Hallo ihr lieben "Ungeduldigen" ![]()
Gut Ding will Weile haben. Warum glauben immer alle, dass Alles in drei Monaten fertig ist. Nicht umsonst sind pro Brückenachse ca. drei Jahre Bauzeit veranschlagt. Die Baustelle ist nun mal logistisch anspruchsvoll. Alles was auf der "Rettbergsau "gebraucht wird, muss mit dem Schiff dorthin. Mit gesundem Menschenverstand sieht man doch auf den Webcams ganz klar, dass der 2. Flusspfeiler noch in Arbeit ist (Schalung wird gerade gestellt). Außerdem ist das "fertige" Brückenstück am Wiesbadener Ufer viel zu kurz um direkt auf die Pfeiler aufgelegt werden zu können. D.h. die beiden Brückenteile, die gerade auf der Wiesabdener Seite und auf der "Rettbergsau" geschweißt werden, müssen Stück für Stück noch ein gutes Stück Richtung Flussmitte geschoben werden. Bis dahin ist auch der zweite Pfeiler fertig und dann wird eingeschwommen. Alles Andere ist Quatsch und Spekulation. Selbstverständlich wird zum Einschwimmen auch der Fluss gesperrt, schon aus Sicherheitsgründen. Ob der südliche Rhein-Arm für den Schiffsverkehr geeignet ist wage ich zu Bezweifeln. Der ist vielleicht breit genug, aber Fracht-Rheinschiffe brauchen eine ausreichend tiefe Fahrrinne, deren Nutzung zudem auch noch wasserstandsabhängig ist. Seit beruhigt, Ihr werdet nichts verpassen. Das Einschwimmen- zweifelsohne ein Highlight - wird rechtzeitig in den Medien bekannt gegeben werden.
Beiträge von Stifterappler
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...ein Schelm, wer hier Böses denkt...
Mit Sicherheit sitzt kein Staatsanwalt in einem der 90.000 Fahrzeuge, die normalerweise jeden Tag die Brücke nutzen, sonst hätten mit hoher Wahrscheinlichkeit schon ein paar Leute ausgeschlafen. Es gibt nicht mehr viele Länder auf dieser Welt, die kein Auslieferungsabkommen mit Deutschland haben, aber es gibt sie. Aber ich bin sicher es muss sich auch keiner der Projektverantwortlichen Sorgen machen, denn man hat sicherlich die Injektionsarbeiten an den Stützen der Vorlandbrücke durch geeignete geotechnische und geodätische Beweissicherung und ein online-Monitoring sowie ein Baugrundgutachten überwacht, während die darüberführende Brücke in voller Last, nicht nur von Autos, sondern auch von darin sitzenden Menschen(leben) genutzt wurde...
Vielleicht haben ja auch nur ein paar Eisenbügel gefehlt, wie in Köln beim Stadtarchiv?!? -
Stand schon irgendwo geschrieben, dass die Baucontainer für das Alpha - Rotex ein "Blau-Weißes" Schild der Baufirma tragen!?!
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Auf de letzten Bild von Micha81´s Beitrag sieht man übrigens einen temporären Vermessungsfestpunkt. Bei sehr großen Baufeldern werden gerne solche Festpunkte (Meßpfeiler) angelegt, um möglichst sichere Bezugspunkte zu haben. Der hier sieht aber nicht so aus, als sei er besonders tief gegründet. Das Fundament stellt wohl "nur" dieser Betonring dar.Oben sieht man sehr schön ein ausbetoniertes PVC-Rohr mit Aufnahmeadapter für Messinstrumente oder Prismen. Hoffentlich fährt kein Bagger dagegen...
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Das "Rheingau Palais" beherbergte früher die eigentliche Produktin /Abfüllanlagen von Söhnlein. Das Gebäude wurde erst nach der Fusion mit Henkell zu einem reinen Bürogebäude umgebaut Die Verwaltung saß in einem angrenzenden Villengebäude auf dem Gelände. Die von Beggi angesprochenen "abgerissenen Produktionshalle" war eine sog. Gärhalle. Die erste wurde quasi wiederverwertet und aktuell als neue Gärhalle C auf dem Henkell-Gelände in Biebrich wieder aufgebaut Stahlbau neu, Tanks Bestand).
