Nur als Ergänzung zu dem von Tommy dankenswerterweise geposteten Artikel:
Beteiligt Euch an der Online-Abstimmung am Ende des Artikels. Bisher (bei 420 Stimmen) sieht es gut aus - 84% sind für eine unverzügliche Umsetzung der Schlosspläne.
Nur als Ergänzung zu dem von Tommy dankenswerterweise geposteten Artikel:
Beteiligt Euch an der Online-Abstimmung am Ende des Artikels. Bisher (bei 420 Stimmen) sieht es gut aus - 84% sind für eine unverzügliche Umsetzung der Schlosspläne.
Am 20.10.2009 wurden - wie von Bato angekündigt - erste Entwürfe / Analysen zum zukünftigen "Städtebaulichen Rahmenplan Luisenstadt" vorgestellt. Die Planungshoheit liegt bei den Bezirksämtern Mitte und Kreuzberg. Ziel ist eine bessere Verknüpfung der äußerst heterogenen baulichen Strukturen, die Schaffung neuer Wohngebiete sowie die Stärkung der vorhandenen Nachbarschaften. Nach einer weiteren Diskussion am 1.12.2009 soll die Rahmenplanung Ende Januar 2010 abgeschlossen sein.
- Zusammenfassung der Diskussion im http://'%5burl"]Baumschutz-Blog (mit Bildern)[/URL] sowie ein Artikel der TAZ
- Planentwürfe für das Gebiet zwischen Ritterstraße im Süden und Spree im Norden: "Mängel/Potenziale" / "Verkehr"
Abschließend zwei Links zu Baugruppenprojekten an der nordseitig (Bezirk Mitte) verwaisten Sebastianstraße im Gebiet des ehemaligen Grenzstreifens:
- City-Pionier Sebastianstraße 18 - Bauarbeiten haben im Oktober 2009 begonnen
- Sebastianstraße 20
Edit: Ergänzende Information zur Neugestaltung der Grünfläche (pdf) um das ehem. Krankenhaus Bethanien mit Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes bis 2011
Ich habe ein Projekt der IFM Immobilien AG für das Grundstück Zimmerstraße 92-94 gefunden. Der Planungsstand ist mir nicht bekannt, das 8848 m² große Areal wurde 2006/2007 erworben. Es handelt sich um das Gelände südlich des "E-Werks" zwischen dem Kopfbau der nicht mehr erhaltenen Markthalle und der Fläche des "Hi-Flyers". Auf der Website heißt es, das Projekt sehe "eine Mischnutzung aus Gewerbe, Boarding House, hochwertigem Wohnen sowie Kunst und Kultur vor. Mit der Umsetzung der Projektentwicklung wird nach erfolgreicher anteiliger Vorvermietung begonnen." Eine Bauvoranfrage ist bereits gestellt.
http://www.ifm.ag/cms/de/portfolio/berlin/
Ein größerer Visualisierungsausschnitt findet sich unter: "Weitere Informationen & Keyfacts"
Besten Dank für Deine Bilder!
Sorry, wenn off-topic in diesem Thread. Dennoch eine Frage an "Stunden":
Wie sieht es mit dem gegenüberliegenden Pergamon Palais aus? Ist die Baugrube bereits ausgehoben? Hast Du eventuell auch von diesem Fotos gemacht?
Aus "Museumsinsel und Erweiterungsbauten"-Thread hierher verschoben.
Bato
Fundamentarbeiten laufen
Ein Foto von "Palantir" (aph-Forum) bestätigt Batos Meldung vom 3.9.2009. Derzeit wird die Fundamentplatte des Baus gegossen.
