Beiträge von Superion

    Dekoratives Anführungszeichen


    CDU will weitere Details bevor sie sich festlegt, siehe StZ-Artikel oben = Aufschieben bis nach Wahlen.


    Hierzu interessantes Zitat aus anderem STZ-Online-Artikel:
    "... Zuversicht schöpft Pfeifer aus einer aktuellen Umfrage der Cityinitiative unter Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten. Bei 77Rückmeldungen sei das Ergebnis eindeutig gewesen. Pfeifer: "Quer durch alle politischen Gruppierungen wird von 97 Prozent der Antwortenden das geplante Einkaufszentrum abgelehnt. Etwa 75 Prozent befürworten ein Nahversorgungszentrum und 62 Prozent den Grundstückskauf durch die Stadt..."

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das ist mir neu, dass sich CDU und SPD dahin gehend verständigt haben. M.E. schiebt die CDU ihre Meinungsbildung auf, während die SPD die Ex-Galeria als Wahlkampfszugpferd ansieht. Mit der hirnverbrannten Idee, die Bahngrundstücke aus dem Stadtsäckel zu finanzieren, beißt die SPD aber selbst bei den Grünen auf Granit.

    Meine Aussage bezieht sich auf die ablehnende Haltung bezüglich der vom Investor geforderten BBPl-Änderung. Das SPD/Grüne hier weitergehende Forderungen stellen, an deren Realisierung sie vermutlich selbst nicht glauben, ist eben "gute" alte Politik.

    Na Na wird das hier jetzt Kommunalwahlkampf?
    Ich finde das Projekt ja generell bedenkenswert, für mich stellt sich die Frage, was die Stadt an dieser Stelle nach Grunderwerb plazieren sollte.
    Eines muss man allerdings ganz klar sagen, als die Planungen für die Ex-Galeria erstellt wurden, war der realisierte Flächenzuwachs an Einzelhandel in der City so nicht absehbar.
    Aus diesem Blickwinkel finde ich es sehr nachvollziehbar das heute in einem anderen Licht zu sehen und die Planungen des Investors abzulehnen, was ja Konsens zwischen den großen Parteien zu sein scheint.

    Naja abrissreif ist der Klotz vielleicht nicht unbedingt, sehn wirs mal postiv und nennen ihn funktional und sich harmonisch in die Umgebung einfügend. Was ich nicht ganz verstehe, warum auf der Rückseite die Fassade doch relativ aufwendig realisiert wurde und nicht zur Straße hin.

    Wagahai
    Das ist nicht nur eine wahnsinnige Geschmacklosigkeit sondern hat auch mit Ironie nichts mehr zu tun, da hätte ich Dir ob Deiner sonstigen Gelassenheit mehr zugetraut.
    Ich bin inhaltlich wirklich Deiner Meinung, aber bitte nicht mit einer solchen Argumentation, die ist bei einer solchen sensiblen Thematik nicht angemessen.

    Bitte Komplettzitate vermeiden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    [LIST]

    Das wäre natürlich der Provinzposse größter GAU. 600 Mio. EURO-Megainvestition, Gewerbesteuern, Hunderte von Arbeitsplätzen weg und zu guter letzt zahlt die Stadt noch zweistellige Millionen drauf. Und das alles, um sich hastig vor der Wahl bei der Königsträßler-Lobby einzukaufen, nicht zuletzt verdeckte Millionensubvention an falscher Stelle. Wahnsinn.

    Im Gemeinderat hätte m.E. eine BBPl.änderung der SPD mit Grün/Links/REP/SÖS theoretisch mit 29 von 60 Stimmen keine Mehrheit, wenn CDU, FDP und FW geschlossen dagegen stimmten.

    Obwohl ich inhaltlich auch gegen eine BBPL-Änderung bin, weil Stuttgart eine wirkliche Mall sicherlich infrastrukturell betrachtet nutzen würde, wäre ich vorsichtig mit der Arbeitsplatzaussage. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das in dieser Hinsicht ein Nullsummenspiel wird, da durch die Realisierung einer Mall mit "neuen" Arbeitsplätzen zwangsläufig die Frequenz an der Königstraße sinke würde, was Personaleinsparungen zur Folge hätte.