Es bleibt zu hoffen, dass der Projektentwickler es versteht, diese Chance eines solchen Bauareals am Rand und doch in der Mitte eines historisch gewachsenen Stadtteils zu nutzen und keine 08/15 Architektur ensteht, die nur darauf aus ist, die maximale Ausnutzung es Geländes zu erzielen.
Leider ist dies bei weiteren Söhnlein-Geländen, die verteilt im Ortbereich lagen und in die Hände von "Bauträgern" gerieten gründlich schief gegangen. Tolle Beispiele wie es nicht sein sollte kann man vis a vis um den ehemaligen Schiersteiner Wasserturm oder in der Nähe des Bahnhofes bestaunen, wo früher riesige Tankanlagen für die Söhnlein Anlieferung von Wein per Bahn oder LKW standen und heute der Deutsche-Reihenhaus-Standard mit Stellplatz für Mülltonnen und das Auto vor dem Haus tobt -
Der sogenannte "Fall- und Wetterschutz" ist mittlerweile auf allen Hochhausbaustellen Standard und Vorschrift. Falls jemand mal das Vergnügen hat, mehr als 20 Stockwerke über Grund die Nase ohne Fenster in den Wind zu halten weiß auch warum. Die Windentwicklung in solchen Höhen ist doch sehr enorm, so dass diese Vorrichtung die aktive Baustelle und die Baustellenumgebung vor Witterungseinflüssen und deren Folgen schützt (herumfliegendes Bau- und Schalungsmaterial, etc.) Gleichzeitig fungiert das Ding auch als Absturzsicherung, da im inneren noch begehbare Klappen sind, die auf die aktuelle Decke heruntergeklappt werden können, so dass nichts und niemand zwischen Deckenrand und Absturzsicherung durchfallen kann. Leider ist die Aussicht dafür von der letzten Decke nicht so toll.
Toll dagegen ist die Farbe...(Züblin-Gelb), d.h. das Ding ist zu Werbezwecken prima nutzbar (vergleiche Opernturm und T185). Schön für die Bauleute ist, dass diese Vorrichtung diesmal wohl mit einem halbtransparenten Material und nicht mit Trapezblech beschlagen ist, so dass wenigstens etwas Licht in die darunterliegenden Stockwerke fällt und es nicht sackdunkel ist. Dafür dürfte alles in den Stockwerken, die mit Wetterschutz beschlagen sind ziemlich gelb aussehen....
Die Verschalung kann immer erst ab dem 4. oder 5. OG angebracht werden, da der Wetterschutz sich meist über 3 Etagen erstreckt und somit erst einmal etwas Abstand zum Boden braucht, bevor er überhaupt montiert werden kann. Beim T 185 kam der Wetterschutz erst nachdem vom Turm genug Abstand zum Sockelbau vorhanden war. -
Ich würde vermuten, dass die Verkehrsfürung für die Erstellung des nördlichen Rampen-Verbaus nochmals geändert werden muss, d.h. ein Teil der jetzigen Fahrbahn fällt in den "Arbeitsbereich" der Bohrgeräte. Daher die südliche Umfahrung und Aufasphaltierung des Bürgersteigs. Irgendwie muß aber auch der Anschluss an die gesamte Baugrube geschaffen werden, so dass der Verkehr bestimmt noch mehrmals umgelegt wird...
Übrigens ist die Kampfmittelsondierung im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofgeländes Standard. Diese Ecke von Frankfurt ist mit Hinterlassenschaften aus dem 2. Weltkrieg leider extrem belastet. -
..es sind aber keine Bohrpfähle geplant... Die "Bohrer" sind zur Tiefenlockerung und danach werden Spundbohlen gerammt.
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Zu einer Hochhausbaustelle gehören einfach anständige Nadelausleger und nicht solche "Apfelpflücker" wie sie vorher montiert waren. Alles Andere ist nämlich Schnulli-Bulli und Spielzeug!;)
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...gut unterrichtete Kreise berichten, dass es in der nächste Woche wohl wirklich mit dem (Ver) Bau losgeht....
