Beiträge von Flo-Joe-Do

    Vermutlich sind richtige Bleiglas-Fenster in der größe einfach zu teuer. Oder hat es sogar irgendetwas mit Wärmeschutzverglasung zutun?
    Den Zustand der alten Fenster kann ich leider nicht beurteilen und ob eine Reinigung überhaupt möglich ist.
    Ich finde sie aber auch erhaltungswürdig, notfalls auch in einem Museum für die Stadt- oder Industriegeschichte.

    Man muss auch sagen das zZ. Hörde eher als schlechtes Wohnviertel gilt, somit passt sich der Einzelhandel auch der Bevölkerung an.

    Hörde war Phoenix, nach dem Wegfalle dieses Arbeitgebers war/ist ein Großteil der Bevölkerng arbeitslos geworden. Dann liegt er noch mitten in der Einflugschneiße vom Flughafen, ehemaligen Industriebrachen (jetzt riesige Baustelle) deshalb sind lukrative Neuansiedlungen schwer.

    Du meinst also soetwas wie den Lehrter Bahnhof in Berlin.

    Die Bahn ist nicht unbedingt gegen solche Projekte, nur die Ruhrgebietslobbie fehlt einfach.
    Stuttgart, Berlin, Dresden und ein paar Kleinstädte haben da mehr interessenten oder einfach die Städte finden eher Investoren und somit der Bahn alles abnehmen.

    Der Leerstand ist natürlich eine Folge der Wandlung. Die letzten Jahre war eine Industriebrache in der Nähe und heute eine große Baustelle, in dieser Nachbarschaft will kaum jemand wohnen wenn es brauchbare Alternativen gibt.
    Als das Phoenix-Projekt entstand, wurden viele Gebäude und Wohnungen in den Umliegenden Straßen schon präventiv aufgekauft, das führt natürlich zu einer Mietpreis Erhöhung und durch die Spaltung aktuelle und Zukünftige Nachbarschaft wäre durch eine Mietpreisbindung kaum Kapital dort zu erwirtschaften.

    Die 50er-Jahre Phobie kann ich auch nicht verstehen, es sollten schon einige Bauten für die Nachwelt erhalten beleiben. Wie oft wird bemängelt das man nach dem Krieg kaum etwas aufgebaut hat, irgendwann werden Kulturvereine bemängelt das man die 50er/60er Jahre Gebäude abgerissen hat.

    Für die Besichtiger der Baustelle, die Baufahrzeuge nehmen es wohl nicht so sehr ernst mit der Sicherung der Ladung, auf der Schnellstraßen auffahrt findet man öfters große Steine und da muss man dann doch Slalom fahren und manchen ist es wohl nicht so ganz gelungen (Lackspuren an der Leitplanke).

    Die beiden Standorte sind etwa gleich weit entfernt, die folgenden Werte sind mit einen Routenplaner berechnet.

    Hohenbuschhei - Reinoldikirche ca. 7km / 13min Fahrtzeit, bei einer eigenen Auffahrt zur OW3A könnte sich die Zeit auch verkürzen. 1,5km zum Bahnhof Scharnhorst, 1,7km zur Straßenbahn.

    Phoenixsee - Reinoldikirche ca. 6km / 11min inkl. B1. 1,5-2km bis Hörde-Bf/U-Bahn.

    Die Fahrtzeiten mit den Bahnen von Hörde aus sollten auch länger sein.

    Ich denke auch das ein Hochhaus an dieser Stelle nicht passen würde.
    Die Reinoldikirche ist die zweithöchste Innenstadtkirche und eigentlich die Hauptkirche der Stadt. Ein neues Gebäude sollte sich an der Höhe der restlichen Fassaden an der Kampstraße orientieren.
    Ohnehin wäre es interessant wie die Verbindung mit dem Boecker-Haus, welches erst recht Jung ist, gelöst wird. Bei Betrachtung der Luftaufnahmen habe ich auch den Eindruck das in diesem Gebäude das Parkhaus beheimatet ist.


    Manche scheinen mir doch zusehr im Hochhauswahn verfallen zu sein, vermutlich würden sie auch neben dem Kölner Dom ein Hochhaus hochziehen.

    ----

    Zum etwas älteren Thema der Thier-Diskos in der Brückstraße:
    Wo bitte sollte in der Brückstraße Platz für so viele Großraumdiskotheken sein?
    Am besten direkt gegenüber vom Konzerthaus, damit sich die Klänge vermischen. Die Klientel ist sich ja so ähnlich. :lach:

    Mehr Licht.