Zur Ergänzung ein weiterer Artikel zur Neugestaltung der City-West im Bereich Breitscheid-Platz / Hardenbergplatz. Erwähnt werden die Projekte Zoo-Fenster, Zoobogen und Atlas-Tower, berichtet wird von einer "Abriss-Party" des Architekten Thomas Langhof. Anlass des Artikels ist der abgeschlossene Abriss des Schimmelpfeng-Hauses (samt Foto vom Hotel Eden / Europacenter)
Die Peach Property Group feiert das Richtfest für das neulich von der Vivacon übernommene Objekt "Living 106" in der Chausseestraße 106. Das Wohnhaus mit 76 Wohnungen soll bis Mitte 2010 fertig gestellt werden.
Für den Bau des H2- / Ramada-Hotels in der Karl-Liebknecht-Straße ist am vergangenen Donnerstag der Grundstein gelegt worden.
Das Gebäude soll im März 2011 eröffnet werden. Architekten sind Nalbach & Nalbach.
http://www.h2hotels.com/milestones.php5
http://www.property-magazine.de/grundsteinlegu…alex-21589.html
Mein letzter Beitrag hierzu - die Diskussion ist übrigens von Dir generalisiert worden:
Ich bin kein Norddeutscher (sondern Rheinland-Pfälzer) und hege keinerlei, wirklich keinerlei anti-bayerische Ressentiments. Die Frage stellt sich, wie es bei Dir hinsichtlich "Preußen" aussieht.
Es ging mir lediglich darum, Deine glorifizierende Sichtweise auf die alte Bundesrepublik, auf die Hauptstadt Bonn, die ich auch in guter Erinnerung habe, auf das seit 1871 "unterdrückte" Bayern sowie Deine Verdammung des preußischen / Berliner Einflusses zu hinterfragen. Historisches oder geographisches "Schwarz-weiß malen" geht nicht so leicht. Die Sache mit Strauß war natürlich ein Schmäh!
Man sollte hinsichtlich der innen- und außenpolitischen Entwicklung den Einschnitt des 11. September 2001 nicht vergessen, der nunmal stattfand, als die Regierung bereits in Berlin war - in Bonn wäre danach ähnliches passiert. Auf den Kosovo-Krieg ab Ende März 1999, den regierenderweise übrigens nicht die CSU zu vertreten hatte (sie hat aber zugestimmt), habe ich bereits hingewiesen.
Es war übrigens der Verteidigungsminister Strauß (1956-1962) aus Bayern, der die Bundeswehr wenn schon nicht einführte, aber dennoch zu einer "schlagkräftigen" Truppe ausgebaut hat ![]()
Zudem möchte ich noch - eigentlich ist es ja vollkommen absurd, Städte oder Gebäude für historische Entwicklungen verantwortlich zu machen, aber es ist hier soeben nunmal geschehen - anfügen, dass der beginnende Kosovo-Krieg gerade noch so aus Bonn befehligt worden war.
Der Hauptsitz des Verteidigungsministeriums ist im Übrigen immer noch dort (auf der Hardthöhe).
Und schließlich sollte die Rolle Münchens und Bayerns beim Aufstieg der Nazis in den 1920er Jahren auch nicht ganz vergessen werden.
P.S.: Mag sein, dass es sich beim Maximilianeum um einen "schlechten Vergleich" handelt; ist dennoch ein königlicher Bau. Zudem ist es nur eines von sechs Beispielen, die ich nannte.
Zitat von bayer:
"Was ich aber bis heute nicht verstanden habe - und falsche finde - ist dass man den Reichstag wieder als deutsches Parlament genutzt hat. Das Signal was davon ausgeht ist doch klar: "Wir sind zurück"."
Na ja, dann dürfte ja keines der heutigen Länderparlamente in Altbauten der Zeit vor 1945 bzw. 1918 sitzen.
Was ist mit München? Der Landtag sitzt im Maximilianeum - ein königlicher Bau -, die Staatskanzlei befindet sich im ehemaligen Armeemuseum (!); zumindest aber in Resten davon.
Was ist mit Mainz? - Sitz des Landtags im Deutschordenshaus
Was ist mit Wiesbaden? - Sitz des Landtags im Schloss
Was ist mit Hannover? - detto
Was ist mit Schwerin? - detto
Im Gegensatz dazu wurde der Reichstag (vom Kaiser als "Reichsaffenhaus" verunglimpft) in den 1880er Jahren neu errichtet und stand von Anfang symbolisch für den (gesamt-)deutschen Parlamentarismus. Zur Interpretation seiner Architektur empfiehlt es sich, die hervorragende Analyse von Tilmann Buddensieg zu lesen.
Übrigens ist der Reichstag völlig unbelastet, was die Nazi-Zeit ab 1933 angeht. Die Sitzungen fanden nach dem Brand Ende Februar 1933 in der gegenüber liegenden Krolloper statt (das Ermächtigungsgesetz wurde bereits dort "verabschiedet"). Vielmehr steht der Reichstag für den politischen Kampf um die deutsche Republik und Demokratie und wurde von den Nazis - mittels Brandstiftung - zum Symbol für deren Ende gemacht.
Was die weltweite Rezeption des Reichstagsgebäudes angeht, haben hier sicherlich die Bilder vom Hissen der sowjetischen Fahne im Mai 1945 eine wesentliche Rolle gespielt - sie suggerierten, dass es sich dabei um das zentrale Gebäude der Nazi-Macht handelte - was es definitiv nicht war.
Außerdem ist vom alten Reichstag bereits in den 1960er Jahren viel entfernt worden. Im Innern - zumindest im Plenarbereich - handelt es sich ja heute um einen völlig neuen Bau. Historische Spuren - sowjetische Graffitis etc. - wurden hier sichtbar gelassen.
Aufgrund aller dieser Punkte komme ich zu dem Schluss, dass es richtig und wichtig war, den umgebauten Reichstag als Symbol des gesamtdeutschen Parlamentarismus weiter zu nutzen. Die Linie seiner Parlamentsnutzung geht dabei über das Kaiserreich, die Weimarer Republik und - ja auch - die westdeutsche Bundesrepublik (hier fanden Ausschusssitzungen statt). Ausgespart ist alleine die Nazi-Zeit!
Meines Erachtens muss sich ein Land seiner Geschichte stellen - in diesem Fall hat es die Bundesrepublik getan.
Für mich der bisher "unangenehmste" Regierungsneubau in Berlin. Ein Kandidat für eine optische Auffrischung in den nächsten 20 Jahren. Wie gut, hell und fast wohl proportioniert schauen dagegen die Plattenwohnbauten in der Wilhelmstraße aus. Was im Modell noch verheißungsvoll aussah - und im Innern auch ist -, ist durch die Gestaltung der Fassade - DaseBLNs Leipziger Vergleiche treffen ins Schwarze - weitgehend verhauen worden.
Die Farbkombination macht geradezu depressiv (schwarz-braun / orange ?), die weit vorstehenden, "brutalistischen" Brüstungsfelder lassen an DDR-Verwaltungsbauten der 70er denken (u.a. an die nahe Tschechische Botschaft) und verstärken die Horizontale. Eine hellere, glattere und edlere Gestaltung der Brüstungen hätte viel bewirken können.
Ein eigenartiger Fremdkörper à la "Sparkasse Herne", vor allem beim Blick auf die Schmalseite und den Übergang zum Altbau des Ministeriums... Anderhalten hat bei mir einiges an baukünstlerischem "Kredit" verspielt.
Bato, Schiffbauerdamm 12 bleibt nach den Plänen von Kusus x 2 bestehen.
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/includes/fenst…sus+Architekten
Es befindet sich ganz rechts, in einem separaten Block.
Also, der linke (westliche) Altbau am Schiffbauerdamm 19 ist Sitz des Centre Marc-Bloch, glaube ich.
Weitere Informationen zum Projekt in der Berliner Zeitung (mit Graphik). Hier heißt es, dass alle denkmalgeschützten Altbauten erhalten bleiben sollen.
