Beiträge von 1887-HH

    Hinsichtlich der Exponate des Museums werden aber meines Wissens auch gravierende Eingriffe an der Bausubstanz durchgeführt. Wo vorher reguläre Decken für Büros etc. geplant waren, entstehen Atrien was doch dazu führen müsste, dass die Entnahme entsprechender Bausubstanz zu einem zumindest ausgeglichenen Verhältnis des Gewichts im Vergleich zur Ursprungsplanung bedeuten müsste.

    Und hinsichtlich der der Grenzwerte beim Setzungsprozess hat sich die Stadt im April letzten Jahres wie folgt geäußert. (Sorry, falls zwischenzeitlich irgendwie überholt)

    Dekoratives Anführungszeichen

    Im Verlauf der bereits bestehenden Bauunterbrechung hat das Monitoring Grenzwertüberschreitungen der sehr eng definierten Grenzwerte aufgezeigt. Diese betrafen Differenzsetzungen, Kantungen und Verwindungen bei benachbarten Bahnbauwerken. Die jeweilige Bewertung durch Sachverständige Ingenieure ergab, dass diese unkritisch hinsichtlich der Standsicherheit und der Gebrauchstauglichkeit der betroffenen Bauwerke sind. Gleichwohl ist der Austausch von weiteren Lagern vorsorglich vorbereitet, um bei eventuellen weiteren Überschreitungen der Werte gezielt Lagerkorrekturen durchführen zu können.

    Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

    Summa summarum kann ich mir deshalb wirklich nicht vorstellen, dass derartig technische Gründe für die niedrigere Höhe verantwortlich sind. Obs am Ende bei den 200 bleibt oder doch vielleicht 250M werden, werden wir sehen. Vielleicht doch irgendwo eine Frage des Geldes. Aber womöglich führen die positiven Nachrichten hinsichtlich der Resonanz doch zur Umsetzung der Ursprunsplanung. "Ohne weiteres" möglich scheint sie ja zu sein.

    Und der wäre? Ist leider hinter der Paywall und weitere Artikel dazu finde ich nicht. Außer den einen vom NDR, dass es grundsätzlich einen neuen Namen gäbe, dieser aber noch nicht verraten wird. Und das war vor einem Monat. Wärmt die Mopo auf oder gibts Insider News?

    Bin in der Tat ebenfalls überrascht, dass mein Bestreben, auch den auswärtigen Lesern des Forums Informationen zum aktuellen Sachstand auf politischer Ebene plus das Erwähnen von etwaigen Kritikpunkten, zum Verschieben in den "Blabla"-Thread führen würde. [mod]siehe auch gerne meine Anmerkung im vorherigen Beitrag [/mod]

    Hinsichtlich meiner persönlichen Anmerkungen meinte ich übrigens auch nur sowas wie eine Informationstafel, die geschichtlich über den Ort Baakenhafen aufklärt..

    [mod]In diesem Thema können wir auch außerhalb von Architektur und Bau über das neue Opernhaus austauschen.[/mod]

    Die Hamburger Bürgerschaft hat nahezu einstimmig dem Antrag zugestimmt, mit der Kühne Stiftung in die detaillierte Ausarbeitung des Konzeptes zu gehen.

    Ich persönlich hätte nicht gedacht, dass auch die Opposition sich so stark und mit großen Worten für dieses Projekt ausspricht. Nur die Linke war dagegen. Gemäß Isabella Vértes-Schütter von der SPD würde die Sanierung des Bestandes eine Milliarde kosten. Könnte also auch betriebswirtschaftlich absolut Sinn machen.

    Dem gegenüber steht neben der Linken eine Online Petition, die mehr als 10.000 Unterschriften gesammelt haben soll. Wesentliche Punkte seien dabei a) die NS Vergangenheit des Konzerns Kühne & Nagel und b) die bedeutende Geschichte des Ortes Baakenhafen.

    Vielleicht fließen, ob eh geplant oder nicht, Teile dieser Kritik in die Ausarbeitung ein. Der Hamburger Hafen und damit auch die HafenCity sind nun mal ein geschichtsträchtiger Ort, wie man am Hannoverschen Bahnhof sieht. Deshalb würde ich mich darüber freuen, wenn auch am Baakenhöft irgendwie erinnert werden würde.

    Und hinsichtlich KMK und der familiären / unternehmerischen Geschichte habe ich irgendwo dieser Tage gelesen, dass ihn das Thema nun beschäftigt. Vielleicht kommt da ja noch was. Wäre ebenfalls wünschenswert..

    Sat 1 Regional war die Tage vor Ort und hat einen kleinen Beitrag vom Inneren erstellt, in dem Einblicke vom Status Quo, aber auch Ausblick auf Fortschritt und Zeitplanung gegeben wird.

    Hamburger Hof im Umbau: Neustart hinter historischer Fassade

    Für mich ebenfalls äußerst bedauernswert, was auf der Südseite zur Poststraße entschieden wurde. Auch den ehemaligen Tesla Showroom fand ich eigentlich als Kontrast ganz spannend. Bittere Halbwertszeit solcher Gebäude.

    Die einschlägigen Medien berichten über die überraschende(oder auch nicht) Ähnlichkeit des Hamburger Entwurfes mit der Prager Philharmonie. Diese kommt ebenfalls aus dem Hause Bjarke Ingels. Ob nun Kopie oder nur gemeinsame "Handschrift".

    Gespannt bin ich da eher auf die zum Ende des Beitrages erwähnte Kostensituation, die auf die Stadt Hamburg zukommen könnte.

    Zum Beitrag vom NDR:

    Der Opernentwurf für Hamburg: Eine "Kopie" aus Prag?

    Vielen Dank für die Bilder. Ich für mein Empfinden bleibe dabei, dass das beste Design gewonnen hat. Diese überdimensionierten Treppen erzeugen ein Gefühl des "viel zu viel".

    Frage an die Profis: Kann es nicht sein, dass durch die gebogene Treppenform, die zum Grund zugespitzt zum Trichter wird, bei entsprechendem Starkregen ungeheure Wassermassen auf einem Punkt zusammenkommen würden? Meine das vierte Bild aus Sicht der HCU.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eine verpasste Chance sehe ich darin, dass auf dem Vorplatz zur Elbe hin, die Terrassen Struktur des Gebäude nicht genutzt wird für eine outdoor Bühne um im Sommer den Raum zu bespielen und noch nahbarer die Oper zu den Menschen zu bringen.

    Ein legitimer Gedanke. Ich denke aber, dass es mindestens zwei Gründe gibt, die dagegen sprechen könnten:

    1) Dieser Ort ist durchaus stärker Wind und Wetter ausgeliefert, da von Wasser von zwei Seiten umgeben. Wind, Schiffslärm etc. dürften die Klangqualität besonders bei so feiner Kunst wie der Oper deutlich schmälern.

    2) Im Hinblick auf die Eventisierung ist es vielleicht nicht so schlecht, die bereits bestehenden Möglichkeiten intensiver zu nutzen. Ob Magellan-Terrassen, Marco-Pollo-Terrassen oder der Platz rund um das Störtebeker Ufer / Busanbrücke sind bereits geeignete Flächen für Events. Hinzu kommen Bereiche um das Überseequartier. Sich an der Spitze des Baakenhöfts vermeintlich in Ruhe zurückziehen zu können in den Dünen wäre etwas neues.

    Ich muss zugeben, dass beim Blick auf das erste Bild der Entwürfe sich auch bei mir kein Wow eingestellt hat.

    ABER: Je mehr Bilder ich sehe und je länger ich sie wirken lasse, umso besser empfinde ich die Auswahl. Dies liegt an verschiedenen Aspekten. Zunächst grundsätzlich an der Lage. Die zukünftige Oper wird flankiert von der sehr prägenden Elphi und dem Elbtower mit seiner leuchtenden Fassade im Hintergrund. Da tut es in der Tat gut, ein "leises" Highlight dazwischen zu haben, das besonders nachts in der Ansicht von der gegenüberliegenden Uferseite magisch wirkt.

    Hinzu kommen die Aspekte der Begehbarkeit. Die Möglichkeit, das Gebäude so intensiv zu umrunden ist spannend. Hinzu finde ich die Begrünung in der Form zeitgemäß. Es ist genug Fläche versiegelt und dementsprechend wirkt für mich diese Idee nach mehr als nur einer Alibilösung wie in anderen Bauvorhaben mit vermeintlich begrünten Dächern.

    Hoffentlich bekommen wir a) die anderen Entwürfe noch zu sehen und b) ist der folgende Satz nur der übliche Verlauf bei solchen Projekten und entpuppt sich nicht als Falle, bei der dann doch nur die Stadt in Vorleistung gegangen sein muss hinsichtlich der vorbereitenden Maßnahmen:

    "Am Ende dieser erweiterten Vorplanung und einer belastbaren Kostenschätzung wird die Kühne-Stiftung abschließend über die Realisierung des Neubaus entscheiden."

    Sicherlich schade, dass wir die knapp 50 Meter verlieren. Aber in Anbetracht der aktuellen Situation und der Historie bin ich froh um den Weiterbau und die dann am Ende 200 Meter, da mit Architekten abgestimmt.

    Dieser unwürdige Stadteingang seitens der Elbbrücken mit dem Rohbaustummel muss endlich abgeschlossen werden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^^ ich hoffe, dass jetzt nicht Hadi wieder mit seiner bescheuerten 'Living Bridge' daher kommt.

    Ähh doch ^.^ Neue Chance für Living-Bridge in Hamburg?

    Ich muss zugeben, dass ich damals durchaus ein Fan der Idee war. Sie bräuchte zwar sicherlich ein planerisches Update, aber eigentlich ist der Gedanke durchaus charmant. Einzig das Versperren der Sichtachse Elbbrücken Richtung Hafen/Landungsbrücken sind für mich ein Maluspunkt.

    Was mich daran wundert oder erschrickt ist dieser Part:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der Baubeginn ist für 2025 geplant, die Inbetriebnahme für 2029

    Gibt sicher tausend gute Gründe (Planung, Verfügbarkeit der Flächen etc), aber wer den Ist Zustand kennt, weiß wie dankbar man über jegliche Aufwertung ist. Und darauf fast eine Dekade zu warten ist etwas schade.

    Gerne verschieben, wenn hier falsch, aber unweit der AJK von Altona 93 und und den Othmarscher Höfen auf diesem Gelände wurden die alten Hallen rund um das Theater in der Marzipanfabrik abgerissen. Zwischen dem Studio Gleis 7 und dem Drilling ist nun alles weg. Weiß jemand mehr?

    Waren sicher nicht mehr in besten Zustand, aber allein der Durchgang hatte eine wundervoll klassische Atmosphäre. Ein Kleinod das nun leider weg ist. Schade.

    Impressionen:

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    Aus meiner Sicht sieht es so aus, als wenn alle Beiträge zunächst mit der Gestaltung der Straßenseite begonnen haben, diese einigermaßen harmonisch mit der Umgebung interagiert oder sie akzentuiert und man im Nachgang bedingt durch Proportionen sich das Ergebnis der Fleetseite zusammengeklatscht hat. Denn das passt bis auf den würdigen Sieger und mit Abstand besten Entwurf in keinem Konkurrenzbeitrag. Asymetrische Proportionen, keine einheitlichen Linien, Dachformen dich sich viel zu deutlich und lieblos vom Bestand unterscheiden. So wirken alle wie Copy Paste Beiträge, die bereits an anderer Stelle durchgefallen sind.