Beiträge von DS-17

    Der geplante Saal wird vermutlich nicht wirklich hochwertig. Höchstwahrscheinlich weder architektonisch, noch nutzungstechnisch. Mit einer maximalen Kapazität von 1500 Plätzen wird man keine großen Sprünge machen können (im Vergleich der Saal in München mit >2300 Plätzen). Auch die Meistersingerhalle sieht meiner Meinung nach alles andere als attraktiv oder gar einladend aus. Die Bausubstanz ist in die Jahre gekommen, die Architektur auch nichts besonderes. Warum sie überhaupt denkmalgeschützt ist kann ich nicht nachvollziehen.

    Das Fürther "Carré" ist in meinen Augen eine echte Verbesserung. Man hätte zwar die schwarze / dunkle Verkleidung noch weglassen können, aber alles in Allem sieht das wirklich sehr gelungen aus. Definitiv eine Aufwertung ggü dem vorherigen Zustand und definitiv eine Aufwertung für die Fürther Freiheit. Sehr schön.

    unter Sicherheits- wie aus Energiespar-Aspekten und nicht zuletzt auch unter dem Aspekt der Ästhetik.


    Sorry, aber man merkt, dass du lange nicht mehr in Nürnberg warst. Das Wort Ästhetik hat man hier schon lange aus dem Wortschatz gestrichen. :lach:

    Das stimmt, an den neuen Linien gibt es nichts auszusetzen. Aber witzig, dass du gerade Wien ansprichst. Ich finde den dortigen ÖPNV sehr, sehr gelungen. Insbesondere die Taktungen sind überragend. Man wartet selten länger als 5 Minuten auf die nächste U-Bahn. Da hat man in Nürnberg noch sehr viel Ausbaupotential. Und vor allem sind die Ticketpreise in Nürnberg nicht mehr haltenswert. Die Preise der VAG sind dermaßen überteuert, dass man sich nicht wundern braucht, wenn so viele Leute schwarzfahren (müssen). Die automatische Anhebung pro Jahr findet ja mittlerweile diskussionslos statt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist damit aber schon lange nicht mehr gegeben. Wohin das ganze Geld geht würde mich auch interessieren. Aber hier sind wohl Mismanagement des VGN an der Tagesordnung. Wobei das dann auch noch belohnt wird, gehört der Vorstandsvorsitzende zu einem der bestbezahltesten öffentlichen Posten in Bayern (oder war es sogar in ganz Deutschland?).

    Die Maßeinheit mit 2 Sommern hört sich wenigstens nicht so lang an wie 2 Jahre. Wenn man bedenkt, dass ursprünglich die ersten schon Anfang 2018 rollen sollten und sich das trotzdem alles bis 2020 zieht, dann ist das nicht gerade das vorzeigenswerteste Ergebnis. Selbst in ehemaligen Ostblockstädten mit mäßiger Wirtschaftsleistung fahren weitaus bessere U-Bahnen (moderner etc.) als in Nürnberg auf der U1.

    Irgendwie auch ein wenig ein Armutszeugnis, denn heißt das nicht, dass die Attraktivität von Werbeanzeigen in dieser Lage nicht einmal genutzt werden? Ich hätte nichts dagegen, wenn die Plane bedruckt wäre. Aber Nürnberg muss sowieso schon deutlich an seiner Attraktivität und seinem Außenbild arbeiten. Das ist ja seit Jahren schon bekannt.


    Grundsätzlich wäre vor dem Baublock 1A noch Platz für ein zweites Hochhaus. Sollte eines Tages die Ringbahnstrecke wieder reaktiviert werden, und den Nordostbahnhof als Umsteigepunkt zur U-Bahn aufwerten, könnte ein zweites Hochhaus hier wirtschaftlich attraktiver werden. Bis dahin sollte man den Bauplatz freihalten.


    Allgemein vielleicht nicht so bekannt - der UBahnhof Nordostbahnhof besitzt nur ein temporäres Dach. Das erkennt man auch gut, wenn man sich im BHF befindet. Ursprünglich war ein Hochhaus direkt darüber vorgesehen. Man hat es dann zwar doch nicht gebaut, sich aber trotzdem die Möglichkeit dazu nicht verbauen wollen. Von daher würde sich dieser Platz ideal für ein zweites Hochhaus anbieten. Abgesehen von 1A - dort vielleicht sogar Potential für ein Drittes.

    Da muss ich Hobby_Architekt Recht geben. Zum Glück gibt es hier Gesetzte und man kann nicht einfach Eigentümer mir nichts dir nichts vorschreiben was sie zu tun und zu lassen haben. Mal die andere Seite gesehen? Weniger Anwohner in dieser Ecke heißt auch weniger benötigte Parkplätze. Und in dieser Gegend sind Parkplätze nicht gerade üppig. Was ist also das Problem? Hier wird leider nicht objektiv, sondern sehr subjektiv geurteilt. Zum anderen sieht es tatsächlich nicht übel aus wie manch andere Häuser und Straßenzüge, vor allem in der Südstadt.

    Das ist ja auch die einzig logische Konsequenz. Ich verstehe sowieso nicht warum in Nürnberg nicht mehr Bedarf geschaffen und versucht wird für Firmen von außerhalb der Region attraktiver zu werden. Dadurch würde die Stadt erheblich profitieren und Flächen sind genug vorhanden. Regensburger Straße ist hier das beste Beispiel mit perfekten Anbindungen, während vieles davon aber nur von Wald umgeben ist. Viel Potential, das über Jahre nicht genutzt wird / wurde.

    Man kann nur hoffen, dass diesem Drama endlich ein Ende gesetzt wird und die Klage so schnell wie möglich vom Tisch kommt. Ich kann mich noch gut erinnern, dass der Baubeginn schon seit Jahren immer wieder nach hinten verschoben werden musste.


