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    Ergänzende Informationen zur Frankenallee 139-149:

    Das Mehrgenerationenquartier entsteht auf insgesamt 10.000 Quadratmetern. Planquadrat baut an der Flörsheimer Straße sechs Häuser mit 43 Pendler- und 97 Seniorenwohnungen, außerdem das Seniorenzentrum und die Tiefgarage mit 167 Stellplätzen. Geplant ist ein Wechsel von Klinkerfassaden sowie hell verglasten Loggien. Als federführendes Büro gestaltet Planquadrat die Außenanlagen und stimmt die Architekturstile mit abwechslungsreicher gründerzeitlich angelehnter Bebauung aufeinander ab.

    In der Kriegkstraße baut Turkali insgeamt 43 Eigentumswohnungen. Die versetzten zweispännigen Wohnungen mit Ost-West-Ausrichtung, Terrasse und Home Offices im Innenhof werden ab 3.000 Euro je Quadratmeter angeboten. Für die Mietwohnungen gelten Quadratmeterpreise ab elf Euro, für die städtisch geförderten Seniorenwohnungen ab sechs Euro.

    Die Architekten des Büros Landes & Partner gestalten die auf fünf Häuser verteilten 52 Mietwohnungen in der Frankenallee. Geplant sind hell gegliederte Fassaden mit Backsteinsockeln sowie hohen Türen und französischen Fenstern.

    Quelle: FNP.

    Die Stadt Frankfurt verzeichnete im vergangenen Sommer einen kleinen Touristenboom. Bis einschließlich Juli kamen knapp 2,04 Millionen Gäste in die Mainmetropole, so die städtische Tourismus- und Congressgesellschaft (TCF). Dies entspricht einem Plus von gut 220.000 Gästen oder 12 Prozent. Die TCF hatte verstärkt um Privatreisende geworben.

    Fast jeder Zweite (44,1 Prozent) kam aus dem Ausland. Die Zahl der registrierten Übernachtungen stieg um 11,41 Prozent auf 3,4 Millionen. Zuvor waren die Gästezahlen im Krisenjahr 2009 um rund vier Prozent gesunken (Artikel der FNP).

    Der Brockhaus-Brunnen ist im Zuge der Arbeiten lediglich gesäubert worden. Eine grundsätzliche Überholung ist geplant - jedoch frühstens im kommenden Jahr. Dies schreibt die FNP. Ferner sollen die Stellen, auf denen noch Teer zu sehen ist und nicht das neue Pflaster, bis Ende diesen Jahres - spätestens jedoch Anfang Januar - behoben sein.

    Brüningstraße: Das achtstöckige Süwag-Gebäude aus den 50er Jahren könnte für 11 Millionen Euro saniert werden. Auch ein Abriss steht zur Wahl. Im November wird sich der Ortsbeirat zur Frage der Sanierung oder des Abreißens positionieren. Der Magistrat votiert eindeutig für einen Abriss, welcher wirtschaftlich vorteilhafter sei - denn um den von der Stadtverordnetenversammlung festgelegten Passivhausstandard zu erlangen, wäre eine Sanierung in umfangreichem Ausmaß erforderlich. Hinzu kämen Kosten "für die statische Ertüchtigung" und das Verlegen von Wasser- und Stromleitungen.

    Die Grünen im Ortsbeirat hatten beantragt, der Abrissoption so rechtzeitig zuzustimmen, dass die Süwag die Kosten für den Abriss trägt. Der Beschluss dazu müsste vor dem 31. Dezember gefällt werden. Andernfalls bleibt die Stadt auf den Abrisskosten sitzen, so sieht es jedenfalls das Vertragswerk zwischen der Stadt und dem Energieunternehmen vor. Auf Bitten der SPD-Fraktion wurde der Antrag nun bis zur nächsten Ortsbeiratssitzung am 30. November zurückgestellt. Grund für die Verschiebung ist die "Wohnrauminitiative Frankfurt", welche Interesse an dem Gebäude als Studentenwohnheim signalisiert.

    Sollte das alte Süwag-Gebäude abgerissen werden, wird der Brüningpark erweitert. Das Entree in die Höchster Altstadt würde somit eine erhebliche Aufwertung erfahren. Außerdem würde die Maßnahme mit der geplanten Neugestaltung der Bolongarostraße sowie dem Neubau für die Süwag-Verwaltung korrespondieren - und zum Main hin einen architektonischen Akzent setzen (Quelle).

