Beiträge von nairobi

    zu #526:


    Nein, das wäre keine Kaffeesatzleserei gewesen. Hätte Easyjet statt die 4 Maschinen nach Berlin zu verschieben um weitere 4 aufgestockt wären sie mit weiten Abstand Nummer 2 gewesen. Vor allem hätte sie mit innerdeutschen Verbindungen, etwa nach Stuttgart und München ihren Marktanteil weit mehr als verdoppeln können. Und jetzt Kaffeesatzleserei: die Maschinen hätten in Hamburg auch mehr Geld in die Kassen gespült als jetzt in Berlin.
    Aber es ändert nichts, Easyjet hat sich dafür entschieden lieber Nummer eins in Berlin zu werden, als Nummer 2 in Hamburg. Eine Wette auf die Zukunft, die hoffentlich (da bin ich jetzt fieß) nicht aufgeht.


    Was den letzten Absatz angeht, volle Zustimmung. Es hat nichts gebracht, die letzten Jahre mit Tabellen und guten Argumenten durch die Welt zu jetten und auf Messen oder direkt bei Airlines zu werben. Man sollte, wie andere Airports auch, auf Anschubsubventionen setzen. Und auch die LH könnte diese in Anspruch nehmen, wenn sie wollte. Entsprechendes Fluggerät hat sie zumindest in der Pipe oder eine A330 täglich von HAM nach EWR und einen nach Bangkok oder Peking?

    Volksentscheide bei Infrastruktur-Projekten sind so ziemlich das Letzte was zu einem sinnvollen Ergebnis fuehrt, weil sie (das liegt offenbar in der Natur des Menschen) stets von der 'Anti / Gegen / NIMBY / Schliessen / Verhindern / stoppen / Vergindern' dominiert werden. Gany abgesehen von den verfassungsrechtlichen Problemen.


    Sehe ich eigentlich ähnlich. Daher ja nicht nur die "Betroffenen" in den paar qkm unter den Anflugschneißen, sondern alle potenziellen Nutzer. Eine notwendige Mehrheit inklusive Mindestbeteiligung ist so praktisch ausgeschlossen :lach:.

    Mal eine Zusammenfassung der großen Projekte im Binnenhafen.
    - Hamburg Innovation Port, inklusive 18geschossigen Büroturm (>80m?), im Bau.
    - Neuländer Quarree, mit Hotel und 20geschossigen Wohnhochhaus (ca. 70m).
    - Hafenquartier Harburg mit 70m und 45m hohen Wohnhochhäusern.
    - Sowie die beiden Hotelprojekte, HIP und Veritaskai.


    Mal sehen, bei welchen Projekten sich dieses Jahr was tut. Sollten alle Projekte mal umgesetzt sein, ergibt sich eine interssante Mini-Skyline. Da fehlt dann nur noch der Anschluss an die U4 :).

    Danke Nico85 für die Bilder. Ist nicht mehr viel übrig vom alten Frachtzentrum.
    Und einen A330 von TK scheinst Du auch gleich erwischt zu haben.
    Warum die Erweiterung der Pier Süd noch solange dauern soll ist schon merkwürdig.
    Na ja, wenn Istanbul neu erstmal voll im Betrieb ist und nicht nur einmal täglich ein A330 nach Hamburg kommt, wird sich der Druck auf LH Richtung Asien weiter verstärken. Schauen wir mal. 20 oder gar 25 Millionen PAX ohne Langstrecken in Ost- und Westrichtung kann ich mir nicht vorstellen.


    Ich würde mir allerdings einen Volksentscheid zum Thema HAM wünschen. Natürlich unter Beteiligung aller Hamburger, Schleswig-Holsteiner und Bürger der Kreise Stade, Harburg und Lüneburg. Und wenn sich von denen eine Mehrheit für Einschränkungen ausspricht, sollte das Thema weiter verfolgt werden. Wenn nicht, sollten die Wutbürgerinitiativen sich auflösen. Herr Moser kommt eh bald in ein Alter, wo er ein Hörgerät benötigt. Dann kann er auch mit Flugbetrieb ohne Probleme schlafen.


