Beiträge von DS-17

    Diese ungegliederte Würfelarchitektur wird immer das Problem haben die durch Bewitterung entstehenden Flecken und Schlieren regelmäßig durch Neuanstrich entfernen zu müssen. Weiß ist halt eine sehr pflegeintensive Farbe, und eine glatte Fassade ebenso. Das genaue Gegenteil davon ist ja Naturstein, den braucht man nur alle 50 Jahre mal überarbeiten.


    Bei mir lädt sich das Bild leider nicht. Naturstein dürfte aber noch aufwendiger sein als eine Klinkerfassade, oder? Bei einer solchen Fassade müsste man ggf mal einen Stein austauschen oder ist das nicht so? Bin da leider kein Klinkerfachmann, finde sowas aber sehr interessant und ästhetisch auch ansprechender.

    Ich finde es auch einen guten Entwurf. Es liegt etwas weiter hineingesetzt und nicht in direkter Linie mit der Straße, so dass keine Schlucht entsteht. Davor sieht es nach kleinen Grünanlagen aus. Es wirkt städtischer und ist sicherlich ein tolles Bild, wenn man von Norden in die Stadt kommt. Zudem wird diagonal gegenüber auch ein höheres Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Toyota (?)-Autohauses entstehen. Das wird die Wirkung der Kreuzung entsprechend ändern.

    Definitiv eine Aufwertung für das Gebiet. Die landwirtschaftliche Prägung der Umgebung wird immer mehr zurück gedrängt. So macht das Sinn und zeigt auch, dass die Flächen langfristig weiter entwickelt werden. Das BMW Autohaus dürfte auch bald verschwinden, wenn die Zusammenlegung in der Zentrale in Nürnberg erfolgt.

    Antwort ist ganz einfach: das gilt nur für die "anbaufreie" Strecke. Sobald eine Straße einmündet, eine Grundstückszufahrt quert oder ein Längsparkstreifen kommt (Aussteiger auf der Beifahrerseite), ist der zurückversetzte Radweg die gefährlichere Lösung. Kann in Nürnberg (und überall anders) an vielen Stellen beobachtet werden...


    Entweder stehe ich auf dem Schlauch oder verstehe es einfach nicht. Warum nicht Gehweg, Radweg, Grünstreifen und falls notwendig Parkbucht? Dann gibt es doch keine Gefahrensituationen beim Aussteigen, oder?

    Schlussendlich würde der Inhalt gleich bleiben wie bei dem Bild, auf das ich mich bezogen hatte, nur die Reihenfolge würde sich ändern.

    Sorry, ist knapp am Thema vorbei - aber sonst wäre ich jetzt geplatzt, Ich erlebe als Dauerradahrer solche Situationen tagtäglich - neuralgische Punkte sind die Rothenburger Straße stadtauswärts Höhe Volksbad und gegenüber dem Kachelbau ehem. Schlachthof - Allersberger Straße stadtauswärts vor und nach der Kreuzung Wölckernstraße - Ludwigstraße stadtauswärts - Pillenreuther Straße stadteinwärts kurz nach dem Südring)


    Sehe ich ganz genauso. Warum wurde der Grünstreifen nicht angrenzend an die Straße gebaut und der Fahrradweg mit dem Gehweg zusammengelegt? Dann hätte man solche Probleme von Beginn an direkt gelöst und die Leute müssen auf dem Fahrradweg nicht ihr Leben riskieren, weil jeder Autofahrer sehr einfach und schnell über den Streifen drüber ziehen kann. Den Grünstreifen finde ich sehr, sehr gut und dringend notwendig, aber hätte man die beiden Sachen ausgetauscht, dann wäre man wohl besser gefahren - jeder.