    Während bis vor einigen Jahren Mietpreise über 30 Euro pro Quadratmeter eher rund um die Mainzer Landstraße und die Neue Mainzer Straße angesiedelt waren, zählt die Bockenheimer Landstraße mit 30 bis 35 Euro pro Quadratmeter heute zur neuen Top-Adresse. Das Bankenviertel dehnt sich weiter gen Westen aus, immer mehr hochwertiger Büroraum entsteht - nicht zuletzt durch Opernturm, Westend-Duo, Romeo und Julia in der Ulmenstraße, Westend Premium in der Feldbergstraße, Westend Windows und Bock 39 (beide Bockenheimer Landstraße) sowie das ehemalige Suhrkamp-Gebäude in der Lindenstraße, die frühere VDA-Zentrale in der Westendstraße und das Arbeitsamt in der Feuerbachstraße, welche abgerissen und durch hochwertige Wohnungen ersetzt werden. Die FNP vergleicht die Entwicklung gar mit dem Bauboom der 70er Jahre (Artikel).

    Abgerundet wird der "Bauboom" mit der Revitalisierung des zehnstöckigen Triton-Haus, der Sanierung des Altbaus in der Bockenheimer Landstraße 23-25 samt Neubau sowie der KfW-Westarkade am westlichen Ende der Bockenheimer Landstraße samt Neubau an der Senckenberganlage.

    Insgesamt befinden sich im Westend rund 50.000 Quadratmeter Bürofläche in Bau. Rund 200.000 Quadratmeter sind projektiert, allerdings stehen auch 156.000 Quadratmeter leer. Projektentwickler Jürgen Groß kann sich an der Bockenheimer Landstraße sogar einen 30 bis 40 Meter hohen Wohnturm vorstellen.

    Da die Büronutzung auf dem ehemaligen Universitätsgelände nicht so stark dominiert wie ursprünglich geplant, scheint die West-Erweiterung des Bankenviertels nun erst einmal beendet zu sein.

    Offensichtlich kommt Bewegung in die verfahrene Situation um den Neubau der Tribüne im FSV-Stadion. Am Sonntag Abend kam es zu einem Treffen zwischen Vertretern des FSV und Sportdezernenten Markus Frank (CDU) in den Räumen des Dezernats. FSV und Sportdezernat erörterten die Möglichkeiten, ob nicht doch noch die städtische ABG Holding anstelle des Hochbauamtes die Umbauten am Stadion übernehmen könne. Die städtische Wohnbaugesellschaft ABG hatte im Vorfeld angeboten, die Fertigstellung des Baus am Bornheimer Hang im vorgegebenen Kostenrahmen (10,5 Millionen Euro) zu übernehmen. Das Hochbauamt konnte dies nicht - es sei denn, die Summe würde auf 14,5 Millionen Euro erhöht.

    Ein zweites Treffen zwischen Sportdezernent Frank, Frank Junker (Vorstand der ABG) sowie Vertretern des Rechtsamts fand am gestrigen Mittwoch statt. Im Mittelpunkt dieser Zusammenkunft sollen die rechtlichen Unwägbarkeiten bei einer Übernahme der Bauarbeiten durch die ABG stehen. Die Befragung des Rechtsamtes soll klären, ob die Stadt den Auftrag an die ABG ohne eine europaweite Ausschreibung vergeben kann oder ob in einem solchen Fall mit Einspruch anderer potenzieller Bauträger zu rechnen sei (Quelle).

    Die Hochdruckreiniger kommen erst in einem halben Jahr zum Einsatz, da die Fugen zwischen den Platten noch geschont werden müssen. Dies berichtet die FAZ.

    Laut Frank Albrecht, Präsident des hessischen Einzelhandelsverbands, wird bereits heute ein kaufkräftigeres Klientel auf der Zeil beobachtet (wir warten auf Jumeirah!). Der Verbandspräsident geht daher davon aus, dass auf der Zeil jährlich bald die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro geknackt wird. Die Einkaufsmeile sei nicht nur ein "Magnet" für die knapp 700.000 Frankfurterinnen und Frankfurter, sondern auch für die knapp zwei Millionen Menschen im Einzugsgebiet der Stadt, meint auch Horst-Günter Döll, Vizepräsident der IHK Frankfurt.

    Mehr als 12 Millionen Euro hat die Stadt Frankfurt für die Verschönerung der Zeil ausgegeben, unterstützt von einem zweistelligen Millionenbetrag der Anlieger (Quelle).

