Das Problem sind hier die Bauabschnitte.
Die meisten Bilder die hier gezeigt werden haben eher weniger mit der Straßenrenovierung zu tun, sondern eher mit der neuen Straßenführung in der Verbindung mit dem U-Turm-Areal und dort muss halt als Bundesstraße (B54) ein hoher funktioneller Wert erhalten bleiben.
Der Kern des Projektes soll eigentlich erst im mittleren Bereich (St. Petri - St. Reinoldi) der Straße entstehen, die äußeren Bereiche müssen noch für den Straßenverkehr nutzbar bleiben. Eine Unterteilung vom Projekt wäre aber nicht sehr praktisch, gerade hier im Forum.
Natürlich nach der ursprünglichen Bedeutung des Wortes ist es kein Boulevard. Einen Boulevard nach dieser Definition einer Ringstraße hat Dortmund aber schon mit dem Wall und besonders mit der Fußgänger Allee im östliche Bereich.
In diesem Projekt fließt eher die Bedeutung einer Flaniermeile oder Prachtstraße ein. Man könnte auch vielleicht den Begriff Promenade anbringen, wobei dieser sich im Klangbild doch etwas holprig anhört. Ein Projekt muss gut klinken um es zu verkaufen.
Ich bin mir aber sich diese Diskussion ist obsolet, im Sprachgebrauch wird es die "Kampstraße" bleiben ohne irgendwelche Schmuckwörter.
Aber was empfindest du als Mangel an der neuen Straße? Ohne den Hinweis wären die beiden Beiträge eher überflüssig und nahezu als Trollversuch zu bewerten, weil sie eigentlich dem Muster eines solchen Posts folgen.
PS: Für den Klepingstraßen-Vergleich sollte man vielleicht aktuelle Bilder hinzufügen, die kahlen Bäume und die winterliche Lichtsituation wirken deutlich abwertend.