Beiträge von Seppl

    Als ich heute durch die News gestöbert bin, habe ich folgenden Artikel entdeckt und mich sehr gewundert.
    Die Kohle für das Kraftwerk in Moorburg soll in Brundbüttel gelöscht werden???
    Ich dachte ein Massengutschiff würde dafür extra in Moorburg anlegen. Stattdessen würde ich vermuten, dass von Brunsbüttel aus ein Binnenschiff das Kraftwerk versorgt.... oder wie ist der Inhalt zu verstehen?

    Midas:
    Bei dem von mir in Post 554 erwähnten Gebiet, nördlich der zur Zeit ausgeschriebenen Fläche bin ich von dem gesamten Areal ausgegangen. Auch davon, dass dieses Containerlager (oder was es auch ist) und dem noch freien Gelände bis zur Brcüke einem Umschlagbetrieb geopfert werden würde oder einfach beim auslaufen des Mietvertrages dieser nicht verlängert wird. So erhält man in meinen Augen eine terminalwürdige Fläche.

    Langsam erhärtet sich mein Verdacht, dass der Senat oder zumindest Herr Horch zur Einsicht kommt, dass eine Stadtbahn für Hamburg eine Lösung ist/ wäre.
    Im Mopo Interview ist dazu folgendes zu lesen:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ist das Aus für die Stadtbahn eine weise Entscheidung?
    Ein großes, stadtweites Netz ist derzeit nicht finanzierbar. Kurzfristig müssen wir das Busnetz ausbauen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich die Metropolregion für alle Zeit mit Bussen entwickeln lässt. Die Stadtbahn hätte 2001 eingeführt werden können. Jetzt ist sie vom Tisch.
    Dennoch brauchen wir sie?
    Die Stadtbahn hat in vielen Städten gezeigt, dass sie ein sehr gutes System ist. Das Problem ist die Trassenführung und die Finanzierung. Das ist derzeit nicht lösbar.

    Das klingt doch schon ganz anders und durchaus aufgeklärt.
    Die Streckenführung kann man ändern oder in den besagten Bürgerdialog gehen. Notfalls auch mit einer anderen Strecke beginnen (M 5).
    Wenn man die Stadtbahn wirklich will, finden sich hier Wege.

    Bzgl der Kosten: Das ist wohl war. Hier muss einfach der unbedingte Wille da sein, so viel Geld in die Hand zu nehmen. Das dafür dann woanders fehlt. Meiner Ansicht nach rechtfertigt der Hohe Nutzen den großen finanziellen Aufwand. Gerade im Hinblick, dass im ÖPNV in HH in den letzten Jahren/ Jahrzenten nicht wirklich viel gemacht wurde und hier ein Defizit im Vergleich zu anderen großen Städten entstanden ist und die Lage unbedingt zum Handeln auffordert.
    Nur ist dieser unbedingte Wille im Moment schlichtweg nicht da.

    S4 gehört zwar hier nicht her (siehe Topic Infrastrukturprojekte)
    Aber das diese kommt steht so gut wie fest. Bei etwas google Arbeit lässt sich da einiges zu finden.

    In einem Mopo Interview sagt Herr Elste, dass die Hochbahn nach schienengebundenen Alternativen zur Stadtbahn suchen soll.
    Ich bin zwar kein Verkehrswissenschaftler aber als Verkehrsinteressierter und Reisender kommen als mögliche Transportsysteme in einer (Groß) Stadt in betracht.

    U- Bahn: ja möglich. Sehr teuer.
    S- Bahn: wie U- Bahn

    Regiobahn (ala Kassel, Karlsruhe): eher zur Erschließung des Umlandes mit der (schienenerschlossenen) Innenstadt. Sehe ich nicht geeignet für Hamburg

    Stadtbahn/ Straßenbahn: nicht gewollt

    Spurbus: Zur Zeit heiß diskutiert. Ich vermute die Studie wird ergeben, dass dieser zu hohen Kosten wenig mehr leisten kann als das herkömmliche Bussystem.

    O- Bus: Würde ich ähnlich wie einen Spurbus einschätzen. Hier sehe ich die mangelnde Kapazität/ Leistungsfähigkeit, da diese nicht (wesentlich) höher ist als beim normalen Bussystem. Es wird ja mit "normalen" Bussen gefahren, die eben ihre Antriebsenergie (umweltfreundlich und günstiger) aus Strom gewinnen. Infrastrukturkosten schätze ich kleiner als für die Stadtbahn ein.