    Dortmund ist halt eine Arbeiterstadt, deshalb sollte auch schon ein wenig Arbeitercharm erhalten bleiben. Würden überall die gleichen Materialien (Dachziegel usw.) eingesetzt werde, dann gibt es kaum mehr Individualität und man hätte fast einen Zustand von langweiligen Plattenbauten die überall stehen könnten.

    Eine Förderung der Fassadenpflege wäre gut, aber keine Vorschriften. Die "Bilderhäuser" (zb. Immermannstr. / Münsterstraße(http://tinyurl.com/muenchhausenhaus); Nettelbeckstr / Scharnhorststr.(http://tinyurl.com/blauesauge); Borsigplatz (http://tinyurl.com/brakelerstrborsigplatz)) mit ausgefallener Aussenbemalung würden ansonsten auch aussterben.

    Ein ähnliches Projekt welches trotzdem die Stadt erstrahlen lässt ist das Projekt "Nordlichter", in der Nordstadt werden Gebäude mit LED-Beleuchtung aufgewertet. Die schönen Fassaden, die Teilweise denen in den klassischen Altbauvierteln in nichts nachstehen, kommen dann sehr zur Geltung. Mit Licht kann man wirklich einen Ort ein völlig anderes auftreten geben.

    In dem Dortmunder Kultfilm "Doppelpack" von Matthias Lehmann wurden bei den Szenen am Gauklerbrunnen verschiedene Strahler eingesetzt die diesen Ort in der Nacht wirklich sehr gut aussehen lassen haben. Eine Anpassung der Beleuchtung wäre wirklich wünschenswert.

    Der Revierpark Wischlingen, der Fredenbaumpark und der Westfalenpark werden teilweise auch als Freizeitpark bezeichnet. Es gibt sogar alte Postkarten auf denen im Fredenbaumpark eine Achterbahn (Berg und Talbahn) beworben wurde.

    Freizeitpark != Vergnügungspark

    Der angeblich gute Zustand des Campus-Süds war für mich der Grund mich hier anzumelden und von einem stillen Leser zu einem Schreiber zu werden.

    Wenn man behauptet der Campus-Süd würde nicht renovierungsbedürftig sein der verschließt wohl seine Augen oder ist nur in deiner Fakultät beheimatet.

    Die ganzen Pavillons sind sehr stark beschädigt, teilweise stehen Eimer auf den Tischen, weil es durchs Dach regnet. Schimmel ist auch ein guter Bekannter in diesen Bruchbuden, die versteckt stehen.

    Die GB 1-3 wurden zwar schön renoviert, die außerhalb gelegenen GB 4 und 5 sind aber sehr renovierungsbedürftig oder vielleicht sogar Abrisskandidaten. In den Lernräumen und den Rechnerpools sind Warnschilder das man sich wegen PCB und anderen Schadstoffen nicht zu lange drin aufhalten sollte. Die Wege und Beleuchtung an den abgelegeneren Stellen sind auch in einem sehr schlechten Zustand, wie der Bericht über Gefahrenstellen auf dem Gelände gezeigt hatte. http://www.gleichstellung.tu-dortmund.de/cms/de/Gleichs…nd_02_2009_.pdf

    Das Hörsaalgebäude 1 ist in einem guten Zustand, aber auch nicht sehr stark frequentiert. Das HG2 und HG3 (bzw. Mathetower-Hörsaäle) haben aber eine Überholung nötig, es kann gut passieren das man einen Platz erwischt der einfach durchklappt anstatt fixiert zu bleiben. Einen Kommilitonen ist es sogar passiert das er einer Klausur verwiesen wurde, weil er so einen defekten Platz erwischt hatte und kein weiterer Platz frei war.

    Dann gibt es ja immer wieder Gerüchte das ein neues Hörsaalgebäude für den doppelten Abijahrgang gebaut werden soll, vielleicht dann als Umnutzung der alten Bib?

    Die Hoffnung für die Fertigstellung des OH12 vor meinem Abschluss habe ich aber schon längst verworfen, somit heißt es wohl weiterhin in 15min zwischen Technologie-Zentrum und Campus-Süd hetzen. Das OH14 wurde ja von der Uni-Leitung in den 70ern als priorisierter Bau festgesetzt, er wurde aber erst Ende 2005 fertiggestellt.

    Anstatt wirklich wichtige Renovierungen (Hörsaäle) wird aber sinnlos Geld verpulvert für Studentenausweise mit RFID, der aber innerhalb von 5sec. gehackt und kopiert werden kann und somit ein jeden Studenten schön Gläsern macht.

    Die Universität wird kaum in Gebäude investieren, sie hat ja sogar einen Rüffel bekommen, weil sie die Studiengebühren nicht ausgibt sondern hortet. :nono: