Beiträge von mkwiteaux

    Für einen Topverein wäre so ein Stadion zu klein. Oder kennst Du einen in Europa mit lediglich 37000 Sitzplätzen. Zumal da ja noch 5000 für Brandschutz, Lärmschutz, Tierschutz, Arbeitsschutz und natürlich aus Kostengründen wegfallen könnten.

    😉


    Ja, andererseits sind die Stadien in anderen Ländern -auch von Topclubs- generell kleiner (bis auf einige wenige Ausnahmen).


    Juventus Stadium: 41500

    Stamford Bridge (Chelsea): 41800

    Anfield Road (Liverpool): 53000

    ...


    Was will ich damit eigentlich sagen...? Wahrscheinlich nur mal meine eigene Wunschvorstellung in ein Verhältnis setzen ;)

    Dieser großkotzige Verein sollte sich erst mal komplett neu aufstellen und sportlich mehr als 3. Liga-Niveau anbieten. In so einer Phase über ein neues Stadion nachzudenken zeigt mir nur, wie entfernt von der Realität die Führung und dieser windige Finanzinvestor sind.

    Jetzt will ich doch mal auf diesen Kommentar auf Stammtischniveau eingehen (weil ich gut gelaunt bin), jedenfalls:


    - Hertha würde sicherlich auch in der 3. Liga ein Stadion mit 30-50k Zuschauern benötigen

    - Hertha würde sich in der 3. Liga nicht mehr die hohe Miete des Olympiastadions leisten können (und ja, ein selbstfinanziertes Stadion ist eine komplett andere Geschichte)

    Ja die Entwürfe sind nur eine Idee. Man stelle sich bitte ein weisses Blatt Papier vor :)


    Über die Kapazität von 45k sind sehr viele Menschen enttäuscht und wird in der Tat als zu klein empfunden, aber das relativ kleine Grundstück am sogenannten Lindeneck gibt eben nicht mehr her. Es ist derzeit aber der einzige realistische Standort.


    Die 45k ist wohlgemerkt die Summe mit den Stehplätzen. Wenn das Stadion bestuhlt werden muss, zB bei internationalen Spielen (davon sind wir momentan aber sehr weit weg), dann sind es nur 37k Plätze.

    Ich bin seit vielen Jahren Vereinsmitglied der Rot-Weißen, habe aber auch sehr viel Kontakte zu der blau-weißen Anhängerschaft. ...

    Unnötiges Vollzitat gekürzt.


    Ich bin jahrelanges Mitglied bei Hertha und eines Hertha OFCs und befreundet mit den Mitgliedern der Initiative "Blauweisses Stadion".

    - Die Gegner des Ausschlusses der Option Brandenburg (Ludwigsfelde) betrug um die 30%
    - Es gibt bei der anstehenden MV einen Antrag das Thema Brandenburg wieder aufzunehmen (gab es in der Vergangenheit auch)
    - Die Idee das Spielfeld abzusenken wurde nicht vom Verein abgelehnt, sondern wegen der immensen Kosten einer solchen Hydraulikanlage und der entsprechenden Änderung des Daches (weil dadurch die unteren Rände dem Regen ausgesetzt wären und dadurch nicht von der DFL als Bundesligastadion genehmigt worden wäre) nicht weiter verfolgt. Vor allem im Interesse der Olympiastadion GmbH und damit auch des Senats.
    - Zum abgesenkten Spielfeld hatte Hertha lediglich den Einwand, dass sich die Zuschauerzahl _noch_ mehr erhöhen würde. Dafür hätte es den Workaround gegeben den Oberring abzuhängen. Fairerweise muss ich hinzufügen, dass man bei Hertha (Vereinsführung und Fans) über diesen Vorschlag nicht besonders euphorisch war.

    Ein spannendes Projekt, in seinen Kubaturen und in seiner Ausführung untypisch für Deutschland. Erinnert mich sehr an Projekte, die man in London oder Nordamerika sieht.


    Von der Kubatur und Wirkung erinnert es mich auch sehr an den Projekten, die in den Docks nordwestlich des Zentrums von Amsterdam gebaut wurden. Mag ich sehr.

    Es steht dort nicht viel interessantes zu konkreter Architektur oder Stadtentwicklung. Der Artikel geht auf eineige Aspete ein, beispielsweise die Historie russischer Flüchtlinge, die bereits ab 1916 stattfand, Berlin wurde da lustigerweise "Stiefmutter unter russischen Städten" genannt.


    Seit der zweiten Emigrationswelle (wenn man die so nennen kann) zieht es Oligarchen und Anhang vor allem in den alten, prestigeträchtigen Westen (Grunewald, Kudamm, etc).

    Vorzugsweise wurden leere Grundstücke oder Grundstücke mit heruntergekommenen Gebäuden gekauft, die man abreissen und darauf Villen bauen liess.


    Es wird darüber berichtet, dass Oligarchen und deren Frauen sowie Kinder phantasievoll damit umgehen wem die Immobilien gehören, dass aber niemand genauer nachschaute, weil ja alle (inkl Senat) gut daran verdiente. Seit dem Krieg sind Beamte damit beschäftigt, die Eigentumsverhältnisse aufzustöbern.

    Desweiteren geht der Artikel eher auf die Personen ein.


    Konkret erwähnt werden lediglich das im Titel abgebildete Anwesen im Wildentensteig, das einem Freund Putins gehört, und in der gleichen Strasse besitzt die Tochter Gorbatschows eine VIlla (soweit ich es verstehe, aber kein Neubau druch sie) und auch wird eine Villa in der Pücklerstrasse erwähnt.

    Was ist bitte Wiederauferstehungsarchitektur? Eine Googlesuche wirft dazu nichts aus. Ist das ein Fachbegriff oder ein Kampfbegriff? Oder stehe ich auf dem Schlauch?

    Wer glaubt denn, irgendwer würde vom Spittelmarkt zum Leipziger Platz zu Fuß unter Arkadengängen laufen?

    Steilvorlage für mich, die muss ich natürlich ausnutzen.

    Wer die Strecke läuft? ICH zum Beispiel.


    Mindestens einmal pro Woche. Allerdings in umgekehrter Richtung, vom Potsdamer Platz aus. Als Feierabendspaziergang mit meiner Frau, aber auch mit Kollegen bzw wenn man nach der Arbeit noch ein Bierchen trinkt und noch ein Stück läuft. Im Sommer ist es dabei nicht ungewöhnlich, dass wir beim Quatschen bis Alex laufen. Allerdings wird es spätestens ab Friedrichstrasse unwirtllich und verfolgen deswegen grob den Verlauf der U2. Meist biegen wir schon in der Wilhelmstrasse ein.


    Ich merke immer, wenn ich mich durch die Stadt bewege, dass ich Routen verfolge, bei denen "etwas passiert". Sei es Menschen, Läden, optisch ansprechende Dinge und vor allem: Abwechslung.

    (es ist übrigens keine Fahrradtangente, die verläuft über die Rathausstraße)



    Die "Tangente" geht laut Infravelo über Karl-Liebknecht-Strasse -> UdL -> 17. Juni.


    Grunerstrasse/Molkenmarkt wird einen ganz anderer Verkehrsstrom bedienen, nämlich den Radverkehr zwischen P'Berg, Weissensee, Pankow, Friedrichstadt, Kreuzberg, Schöneberg.


    Über Rathausstrasse ist mir nichts bekannt.

    K-1 : Das kann man gar nicht dick genug unterstreichen. Die Verkehrswende in Berlin ist etwas für Privilegierte - und das von links! Das gilt in vielfacher Hinsicht:


    Es geht nicht um Benachteiligung der Armen und körperlich unfitten, es geht darum, das Fahrradfahren und andere Verkehrsmittel zu begünstigen. Wenn weniger Leute das Auto verwenden, dann werden diejenigen, die wirklich darauf angewiesen sind, auch besser vorankommen. Und komm mir nicht mit Parkgebühren. Die Preise dafür sind in Deutschland ja lächerlich.


    Ausserdem werden Elektroautos, wenn sie auf den Massenmarkt kommen, wesentlich günstiger sein, als Verbrenner, da weniger komplexe Technologie. Und vergiss nicht: als Verbrenner um 1900 auf den Markt kamen, waren sie auch jahrzehntelang nur für Besserverdiener erschwinglich.


    Die nachfolgenden Beiträge sind in den OT-Thread "gewandert". Dieser Thread hier ist zwar auf kontroverse Diskussionen ausgelegt, aber damit es nicht zu ausschweifend wird haltet euch bitte ans Thema. Danke

    ^^
    Mir geht es ähnlich. Beim Entwurf bin ich hin und hergerissen. Allerdings hoffe ich, dass er als neue Landmarke funktioniert. Alle sonstigen Bauten die in der Umgebung entstanden sind "nehmen Bezug" auf die Bestandsbebauung und die ist ja ziemlich mäßig und vor allem lieblos. Mit dem Hines Turm gibt es eventuell eine neue Bezugnahme, die eine andere Formensprache hervorbringt.


    (Außer das Alexa. Das funktioniert nicht als architektonische Referenz, da viele es als peinlich empfinden und daher nicht Bezug darauf nehmen.)

    Zu den Grundstücken an der Holzmarktstraße ab Jannowitzbrücke bis zum sogenannten Eckwerk gibt es Neuigkeiten:
    https://www.tagesspiegel.de/be…gen-geplant/22646434.html
    Bürogebäude mit großzügiger EG-Benutzung und öffentlicher Bereiche.


    Es gibt auch einen "Testentwurf" von Alvarez&Schepers:
    http://www.gfb-berlin.de/de/pr…ktauswahl/jannowitzcenter


    Hier wird offenbar auch das "Eckwerk" bebaut.


    Turm gefällt mir, auch wenn es nur ein Testentwurf ist. Dennoch finde ich so einzeln und nicht angebundene Türme immer ein bisschen seltsam. Es lässt mich an Gewerbeparks denken.

    Vernünftig. Gerade. Sauber. Ordentlich.



    Irgendwann werden wir an der Lieblosigkeit unserer Umgebung zugrunde gehen. Kein Wunder, dass sich alle nach einem Häuschen im Grünen sehen, wenn man solche Städte baut.

    Toll finde ich die Begründung des zweitplatzierten -> nicht zeitgenössisch genug. :lach::lach::lach::lach:


    Fand das auch etwas seltsam. Für mich ist der zweitplatzierte Entwurf der Zeitgenössischste. Gerade im Hinblick auf das Produktdesign der letzten Jahre (HiFi, Notebooks, Smartphones, etc...) gibt es schon seit längerem eine Entwicklung die sich von sogenannter "Sachlichkeit" wegentwickelt. Wo zB Rundungen auf eine nicht-nostalgische Weise geformt werden und plastische Elemente sehr progressiv designed werden.
    So empfinde ich auch den zweitplatzierten Entwurf sehr elegant und modern. Das Upper West ist auch ein lokales, gutes Beispiel.


    Ich habe schon länger den Eindruck, dass in etablierten Architekturkreisen (die besetzen in der Regel doch Jurys, oder?) noch eine eher konservative Anschauung vorherrscht. Was vielleicht auch an der zwangsweise langsameren Entwicklung von Gebäuden und Bauafträgen liegen kann.
    Gab es für das Upper West eigentlich eine Jury? Oder wurde das vom (privaten) Bauträger entschieden?