    Diese linke / pseudo-Protest-linke Abstimmungskoalition kann ich mir selbst unter Zusammennahme sämtlicher meiner kruden Phantasien angesichts der nahenden Kommunalwahl nicht vorstellen, selbst wenn es eine entsprechende Mehrheit gebe.

    Bauarbeiten im Gleisfeld beim Hbf

    Hallo zusammen,
    ich weiß nich ob ich der einzige bin, dem aufgefallen ist, dass derzeit im linken Bereich des Gleisvorfeldes (betrifft keine derzeit für PV genutzten Gleise, sondern die ganz links außen liegenden kurz nach Nordbahnhof separat geführten Gleise) des Hbf zweif ehemalige Gütergleise nebst Gleisbett ertüchtigt werden (Holzschwellen raus, Beton rein, neuer Gleiskörper, neues Schotterbett)... Seh das derzeit jeden Morgen wenn mein TGV dran vorbeirauscht und frag mich ob das evtl. Vorbereitungen für die nötigen Umbauten für die Baustelleneinrichtung von S 21 sind. Wurden diese Arbeiten nicht schon ausgeschrieben? Baurecht liegt ja wohl in jedem Falle vor.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Entsetzlich, das Blutbad in Winnenden und Wendlingen. Ein Horrorszenario. Waffenkontrollen und Alarmsysteme am Schultor sind wohl heutzutage einfach notwendig geworden.

    Klar da freut sich eine ganze Industrie auf solche Forderungen, absolute Sicherheit gibt es nicht und wird es nie geben...
    Wäre es nicht billiger und zielführender, wenn man den privaten Schusswaffenbesitz verbieten würde?
    Dann könnte man sich auch nich mal schnell in Papis Waffenschrank bedienen...

    Dekoratives Anführungszeichen

    Superion
    Als Ankermieter wurde ja schon Breuninger selbst gehandelt, s.o. Wahrscheinlich scheint mir, dass neben Handelsflächen auch Büros und Wohnen einen gewissen, nicht unbedeutenden Anteil haben werden.

    Jepp hab ich gelesen, kann ich mir persönlich allerdings kaum vorstellen, dazu werden eigene Projekte doch mit zu großem Nachdruck verfolgt. Zudem würde für Breuninger wohl nur eine Verlagerung von einem 1AA an einen 1AAA (ich weiß, die Wertungen dahingehend differieren ja nach Imobilienmarktbericht) Standort Sinn machen, sonst kann man auch am Marktplatz bleiben. Höchstens man erwägt dies aus dem strategischen Denken heraus, Konkurrenz ferzuhalten und gleichzeitig das Konzept eines Breuningerlandes umzusetzen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Stuttgart soll sich ja auch mal zur Einkaufsstadt wandeln mit Quartier S, Postquartier, Da Vinci und neuer Galeria Ventuno als Neubauprojekten.


    Als wäre Stuttgart nicht schon lange eine Stadt mit erheblichem Shoppingfaktor... Prinzipiell sind die Projekte auch nur schwer miteinander zu vergleichen, die anderen liegen zentraler und würde sicherlich keinen derart negativen Kaufkraftabfluß aus der Innenstadt verursachen... Auch wenn zugegebenermaßen das Horrorszenario einer verödenden Innenstadt (Ausnahme Quartier S), das vor allem die IHK oft und gerne an die Wand malt, ziemlich übertrieben erscheint.
    In Summe kann man einfach gespannt sein, was genau für diesen Standort geplant ist, wer als Hauptmieter fungieren wird, ob es einen solchen geben wird etc. Ich könnte mir eigentlich nur ergänzend zu Breuninger und PuC einen weiteren Player im Gehobenen- bis Luxussegment vorstellen (Wie wärs denn mit einem KaDeWe?;)).

