Beiträge von Armani

    Am 25. November 2009 ist bereits der Spatenstich zum O.A.S.E. Projekt erfolgt. Es soll die neue medizinische Fachbibliotek sein. Gebaut wir ein 35 Meter hohe Turm.

    Der Entwurf ist meiner Meinung nach sehr gelungen, es wird aber viel von der Umsetzung abhängen. Im Vergleich zu der üblichen Uni-Bebauung könnte das ein sehr individuelles Gebäude sein, das mit seiner Höhe auch mit dem Hauptgebäude der Uni-Kliniken harmoniert.

    Zur Klärung: Die Baustelle befindet sich direkt neben dem Rektorat, also im Norden des Campus. Ein Kran steht dort schon seit einiger Zeit.

    Mehr dazu:
    http://www.hpp.com/de/news/2009/index.html

    Nachtrag: am 3.12. hat dazu schon DUS-Fan gepostet: #17
    Mein Fehler, habe ich übersehen.

    Was ist eigentlich mit der gorßen und leeren Fläche, die sich vom Landtag aus gesehen, dirket hinter dem Vodafone-Parkplatz befindet? Ich kann mir schwer vorstellen, dass sich in so einer Umgebung kein Investor finden lässt, der diese Lücke ausfüllen könnte. Ein perfekter Standort für Luxuswohnungen, Büros(Hochhaus?) etc.

    TIFOSI

    Ich stimme zu. Ein Hochhaus wäre wirklich eine ganz feine Lösung an dieser Stelle. Die Nähe zum Stadtzentrum, Infrastruktur... nun, sicher ist, dass es eine derartige Lücke dort nicht lange bestehen kann(darf). Die Fläche ist jedenfalls groß genug.

    Es ist nicht ohne Ironie gemeint, aber die derzeitigen Arbeiten am Hauptbahhof lassen mich oft an den "Umbau" des Reals, am Bilker S Bahnhof denken. Es hat mich sehr gefreut, dass die Decke gewechselt wurde und dass der Boden demnächst auch erneuert werden soll. Allgemein erinnert mich jedoch das Ganze, an eine alte und ziemlich hässliche Dame, die sich täglich schminkt und sich dadurch eine neue Jugend verspricht. Jetzt strahlt zum Beispiel die decke mit neuer weißer Farbe; wie wird sie aber in zehn oder gar zwanzig Jahren aussehen? Entspricht die Qualität und Gestaltung der neuen Decke nicht etwa nur einer zufälligen Mode?

    Auf jeden Fall braucht der Bahnhof und seine direkte Umgebung einen zukunftsorientierten und gut durchdachten Konzept, wie es schon vorher einmal Medienhafen geschrieben hat.

    Ich habe einen ganz netten Film über den "Kö-Blick" gefunden:
    http://www.ks-studios.biz/index.php?opti…id=76&Itemid=95

    Ich wollte noch ganz allgemein nach eurer Meinung fragen: in wie weit könnte dieses Projekt die direkte Umgebung prägen. Ich meine, in wie weit könnte die Fertigstellung des "Kö-Blicks" die Entstehung anderer derartigen Projekte beschleunigen. Die Kö selbst hat es nicht unbedingt nötig, die Graf Adolf Straße aber schon. Nach meinem Eindruck sind viele Gebäude in der Nähe von deutlich schlechterer Qualität(in jeder Hinsicht). Ich frage mich zum Beispiel jedes Mal, wenn ich dort vorbeifahre, wer hat denn überhaut das einstöckige Gebäude an der Graf-Adolf Straße(zwischen Kö und Berliner Alle) überhaut bauen lassen?

    Ich denke, es ist nicht ohne Bedeutung, dass der Bahnhof sich relativ weit von allem was wertvoll und representativ in Düsseldorf ist, befindet. Gemeint sind z.B. Königsalle & co., Medienhafen, Altstadt etc. In einer Gegend, die fast nur von Dönnerbuden, Eroticshops, Internetcafes und billigen Bars geprägt ist, wird es schwer Investoren vom Rang zu locken. Eine Anwaltskanzelei, die sich ernst nimmt und es sich das leisten kann, würde bestimmt woanders in Düsseldorf ein Büro eröffnen.

    P.S. Wenn ich ein Diktator wäre...
    ... dann hätte ich keine Probleme damti so einiges zwischen dem KAP und Berlineralle abzureissen ;p

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Bauten der willhelminischen Epoche zeichnen sich durch überladene Dekorationen und einschüchternde (imperiale) Formensprache aus, historische Baustile wurden belibig vermischt - da ist die zurückhaltende Backsteinarchitektur der 20er und 30er Jahre doch ansprechender.

