Beiträge von LONG_FFM

    Wenn es eine für die Öffentlichkeit zugängliche Aussichtsplattform auf dem Kirchturm des Doms gibt, hat das vor allem auch eine positive Wirkung auf die öffentliche Wahrnehmung im Bezug auf die geplanten Rekonstruktionen in der Altstadt.
    Wenn alles fertig ist kann man die "neue" Altsadt aus einer ganz besonderen Perspektive in unmittelbarer Nähe betrachten. Aber auch vorher schon. Ich weiß nicht wie lange der Abriss des Technischen Rathauses dauern wird, aber spätestens die danach folgenden Bauarbeiten wird man ja wenn ich das richtig aufgefasst habe von der Aussichtplattform beobachten können.

    Ich fände es wichtig beides miteinander zu verknüpfen, weil eben auch der Kaiserdom ein Teil der Frankfurter Altstadt ist. Die Ansichten von der Aussichtsplattform könnten eine wichtige Rolle in der PR-Arbeit zu den Rekonstrukionen in der Altstadt spielen.

    Mescha du hast ja recht mit dem was du über admisitrative Grenzen sagst. Paris ist das beste Beispiel aber in Frankraich und UK ist die Situation dahingehend viel "schlimmer" als in Deutschland. Trotzdem gibt es auch hier Beispiele. Das Beste für genau diesen Sachverhalt ist Eschborn. Eschborn ist eine eigene Stadt, deren wirtschaftlicher Erfolg auf niedrigen Steuern und der unmittelbaren Nachbarschaft zu Frankfurt basiert. Eschborn hat eine eigene Skyline, die sich in naher Zukunft um den Firmessitz der Deutschen Börse AG erweitert haben wird. (das Ding wird 90m hoch, selbstverständlich gibts hier im DAF einen eigenen Threat hierzu)
    Die Skyline von Eschborn wurde hier in dieser Diskussion auch schon als die zweit Beste in Deutschland genannt. Zumindest wenn das Deutsche Börse Hochhaus fertiggestellt ist, kann man schon dieser Ansicht sein (auch wenn ich es nicht bin).

    Ich habe leider kein Bild gefunden, welches die kleine aber sehr schöne Skyline angemessen einfängt. Ich finde es immer sehr beeindruckend, wenn man auf der BAB 66 von F-Höchst kommend in Richtung F-Nordwestkreuz fährt. Man fährt dann direkt auf die Eschborner Skyline zu und kann so eine sehr schöne Aussicht genießen.

    Niederrad

    In meinen Augen hat Schmittchen zu 100% Recht. Auch wenn der Beitrag (#89) schon mehr als zwei Jahre zurückliegt.
    Ich finde auch dass Niederrad die zweitbeste Skyline der BRD aufweisen kann und das wie ich finde mit Abstand. Klar hat Berlin auch etwas für sich, besonders durch den wunderschönen Fernsehturm. Dennoch ist es einfach beeindruckend wenn man die A5 entlang und an Niederrad vorbei fährt. Die Hochhäuser stehen so dicht beieinander, wie nirgendwo sonst in Deutschland.

    Danke für die Info. Da ich zur Zeit leider im innerdeutschen Ausland zutun habe (Bayern) bekomme ich von solchen Ereignissen nicht mehr viel mit. Am Donnerstag war ich das letzte Mal in der schönsten Stadt der Welt. Bei der Gelegenheit musste ich den Baustellen Opernturm und T185 natürlich auch einen Besuch abstatten.
    Was mir beim Opernturm zum ersten Mal auffiel war, dass die Kollonaden ja gar nicht ebenerdig sind. Ich habe leider kein Foto machen können aber in einem der tollen Fotos der vorherigen Beiträge kann man es bestimmt erkennen. Ich hatte mich so auf diese Kollonaden gefreut. Auf den Bildern sah alles so schön aus, die Verkleidung, die Beleuchtung etc. aber dass die durch
    Stufen vom normalen Gehweg getrennt sind, gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut.
    Dafür war ich um so beeindruckter vom der Schönheit die die beleuchtete Kronde des Opernturms ausstrahlt. Ich bin gespannt wie das ganze mit fertigen Logo aussieht.

    Also mit den guten Perspektiven aus dem Taunus kann dir glaube ich geholfen werden. Ich hätte da zwei vorschläge:
    1. Nach Bad Soden fahren die Hauptstr. hoch bis auf der rechten Seite ein Rewe kommt, dort links fahren, gleich wieder rechts bis zur Baustelle, wo die die neuen Villen entstehen (Da steth ein Großes Plakat kaum zu übersehen) dann fährst du links und siehst einen absolut Traumhaften Ausblick, den ich schon lange mal fotografieren.
    2. Nach Königsstein fahren bis zum Opelzoo. Die Straße weiter runter ein paar hundert meter( wenn ich mich richtig erinnere) und dann das Panorama auf der rechten seite genießen (und natürlich auch fotografieren).

