Sorry, aber diese Liste der SPD muss ich einfach kommentieren:
1. Ein 200 Meter hoher Tower passt auch am Pragsattel nicht in die einmalige Stuttgarter Stadtlandschaft und beeinträchtigt stark viele herausragende Blickbeziehungen in der Stadt.
Falsch. Der Pragsattel ist neben der Filderebene der potenzielle HH-Standort überhaupt. Und bitte...ein Turm nimmt wohl kaum die Blickbeziehungen in die Stadt. Das ich nicht lache.
2. Die Fiktion eines zweiten Stuttgarter Wahrzeichens in Form eines Solitärs im Norden der Stadt als Gegenstück zum berühmten Fernsehturm im Süden kann nicht länger aufrecht erhalten werden.
Aha, da blick ich jetzt nicht ganz durch. Gerade ein Gegenstück zum Fernsehturm auf dem Pragsattel hätte ganz neue Kontraste gesetzt.
Übrigens: Den Fernsehturm sehe ich nicht als Wahrzeichen an. Er ist doch gar nicht im Stadtbild präsent.
3. Ein dennoch im Pragsattel platzierter erster Turm fordert geradezu zum Bau einer Hochhausgruppe entsprechender Dimension heraus und führt unweigerlich zu einer Mainhattanisierung Stuttgarts.
Hat es die Stuttgarter Politik eigentlich so an sich, dauernd zu übertreiben??
Außerdem glaube ich kaum, dass auf dem Sattel Platz für ein zweites Frankfurt wäre. 
4. Der Blick vom neuen Killesbergturm und die einmaligen Ausblicke aus vielen Stuttgart gemäßen Gebäuden in verschiedensten Stadtteilen beweisen, dass sogenannte “erste Adresse“ in der Landeshauptstadt nicht über die Höhe gebildet werden (müssen). Dauerhafte Anziehungskraft auf Investoren sollte das ausüben, was andere Städte so nicht besitzen.
Lach mich tot. Was denn? Glaswürfel? Kronprinzbau?
Der Ausblick vom Killesbergturm ist schon toll: Nordbahnhof, Güterbahnhof, Industriebrache, verunstalteter Pragsattel. Und demnächst sieht man die wunderbare 08/15-Bebauung des nördlichen S21-Areals.
5. Der Fernsehturm ist der universelle Aussichtspunkt in Stuttgart, welcher nicht durch ein anderes Gebäude an einem Ort übertrump(f)t werden kann.
Welch tolles Wortspiel. Könnte glatt von den Grünen sein.
Und wie der übertrumpft werden kann, durch einen 250 m EnBW-Tower auf den Fildern *Zwecksoptimismus*
6. Die Entwürfe von Schweger und Jahn bieten gewiss Qualität. In einer anderen Topographie sind sie ohne weiteres vorstellbar. Bei der in Stuttgart unauflösbaren Konfliktsituation mit dem Landschaftsbild helfen sie jedoch nicht weiter. Insbesondere nicht dazu, “das Renommee Stuttgarts sichtbar zu stärken“(Zitat Michael Föll, CDU).
kein Kommentar. (Zigmal durchgekaut)
7. Es sollte zurückgegangen werden zur Konzeption von Steidle und dem darauf aufbauenden Bebauungsplan. Dabei sollte - auch wegen des Wegfalls eines 70 m-Turms auf dem Debis-Areal - durchaus geprüft werden, ob Gebäudehöhen bis in den Bereich von ca. 100 Metern vorstellbar sind.
Aha...also weniger als 100 m. 99? 95? oder vielleicht 5? Wird ja immer noch besser.
Im Gegensatz zu anderen Städten ist Stuttgart nicht auf Hochhäuser als Ausdruck von Modernität und Internationalität angewiesen.
Falsch! Gerade eine hochwertige Skyline würde Stuttgart aus dem "Entlein-Image" heraushelfen. Man denke nur an Frankfurt: Ohne Skyline würden Architekturfans dieser Stadt wohl genauso wenig Beachtung schenken wie Stuttgart.