    Ich mag unseren Stadtrandflughafen. Kaltenkirchen wäre aus dem Süden schon eine extrem lange Anreise gewesen.

    Wenn man den Hauptbahnhof in Richtung Steintorbrücke erweitert (wie #1521 anschaulich macht) wäre es nur konsequent, die Busse komplett über Altmanbrücke, Steinstraße und Bergstraße zu führen.


    Sowohl der Rathausplatz, als auch die Mönkebergstraße könnten dann den Fussgängern überlassen werden. Das würde deren Attraktivität deutlich erhöhen.

    ^^
    Und wieder viel das der Begriff, der mich allein schon auf die Palme bringt:
    "innerstädtischer Flughafen".
    Mein Gott, haben die keinen Stadtplan oder kennen die keine entsprechenden Internetangebote oder können die mit beidem nicht umgehen?
    Es ist stadtnaher Flughafen, direkt am Stadtrand gelegen.
    Von den vier Bahnen geht eine in Richtung dünnbesiedelt, zwei in Richtung mäßig besiedelt und nur eine über städtiisch eng besiedeltes Gebiet. Letzere wird meist aber nur wenige Wochen im Jahr genutzt.


    Ich hoffe das mir Herr Braasch niemals im dunkeln begegenet, ich weis nicht ob ich mich zurückhalten könnte. Er hat der Stadt schon soviel Schaden zugefügt, soll er sich doch ein Haus in Lüchow kaufen, dort kann er ganz in Ruhe leben, so wir er es sich erträumt.

    ^
    Leider hast Du beim HA größtenteils Recht. Traurig ist dabei, dass sie trotzdem die seriöseste Tageszeitung der Stadt ist. Die Auswahl ist ja etwas begrenzt.


    Als Abonnent habe ich mich schon mehrfach über die tendeziöse Berichterstattung bezüglich des Flughafens (und der Auswahl der veröffentlichten Leserbriefe) beschwert.

    ^Ja ja, die Airlines (die sich da ja Laut HA-Artikel untereinander nicht einig sind).


    Es geht bei dem Streit um 55 Cent pro Passagier. Ist das einen solchen Streit wert? Am Ende entscheidet der Kunde ob er lieber einen Euro mehr bezahlt oder mit einem anderen Verkehrsmittel ein paar hundert KM in eine andere Stadt fährt.


    Ich sehe den Ausbau positiv, auch wenn man erstmal auf Vorrat ausbaut. Sollte man immer wieder neues Stückwerk errichten?
    Mit dem neuen Termial 1 ist man doch auch in Vorleistung gegangen und hat die Kapzitäten die heute benötigt werden schon 2005 fertiggestellt.
    Das man sich von Seiten des Flughafens so verschwiegen zeigt finde ich nachvollziehbar wenn man sich die Bürgerinitiativen ansieht.

    ^
    Nein, nur für kurze Zeit.
    Habe den Bahnhof am Wochenende mal ausprobiert. Wirklich schön, auch ohne die spizielle Beleuchtung. Kleiner Wehrmuhtstropfen, da er an beiden Enden komplett offen ist, war es auf dem Bahnsteig sehr zügig und kalt.
    Dann hoffen wir mal, dass in der Umgebung jetzt schnell etwas Leben einzieht und das zweite Gleis auch wirklich einen Sinn macht (sprung über die Elbe).

    Auf dem Grasbrook sind ja 3000 WE geplant, das sind etwa 1000 mehr als die Veddel heute hat.
    Von daher dürfte sich das Nahversorgungsangebot deutlich verbessern, vor allem im Bereich des Nicht-"Halal"-Bereichs.
    Ich frage mich allerdings, wie man auf den geplanten Flächen 3000 WE unterbringen will. Die Fläche ist deutlich kleiner als die Veddel.