    Das is Marketing-Idee, die man hätte sicherlich früher nutzen sollen um die generell negative Stimmung in der Stadt ein bisschen aufzuhellen. Zur Zeit könnte das allerdings Wasser auf dei Mühlen der Gegner sein, die das sicherlich als billigen Propagandafeldzug und Kostenverschwendung diffamieren würden.
    Mir erscheint eine wirklich neutrale Darstellung der Fakten beider Seiten nebst aller Chancen und Risiken dringend geboten, daran hat allerdings wohl keiner der Beteiligten ein gesteigertes Interesse, nicht mal die regionale Presse, deren Berichterstattung teils in die eine, teils in die andere Richtung zur Polemik neigt.
    Ich zähle mich zwar explizit zu den Befürwortern, würde aber sehr gerne endlich wirklich wichtige Fakten, insbesondere zur Projektterminplanung, auf dem Tisch sehen, auch wenn diese mich in Detail sicher nicht begeistern würden.

    Man sollte den Gegnern von S 21 vor Augen führen, welche Kosten durch die Rückabwicklung bereits bestehender Verträge zwischen Stadt und DB, die bei der Realisierung von K 21 nötig würden, wie zum Beispiel die Grundstücksaufkäufe enstünden. Hier wäre auf beiden Seiten enormes Kapital verbrannt worden, was sich nun wirklich keiner wünschen kann. Gleichzeitig wären die Belastungen, die auf die DB zukämen sicher nicht unerheblich, zumal die Stadt in so einem Fall, wohl völlig zurecht, heute gängige Marktpreise verlangen könnte.

    Es geht ja um einen vernünftigen Mittelweg und ich denke durchaus, dass sich der Erkenntnisgewinn der Verwaltung auf Basis von Verkehrsgutachten in einer Entscheidung zum Rückbau wiederspiegelt. Es wäre jedenfalls genauso falsch jede Straße entsprechend der maximal benötigten Kapazität auszubauen, bzw. ihren Bestand zu sichern. Die These, das Ausbau Verkehr generiert ist mittlerweile in Verkehrsplanerkreisen Minimalkonsens und ihre Umkehrung nicht gänzlich absurd.

    Die Zeiten sind mir als Ex-Pendler auf der Strecke bestens bekannt. Absolut erscheinen natürlich 7 Minuten nicht viel, in Relation zur Gesamtfahrzeit (31/38 min) sind sie dies allerdings schon und gerade das spielt ja bei Fahrzeiten unter einer Stunde nicht nur psychologisch eine Rolle.
    Kenne auch viele Menschen, mich eingeschlossen, die einen Zug generell bevorzugen, wenn sie die Wahl haben.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Und was eine Einspurige Verkehrsführung bewirkt kann man schön am Heslacher Tunnel sehen.


    Das ist ja wohl ein ganz schlechter Witz der Vergleich... die B 14 hat eine wesentlich höhere Nutzungsintensität... Klar ist der Tunnel kapazitätstechnisch schon immer eine Fehlplanung gewesen aber das ist ein ganz anderes Thema...
    Und lass dir gesagt sein außerhalb der Stoßzeiten is die Straße sowas von leer (hatte fast 2 Jahre lang täglich das Vergnügen), da ist ein Rückbau durchaus in Erwägung zu ziehen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Es geht eigentlich noch, von Herrenberg bis Hbf braucht man mit der S-Bahn knapp eine dreiviertel Stunde. Die Regionalbahn ist hier kaum schneller, da keine IRE eingesetzt werden und RE/RB ebenfalls sehr oft halten. Allerdings wird die S-Bahn wesentlich lieber genommen, da sie billiger ist und öfters verkehrt. Für Reutlingen würde ich mir so etwas auch wünschen, immerhin zahlt man für eine Fahrkarte Tübingen-Stuttgart inzwischen min. 11 €, wer über Herrenberg will darf zumindest noch 4 blechen und die Kosten vom VVS.


    Völlig falsch. Die Regionalbahn (im übrigen hier nur REs keine RBs) hält aus Richtung Herrenberg kommend nur in Böblingen. Daher besteht zumindest von Herrenberg auf der Fahrt nach Böblingen bzw. Stuttgart Hbf ein ziemlicher Zeitvorteil im Vergleich zur S-Bahn.