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Das Gebäude in Stahmeln ist die alte Mühle.
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Das Gebäude in Stahmeln ist die alte Mühle.
Die Bremer Stadtmusikanten stammen vom ehemaligen Standort der Kinderklinik in der Oststraße.
Schwarmfinanzierung ist gerade in Mode. Möglicherweise geht es eher um Kundengewinnung über dieses Darlehen, auch wenn das etwas absurd klingt.
... und noch sehr viel vorher: Gaststätte Anker, leider kein Bild. Der Eingang war seinerzeit vorn der Straßenflanke Gorkistraße aus, und nicht an der Ecke.
Die Kirche ist ein typischer Vertreter des Brutalismus. Zeugnisse dieser Stilrichtung haben wir in Leipzig nicht allzuviele.
Bei dem Bild aus dem Bundesarchiv wurde auf dem Dach des Hotels die Westanntennen wegretouchiert! Noch mehr Zeitzeugnis als auf den ersten Blick sichtbar.
Galvanotechnik: Ich habe dort in den 70er Jahren mal gelernt. Das einzige verrottete Gebäude dort ist die ehemalige Chemische Produktion, hier wurden die Elektrolyt-Produkte hergestellt (Säcke mit Chemikalien).
Viele Jahre lang waren alle alten Gebäude noch vorhanden und z.T. zugänglich. Der Grund: Der jetzige Eigentümer und die Stadt konnten sich nicht einigen, wer die Entsorgungskosten übernimmt. Nachdem die geklärt war, ging alles ganz schnell, was noch stand kam vor ca. 2 Jahren in kurzer Zeit weg.
Historisch ist noch die late Verwaltung, Gebäude 15: Rechts hinten im Gelände am Gleisanschluß, jetzt hinter dem Zaun.
Ich habe mir die Baustelle dort angesehen: Der pittoreske Kleingartenverein in der Wendeschleife (nur 6 Gärten!) ist leider verschwunden.
> Seit dem Ausbruch des 1. Weltkrieg gab es keine nennenswerte städtebauliche Entwicklung mehr.
Ich habe mal die Augen offen gehalten nach art-déco-Bauten Es gibt viel davon in Leipzig, ganze Straßenzüge! Die sollten alle nach dem ersten Weltkrieg gebaut worden sein. Ein Beispiel, pars pro toto: Die Bebauung der Pual-Heyse-Straße, z.T bis an die Lindenalle / Schönefelder Allee reichend.
In meinen jungen Jahren war dort die "Rote Diskothek".
Das Foto von Gründerzeit-Immobilien zeigt die Villa des alten Fahrzeugfedernwerks, was direkt an der Bahn liegt.
Auch von mir herzlichen Dank. Da geht einem das Herz auf! In einem der Hainstraße-Bilder ist der Industrieladen Foto-Kino-Optik (blaues Schild) deutlich zu erkennen, an dem ich mir immer die Nase plattgedrückt habe.
> keinen Fuß mehr ins Viertel setzen kann (und sie das auch niemals tun würden)
Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad da durch. Ich habe mich noch nie bedroht gefühlt. Eine der interessantesten Ecken von Leipzig. Hier zeigt sich wirklich, dass die Kulturen miteinander auskommen können und das auch tun.
Es war vorgesehen, die gesamte Fläche an den Freistaat zurückzugeben. Im Universitätsklinikum herrscht aber Platzmangel, nach Einführung des DRG-Abrechnungssystems ist man von einer deutlichen Reduzierung des Bettenbedarfs ausgegangen und hat entsprechend (zu knapp) geplant und gebaut. Deshalb wird der Standort zumindest noch eine ganze Weile belegt.
Derzeit ist geplant, dass das Anatomische Institut dorthin zieht und deren Räume saniert werden.
> Die Tiefe des Elsterflutbetts in 4 Meter, die der Weißen Elster zwischen 2 und 7 Metern.
Ich bin Kanute. Das Elsterflutbett ist hinter dem Palmgartenwehr sehr flach, an manchen Stellen keine 40 cm tief. Oberhalb sieht es besser aus, vielleicht sind es sogar 4 Meter.
Die Elster selbst ist viel flacher. Es mag tiefe Stellen geben, wobei ich nicht an 7 Meter glaube. Dennoch gibt es viele Stellen, wo man gerade so mit dem Kanu drüberkommt, und dennoch Grundkontakt hat. Das ist nichts für irgendeine Art von wirklichem Bootsverkehr. Eine Ausnahme ist das langsam fließende Stück im Bereich der Nonenstraße, dort ist es tiefer.
> ruinöse Fabrik aus besseren Zeiten des Verlags- und Druckwese
Das war zu DDR-Zeiten ein Gebäudes des Versandhauses (Zentrale in Karl-Marx-Stadt), eine Art DDR-Quelle.
In einer der Türen sieht man noch das VH-Zeichen. Es war seinerzeit ein von drei Seiten bebauter Innennhof.
Mir ist es unklar, wieso man ein Gebäude genehmigen konnte, was deutlich höher ist als das Rathaus. Dadurch wird dieses historische Gebäude visuell erdrückt.
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An der Kleinen Luppe in Lindenau (Lionstraße) entstehen die sog. "Lofts am Palmengarten":
Weiß jemand, was das für ein Betrieb war?
Ich fotografiere die Stätten der ehemaligen und jetzigen Industrie im besonderen. Ich möchte schon sagen, dass Leipzig eine Industriestadt ist und vor allem war. Ich zähle mal auf:
- Ein ganzes Viertel voller Buchindustrie
- Das Zentrum des Maschinenbaus in Plagwitz
- Die Gießereien um die Gerhardt-Ellrodt-Straße, auch mit Neuansiedelungen nach der Wende
- Der Großmschinenbau in Eutritzsch und Gohlis
- Das große Industriegelände West, auch mit Neuansiedelungen
- Das große Induistreigebiet an der Riesaer Straße, benachbart alles um das ehemlige Bahnbetriebswerk herum
- die neu angesiedelte Autoindustrie.
Das ist schon mehr als unbedeutend. Wer Fotos und etwas Industriegeschichte sehen möchte:
http://www.industriekultur-fotografie.de/modules.php?na…lastupby&uid=83
(mehrere hundert Objekte)
Die alte Buchbinderei Gustav Fritsche diente zu DDR-Zeiten der CDU-Blockpartei als Verlagsthaus. Das Gebäude wird in der Breitkopfstraße wird saniert. Auch hier ist wieder die Kling-Gruppe am Werke. ich freue mich sehr, dass dieses repräsentative Gebäude gerettet wird.
Die Fenster sind entfernt worden, ansonsten sieht alles noch aus wie seit den vielen Jahren nach der Wende. Das wird sich sicherlich rasch ändern, bald wird wohl ein Gerüst stehen.
Ein Bild des jetzigen Zustandes:
http://www.industriekultur-fotografie.de/modules.php?na…image&pos=-9123