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# 1202...wenn man die Fassadenarbeiten vollständig abschließene möchte, müsste man zunächst einen Kran und einen Alimak abbauen. Beides wird aber noch für Transporte aufs Dach und für Mensch und Material der Ausbaugewerke benötigt.
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Bauschilder, Spekulationen über Sockelbauten und Hoteltürme....
Habe ich da irgendwo was von Spatenstich am 01.06.2011 gelesen? Weiß jemand was über die Baufirma, der die Spaten gehören, mit welchen "gestochen" werden soll?!?! Wahrscheinlich sind die aber sowieso geleast... -
Kellerkasten
Die Stadt Frankfurt hat in Ihrer Baubeschreibung zu Mainbrücke-Ost vorgesehen, im Zuge des Mainbrückenneubaus auch gleich den Kellerkasten (1 oder zwei UGs) für das Hochhaus auf der Molenspitze zu erstellen. Der Ansatz geht dahin, dass auf Grund des beschränkten Raumes, so ein späterer "Aufbau" eines Hochhauses auf dem Kellerkasten wesentlich erleichtert wird. Ein Hochhaus (auch wenn nur mit 60 m) auf der Größe einer Briefmarke zu bauen stelle ich mir als größte logistische Herausforderung vor.
Bin mal gespannt, ob dieser Ansatz wirklich verfolgt wird.... -
Letzter Beton....
Heute wurde am Tower 185 der letzte symbolische Quadratmeter betoniert. Das Event fand in luftiger Höhe unter Teilnahme des Hochtief Vorstandes, der Bauherren sowie Vertretern der örtlichen Bauleitung statt.
Detaillierte Presseinformationen werden mit Sicherheit folgen..... -
Die OK-EG-Platte als Schnittstelle zu nehmen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt die einzige vernünftige Möglichkeit, überhaupt eine Übergabe halbwegs sinnvoll durchzuführen. Es wird sich kein Bauunternehmen finden, dass irgend eine Baustelle im momentanen Zustand übernimmt. Falls doch haben die noch weniger Ahnung als Baresel. Wo soll eine Abgrenzung bei halb fertigen Stützen, Geschossdecken, Wänden etc. gezogen werden. Wer haftet und prüft angefangene Bewehrung etc. Hier spielt der Haftungsfaktor eine ganz, ganz große Rolle. Niemand könnte bei der Übernahme im jetzigen Zustand sagen, welche Arbeiten bis wohin von wem durchgeführt wurden. Wird die Baustelle bis OK-EG-Decke fertiggestellt, gibt es zuzusagen eine "saubere, eindeutige" Schnittstelle. Alle Stützen, vorhandene Anschlussbewehrung, Deckenöffnung etc. können sauber auf Planungsstimmigkeit überprüft werden. Ab +/- 0,00 beginnt dann das Bauunternehmen dass hier einsteigt quasi mit einer eigenen Baustelle. Alle Vorleistungen inkl. der Haftung für Fehler oder Baumängel von der Bodenplatte bis OK Decke über 1. UG bleiben bei Baresel (wenn es dann da noch etwas zu holen gibt). Die Vergabe von Baustellen in einzelne Lose ist übrigens gängige Praxis. Es wird z.B. gerne die Erstellung der Baugrube bis OK-Sauberkeitsschicht getrennt vergeben, ab der Bodenplatte übernimmt dann ein Anderer die Arbeiten.
Extrem war es beim Opernturm hier hat Züblin Spezialtiefbau die Baugrube erstellt, Hochtief hat die Bodenplatte gemacht und ab OK-Bodenplatte ging der Auftrag wieder an Züblin. Es kann sich wohl jeder vorstellen, was für ein Zirkus das war. Baustelleneinrichtung hin, wieder weg, neue Kräne hin, wieder weg neue "alte" BE wieder hin....
Mit der Fertigstellung bis OK-EG gewinnt die EZB auch Zeit, schließlich findet sich ein Nachfolger nicht von Heute auf Morgen und ich möchte mal spekulieren, dass nicht alle potentiell genannten Nachfolger überhaupt Lust haben in den Ring einzusteigen. Schließlich waren ALLE schon bei zwei Angebotsphasen mit der EZB dabei und einige sind aus den Verhandlungen ausgestiegen, weil die Faxen wohl zu groß waren.