    Diese sind jedoch explizit KEINE Wolkenkratzer, sondern bewegen sich von 20 bis 35 Etagen.


    Das ist Definitionssache. Wiki sagt ab 150m spricht man von Wolkenkratzer, andere Quellen sogar erst ab 200m. Es gibt aber auch die 300 Fuss Definition. Mit der hat es die Elbphi auf Platz 8 der teuersten "Wolkenkratzer" geschafft.


    Naja, in direkter Nachbarschaft soll ja noch ein 110m Turm entstehen. Südlich der Elbe wäre ein 150-180m Turm passend, finde ich. Damit wäre der Abstand zum Elbtower gewährleistet.

    Also ich war vor kurzen in Leipzig. Dort gib es ja ein 140m Hochhaus mit Panoramaterasse und ähnlicher Ausrichtung. man kann trotz rund rum schauen.
    Nur ist die abgewande Seite nicht die mit dem größten "Sehenswürdigkeiten".
    Drausen können Sie würde ich schätzen 320° sehen.
    Aus der Bar heraus kann man zudem Rest durch die Scheibe betrachten.


    Schön das jetzt die Tereasse jetzt fest mitgeplant wird ...
    Ich hoffe allerdings noch, dass man die Glaswand durch einen Zaun ersetzt, wie in Leipzig oder auf dem Maintower. Ist besser für die Fotografen :).

    Ich weiß jetzt nicht, ob die Diskusion hier rein gehört, gibt ja einen entsprechenden Thread in der Lounge.


    Aber um auf deinen Vorschlag zu kommen Aslan. Besser, aber auch nicht optimal.


    Ich würde den Bereich westlich der Deichstraße vorschlagen, da gibt es ja noch eine Bausünde zu beseitigen und reale Überreste die man integrieren könnt.

    Beim Hotel am Vertiaskai soll es langsam los gehen, laut einem Bericht im HA im nächsten Jahr.
    Es soll übrigens "HIP Hotel" heißen, womit schon der Zusammenhang mit einem anderen nahen Projekt des gleichen Investors geschlagen ist.
    Nach jetzigen Plannungen wird dieses Hotel dann das Radisson am Dammtor als Hamburgs größtes Hotel ablösen.


    Lustig im Artikel ist die Formulierng, dass "schon Ende 2019" mit den Arbeiten begonnen werden kann. Ursprüglich sollte das ja schon 2017 passiert sein und im Frühjahr 2019 Eröffnung sein.


    Drei Linen pro Richtung sind (bei angenommener Bedienung aller drei Linien im Zehn-Minuten-Takt) kein Problem. Das wird in Hamburg in der HVZ jetzt schon auf vielen Teilstrecken gefahren.


    Der Bahnhof Altona wird heute aber von 5 Linien bedient. Mit andern Worten, die Einbindung in den Hamburger ÖPNV ist gravierend schlechter als heute. Davon sind nicht ein paar wenige Nutzer, wie beim Autozug, sondern viele Tausend betroffen. Warum blendest Du das so konsequent aus?


    Warum nicht ganz woanders?
    Wäre nicht auch Harburg eine Alternative?


    Tja, da lag ich wohl garnicht so falsch. Das HA berichtet heute darüber, dass gleich drei Standorte im Bezirk Harburg im Rennen sind. Neben dem Geände nahe dem Harburger Bahnhof soll ein Standort an der Seehafenstraße gute Chancen haben.


    Vielleicht hat die Verzögerung ja etwas Gutes. Der S-Bahn Chef möchte die S4 West mittel- bis langfristig bis Izehoe verlängern und damit die Regionalzüge zum HBF überflüssig machen. Damit hätten wir dann 3 S-Bahnlinien die sich auf 2 Gleise drängeln, selbst ohne die fehlende Verbindung des Bahnhofs an die S1/S11 Richtung Blankenese/Wedel und Flughafen.
    Ich sehe es jetzt schon komme, kaum ist der Bahnhof in Betrieb, wird schon der Umbau geplant.