Für eine geignete Gastro benötigt man entsprechend geignete Ladenlokale. Und es ist halt einfach so, dass die Kampstraße vielfach nur die Rückseite der zum Hellweg orientierten Häuser ist. Aus der etwas sonnigeren Nordseite der Straße hat man zudem vorwiegend große Gebäudeblöcke, wie die Sparkasse, Decathlon und nun auch das Basecamp, dessen Gastro aber zum Platz von Leeds orientiert ist.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Kampstraße beim Basecamp gibt es zwar einige kleinere Ladenlokale, aber dort sitzt man höchstens im Hochsommer erträglich, ansonsten ist es da halt schattig und eher zugig. Von daher denke ich nicht, dass hier Außengastro wirklich erfolgreich sein wird. Es gibt ja auch noch genügend andere Ecken in der Innenstadt.
Ob außerdem die Passantenfrequenz immer noch weiter zunehmen wird ist fraglich. Dortmund dient ja immer weniger als attraktive Einkaufsstadt fürs ganze Umland. Zu sehen auch an der geplanten Schließung von Karstadt. In Münster bleiben beide Häuser erhalten, obwohl die sich gegenüber liegen und Fläche für Wohnungen in der Innenstadt mit Sicherheit noch teurer bezahlt wird wie in Dortmund.
Es wäre zur Weihnachtszeit sicherlich nicht verkehrt die Kampstraße zwischen Petri- und Reinoldikirche stärker für den Weihnachtsmarkt zu nutzen. Dafür ist ein fester Untergrund nützlich. Deshalb ja mein Vorschlag viele große Blumenkübel zu nutzen. Also solche, für die man schon einen größeren Gabelstapler zum Transport braucht. Da passt dann auch der ein oder andere kleinere Baum rein. Für den Sommer vielleicht ja auch ein paar Palmen?
Im Winter könnte man die dann entweder ganz wegsetzen oder so umgruppieren, dass man gleich eine Barriere hat. Dann bräuchte man auch nicht mehr diese großen Betonblöcke.