Das "Schmerzensgeld", das die EZB für den Nachfolger nun zahlen muss, ist bestimmt kein kleines.... -
...externe "Berater" sehen in der Regel zu, dass zunächst Ihre Kasse stimmt....
Früher hat man am Bau gefragt, 1. geht das ? 2. wiel lange dauert es ? und anbschliessend was kostet das Ganze?
Heute fragt man 1. was kostet es 2. was, das ist soooo teuer? und was geht denn noch an Nachlass?
Leider gibt es bei öffentlichen Bauvorhaben sogar Vorschriften, das "wirtschaftlichste Angebot" zu nehmen. Sinnvoller wäre das billigste und das teuerste Angebot einer Ausschreibung zu entfernen und mit den verbleibenden drei -vier Firmen im Mittelfeld ernsthafte Gespräche zu führen!Dass jemand auf Qualität achtet und den Preis aussen vor lässt ist eher selten. Baufirmen, die sich schon mal richtig verhoben haben, werden manchmal aus Schaden klug. Leider gibt es heutzutag in den entsprecheden Unternehmen mehr Controller und Kaufleute wie Baufachleute.
Ich kann mich nur wiederholen: Gut - Schnell - Günstig - zwei Dinge davon kannn man aussuchen, alle drei zusammen wird es nie geben.
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Die FTD spekuliert in einem Bericht von heute Mittag, dass bei der EZB-Baustelle ein Konsortium um Bilfinger-Berger, Hochtief und Max-Bögl einsteigen könnte. Siehe hierzu nachfolgenden Link:
http://www.ftd.de/finanzen/maerk…y=EZB+Baustelle -
In Beitrag 1068 sieht man sehr schön, wie der Verteilermast in den Stockwerken darunter verkeilt ist. Unten dran hängt eine ganz normale Rohrleitung, die Rohrstücke können einzeln per Hand demontiert werden. Der Mast wird in seine Einzelteile zerlegt und mit dem Kran rausgehoben.
Baumaterial kann von oben sowie so nur in Etagen gebracht werden, wo eine Ladebühne befestigt ist. Gleiche gilt für z.B. Schalungssprießen, die ausgebaut werden. Nur hier kann der Kran Ladung absetzen und aufnehmen. Alles Andere muss mit dem Allimak gefahren werden. Beim Tower gibt es peziell für den Materialtransport Außenaufzüge.
Was die Idee mit dem Kübel angeht, dass war hoffentlich nicht ernst gemeint... -
#1080
Das stimmt nicht ganz, es gab die Wetterschutzverkleidung und eine Kletterschalung und konventionelle Rahmenschalung. Kletterschalung gab es aber nur für den Innenbereich der Kerne (Aufzugsgruppe), die etwa 3 Stockwerke vorgezogen wurden der Rest wurde konventionell erstellt. Die Rückseite oder Innenseite des Falschutzes ist übrigens begehbar, da ja Wände vor dem Betonieren von zwei Seiten zugeschalt werden müssen.
Eine hydraulische Kletterschalung gab es beim Tower 185 nicht, dann wäre es auch eine Gleitschalung gewesen (so wurde der Messeturm gebaut) und es hätte rund um die Uhr betoniert werden müssen. -
Hochhausaussichten Teil II
...wie versprochen hier eine kleine Fortsetzung meines letzten Beitrages.
zunächst ein paar Innenansichten. Hier wäre später (nach dem Ausbau) ggf. mal der Vergleich vorher - nachher interessant. Die Bilder sind im 40. Stock entstanden.




Verankerung des Betonverteilermastes


..der "große" Nachbar....


Blick in die Runde






Danke für eure Aufmerksamkeit und das positive Feedback!!! Es freut mich, wenn ich euch ein paar nicht ganz "alltägliche" Bilder zeigen konnte. Auch als häufiger Gast auf div. Baustellen, bin ich selbst immer wieder total fasziniert von allem.
Alle Bildrechte liegen soweit nicht anders erwähnt bei mir.