter Straße ist wohl in der Politik umstritten. Viel lieber würde man einen neuen Fernbusbahnhof auf einem Areal des Flughafens bauen. Damit war der Flughafenbetreiber bisher aber nicht einverstanden. Jetzt will die Stadt erneut anfragen, mit dem Ziel, dort eine Drehscheibe für Bus-, Bahn- und Flugverkehr zu schaffen.
    Was haben die Politiker denn an der Frankfurter Straße auszusetzen? Ist ihnen die Schaffung einer Verkehrs-Drehscheibe so wichtig?

    Es gibt mal wieder Neuigkeiten zum Busbahnhof am Breslauer Platz. Jetzt überlegt man sich, einen neuen Fernbusbahnhof, an dem sowohl die Touristenbusse als auch die Fernbusse halten könnten, in Porz (S-Halte Frankfurter Straße) oder in Weiden West einzurichten: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1313489207961.shtml

    Hoffentlich tut sich da jetzt auch mal was und der Busbahnhof wird wirklich verschoben. Schließlich ist das ja nicht das erste Mal, dass solche Pläne zu hören sind, früher hatte man ja mal über einen neuen Standort in Gremberghoven nachgedacht. Aber die "Hempels unter'm Sofa"-Situation, die wir momentan hinter'm Hbf haben, ist ja wirklich grausig und gerade der Lage fast direkt zu Füßen des Doms mehr als unwürdig...

    Auch in der Rundschau und im Stadtanzeiger gibt es jeweils einen Bericht zur Haltestelle Breslauer Platz. Besonders interessant finde ich, dass man sich die von der Staubschutzwand befreite Haltestelle ab dem 8. August angucken kann, wenn man mit der Stadtbahn vom Dom zum Ebertplatz fährt:

    Rundschau: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1308323705339.shtml

    KSTA: http://www.ksta.de/html/artikel/1312205431419.shtml

    Beim Stadtanzeiger gibt es übrigens auch Fotos und ein kleines Video mit Bildern aus der Haltestelle!

    Erst mal abwarten. Dass die Verwaltung dem Rat einen Abriss als mögliche Option vorschlägt, heißt ja nicht, dass es auch wirklich dazu kommt...
    Aber trotzdem kann man natürlich schon sehr gespannt sein, zu welchem Ergebnis CDU und Grüne nach der "gründlichen Prüfung" kommen und ob sich der Rat letztendlich trotz der immensen Kostensteigerung zu einer Sanierung durchringen kann. 36 Mio. sind schließlich kein Pappenstiel - vor allem bei einer so leeren Stadtkasse.

    @ Wahnfried: Nicht, dass du mich falsch verstehst: Man sollte sich meines Erachtens nicht von der Gründerzeitarchitektur bzw. den baulichen Denkmalen dieser Zeit (in Form von Abriss o.Ä.) verabschieden! Gründerzeitgebäude haben natürlich ihre Daseinsberechtigung und sind, wie du schon schreibst, ja meist auch äußerst schön anzusehen.
    Was mich aber ein wenig ärgert, ist die Sehnsucht nach diesem Stil. Denn auch wenn der Historismus oft ansehnliche Architektur hervorgebracht hat und Köln, aber auch viele andere deutsche Städte, mit einer größeren Anzahl an historischer Bausubstanz (das muss ja nicht nur Gründerzeit sein) bestimmt schöner sein würde, ist eine Nachahmung oder gar Kopie dieses Stils einfach zu plump. Gerade für die Reproduktion früherer Stile wurde damals ja auch schon die Gründerzeit-Architektur kritisiert – und dies nicht ganz zu Unrecht. Deshalb ist es – zumindest dann, wenn man die Hintergründe ein wenig kennt – meiner Meinung nach auch nicht ganz verständlich, wenn man Gründerzeit als Non-Plus-Ultra der Architektur ansieht…
    Aber um das noch einmal zu betonen: Der Historismus ist, wie du schon schreibst, ein anerkannter schöner Baustil und hat ohne Frage seine Daseinsberechtigung! Nur die romantische Sehnsucht nach ihm, die wohlmöglich in einer plumpen Nachahmung dieses Stils in Form eines Neo-Historismus mündet, stört mich persönlich eben…
    Das heißt aber natürlich nicht, dass heutige Architektur nicht gerne auch mal einige Elemente der Gründerzeit aufgreifen kann. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich moderne Architektur einerseits an der Altbausubstanz orientieren kann, sich dabei andererseits aber auch eine eigene Formensprache bewahrt, stellt da ja das Dominium dar.

    @ Schöneres Köln: Mich würde ja mal interessieren, wie du auf das 20Milliarden schwere Defizit kommst - aber das gehört hier wohl nicht ins Forum...
    Meiner Meinung hast du Recht in dem Punkt, dass der Wiederaufbau in Köln nicht immer gut durchdacht gewesen ist - allerdings hilft es auch nichts, wenn man nun immer wieder auf den Fehlern, die damals vor gut 40/50 Jahren begangen worden sind, herumreitet. Die alte Bausubstanz in der Innenstadt (Neustadt ausgeschlossen) ist nun leider einmal größtenteils zerstört und es wird sich in Zukunft auch niemand finden, der sündhaft-teure Stuckgebäude aus dem Boden stampft, um die Innenstadt attraktiver zu machen.
    Warum auch? Es gibt genug Beispiele für gute moderne Architektur in der Innenstadt, die die 50er Jahre-Tristesse, welche momentan noch in vielen Ecken zwischen Dom und Ringen vorherrscht, (wenn auch) langsam verschwinden lässt! Einige Leuchtturmprojekte, die ja jeder kennt, sind z.B. Weltstadthaus, Dominium, Rheinauhafen, Kolumba, Neubauten am Gerling-Quartier. Aber auch etliche kleine überzeugende Bauprojekte leisten ihren Beitrag zur punktuellen Verschönerung der City.
    Von der romantischen und verklärten Sehnsucht nach guter alter Gründerzeitarchitektur, die heute fälschlicherweise von vielen als Non-Plus-Ultra der Baukunst angesehen wird, sollte man sich doch so langsam mal verabschieden...

    betterboy: Vielleicht hat das ja was mit der bevorstehenden Umgestaltung der Cäcilienstraße zu tun? :confused: Also könnte es evtl. sein, dass man die Rad- und Fußgängerwege, die beim Kulturquatier-Bau neu angelegt worden sind, direkt schon auf die Neugestaltung der Straße ausgerichtet hat?
    Irgendein plausibler Grund muss jedenfalls hinter dem schiefen Radweg stecken - das kann ja wohl nicht sein, dass man jetzt noch nicht mal mehr Radwege richtig anlegen kann...

    Einerseits sehe ich ja auch die Vorteile (kürzere Wege, bessere Verbindung der Institute, geringerer Aufwand i.A.), die eine Verlegung der FH nach Bayenthal mit sich bringen würde.
    Andererseits denke ich mir: Warum sollen fast alle wichtigen Einrichtungen immer nur im Linksrheinischen konzentriert werden? Wenn es wirklich eines der Ziele der Stadt ist, die rechtsrheinischen Bezirke aufzuwerten und sie vielleicht sogar irgendwann mal mit der linksrechtsrheinischen Stadthälfte auf Augenhöhe zu bringen, dann würde ein Wegzug der FH ja wohl klar kontraproduktiv sein!
    Gerade kulturell hat sich z.B. Kalk zu einem Klein-Ehrenfeld gemausert, was meines Erachtens vor allem auch auf die immer zahlreicher werdenden Studenten zurückzuführen ist, die Kalk als günstigen und immer attraktiver werdenden Stadtteil ansehen und sich daher hier einmieten. Natürlich werden nicht alle Studenten von der FH kommen, aber der Anteil der FH-Studenten wird gerade wegen der räumlichen Nähe zu Deutz bestimmt ziemlich groß sein.
    Die positive Auswirkung der Hochschule auf Kalk und auf das Rechtsrheinische i.A. ist also ein klares Argument für den Verbleib in Deutz!
    Ein weiterer und für die Politik wahrscheinlich entscheidenderer Grund für den Neubau im Rechtsrheinischen ist aber gerade auch der nach „groben Schätzungen“ um 50-100 Millionen günstigere Preis: http://www.ksta.de/html/artikel/1307782591138.shtml

    Die Kommentare auf ksta.de sind ohnehin immer am besten... Anfangs hab ich mich noch über sie aufgeregt, mittlerweile finde ich sie aber meistens nur noch amüsant:
    Ein Leser meint z.B., dass es bei "der Prominade" lediglich "um das Aussehen der und um das Lebensgefühl in der Stadt" gehe. Und weil das deshalb ja "eine vollkommen unwichtige Ausgabe" sei, könne man das Geld lieber anderweitig verwenden und das Projekt abbrechen...
    Was ist dem noch hinzuzufügen?!? :nono:

    (Quelle: http://ksta.stadtmenschen.de/mdsocs/mod_ext…ksta/index.html)

    @ calcaneus: Inwiefern ist die Vermutung, dass noch Blindgänger am Deutzer Rheinufer liegen könnten, ein Beweis für die immer wieder gern - und meines Erachtens zu häufig - beschriene "Unfähigkeit" der Kölner Politik / Verwaltung?

    Aha, endlich hört man mal wieder etwas von der "Insel" zwischen Rudolfplatz und Pilgrimstraße! Bin gespannt, ob sich die Eigentürmer der Grundstücke dazu durchringen können, das Areal zu verkaufen, damit die hässliche Bebauung (altes Kino / Theater) endlich abgerissen werden kann.