    Bus: Haben wir schon zu Hauf und optimiert in der Nutzung. Es kann kein qualitativer und kapazitiver Sprung gegenüber der jetzigen Situation herbeigeführt werden.

    Exorbitante Systeme (wie Schwebebahn etc) lasse ich wegen der hohen Kosten einmal weg.


    Für mich ist diese Studie unterm Strich verbranntes Geld. Aber vielleicht ist es auch ganz geschickt eingefädelt.
    Vielleicht merkt Herr Scholz langsam, dass er kaum Alternativen zur Stadtbahn hat und lässt sich dann durch das Ergebnis dieser "Studie" zum einlenken bewegen. Da die Studie erst Ende 2012 fertig werden soll (ziemlich langer Zeitraum finde ich) kann er die eingeplanten Stadtbahnmittel für andere Sachen verwenden und belastet sich (den Haushalt) nicht mit der Stadtbahn.
    Er gewinnt durch die Studie aber reichlich Zeit. So wird 2012/ 13 wieder über die Stadtbahn diskutiert. Mit dem Ergebnis, dass sie am geeignetsten und sinnvoll ist. Also kann dann 2014 erneut die Diskussion und Planung beginnen.

    Ich vermute auch, dass die U 4 nicht wesentlich weiter gebaut wird, da es schlichtweg zu teuer ist und es dringlichere Verkehrsprojekte gibt.
    Eine Weiterführung bis an die Elbbrücken sehe ich auch als sehr realistisch. Wenn dort keine Verknüpfung zur S- Bahn möglich ist, dann vielleicht eine Weiterführung bis zur Station Veddel. Wobei Herr Scholz ja schon sagte, dass die besagte Brücke für die U- Bahn sehr teuer wird und er nicht weiß, wie er sie bezahlen soll.

    Was mich sehr wundert ist jedoch, dass für Zuschüsse eine Weiterfühung der Linie bis Kirchdorf oder Harburg angegeben wurde. Damit hat sich der Bund quasi über den Tisch ziehen lassen. Das verstehe ich aber nicht.

    Eine gewisse Ähnlichkeit mit der U4 hat die Berliner U 55. Die kleine Stümmel U- Bahn vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor (etwas mehr als 1km Strecke). Hier wird jedoch nach erster Teilfertigstellung innerhalb eines Jahres weitergebaut (Richtung (Alexander Platz), da sonst die Förderung vom Bund zurück gezahlt werden muss. Man steht unter Zugzwang. Warum ist das in Hamburg nicht so? Oder liegt hier die gleiche Lage vor?

    @ Midas: Gute Zusammenfassung über die Reiherstieglächen.

    Wir wissen also, dass am Reiherstieg noch Vieles im unklaren ist. Vor allem bzgl. einer eventuellen Nutzung nach IGS/ IBA.

    Das Ziel der Stadtentwicklung wird meiner Einschätzung nach klar darauf abzielen Grünflächen für die Bevölkerung möglichst an der Waterkant zu erhalten/ schaffen.

    Das die eingezeichneten Areale B, C und D auch gut für den Hafen genutzt werden könnten steht außer Frage.
    Allerdings vermute ich, dass wenn das im Exposè ausgeschriebene Gebiet A einmal vergeben ist, auch das Areal C kaum noch Attraktivität für den Hafen hat. Höchstens als Erweiterungsfläche für den neuen Mieter im Gebiet A.

    Wie sieht es eigentlich im Gebiet nördlich von A (bis zur Neuhöfer Straße) aus? Hier sehe ich auch Potenzial für Ansiedlungen mit seeschifftiefen Wasseranschluss (wahrscheinlich erst nach Ausbau/ Ausbaggerung).

    Du schreibst, dass das Gelände/ die restliche Fläche für die IGS genutzt werden soll. Berufst du dich dabei auf die IGS Karte?
    Link hier

    Leider ist die IGS Karte etwas unscharf und man kann nicht genau erkennen, wo genau die Grenzen verlaufen. Zweifelsohne ist dort in der Nachbarschaft IGS Gelände. Da es jedoch "nur" ein Park für die IGS ist, würde ich schon fast spekulieren, dass man nach der IGS oder ein, zwei Jahre später diese Parkfläche wieder für den Hafen nehmen könnte.

    Rein theoretisch liegt die gesamte Fläche ja auf Hafengebiet, wo ja sowieso besonderes Hafenrecht(?) besteht und ohne großes Prozedere wieder darauf zugreifen kann.