    Weiß denn jemand was mit der Baustelle bei der neuen Bahnbrücke los ist? Diese Fahrspurverengung ist mittlerweile schon Monate dort, allerdings hab ich schon seit Monaten keinen einzigen Bauarbeiter mehr auf der Baustelle gesehen. Das wirkt mittlerweile wie ein Dauerzustand. Was hat das denn für einen Hintergrund?

    Bisher hab ich nicht wirklich Informationen zum City-Center-Süd gefunden. Wann ist denn die Fertigstellung geplant? Daran wird schon seit einer halben Ewigkeit gebaut. Verstehe nicht warum, denn aufwendig sieht das Gebäude nicht unbedingt aus - zumindest von außen.


    Wenn dort dann Woolworth einzieht, dann ergibt sich außerdem ein recht großflächiger Leerstand im alten Woolworth direkt daneben. Gibt es dazu schon Pläne?


    Ich denke, man hat einfach Angst, dass es am Ende zu "schön" aussieht. Man denke nur was passiert, wenn es am Ende wie neu aussieht. Wie verkauft man das Bürgern und vor allem der Presse im In- und Ausland.


    Das ist doch vollkommener Quatsch. Das Dokuzentrum sieht meiner Meinung nach auch schön aus und ist durchaus sehenswert. Trotzdem ergibt sich dort auch nicht das Bild, das du dir vielleicht vorstellen magst. Und wie viele Komplexe muss man denn haben, dass man sich vor seiner Vergangenheit verstecken muss? Sowas findet man wahrlich nur in Deutschland. Der andere Punkt ist der, dass sowas ebenfalls viel zu uninteressant für dein Mainstreampresse im Inland (und im Ausland sowieso) sein wird. Alle deine Befürchtungen sind für mich eher aus der Luft gegriffen.

    Danke für die Bilder. Generell muss ich sagen, dass die neuen UBahnhöfe allesamt gelungen aussehen. Natürlich gibt es hier und da ein paar kleine Details, die man evtl. verbessern könnte, aber das ändert nichts am Gesamtbild von tollen Bahnhöfen. Was aber die Linie U1 angeht, da sträuben sich einem die Haare. Ausgenommen von der Linie sind die Fürther Stationen (außer Stadtgrenze - hier weiß ich nicht zu wem die gezählt wird).


    Selbst bei unbedeutenderen Stationen, wie z. B. Jakobinenstraße hat man es geschafft durch ein einfaches Design die Station modern und ansehnlich wirken zu lassen. Warum man nicht zentrale Stationen wie Plärrer oder Hauptbahnhof renoviert und sich nicht endlich von den orangenen Fließen trennt, das kann ich nicht nachvollziehen. Vor allem diese beide Stationen und Weißer Turm sind Aushängeschilder Nürnbergs. Die meisten Touristen halten sich genau in diesem Bereich auf. Und genau in diesem Bereich sind die Stationen alles andere als vorbildlich. Beim HBF und weißen Turm müsste man die komplette Station renovieren, beim Plärrer wäre das aber gar nicht notwendig. Hier wäre nur die Renovierung der Innenwände mit den Kacheln notwendig. Dabei würde sich ein toller Gestaltungsspielraum ergeben, indem man es mit den vorhandenen silbernen Säulen kombiniert. Etwa in weiß oder silber und indirekter Beleuchtung. Dadurch könnte man sehr schnell ein edles Bild der Station erschaffen.


    Dass man plant Stationen wie z. B. Muggenhof in naher Zukunft zu renovieren, halte ich für begrüßenswert, allerdings wird hier meiner Meinung nach falsch priorisiert.

    Es wird vermutlich recht schwierig werden den Hinter- bzw. Innenhof mit Leben zu füllen. Ich kann mir dafür vorstellen, dass sich die Obdachlosen vor dem Bahnhof dorthin verziehen werden. Das hat natürlich eine Aufwertung des BHFs und gleichzeitig eine Abwertung der Büros zur Folge. Wäre natürlich möglich, dass hier mit privater Security reagiert wird, um genau so ein Problem zu vermeiden. Wir werden sehen wie hier reagiert wird.

    Die Meinung kann ich nur teilen. Beim Siegerentwurf kam mir als erster Gedanke sofort eine neue Version von Langwasser in den Sinn. Und dass Langwasser nicht gerade einen guten Ruf, teilweise sogar als sozialer Brennpunkt gesehen wird, das ist unbestreitbar. In den ersten Jahren wird das dort vermutlich nicht so sein, wegen Neubau usw. Allerdings bin ich zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren bis Jahrzehnten auch diese Lage praktisch nur wie eine Vergrößerung Langwassers betrachtet wird. Dementsprechend werden sich dort auch die jeweiligen sozialen Schichten ansiedeln. Die Gründe dazu hat nothor schon alle genannt.

    Sehr gute Nachrichten. Wenn aber schon diesen Winter der Abriss beginnt, dann gehe ich davon aus, dass die Verantwortlichen zuversichtlich sind die noch ausstehenden Probleme zügig lösen zu können. Der momentane Ist-Zustand ist ja alles andere als ansehnlich und das bei einer solch prominenten Stelle im Zentrum. Die beiden Hochhäuser hätte man durchaus höher planen können. Das hätte durchaus auch Potential für ein weiteres Aushängeschild oder Identifizierungsmerkmal Nürnbergs werden können. Aber vermutlich hätte dann die Stadt Probleme bei der Genehmigung gemacht. Trotz allem gut zu sehen, dass wenigstens in naher Zukunft etwas passieren wird.