Beiträge von nairobi

    Das verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz.
    Ich sehe nicht wo die U-Bahn in Wilhelmsburg überirdisch fahren könnte, wenn sie die Leute erreichen soll!
    Umgekehrt sehe ich keinen Grund, die Elbquerung in ihrer teuersten möglichen Variante zu realisieren. Vor den Elbbrücken hat die Elbe Seetiefe (~10m)!


    Auf der alten Freihafenbrücke oder an einer neuen Brücke daneben ist es viel günstiger zu machen. Der U-Bahn könnte man dann auch eine Halt auf dem Kleinen Grasbrook gönnen und natürlich die Station Zweibrückenstraße!

    Stimmt, eigentlich haben Sie recht. Das Thema sollte etwas weiter gefasst sein.
    Leider kann ich die Überschrift zum Thread nicht ändern.
    Vielleicht kann da jemand vom DAF-Team helfen.


    In einem kann ich aber Entwarnung geben. Verdrecken wird der Tunnel dann nicht mehr, denn er wird mit Türen versehen, die nach Geschäftsschluss wohl geschlossen werden. So ist es jedenfalls auf den Bild zu sehen.


    Der Artikel selbst geht auch über den Tunnel hinaus und betrachtet die Gesamtsituation der Harburger Innenstadt.


    Ich hoffe das die Ring-Galerie (Tunnel plus Harburg Center) einen zugkräftiger Mieter gewinnen kann und die Lüneburger Straße dadurch wiederbelebt wird.
    Und in die Lüneburger Straße müsste dafür auch noch etwas mehr Attraktivität einziehen. Als 1€-Meile und mit Billigbäckerimage hat sie keine Zukunft!


    Mod: Habe den Thread umbenannt. Ist es recht so? Sollte hier aber nicht viel passieren, werde ich den Thread in kleine Bauprojekte verschieben. Gruß, Dykie!

    Danke für den Link zum Airport.
    Jetzt weiß ich endlich wo Weeze liegt.


    Es ist schon ein Phänomen, das es immer mehr Flughäfen im Niemandsland einen solchen Erfolg haben.
    Verstehen kann ich es ehrlich gesagt nicht.


    Ich wohne südlich von Hamburg. Einmal habe ich keinen Flug ab Hamburg bekommen und musste auf Hannover ausweichen. Freiwillig würde ich mir den Stress nicht wieder antun! Und da haben wir noch von der S-Bahn zum Flughafen geträumt!

    Kleinere Projekte südlich der Elbe

    In einem Bericht des heutiger Harburger Rundschau wird berichtet, dass der Fußgängertunnel zwischen Lüneburger Straße und Seeveplatz nun doch nicht zugeschüttet sondern in den aufgefrischten Harburgcenter integriert werden soll.


    Eine sehr gut Nachricht wie ich finde.
    Das geplante Zuschütten wäre meiner Meinung nach eine Katastrophe für den die Lüneburger Straße gewesen, denn es hätte sie vom den Magneten Phönix Center und Marktkauf abgeschnitten.


    Wie denkt Ihr darüber?

    Also ich finde die U4 sollte die Elbe auf Höhe der alten Freihafenelbbrücke überqueren und am Chicago Square eine Schnittstelle zur S-Bahn haben.
    Der macht Sinn, denn wer aus dem Süden kommt und in die westliche Hafencity möchte spart dadurch enorm an Zeit, statt einen riesengroßen Umweg über den Jungfernstieg zu machen.
    Und wenn es technisch machbar ist, möglichst in der 1.Etage der Freihafenelbbrücke.
    Dann könnte man auch ein paar Kilometer durch eine oberirdische Trasse viel Geld sparen und erst auf dem Gelände des Rangierbahnhofs wieder unter der Erde Richtung Veringplatz abbiegen.
    Und warum sollte man unter der Erde bis Harburg fahren?
    Wenn man schon Tunnelbohren will, warum nicht nach Westen, nach Waltershof und Finkenwerder?
    Aber wenn schon Harburg, dann mit ordenlichen Abstand zur S-Bahn.
    Als Bahnhöfe könnte ich mir nach dem Veringplatz die Neuhöfer Straße, Die Mengestarße, die Trettauer Straße, die Schloßinsel, den Channel und Harburg Rathaus vorstellen.
    Aber wo soll das Geld dafür herkommen?

    Danke für die eindeutige Antwort, auch wenn das z.T. anders sehe!


    Ich finde die Reeperbahn hat ein repräsentativen Bau an ihrem Beginn verdient, der weithin sichtbar ist. Von daher ist ein Hochhaus finde ich passend.
    Natürlich gebe es noch besser Möglichkeiten der Nutzung, etwa mit dem Hotel in einem der Türme, aber es muss sich auch lohnen für den Investor.
    Von daher ist es nur ein Kompromiss.


    Ich hoffe aber, dass die kieztypische Nutzung sich komplett auf alle der Reeperbahn zugewandten Fassaden erstreckt.
    Büronutzung im Erdgeschoss kann ich mir dort nicht wirklich vorstellen!

    Was wäre denn ein kiezgerechtes Konzept?


    Ich finde sie passen dort gut hin und auch das Nutzungskonzept geht in Ordnung. Ein Mittelklasse-Hotel, der Musikclub Richtung Reeperbahn und die Bar mit Dachterrasse sind Besuchergerecht. Der Maßstab ist auch okay für eine kleine "Weltstadt" wie Hamburg. Der Büroeingang ist ja auf der anderen Seite.


    In jedem Fall viel gefälliger als das Gebäude gegenüber (Millerntorhochhaus)!


    Wichtig ist es allerdings, den Rest der Reeperbahn und die umliegenden Viertel besser zu schützen, um den Gesamtcharakter des Stadtteils zu erhalten.
    Dort sollte es ruhig etwas "schmudelig" bleiben.

    Na ja, was die neuen Stationen der S3 angeht, bin ich mit Ausnahme der Station Zweibrückenstraße eher skeptisch.
    Angedacht ist ja ein Halt an der Rotenhäuser Straße in Wilhelmsburg.
    Als alter Wilhelmsburger frage ich mich allerdings was der da soll.
    Im westlichen Bereich gibt es kaum möglich Fahrgäste und vom östliche Bereich um den Korallusring ist die Station Wilhelmsburg in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.


    Der Nutzen einer solchen Station wäre wohl geringer als der Nachteil der längeren Fahrzeit.
    Wenn man zwischen Veddel und Harburg noch eine weitere Station einrichten möchte, würde Sie südlich der Süderelbe (Neuland) sicher besser aufgehoben.


    Von einem Halt an der Kornweide, von dem in Zug der IBA/IGA 2013 auch schon mal die Rede war ist ja nichts mehr zu hören.


    Möge die Vernuft sich an der Rotenhäuser Straße auch durchsetzen, nicht nur bei der S-Bahn, sondern auch bei der Verlegung der Reichstraße.
    Hoffentlich bleibt die Auffahrt an der Neuenfelder Straße und die Rotenhäuser Straße weiter verkehrsberuhigt!


    "lebende" Schiffe stören anscheinend in den Konzepten der Hafencity, nur das Krezfahrtterminal scheint ja zu bleiben, wobei ja ein zweiter Terminal im alten Englandterminal in der Planung ist.


    Was heißt in Planung, ich glaube es ist sogar schon im Betrieb!
    Das eine oder an der AIDA Schiff soll dort schon festgemacht haben.


    Was die Forschungsschiffe angeht, deren Wegzug wäre in der Tat eine Verlust für die Hafencity und die ganze Stadt. Es sollte doch möglich sein, diesen innerhalb der Hafencity einen neuen Platz zur Verfügung zu stellen!


    Bei den Gleisen kann es sich doch nur um die Verlängerung der U4 handeln.
    Könnte man die nicht auf die obere Etage der alten Elbbrücke fahren lassen?
    Die Aussparungen dort waren ja mal für eine Bahn vorgesehen.
    Oder ist die schon zu betagt, um die U-Bahn zu tragen?

    Elbjunge


    In einem hast Du vollkommen Recht.
    Höhe ist in Hamburg nicht sehr beliebt. Leider!


    Das Höhenkonzept in der Hafencity hat eh schon Ausnahmen.
    Der Marco Polo Tower hat offiziell 58m (wirkt aber deutlich höher als das Silo in Harburg), ist somit 3m über soll. Das Cinnamon soll 64m messen.


    Begrenzungen etwa auf die 55m wirken wie eine Spannungsbremse, wie soll da etwas interessantes entstehen?


    Und das der HTC-Tower die Elbphilharmonie einklammern könnte halte ich für abwegig. Mit seinen 77m wirkt er eher verloren neben der riesigen Elbphilharmonie. Letztere als mächtiger Riegel schreit förmlich nach einer Ergänzung am Strandkai: Ein Punkthochhaus mit etwas mehr als 110m!


    Und das Cinnamon (34/5) soll schon fast fertig sein? Da müsste sich aber in den letzten 2 Wochen einiges getan haben. Da war es von der Bahn aus noch nicht sichtbar. Verwechselst Du es nicht vielleicht mit Arabica (34/1)?


    Nicht das wir uns missverstehen. Hamburg sollte kein zweites Frankfurt werden. Aber ein Ende der "Höhenangst" würde ich trotzdem begrüßen.
    Ein wenig tut sich ja zum Glück schon. Viele Gebäude wachsen wärend der Planungsphase noch (Channel Tower 60->75m, Kristall 63->77m).
    Und ganz besonders freue ich mich auf die Dachterrasse der Tango Towers.
    Ein Hauch vom Main Tower, auf dem ich vor Kurzen war!

    Bis jetzt gefällt mir die Hafencity ganz gut.
    Allerdings fehlt es ihr ein wenig an Höhe!
    Gut, die Elbphilharmonie wird das Radison SAS als höchste Gebäude der Stadt ablösen. Aber auf viele andere Gebäude trifft das gleich zu, was Arne Weber schon zu seinem Channel-Tower gesagt: "Schön, aber er hätte noch etwas höher sein können".
    Zum Beispiel der Marco Polo Tower. Ein sehr gelungenes Gebäude finde ich.
    Aber 20 Meter mehr und er wäre viel harmonischer in seinen Proportionen.
    So wirkt er etwas gedrungen.
    Das gleiche gilt für die Coffee Plaza.


    Was ist eigentlich mit dem Cinnamon, dem bisher zweit-höchsten Projekt der Hafencity?
    Wird an dem im Moment gebaut?


    Ich hoffe zumindest auf das Elbbrückencentrum. Dort wäre der ideale Ort für einen 200m Turm (z.B. der Vorschlag von Dirk Lohan zum Chicago Square).
    Aber auch am Strandkai sollte man nicht bei 55m halt machen. Auch hier wäre ein 100+x Meter Turm als Gegengewicht zur Elbphilharmonie sicher eine Bereicherung.
    70-90m "Türmchen" haben wir in Hamburg ja in letzter Zeit zur Genüge bekommen. Langsam wird es Zeit ein paar richtige Wolkenkratzer!

    Gibt es nicht Bestrebungen, den Bereich zwischen Oberhafen und Bahn aus der Hafencity-Planung herauszulösen und daraus ein Künstlerviertel zu machen?


    Der Bahnriegel verhindert meiner Meinung nach eh die Integration an den Rest der Hafencity.


    Die Sportanlagen finde ich auch etwas verloren dort.

    Midas


    Vieles was Sie mir geantwortet haben ist korrekt.
    Allerdings ist nicht die theoretische Leistung pro Tag entscheidend, sondern die mögliche max. Leistung zu den Stoßzeiten. Morgens zwischen 6:00 und 8:30 oder am späten Nachmittag zwischen 16:00 und 18:00 Uhr.
    Hier könnte eine U-Bahn nach Steilshoop und Bramfeld einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Stadtbahn haben. Natürlich locken Sitzplätze mehr Fahrgäste an, als Stehplätze. Und noch ein Vorteil sollte nicht übersehen werden, die Attraktivität der "Non-Stop" oder mit nur einem Umstieg erreichbaren Ziele. Beides Dinge die unter dem Begriff Komfort fallen.
    Das könnte die Umsteigerrate vom Auto zum ÖPNV deutlich erhöhen!


    Und so teuer dürfte eine U-Bahn ab Wandsbek Gartenstadt nicht sein. Die Flughafen U-Bahn hat 280 Millionen gekostet. Zwar nur eine Station. Aber U-Bahnhöfe sind kleiner und die zwei bis drei Stationen würden sicher auch nicht so repräsentativ ausfallen wie die Station am Flughafen.


    Ich bin kein absoluter Stadtbahngegner. Konflikte wie am Winterhuder Marktplatz lassen sich lösen (Warum lässt man die Stadtbahn nicht unter dem Platz fahren, wird anderswo auch so gemacht?).
    Allerdings sehe ich hinter der geplanten Linie kein Konzept das mich überzeugen könnte. Auch als Querverbindungen, an denen es Hamburg nicht zuletzt aus geografischen Gründen mangelt, ist sie nicht optimal.
    Die einzige Querverbindung nördlich der Alster verläuft nur wenige 100m entfernt.
    Eine weitere Querverbindung müsste viel weiter nördlich verlaufen, etwa von Niendorf nach Poppenbüttel (als Teil eines Ringes von Blankenese/Osdorf nach Rahlstedt?).


    Aber ob sich das selbst als Stadtbahn finanzieren lässt?
    Ich sehe als dringendstes ÖPNV Projekte folgendes:
    1.) S4 nach Ahrensburg. Diese würde mindestens 400 Millionen € kosten, aber zum Teil von S.-H. mitgetragen werden.
    2.) Verlängerung U4 zumindest bis zur Elbbrücke. Muss in jedem Fall vor der Bebauung der östlichen Hafencity erfolgen. Eine Verlängerung weiter nach Süden dann später (aber nicht nach Harburg, da fährt ja schon die S-Bahn).
    Kosten könnte ich nicht mal schätzen!
    3) U-Bahn nach Steilshoop und Bramfeld. Kosten <300Millionen.


    Danach kann man sich über ein Stadtbahnnetz Gedanken machen.

    Midas,
    Sie rechnen ein wenig einseitig zu Gunsten der Stadtbahn.


    1.) Was die Verkehrsleistung angeht.
    Ein Vergleich des DT5 (288Sitz-/ 384Stehplätze) mit dem schon sehr großen NGT12-LEI (106/160) lässt schon eher ein Verhältnis von 3 zu 1 annehmen.
    Wenn der DT5 als Gespann fährt erhöht es sich auf 1 zu 6!


    2.) Aus dem von Ihnen heute verlinkten Abenblattartikel geht hervor, das selbst die Hochbahn noch keine seriösen Kostenabschätzung zur Stadtbahn abgeben kann und wohl schon absehbar ist, dass die 15-20 Millionen € pro Kilometer nicht ausreichen werden. Ich würde daher eher mit einem Kostenverhältnis von 1 zu 3,5 rechnen. Dabei sollte man auch nicht vergessen, das ein U-Bahn nicht zwangsläufig unter der Erde gebaut werden muss (mehr als die Hälfte der Hamburg U-Bahn verläuft über der Erde!). Dann schrumpft der Unterschied noch weiter zusammen!


    Und einen Vorteil einer unter der Erde verlaufenden U-Bahn sollte man auch nicht unterschlagen. Sie hat für die Anwohner Null Schallemissionen!


    Trotzdem kann eine Stadtbahn in Abhänigkeit von der zu erwartenden Auslastung die bessere Wahl sein. Aber im Fall Steilshoop und Bramfeld dürfte die Auslastung eine U-Bahn rechtfertigen!


    Ich hoffe ich habe mich diesmal klar genug ausgedrückt und genügend Nachweise gebracht, um Ihre Erwartung an das Niveau zu erfüllen :)!

    Midas Beitrag 102


    Ich beziehe alle meine Postings auf die geplante Linie, nicht auf Trasse entlang der Metrobuslinie 5!


    Dort würde ein Stadtbahn weit mehr Sinn machen als auf der geplanten, deren Hauptaufgabe ja die Anbindung Bramfelds und Steilshoop sein soll.
    Dies kann besser mit einer U-Bahn bewältigt werden, die ja nicht vom Tisch ist, sondern deren Bedarf ja nach der geplanten Fertigstellung der Stadtbahn wieder geprüft werden soll. Das würde beide Stadtteil besser in das zentrumsorientierte Bahnnetz Hamburgs intrigieren als die jetzt geplante Stadtbahn.


    Sicher kann man die Stadtbahn als Alternative im Auge behalten, aber ich denke es gibt dringendere Baustellen im Hamburger Bahnsystem, konkret die S4. Diese sollte absolute Priorität geniesen.
    Aber das ist nur eine Meinung.


    Ansonsten würde es mich freuen, wenn Sie weiter so sachlich Beiträge bringen wie Beitrag 100!
    Ein Antwort auf Beitrag 97 bleibe ich Ihnen schuldig bis ich eine Antwort auf meine PN an den Sysopp bekommen habe!

    Da haben Sie recht, die alten Fahrzeuge waren nicht mal so konfortabel wie ein moderner Bus und hatten auch keine größere Kapazität.
    Ich kenne moderne Stadtbahnen aber aus Bielefeld oder Leipzig.
    Klar sind die deutlich besser. (Stuttgart ist ja angeblich als Vergleich nicht geeignet)


    Was aber alle Städte mit Stadtbahn gemein haben ist, sie sind entweder viel kleiner oder sie haben ein bestehendes altes Netz, auf das Sie aufbauen können.
    Hamburg hat sein Netz sehr gründlich zerstört. Das mag ein Fehler gewesen sein.
    Aber jetzt wieder ein neues aufzubauen halte ich genauso für einen Fehler.

    DaseBLN


    Sie sind ja aus Berlin. Wie sieht den die Situation dort aus?
    Die Stadtbahn fährt vor allem im Osten, die U-Bahn vor allem im Westen.
    Besteht da vielleicht ein Zusammenhang?


    Argumente habe ich schon genügend vorgebracht. Diese müssen Sie nicht teilen.
    Aber wo sind denn die nicht-subjektiven, diskussionwürdigen Argumente von Seiten der Befürworter?
    Außer dem Kostenargument totale Fehlanzeige!
    Und darüber könnte man kontrovers Diskutieren.


    Ich bin übrigens so alt, das ich als Kind häufig die Linien 11 und 13 der alten Straßenbahn genutzt habe.
    Diese Linien werden nicht mehr vermisst sind im südlichen Bereich durch Bus und S-Bahn hervorragend ersetzt!

    ...
    Wir überhäufen dich ja mit Argumenten, nur lässt du deine subjektive Wahrnehmung, was die Stadtbahn anbelangt, in die objektive Bewertung einfließen. Ich fahre auch nicht gerne Bus, dennoch weis ich, das er im ÖPNV eine Rolle spielt. Wenn es in Hamburg Engpässe gibt wie z.B. die am meisten frequentierte Buslinie Europas, dann ist das ein trauriger Rekord.


    Was Sie so überhäufen nennen, tss.
    Welche meine Sie und Ihre Mitstreiter denn?
    Etwa die, dass es anderen Orts auch irrationale Kritiker gibt?
    Die Stadtbahn hat Vor- und Nachteile, die ich nicht wiederholen möchte, man kann Sie alle auf der Infoseite der Stadtbahn nachlesen.
    Und es bleibt doch wohl jedem selbst Überlassen diese werten und sich dafür oder dagegen zu entscheiden.


    Wenn Sie hier mit anderen Städten Argumentieren, sollte Sie bedenken, das diese bestehende Netze hatten und haben. Hätte Hamburg auch noch ein solches Netz, wäre meine Einstellung sicher eine andere.
    Der Aufbau eines Netzes wäre aber ein Milliardeninvestition.
    Und da bin ich eindeutig der Meinung, das diese Milliarden besser in das S- und U-Bahn-Netz fließen sollten. Dort gibt es noch genug Lücken zu füllen!
    Hinzu kommt, das der Bus gegenüber der Stadtbahn deutlich aufholt in Sachen Kapazität und Umweltfreundlichkeit, Stichwort Doppelgelenkbus und Elektro-/Wasserstoffantrieb.
    Natürlich kann man auch die Stadtbahn in der Kapazität weiter steigern, der Übergang zur U-Bahn ist hier fließend (siehe Köln oder Stuttgart). Aber damit steigen sicher auch die Kosten für Fahrzeuge und Fahrweg!

    Beruflich bin öfter in München und dort meist mit dem ÖPNV unterwegs.
    Die Tram habe ich dabei nie genutzt, die ist einfach zu langsam. Das Netz dort ist schon sehr alt, auch wenn es in den letzten Jahren erneurt wurde. Einige Linien wurden auch durch U-Bahnen ersetzt.
    In Berlin ist die Metrotram eine fast ausschließliche Ostveranstalltung. Von wenigen kurzen Ausnahmen abgesehen wurde sie nicht nach Westen verlängert. Warum wohl nicht? Auch hier handelt es sich um ein altes Netz.
    Der Blick in andere deutsche Städte und die Erfahrungen die ich dort gemacht habe ist, dass eine Stadtbahn für Hamburg nicht das richtige Verkehrsmittel ist. Hamburg ist dafür einfach zu groß, die Distanzen zu lang. Man sollte sich lieber auf die bestehenden Bahnen konzentrieren und die Lücken dort schliesen (U4, S4 oder U3 nach Steilshoop).
    Ich erwartete von niemanden, dass sie/er meine Meinung übernimmt, aber Leute wie Midas kann ich einfach nicht ernst nehmen. Sich in Widersprüche verstricken und selbst kein einzieges Argument vorbringen. Was das mit Niveau zu tun?