Fragte sich nur, ob der Schiffbauerdamm 19 unter Denkmalschutz steht.
Also, den Entwurf finde ich zunächst etwas ungewöhnlich. Zwar fällt der Plattenbau am Schiffbauerdamm, einer der dort erhaltenen Altbauten scheint jedoch ebenfalls zur Disposition zu stehen.
Der Wettbewerb zur städtebaulichen Gliederung des Luisenblock-Ost ist entschieden.
1. Rang: Kusus + Kusus
2. Rang: Gorenflos Architekten
3. Rang: Ortner & Ortner Baukunst
Ankauf: Kleihues + Kleihues
Entstehen sollen Erweiterungsmöglichkeiten für den langfristigen Bedarf des Deutschen Bundestags; zudem "allgemeine städtische Nutzungen wie Büros und Wohnungen sowie Gastronomie, Geschäfte und andere Dienstleistungen".
Meldung: http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=22488696
Bericht der Senatsverwaltung: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/presse…hricht3642.html
Die Entwürfe dürften bald online zu sehen sein.
Zur Info über Kusus + Kusus - beide haben bei Stephan Braunfels an den Regierungsgebäuden gearbeitet und den Info-Tower in Schönefeld geplant:
http://www.stadtwandel.de/product_info.p…cts_id=298&sp=1
BILD ist jetzt online: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/includes/fenst…sus+Architekten
Hab´s wohl gefunden ![]()
Es handelt sich um die beiden Kopfbauten am Südende des Humboldthafens, die von der OVG Real Estate aus den Niederlanden errichtet werden. Man wirbt mit dem "grünsten" Bürogebäude Deutschlands.
Architekten der beiden Blöcke, die reliefierte Natursteinfassaden aufweisen, sind Hilmer Sattler und Albrecht (München / Berlin). Die Baukörper sollen die Einfahrt zum Humboldthafen symmetrisch einfassen (Fläche jeweils 27000 m²). Die Fertigstellung ist für 2012 geplant.
http://berlinhauptbahnhof.wordpress.com/2009/09/08/unheilvolle-vorboten/
Leo 2505 - willkommen im Forum und vielen Dank für Deine Ausführungen.
Eine Frage: Du schreibst: "[....] (die dann Stellas Entwurf bauen müssten) [...]"
Stellas Entwurf hätte demnach also in jedem Fall Bestand und die Nachrückenden - Kollhoff oder Kleihues - müssten auf dessen Grundlage weiterplanen? Gäbe es in diesem Fall nicht einen Urheberrechtsanspruch vonseiten Stellas?
An der Flottwellstraße 2 und 3 - südlich des Potsdamer Platzes - in Berlin-Tiergarten verschwindet eine Baulücke. Vis a vis zum neuen Gleisdreieckpark, für den heute Baubeginn war, werden in der Nähe des Landwehrkanals zwei bzw. vier Häuser von Baugemeinschaften errichtet.
Flottwellstraße 2 - Architekten Heide & von Beckerath - Baubeginn Sommer 2009
Flottwellstraße 3 - Architekt Andreas Stahl - Baubeginn August 2009
Bzgl. Flottwell 3 siehe auch Projektseite weiter unten dieses Posts.
Bato
Habe gerade auf Skyscraperpage gesehen, dass ein Neubau der slowakischen Botschaft in Ausführung ist. Hier heißt es in einem Beitrag von "andi204", der Bau - geplant von BKPS nach einem Wettbewerbsentwurf von 2003 - entstehe in der Nähe des Diplomatenparks . Weiß jemand, wo der genaue Standort ist? Eventuell in der Tiergartenstraße, auf dem Köbisdreieck oder am Reichpietschufer? Längeres Googeln führte mich zu keinem Ergebnis.
http://forum.skyscraperpage.com/showpost.php?p…2&postcount=738