    Das höchste Marriott-Hotel Europas wird zum Jahresende über insgesamt 25 gleichzeitig nutzbare Konferenzräume verfügen. Insgesamt stehen dann im fünften von insgesamt 44 Stockwerken über 3.000m² Veranstaltungsfläche zur Verfügung. Zehn neue Koferenzräume befinden sich derzeit im Bau. Bisher trugen die Konferenzräume des WestendGate-Conference-Center klangvolle Frankfurter Namen wie Städel, Liebig oder Senckenberg. Auch dies ändert sich künftig, zwecks besserer Orientierung für internationale Gäste: Die neuen Namen entstammen den Bereichen Natur und Technologie - so wird Goethe zu Lava, der Meetingroom III zu Gigabyte und die Westendhalle zum Platinum Ballroom.

    Das Konzept aus "Natur und Technologie" durchläuft offenbar das komplette Sanierungskozept - so möge man nun auch den Sinn des transluzenten Vordachs besser verstehen. Quelle.

    Flagship-Store von "Das Depot" / Durchbruch zum benachbarten ESPRIT

    Neben dem ESPRIT-Flagship-Store (weltweit größter ESPRIT-Store!) gibt es nun auch einen Depot-Flagship-Store nahe der Zeil. Der Wohnaccessoires-Anbieter "Das Depot" offeriert seine Lifestyle- und Dekorationsartikel nun auf insgesamt 1.000m² und vier Etagen. Darüber hinaus entstanden zwei Durchbrüche zum benachbarten Flagshipstore von ESPRIT (Beitrag #50) - je einer auf zwei Etagen. Zusätzlich soll eine "Schnäppchenecke" im 3. Obergeschoss für mehr Frequenz in den oberen Etagen sorgen (Quelle).

    Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010

    Die Stadt Frankfurt wird von der Deutschen Umweltstiftung für ihr Umwelt-Engagement mit dem zweiten Platz prämiert. Unter den zwanzig Großstädten, die sich als "Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010" bewarben, schnitt nur Freiburg im Breisgau besser ab. Auf dem dritten Platz landete Heidelberg. Im vorigen Wettbewerb 2006 hatte Frankfurt noch den sechsten Platz belegt. Laut Umweltdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) mache die Stadt Frankfurt auf dem Weg zur europäischen Green Capital beachtliche Fortschritte - Frankfurt strebt den grünen Hauptstadttitel für 2014 an (Beitrag #1042 im Stadtgespräch).

    Die Jury würdigte vor allem Frankfurts "Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen", welche zur Reduzierung des Energiebedarfs in Gebäuden beitragen. Da die Leitlinien von der Planung bis zum möglichen Rückbau alle Lebenszyklen eines Gebäudes berücksichtigen, könnten die Kosten über die gesamte Nutzungszeit eines Gebäudes minimiert werden - wodurch die kommunalen Kassen wie auch das Klima profitiere.

    Mit den ständig aktualisierten Leitlinien sei Frankfurt seiner Zeit voraus, so die Meinung der Jury. Seit 2007 dürfen öffentliche Bauten nur noch im Passivhausstandard errichtet werden. Die Stadt erfüllt bei ihren Kindertagesstätten, Schulen und Verwaltungsgebäuden somit bereits heute die europäischen Standards für 2019. Und über ihre Wohnungsgesellschaften, die die Passivbauweise mit Bürgersolaranlagen und Blockheizkraftwerken kombinieren, gebe sie, so die Jury, ein Vorbild für private Bauherren.

    Nachholbedarf sieht die Jury bei der Siedlungsgestaltung, "Green IT" sowie energieeffizienten Büros (Quelle).

    Die Frankfurter Fachhochschule veranstaltet am 19. und 20. November die "Frankfurter Hochhausfassadentage 2010". Im Kern erarbeiten Investoren, Architekten, Ingenieure und Fachleute von Fassadenfirmen neue Sanierungskonzepte bestehender Hochhäuser, deren Fassaden "nicht mehr zeitgemäß" sind. Eines der Leitthemen ist dabei die Energie.

    Am zweiten Tag des Symposiums sind Führungen durch sanierte Hochhäuser geplant - die beiden Professoren Holger Techen und Karlotto Schott (Fachbereich Architektur der FH) führen dabei durch das frühere Plaza (heute WestendGate) und das ehemalige Selmi-Haus (heute CityHochhaus).

    Die Teilnahmegebühr beträgt 90 Euro, für Studierende 45 Euro. Anmeldungen bis zum 12. November unter http://www.fh-frankfurt.de (Quelle).