    Wahrhaftig, es gibt was Neues.
    Die verbliebene Freifläche wurde zu einem gewissen Teil in einem Exposè für die langfristige Vermietung ausgeschrieben. Auf Grund des Exposès können sich Firmen auf die Fläche bewerben.
    Es ist hier zu finden.

    Ich frage mich dennoch, was mit der noch vorhandenen Freifläche ist, die im Exposè nicht erwähnt ist. Ich würde spekulieren, dass diese für die Begrünung/ Stadtentwicklung genutzt werden soll.

    Wie ich im Posting 355 schon vermutet habe, werden die Mittel für die Stadtbahn nun für andere Posten (im Hamburger Haushalt) verwendet, z.B. für den barrierfreien Ausbau von U/ S- Bahnstationen.

    Hier ein entspechender Artikel dazu aus der Welt.

    Dann will ich dir mal glauben schencken Midas ;)
    Leuchtet mir auf jeden Fall ein. Wollen wir hoffen das es auch so ist.

    Das Ding ist, dass Herr Elste nicht zu laut Rabatz gegen Scholz seine Buspläne machen darf. Ich könnte mir vorstellen, dass er ruck zuck abgesägt wird, wenn er sich weiterhin quer stellt.

    Endlich habe ich die Korridorführung der Stadtbahn wiedergefunden. Dort ist auch einzusehen, wie diese durch die Innenstadt geführt werden soll/ sollte (?) Inwiefern diese Aufstellung aber mit den tatsächlichen Planungen übereinstimmt kann ich auch nicht sagen. Hier der Link
    Bzgl. der Trassenführung finde ich die Erwähnte über Bergstraße gut. So werden die engen und Zeitraubenden Kurven der Busse ausgelassen. Trotzdem fährt man mitten durch die Innenstadt. Ich sehe auch nicht das Problem die Bahn durch die Mönckebergstraße zu führen. Unterm Strich dürfte sich zum heutigen Zustand nicht so viel ändern. Bahn und Bus würden eine gemeinsame Richtungsspur nutzen.

    Leider ist aber jegliche Stadtbahnplanung so weit weg wie der Mond. Ich frage mich, inwiefern noch die Kontrahaltung (gegen die Nichteinführung) der Hochbahn/ Herr Elste bestand hat? Ich kann mich noch gut erinnern, dass damals Herr Elste nicht begeistert war, als über eine Stadtbahn gesprochen wurde. Er selbst hatte den Vorschlag einer U Stadtbahn gemacht, sprich Nutzung des vorhandenen U- Bahnnetzes und an bestimmten Punkten Ausfädelung einer neuen Strecke. Im Laufe der Zeit hat er sich aber umstimmen lassen. Aus Fakten oder weil es politisch gewollt war, kann ich leider nicht beurteilen.

    Was ich mir vorstellen kann ist, dass bei der ersten wirklichen Kostenabschätzung über neue Busspuren und das tollste Busnetz Europas (vielleicht Verbunden mit der Volksinitiative) die Diskussion über die Stadtbahn erneut ausbricht. Eben weil das Busnetz (hoffentlich) sehr teuer werden würde und man für den selben Preis auch die erste Bahnstrecke einführen könnte.

    Positiv finde ich, dass im Moment die Hochbahn noch pro Stadtbahn eingestellt ist. Weiterhin hat die Stadtbahn auch in den Medien (seit der Totsagung) eine positive Presse. Sehr löblich. Verstehen tue ich es aber nicht. Als die Planungen noch aktuell waren, kamen gerade von der Springerpresse erhebliche Seitenhiebe. Nicht zu vergessen die besagte Studie, auf die sich Herr Scholz beruft, welche besagt, dass 60% der Hamburger gegen die Stadtbahn sind, kam aus dieser Ecke.

    Die neue Hamburger Regierung verspricht den Hafen wieder in den Mittelpunkt in der Wirtschaftspolitik zu stellen. Finde ich ganz löblich.
    Aber wie ist denn im Moment der Stand der Dinge? Ich habe lang nichts Neues mehr gehört zu:

    > Gibt es etwas konkreterer zum Central (Container) Terminal Steinwerder?

    > Können die Unternehmen der Buss Gruppe innerhalb des Hafens umgesiedelt werden? Hier war die Kattwykhalbinsel im Gespräch, wo jedoch noch die Autoverladung ist.