    Aber es gitb im Taunus auch noch ganz andere faszinierende Perspektiven, aber diese beiden sind mir halt im Gedächtnis geblieben, besonders die erste weil man von dort auch den Industriepark Höchst und den Flughafen sehr schön sehen kann. Besonders beeindruckend ist dass in der Abenddämmerung.

    @ Headz

    Ich verstehe Torsten schon, es wäre auf jeden Fall schön zumindest in einigen gewissen Ecken der Stadt, wenn die Gebäuder dort anders oder überhaupt beleuchtet würden (Man denke nur an den Vorher- Nachhervergleich bei der Ausleuchtung des Mainufers).
    Aber du hast natürlich völlig recht die Unternehmen in den Gebäuden oder vielleicht noch die Besitzgesellschaften der Gebäude sollen das bezahlen und nicht der Steuerzahler!
    Aber was die Beiden Screens angeht hat Torsten etwas sehr interessantes angesprochen. Wo zur Hölle sind die eignetlich hin?? (Ich weiß hat jetzt nicht direkt etwas mit Skyline zu tun aber wurde hier nun mal angesprochen und ein klein Wenig gehört das ja auch zusammen)
    In Darmstadt an der Kreuzung Bleichstraße/Kasinostraße hängt ebenfalls seit Jahren so ein Screen. Seit ca. einem Jahr aber habe ich den nicht mehr im Betriebszustand beobachten können.
    Weiß jemand etwas über den Verbleib der beid Screens, bzw. über den in DA?

    Was ich eigentlich sagen wollte, mich stört hauptsächlich, dasss in Frankfurt kaum neue Tunnelstrecken gebaut werden. Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich was gegen Straßenbahnen hätte.

    Warum wurde z.B. die neue Strecke zum Riedeberg nicht unterirdsich gebaut? Das hätte doch in offener Bauweise geschehen können, da stand ja vorher nichts. Dass eine weitere Mainunterquerung im Moment zu kostspielig ist leuchtet auch mir ein, auch wenn z.B. München (die bei Weitem am höchsten verschuldete Kommune in der BRD) keinerlei Probleme in dem Bau neuer U-Bahntunnel sieht.

    WOW!

    In diesen Planungen steckte viel sinnvolles wie ich finde. Schade, dass kaum noch etwas umgesetzt werden wird.

    Die "D-Strecke" (hier orange) ist ja beinahe komplett gestorben:
    Der Tunnel Zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte kommt obwohl den zukünftigen Riedbergern versprochen nicht, von dem Tunnel unter dem Main hindurch wusste ich bis eben noch gar nichts und die Verlängerungen bis Schwanheim, bzw. bis Stadion sind in exakt der hier eingezeichneten Streckenführung als Straßenbahnlinien 12, 19, bzw. 20, 21 gebaut worden.
    Einzig die Verbindung zur U2 in Richtung Oberursel wird im Zuge des Neubaus der Linien U8 und U9 zum Rieberg gerade realisiert.

    Dass die U6 wirklich bis Fechenheim verlängert wird glaube ich nicht da die neue S-Bahn Linie inkl. Haltestelle in Fechenheim ja beschlossene Sache ist.

    Ein unterirdische Führung der U5 bis Hauptfriedhof, wäre zwar traumhaft und wohl die ideale Lösung, aber auch daraus wird nichts werden wenn die neuen Hochbahnsteige auf dieser Strecke kommen.

    Was mir hier noch interessant erscheint ist die Verlängerung der U5 hinter dem Hbf bis Höchst. Wird zwar auch nicht kommen weil es ja auch hier bereits die Straßenbahn gibt (Linie 11), aber eine unterirdische Verlängerung bis ins Europaviertel ist soweit ich weiß noch auf dem Tisch, auch wenn auch aus der geplanten U-Bahn zum Rebstockpark inzwischen ein Straßenbahn geworden ist.:nono:

    Wie schon gesagt ich halte eine S-Bahn Station in Oberrad allein schon deshalb für sinnvoll weil sie das Angebot des Frankfurter Nahverkehrs deutlich verdichten würde(für die Oberräder und Offenbacher). Es gibt aber natürlich noch weiter Gründe. Der "Acker" in mitten dessen der neue Bahnhof sich befände könnte in ferner Zukunft wertvolles und hochwertiges Wohngebiet sein, was durch die S-Bahn Station deutlich vorangetrieben würde.

    Ein Verlängerung der Linie U6 hierher wäre natürlich sehr schön! Aber es ist leider richtig, der Tunnel müsste unter dem Main fortgeführt werden, was die Kosten bekannter Maßen in für die Stadt Frankfurt indiskutabele Höhen schnellen lassen würde. Außerdem würde man nur dann zu einer Fahrzeitverkürzung kommen wenn man nicht weiter als bis zur Haltestelle "Zoo" wollte, denn danach trifft die U6 wieder auf die Stammstrecke und damit die S-Bahn aus der man vor ein Paar Minute in die U6 gewechselt war. Was noch dazu kommt, ist dass die nordmainische S-Bahn ja schon beschlossen ist und die wird bekannter Maßen auch am Ostbahnhof halten und danach auf die Stammstrecke einmünden.

    @ Wahnfried:
    Zur Sachsenhäuser Warte sollte Ursprünglich die U-Bahnstrecke "A" verlängert werden, also U1, U2 und U3. Das Vorhaben wurde meines Wissens nach auf unbestimmte Zeit aufgeschoben und nicht Verworfen.
    Ich glaube sogar, dass damals eine Weiterführung bis Neu-Isenburg geplant war.

    S-Bahn Station in Oberrad

    Die FNP schreibt am 08.09.09 http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.6658973.de.htm die CDU wolle keinen S-Bahn Halt in Oberrad, weil sie darin ein Existenzgefährdung der Straßenbahnlinien 15 und 16, die durch Oberrad führen.

    Laut dem Artikel gibt es auch eine "Projektgruppe S-Bahn-Station Oberrad" die die Sache ganz anders sieht. Der Sprecher der Projektgruppe verweist auf eine Umfrage aus dem Stadtteil, die zeigen soll, dass die Oberräder die S-Bahn-Station wollen.

    Meine Meinung ist, dass dieser S-Bahn Halt längst überflüssig ist. Es würde eine Verdichtung des ÖPNV Angebotes für die Kunden geben und das sollte das Ziel des RMV und der VGF sein. In anderen Städten wird versucht den Kunden ein breites, flächendeckendes und auch vielfältiges Angebot zu machen. In Frankfurt fehlt mir das manchmal, ich sehe keinen Grund warum es in Oberrad neben einer guten Straßenbahnanbindung nicht auch einen Halt der Südmainischen S-Bahn geben sollte.

    Für mich ist das Ganze einfach nur ein Skandal! Die Bude ist großartig. Das Essen schmeckt und ist wahnsinnig vielfältig, die Bude zieht Leute in die Wallanlage, was schließlich auch der Zweck der Anlagen ist, sie sollen als Lebensraum in der Großstadt diehnen.

    Wer entscheidet denn so etwas!?! Einfach nur skandalös!:Nieder:

    Wenn ich nicht wüsste dass ich da ganz schön alleine wäre würde ich mich dranketten wenn die Bagger kommen :D

    Verschoben. Bezieht sich auf Frankfurt:

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    Hallo,

    ich muss jetzt mal was dummes fragen:

    Wie ich auf der Seite des RMV lese wird die Haltestelle "Heddernheimer Landstraße" der Linie U1 zur Zeit nicht angefahren und zwar wie es hier heißt wegen "Umgestaltung der Haltestelle".

    Weiß jemand etwas darüber, oder wurde das bereits hier im Forum diskutiert?

    Ich finde das auch deshalb interessant weil das meiner Meinung nach einer der heruntergekommensten Haltestellen im gesamten Frankfurter U-Bahn Netz ist.

    mfg

    Der Wert den dieses Bauvorhabens für die Stadt hat lässt sich gar nicht hoch genug einstufen. Es ist nicht nur dass ein 270m (oder 300m) Wolkenkratzer an dieser Stelle die Skyline bereichern würde wie es bisher kaum ein anderes Gebäude in Frankfurt konnte, von der Schönheit des Campanile ganz zu schweigen. Viel mehr wird ein ZOB, die genwünschte Bahnwelt und die Arkaden mit einkaufsmöglichkeiten, würden eine ganz andere Art von Lebendigkeit und auch eine neue soziale Schichten in diesen Teil der stadt bringen, das würde auch einen positiven Effekt für das Bahnhofs- und Rotlichtviertel bedeuten.

    So siehts leider aus Freunde!
    Das "Siedlungsbeschränkungsgesetz" ist tatsächlich genau so real wie unsinnig. Ich hatte hier im Forum schon einmal einen Beitrag zu diesem Gesetz gepostet, ich weiß nur leider nicht mehr wo.
    Das Gesetz gilt bundesweit soweit ich weiß. Ich glaube sogar, dass es damals von der CSU erdacht und vorgeschlagen wurde. Das ist insofern interessant, als dass der Flughafen München ja soweit weg von der Stadt mitten im Nichts liegt, dass ein derartiges Gesetz dort keinerlei Auswirkungen hat. In Frankfurt wie hier rege diskutiert allerdings schon! Scheint auch alles ganz schlüssig und logisch wenn man bedenkt, dass das schnelle Wachstum des neuen Flughafens MUC zu gewaltigen Teilen auf den Kapazitätsengpässen in FRA und dem ewigen Hick-Hack um den mehr als überfälligen Ausbau hier zurückzuführen ist. Das war schließlich auch der Grund warum die Lufthansa MUC als zweite Basis zu nutzen begann. Soweit wäre es bei einem rechtzeitigen und bedarfsgerechten Ausbau in Frankfurt nicht gekommen.
    Alles in Allem ist dieses Gesetz der reinste Unfug und sollte nicht nur überdacht sondern abgeschafft werden, der Region Frankfurt-Rhein-Main würde das neue Türen öffnen.