    Die augenfälligen Dekorationen, die keine praktische Funktion haben, sind nicht die Erfindung der wilhelminischen Epoche. Nach dieser Logik könnte man eigentlich fast jeden architektonischen Still kritisieren. Die Kunst ist halt von ihrer Natur aus "nicht praktisch".
    Die nüchterne Funktionalität der Architektur, von der ich übrigens kein Freund bin, ist eine relativ neue Erfindung. Ob diese überrationalisierten(und damit meine ich nicht nur den Bahnhof) Erscheinungen, dem ästhetischen Empfinden eines jeden Menschen irgendwie entsprchen können, halte ich für fraglich.
    Tatsache ist: keine Stadt würde heute ein Jugendstillhaus abreisen lassen. Bei einem Nachkrigsbauten macht man sich oft keine Gedanken, sobald nur ein Investor gefunden wird(Kö-Blick).

    Die Architektur der wilhelminischen Epoche hatte klare Ziele und folgte einer gewissen Philosophie, die die Größe des Staates zur Schau stellen sollte. Es ist dadurch klar, dass es manchmal auch übertrieben wurde.

    @Mediehafen

    Der Kran steht schon seit gut paar Wochen da. Wie ich gelegentlich beim Vorbeifahren sehen kann, handelt es sich um den Neubau eines Wohnhauses bzw. Bürohauses(eher unwahrscheinlich). Zur Zeit gibt es dort nur eine Baugrube, diese befindet sich jedoch nicht an der Merowingerstr. sondern an der Brunnenstr.
    Genaueres konnte ich im Netz nichts finden.
    Grüße

    Ich stimme so ziemlich allem zu, was ich heute in diesem Thread gelesen habe.

    Jemand, der mit dem Zug nach Düsseldorf kommt und bisher nur von einer Weltstadt mit floriernder Wirtschaft und hoher Lebensqualität gehört hatte, kann, sobald er ausgestiegen ist, etwas erschrocken sein.

    Ich frage mich nur, ob die erwähnten 10 Milionen tatsächlich genügen werden um den konrad Adenauer Platz in Ordnung zu bringen. Im Vergleich zu anderen Verkehrstechnischen Investitionen ist das doch nicht besonderes viel. Dort werden doch mehrmals die Schienen verlegt werden müssen, was bestimmt kaum bilig ist.

    Was die Halle des Bahnhofs betrifft: hier bin ich auch der Meinung, diese kann nur noch durch etwas modernes ersetzt werden. Ich frage mich auch noch, warum gibt sich keiner die Mühe diese etwas sauberer zu halten. Sagen wir mal, hätte man die Scheiben über den Gleisen geputzt, hätte man sofort ein angenehmes, natürliches Licht drin.

    Es stimmt, das Projekt ist ja nicht besonderes originell. In meinen Augen gibt es aber einen speziellen Vorteil. Es bedeutet doch eine relativ konseqvente Fortsetzung der Kasernenstr. in Richtung des Kirchplatzes.

    Übrigens bin ich der Meinung, dass Kasernenstr. und vor allem Breitestr. einen sehr einheitlichen Eindruck machen. Mit anderen Worten, ein modern wirkendes Büroviertel. Schade nur, dass so wenig in die Höhe gebaut wird.

    Hauptsache es tut sich was, der Altbau wirkt geradezu nicht erfreulich. Ich habe immer gedacht, dass es kein schlechter Platz für ein Hochhaus wäre.

    TIFOSI was ist gemeint mit Stadthäusern? Soll außer dem alten WestLB Gebäde noch etwas anderes abgerissen werden, oder soll es einfach auf dem alten Gelände dazu gebaut werden?

    Ich habe auf der Seite von "WZ" ein nicht uninteressantes Interviev mit Justus Haucap (Gründungsdirektor von "Düsseldorf Institute for Competition Economics") gefunden. Es geht unter anderem um Oeconomicum, die Gründe, warum es überhaupt gebaut wird und warum gerade in Düsseldorf.

    Justus Haucap: "Eine Einrichtung, wie sie in Düsseldorf im Aufbau ist, gibt es in Deutschland bislang noch nicht, und ein Wettbewerbsökonom wie ich freut sich natürlich, wenn er die Chance bekommt, ein solches Institut aufzubauen. Meine Perspektive ist, dass, wenn in Deutschland oder auch Europa von Wettbewerbspolitik die Rede ist, man sofort an Düsseldorf denkt."

    http://www.wz-newsline.de/?redid=589284