    > Inwiefern gibt es Fortschritte/ Ergebnisse auf dem Konfliktfeld kleiner Grasbrook? Vierter Anleger versus Sprung über die Elbe

    > Gibt es einen Beschluss über die Nutzung des Reiherstiegknies? Dort befindet sich eine der wenigen Freiflächen des Hafens. Auf den IGA Plänen ist diese Fläche aber als Park/ Eingang zur IGA geplant.

    Kann es vielleicht sein, dass es auch nichts Neues gibt? :cool:

    Ich finde es auch sehr ernüchternd, was Herr Scholz da zur Verkehrspolitik geschrieben hat.

    Er sagt zwar auch, dass die Stadtbahn ein schöner Gedanke gewesen ist aber nicht bis zum Schluss finanziert werden kann. Verstehe ich nur nicht ganz. Der Aufbau eines 50km Netzes würde ich vielleicht mit zehn bis fünfzehn Jahren veranschlagen. Und bei dem Preis wird bei Eignung vom Bund mitfinanziert.

    Aber vielleicht rührt das Ganze auch woanders her. Da die Stadtbahnplanungen und -vorbereitungen bereits im Haushalt eingeplant sind, kann nun über diese Millionen wunderbar verfügt werden. So können andere Sachen ohne Aufwand fianziert werden. Zum Beispiel der behindertengerechte Ausbau von Stationen oder die S 4.

    Nur frage mich, wie viel denn der Bau der neuen Busspuren kostet? Dort liegt sicherlich keine konkrete Finanzplanung vor.

    Dann stell sich mir noch die Frage, was passiert, wenn die Volksinitiative (pro oder kontra Stadtbahn - sollte ja eigentlich egal sein) Ihre Unterschriften zusammen hat und sich der Senat mit dieser Thematik beschäftigen muss. Ich glaube nicht, dass mittels eines Bürgerentscheides festgelegt werden kann, dass eine Stadtbahn gebaut wird. Oder wie sind hier die Regelungen?

    Ich denke mit der Stadtbahn wird es zumindest in der kommenden Legislaturperiode nicht weitergehen.

    Die SPD hat einige Versprechen gemacht die den strapazierten Haushaltstopf alles abverlangen werden. Diese Versprechen einzuhalten, steht sicherlich ganz oben auf der Agenda.
    Zusätzliches Geld für die Stadtbahn ist in meinen Augen da nicht über, auch wenn die Stadtbahn auf Lange Sicht günstiger ist als der Ausbau des Bussystems. Aber im Moment ist es einfach so, dass die Busse schon fahren und die Kosten geplant sind. Eine riesige (Mehr-) Kostenbelastung durch den Bau der Stadtbahn ist nicht drin.
    Das Thema wird einfach ausgesessen und nicht weiterbearbeitet. Auch wenn die Planfestellung einmal fertig ist und es los gehen könnte.

    Und damit man sich nichts vorwerfen kann wird die S 4 voran getrieben und wenn möglich ins Leben gerufen. Schade (und in meinen Augen auch falsch), dass die ÖPNV Projekte da etwas gegeneinander ausgespielt werden.

    Den einzigen Funken Hoffnung sehe ich noch darin, dass die Stadtbahn analog der Schulreform durch die Bürger so gepusht wird, dass sich die Politik damit befassen wird. Das glaube ich aber weniger, da zuletzt eher eine Antistimmung zur Stadtbahn in der Luft lag.

    Eine weiter Möglichkeit ist, dass sich viele SPD Abgeordnete zur Stadtbahn bekennen und die Basis solange die Führung bearbeitet, bis diese einlenkt.


    Per Zufall habe ich heute die Zeitungsartikel zur Straßenbahn in Jena wieder entdeckt. Dort wurde vor ca. einem Jahr eine Neubaustrecke in ein Gewerbegebiet (Göschwitz) eröffnet. Am Anfang auch kritisch gesehen (was soll eine Bahn im Gewerbegebiet). Inzwischen voll akzeptiert. Und man sehe und staune. Die Akzeptanz ist höher als erwartet....
    OTZ
    und hier noch ein Zweiter Artikel

    Die Stadtbahn scheint doch noch nicht gestorben zu sein. Eben lese ich hier, dass das Planfeststellungsverfahren nicht abgebrochen wurde und zu nächst weitergeführt wird.
    Beruhigend, auch wenn danach erstmal Schluss ist. Die CDU hält ja nach wie vor an einer anderen Streckenführung fest. Um daraus auch etwas positives abzuleiten - sie sind zumindest nicht (mehr) gegen die Stadtbahn.