    Klar, man kann die andere Ansicht ins Lächerliche ziehen, weil man selbst nicht reflektieren oder die Meinung verstehen kann oder man überlegt sich die Hintergründe. Die Grünanlagen sehen meiner Meinung nach alle verwahrlost aus und seltsamerweise haben Städte mit besserer finanzieller Situation scheinbar ähnliche Ansichten, denn dort wird das Grün gehegt und gepflegt. Den meisten geht es ja hauptsächlich um die Blumen durch die Bienenrettung usw., aber auch das kann kreativ integriert werden, ohne dass es wie bei einer heruntergekommenen Stadt aussieht.


    Aber hey, lieber auf das Autohaus reduzieren - macht die Argumentation ja einfacher und es muss nicht nachgedacht werden.

    Hauptmanko des Areals ist, dass sich diese durchaus urbanen Gebäude nicht direkt am Flughafen-Zubringer Marienbergstraße befinden, sondern hinter einem flächenfressenden Autohaus in der zweiten und dritten Reihe stehen.


    Sicherlich ist das Areal des Autohauses riesig. Aber immerhin kommt damit zur Abwechslung etwas Pflege in die anschließende Grünanlage. Egal wohin man in Nürnberg geht, überall wirken die Grünanlagen ungepflegt, Gras wird gefühlt 1x jährlich gemäht und im Sommer verdorrt alles, weil es nicht bewässert wird. Da macht der Straßenzug durch das Autohaus einen ganz anderen Eindruck und ich gehe nicht davon aus, dass das besser wäre, wenn sich der Campus direkt an der Marienbergstr befinden würde.

    In den eigenen Werbebroschüren schon. In der Realität ist Lilium der Anbieter, dessen Konzept physikalisch am wenigstens umsetzbar ist. Zumindest mit den angegebenen Leistungsdaten. Aber Werbung können sie - und dem Staat und Investoren das Geld aus der Tasche ziehen. Das wird ein Cargolifter 2.0 .


    Warum? Es gibt schon erste Prototypen: https://www.aerokurier.de/elek…bt-erstmals-vom-boden-ab/

    Auch wenn Aerokurier recht pessimistisch ggü Lilium aufgestellt ist.


    Sieht für mich aber physikalisch umsetzbar aus, aus dem Video. Welche Leistungsdaten meinst du? 300km bei 300 kmh? Vielleicht. Aber auch hier gibt es Lösungsansätze den Energiebedarf für Start und Landung zu verringern.

    Naja, mit der deutlich größeren Boomstadt Frankfurt muss man nicht unbedingt mithalten wollen. Eher sollte man sich an Leipzig orientieren, das in einer ähnlichen „Gewichtsklasse“ liegt, aber baulich mehr auf Qualität achtet als Nürnberg.


    Du solltest dir die Frage stellen warum Frankfurt eine solche Boomstadt ist. Das ist doch genau der Punkt. Historisch gesehen waren beide auf einem gleichen Level. Aber auf Grund einer Reihe von politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen, die in Nürnberg gemacht wurden, hat sich Frankfurt eben deutlich besser entwickelt. Das waren in Nürnberg eben nicht zukunftsorientierte Entscheidungen. Mittlerweile, da hast du recht, ist Frankfurt eine komplett andere Liga.

    Vielleicht bebaut man das Gebiet ähnlich wie das Europaviertel in Frankfurt a.M.? ;)


    In Frankfurt wird groß und langfristig positiv gedacht. Keine Angst, das passiert in Nürnberg nicht, sondern nur das Gegenteil. Kurzfristige und negative Denkweise. Spiegelt auch etwas das Wirtschaftsbild der beiden Regionen wieder.

    Vielleicht bebaut man das Gebiet ähnlich wie das Europaviertel in Frankfurt a.M.? ;)


    In Frankfurt wird groß und langfristig positiv gedacht. Keine Angst, das passiert in Nürnberg nicht, sondern nur das Gegenteil. Kurzfristige und negative Denkweise. Spiegelt auch etwas das Wirtschaftsbild der beiden Regionen wieder.