    Mögliche Rennbahn-Sanierung durch neuen Betreibervertag

    Die Huarong GmbH interessiert sich für die Verwaltung der Rennbahn und verhandelt zur Zeit mit dem Vereinsvorstand. Noch im April diesen Jahres entschied sich die Stadt, die Rennbahn vom Rennverein beziehungsweise von der eigens gegründeten Frankfurter Hippodrom GmbH betreiben zu lassen. Nun weht plötzlicher Gegenwind. Die Überlegung: Der Rennverein könnte dem chinesischen Investor die Verwaltung des gesamten Geländes vertraglich übertragen, inklusive der Bewirtschaftung. An den dabei erzielten Umsätzen würde der Verein partizipieren. Das Hotel soll dem Rennverein die Einnahmen bringen, die die Galoppsport-Enthusiasten dringend benötigen, um einen Rennbetrieb, der diese Bezeichnung verdient, aufrechtzuerhalten sowie die arg in die Jahre gekommene Rennbahn auf ein zeitgemäßes Niveau zu sanieren.

    Derzeit werden im Untergrund der Hotel-Baustelle Isolationen verlegt und Geothermie-Sonden verrohrt. An Teilen der Bodenplatte wird gewerkelt. Bis zum Winter soll der Rohbau stehen. Unerwartete Grundwassereinbrüche hatten monatelang den Baubeginn verhindert (Quelle).

    Das Bevölkerungswachstum in Frankfurt am Main hat im ersten Halbjahr 2010 für stabile Preise bei Wohnimmobilien und für weiter steigende Umsatzzahlen gesorgt. Eines der bemerkenswerten Ergebnissen im Bericht des Gutachterausschuss für Immobilienwerte in Frankfurt: Beim Wohnungseigentum wurden mit rund 1.600 Einheiten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 zehn Prozent mehr, im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 sogar annähernd 30 Prozent mehr Wohnungen umgesetzt. Bei den Neubauten betrug die Steigerung im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009 respektable 25 Prozent, im Vergleich zu 2008 sogar mehr als 50 Prozent. Für neue Eigentumswohnungen werden in Sachsenhausen, im Nordend, Ostend, Westend sowie im Westhafen durchschnittlich über 4.000 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Den höchsten mittleren Kaufpreis weist das Westend mit 4.700 Euro pro Quadratmeter auf (Quelle).

    Die notdürftige Sanierung des Theaters mit der neuen Zuschauerbox ist abgeschlossen. Obgleich es für die künftige Nutzung der Naxos-Halle im Ostend unterschiedliche Vorstellungen gibt, ist klar: Das Industriedenkmal muss mit einem Millionenaufwand saniert werden. In den vergangenen Monaten hat die Stadt die Naxos-Halle für 1,2 Millionen Euro zunächst renoviert. Die 120 Meter lange Halle beherbergt nun "eine der größten Bühnen Mitteleuropas", so die FNP.

    Spitzenplatz für Frankfurter Schauspiel und Frankfurter Oper

    Abseits der Diskussion über das umstrittene und "provokant-hässliche" (RMA in Beitrag #72) Erscheinungsbild des Frankfurter Schauspielhauses (ab Beitrag #70) erreicht das Frankfurter Schauspiel sowie die Oper Frankfurt in einer Kritikerumfrage des Theatermagazins "Die Deutsche Bühne" einen Spitzenplatz. Neben dem Schauspiel Köln belegt die Frankfurter Oper unter Leitung von Bernd Loebe bei der "Gesamtleistung" bundesweit den ersten Platz. Auch das Frankfurter Schauspiel unter seinem neuen Intendanten Oliver Reese belegte bei der "Gesamtleistung" einen vorderen Platz. Als "Theaterstadt" rangiert Frankfurt mit 18 Nennungen auf Platz zwei - hinter Stuttgart (20 Nennungen) und noch vor Berlin (16 Nennungen). Das Magazin "Die Deutsche Bühne" befragt jährlich seine ständigen Theater-Fachautoren in acht verschiedenen Kategorien. Beteiligt haben sich rund 50 Kritiker (Quelle).

    Sportanlage im Rebstock (Am Römerhof 9)

    Die Sportanlage im Rebstock ((Am Römerhof 9) wird für 2,5 Millionen Euro modernisiert. Rund 400.000 Euro zahlt die Stadt Frankfurt, die restlichen 2,1 Millionen Euro stammen aus dem hessischen Sonderinvestitionsprogramm "Schul- und Hochschulbau", aus dem das Land der Stadt Frankfurt insgesamt 1,7 Milliarden Euro zur Verfügung stellt.

    Der Neubau des neuen Funktionsgebäudes im Passivhausstandard wird Anfang 2011 fertiggestellt (Quelle).