    Nach Meinung des Gründers der Volksinitiative "Stadtbahn JA" wird damit das gesamte Projekt weit zurück geworfen.
    Seiner Meinung nach kann das Planfeststellungsverfahren nicht wieder aufgenommen werden, wenn es jetzt abgebrochen wird. Sprich, es müsste noch einmal von Neuem eingereicht werden.
    Zudem führt er auf, dass die Hochbahn vermutlich die Stadtbahn Konzession verlieren würde und auch Diese auch nicht so schnell wieder zu erlangen ist.

    Wie viel davon letztendlich wahr ist, vermag ich aber nicht zu beurteilen, schließlich ist es ja irgendwo Lobbyarbeit.
    Nur wenn das wirklich war ist, dann wäre es schon eine Katastrophe für die Stadtbahn.
    Nach lesen kann man das ganze hier

    Übrigens: Auf der Seite der Hochbahn ist noch nichts von einem Abbruch kommuniziert wurden. Vermutlich wird denen das auch überhaupt nicht in den Kram passen.

    Eigentlich fand ich die Trennung der Koalition gar nicht so schlecht. In meinen Hoffnungen lag, dass mit rot- grün die Stadtbahn kontinuierlich vorangetrieben wird. Und jetzt das. Ich bin fassungslos! Zumal die CDU ja angeblich nicht prinzipiell dagegen ist. Jetzt soll die Strecke (die die CDU damals gegen die GAL - die einen Streckenverlauf von Steilshoop in die City bevorzugt hatte - durchgesetzt hat) überdacht werden.
    Laut focus hat die Hochbahn die Arbeiten schon eingestellt/ einstellen müssen.

    Ich habe das Gefühl, dass es sich hier um eine Art Trotzreaktion handelt...

    In den letzten Wochen konnte ich gleich drei Städte mit Stadtbahn kennenlernen. Köln, Brüssel und Barcelona.
    Gerade bei den beiden letzten gibt es nagel neue Stadtbahn(systeme)
    Ich muss sagen, dass mich Brüssel von der Effizienz begeistert hat.
    Bei Zweirichtungsfahrzeugen werden an den stark frequentierten Stationen beide Seiten zum Ein- und Aussteigen genutzt und die niveaugleiche Verknüpfung mit der Metro an Knotenpunkten ist genial.

    In Barcelona fande ich besonders gut (im südlichen Teil beim Torre Agbar), wie die Stadtbahn in den vorhanden Verkehrsfluss intergriert worde und das wirklich schön anzusehende Rasengleis.
    Ich denke, wenn man in Hamburg die Stadtbahn so gut umsetzt, wie in den beiden Städten werden die Kritiker auch schnell verstummen.
    Was ich jedoch mit etwas Stirnrunzeln sehe ist, dass die Stadtbahn teilweise (wie eine Straßenbahn) mit dem MIV die selbe Trasse nutzt. Zur Hauptverkehrszeit könnte dann die Bahn im Stau stehen, was das ganze System erheblich schwächen würde.

    Die GUB wird an den jeweiligen Enden zweigleisig ausgebaut.
    Gefunden habe ich die infos hier

    Kann mir gut vorstellen, dass bei stetig wachsendem Güterverkehr, vor allem mit der festen Fehmarnbeltquerung, die GUB auf ihrer gesamten Länge zweigleisig ausgebaut wird. Im Moment scheint dies ja noch nicht notwendig.

    Die Idee mit der S- Bahn Querverbindung finde ich sehr gut. Habe mich damals als Neu- Hamburger gleich gefragt, warum dies noch nicht zur Disposition stande.
    Nur bin ich ziemlich fest davon überzeugt -Prüfung hin oder her- dass dieser S- Bahngedanke nur ein Luftschloss wird/ bleibt.
    1. Man kann technisch nicht einfach auf der GUB einen S- Bahn Verkehr einrichten. Durch Stromsystem und Lichtraumprofil wird eine extra Strecke benötigt.

    2. Die GUB ist auf eine mögliche Zweigleisigkeit ausgelegt. Und diese Option wird sicherlich auch behalten, da in Zukunft mit erheblichen Wachstum des Güterverkehrs in Hamburg gerechnet wird.

    3. Es gibt Ideen und Pläne wie der ÖPNV ausgebaut werden kann. Diese Pläne sind in Ihrem vollen Umfang in den nächsten 20- 30 Jahren vermutlich nicht umzusetzen, da das Geld dazu vorne und hinten fehlt. Ist leider sehr schade, aber Wirklichkeit! Das gilt genauso für diese Verbindung.:Nieder: