Beiträge von nairobi

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    nach wie vor halte ich den Abriss des Altbaus für einen schändlichen Fehler, steht aber symptomatisch für die Bauhistorische Haltung in dieser Stadt."


    Volle Zustimmung. Zumal der auf dem Plakat abgebildtet Neubau nicht sonderlich attraktiv aussieht, für diese Lage absolut unangemessen. Es entsteht eine neue Bausünde.

    ^Eigentlich finde ich das ganze Pergolenviertel optisch gelungen. Aber das man dort so flach gebaut hat ist schon ganz schöner Luxus.

    Statt zwei Obergeschosse hätte man auch vier im Minimum nehmen können.

    ^ Das sehe ich genauso. Die Busse sollten komplett raus aus der Mönkebergstraße und die Fahrräder am besten gleich mit.

    Wenn man die Steinstraße für den privaten MIV sperrt, können beide Verkehrsmittel die Mönkebergstraße über diese umfahren.

    Und die Erreichbarkeit für Eingeschränkte ist durch den barrierefreien Umbau der U3 Mönkebergstraße gegeben.

    ^

    Beim ersten Satz muss ich Dir leider widersprechen. Als diese Straße gebaut wurde, gab es eigentlich keine Altstadt mehr in Hamburg, die wurde 1943 leider dem Erdboden gleich gemacht. Auf der Trasse standen nur noch wenige Häuser.

    Ohne diese "Flurbereinigung" hätte es diese Straße so nicht gegeben.

    Im direkten Umfeld wurden auch ohne neue Straßen komplett Straßenzüge, die den Krieg weitgehend unbeschadet überstanden haben etlichen Bausünden geopfert.

    Insgesamt gefällt mir der Entwurf ja, gerade weil sehr viel stärker auf Nachhaltigkeit und Stadtklima gesetzt werden soll als in der Hafencity.


    Aber, auch wenn ich hier jetzt bestimmt "Prügel" bekomme, das Mobilitätskonzept halte ich für mehr als gewagt. Ein Stellplatzschlüssel von 0,204 Stellplätze pro Wohneinheit ist schon extrem gering. Das wird selbst im optimistischten Fall nicht für Bewohner und Gäste ausreichen.

    Ich fürchte in der Umsetzungsphase wird man das merken und die/der Nachfolgerin oder Nachfolger von Herrn Tjarks wird das dann korrigieren müssen.

    Das wird sich dann nicht mehr so gescheidig integrieren lassen als wenn man da vorher etwas realistischer geplant hätte.

    Im Moment befindet sich dort ein P&R Parkhaus mit 440 Plätzen, sowie so wie ein Parkplatz mit 212 Plätzen.

    Normal ist gerade das Parkhaus zwar gering ausgelastet, aber insgesamt dürften dort aktuell täglich so um die 300 Plätze genutzt werden.

    Bei Streckensperungen zwischen Harburg und Veddel sind diese aber auch mal zu 100% belegt.

    Im Link zum BVM ist aber nur von optionalen P&R Stellplätzen die Rede.

    ^Naturkundemuseum, da freue ich mich schon drauf!


    Wenn jetzt noch ein technisches Museum (alles außer Schiffahrt) auf Baufeld 85 komme würde, wäre ich wunschlos glücklich.

    Exponate dürfte es doch genug geben (Elektrum, Airbus, Lufthansa Technik, Bundeswehr ...)

    Diese halten sich, anders als Deine Aussage suggeriert, meist sogar sehr genau an die Originale. Inwiefern es "die Plätze um die Frauenkirche" nicht gegeben haben soll, erschließt sich mir nicht.

    Also erstmal, der Disneyland Vergleich stammt von dem Stadtführer meines letzten Dresdenaufenthalts. Und in den Bücherläden dort gab es einige Bildbände die das Gebiet zeigen. Die Bauten rund um der Frauenkirche sind großten Teils keine orignalgetreuen Nachbauten, sondern lediglich im Stil angepasst. Ist, muss man sagen, aber sehr gelungen und viel besser als so mancher "modernisierter" Vorkriegsbau in Hamburg.

    Allerdings habe ich mich mit dem Neumarkt und dem anderen Plätzen täuschen lassen. Auf Google Earth ist ein unscharfes Luftbild von 1943, auf denen sie zu erkennen sind. Sah in den Schrägluftbildern in den Bildbänden anders aus.

    ^ Na ja, Dresden ist ein wenig Disneyland. Sieht alles alt aus ist es aber nicht. Und wie wenigsten Gebäude sind nach historische Vorbild wieder aufgebaut worden. Wer alte Luftbilder der Stadt anschaut sucht die weitläufigen Plätze um die Frauenkirche vergeblich, die gab es nicht.


    Trotzdem ist es wunderschön geworden.


    Was diese Gebäude betrifft ich sehe das genaunso. Hier wäre ein Wiederaufbau in Originaloptik wünschenswert gewesen. Wie schon bei alter Polizeipräsidium ist das wieder nur eine halbe Sache. Hier wird wieder am falschen Ende gespart ...

    kuddeldutt


    Eine S-Bahn Querung der Elbe an der Stelle macht wirklich Sinn, auch wenn sie nicht ganz billig sein dürfte.

    Allerdings sollte sie nicht wie in deiner Zeichnung richtung Harbzrg geführt werden sondern Richtung Buxtehude/Stade.


    Anders sieht es beim Fernbahntunnel aus. Der wäre sogar problematisch, da er in das Nadelöhr der Cuxhaven-Trasse in der Harburg Innenstadt führen würde. Diese Trasse ist schon heute eine Belastung für die Entwicklung dort und trennt den Binnenhafen von der City.

    Dann lieber noch zwei weiter Gleise an der Elbbrücke.

    Gordon,

    erstens ist die gute Erreichbarkeit des Viertels mit den Elbbrücken und der U4 sehr gut und zweitens befürworte ich den sofortigen Start der Planung für eine Verlängerung der U4 bis Harburg, sowie den Start der Bauarbeiten bis Wilhelmsburg noch bevor der die Station am Graßbrook eröffnet wird.

    Schon ein Blick die bishrigen Planungen für den Grasbrook zeigen, dass eine solche Brücke für die meisten Bürger keinen Vorteil mit sich bringt, da der Weg zu U4-Station Grasbrook deulich kürzer ist als zur Station Hafen-City-Universität. Und auch der Umweg für Fahrradfahrende ist zu verkraften. Den Rest könnte eine Verlegerung der Fähre abdecken, der wohl eh kommt.

    Ich schließe mich HelgeK an. Ich sehe eine Brücke an dem Standort sehr kritisch, denn sie nimmt den Vierteln zwischen den Elbbrücken und der neuen Brücke den maritimen Flair und damit eine großen Teil seiner Attraktivität. Und das für eine Fußgänger- und Radbrücke?

    Ich muss ehrlich sagen, ich fand die Idee einer neuen Oper im ersten Moment gut.


    Aber nach etwas nachdenken nicht mehr.

    So schlecht ist die Staatsoper eigentlich nicht. Sicher keine Semperoper, aber im Grunde für seine Zeit an ganz ordenlicher Bau.

    Wenn Herr Kühne Geld übrig hat, kann er diesen Bau ja auf den neusten Stand bringen lassen.


    Und wenn er mich persöhnlich fragen würde, ich würde ihm empfehlen Hamburg ein technisches Museeum zu stiften. Da könnte dann u.a. das elecrtum einziehen. Und hamburger Betriebe wie Airbus, Lufthansa, HHA usw., sowie private Sammlungen und Initiativen könnte auch was beisteuern ...

    Und Kühne hat sicher auch Verbindungen ...