Beiträge von Mafri

    MAGIC CITIES
    abgesehn davon, dass es mehr ein werbefilm für die DB ist, und ich nicht so recht erkennen sollte, warum ich düsseldorf besuchen sollte, ist es wirklich ein versäumnis nürnbergs, sich bis dato nicht um eine "mitgliedschaft" gekümmert hat, erst recht, da es 1:1 auf der strecke von leipzig nach münchen liegt. also was das touristenmanagement angeht, müssten in nürnberg wirklich mal köpfe rollen. ich kenn die strukturen nicht, aber was da geleistet wird, ist wirklich schwach. das nürnberg WENIGER zu bieten hat, als die hälfte der anderen städte von "magic cities" kann wirklich nicht gesagt werden. aber anscheinend schafft es niemand, es mal nach außen ordentlich zu kommunizieren!


    Nürnberg wurde im Dezember in die Gruppe der MAGIC CITIES aufgenommen.

    Ein Minuspunkt für Nürnberg mag auch sein, dass hier keine TV-Serien spielen. Es gibt Serien (meist Krimis) aus Rosenheim, Bad Tölz, München, Konstanz, Halle, Leipzig, Dresden, Berlin, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Münster, Bremen, Hamburg, Saarbrücken, Kiel, Lübeck, Wismar usw. usw.
    Nürnberg - Fehlanzeige. Der arrogante Häuptling vom BR namens Gruber meinte ja mal auf die Anfrage wegen eines zweiten Tatort-Spielortes in Bayern, das käme nicht in Betracht. Wieso funktioniert dass dann aber in NRW und BaWü? Eine Serie bringt eben doch ein Stück Bekanntheit.


    Man kann ja viele Dinge anführen, die Nürnberg leider nicht hat und die wünschenswert wären. Aber die - auch politisch und medial geführte - Diskussion um einen "fränkischen Tatort" ist nur noch peinlich. Diese Forderung lässt Nürnberg und Franken insgesamt viel biederer und ländlich-rückständiger dastehen, als die Gegend ist.

    Die Nürnberger U-Bahn hat, abgesehen vielleicht von den wirklich zentralen Abschnitten in und um die Altstadt, nicht das Passagieraufkommen einer "großen" U-Bahn. Irgendwann hat die VAG/VGN einmal Zahlen für die Streckenabschnitte publiziert, vielleicht finde ich das und liefere es noch nach.


    Sei's drum: Verkehrsplanerisch rechnet sich der Betrieb ja anscheinend sehr wohl.


    Allerdings muss ich zugeben, dass ich vor allem am Flughafen noch nie Gedränge oder auch nur "Trubel" bei der U-Bahn erlebt habe. Wie sich wohl auch allgemein die 4,5 Mio Passagiere des Flughafens auch übers Jahr verteilen und nicht alle auf einmal kommen ;) .


    Mein Bekanntenkreis und Ich nutzen aber hier aus dem südlichen Speckgürtel sehr wohl die Öffentlichen zum Flughafen, auch wenn das mit Umsteigen von Bus --> U1 --> U2 40 Minuten Fahrzeit bedeutet (gegenüber ca. 25 mit dem Auto).

    Der Kasten des Westaufgangs vor dem Jugendstilhaus ist einfach nur häßlich.


    Darf ich kurz Kritik üben? Derartige Aussagen - ohne Begründung etc. - finden sich zu Hunderten, wenn ich deinen Benutzernamen in der Suchfunktion eingebe. Statt immer nur abwechselnd Provinz! /München-Bevorzugung! /Franken-Biederlichkeit! etc. vorzuwerfen: wie wäre es mal mit etwas Konstruktivem?
    Nimms nicht persönlich.

    Also in meiner Printausgabe der NN stand: "Langfristig werde die Privatschule 3000 Quadratmeter nutzen".


    Das erscheint mir realistisch, da Jenaplan ja nicht so viele unterschiedliche Räume braucht. Die Klassenzusammensetzung- und größe ist da ja etwas anders.


    Insgesamt finde ich, dass das eine interessante Entwicklung ist. In der Löhe-Schule hatten wir auch einen Pausenbereich auf der Dachterrasse, das macht schon was her für die Schüler ;) .

    Ich gehe stark davon aus, dass durch die unterschiedlichen Biegungen und Zuschnitte der Scheiben das Endergebnis dann doch um einiges besser aussehen wird. Die Grafiken ließen bisher immer auf ein sehr dreidimensionales Erscheinen (durch "Beulen" und "Dellen") hoffen.

    Für jemanden, der ohnehin keine Perspektive hat, ist es wohl relativ egal, ob er in München oder Nürnberg in der schlechten Gegend wohnt. In München gibts BMW mit Fließbändern, hier die Überreste von Grundig und andere Industriefirmen - oder eben die zig Callcenter mit 400 € Jobs.

    Meines Wissens orientiert sich der Begriff "Metropolregion" vor allem an wirtschaftlichen Faktoren. Und da große Teile Frankens mit seiner industriellen Ausrichtung, der Verflechtung der mittelständischen Betriebe im Gewerbe etc. in den Wirtschaftswissenschaften als "ein" Raum gelten, ist die Metropolregion mit dieser Ausdehnung gar nicht so weit hergeholt.


    Freilich ist die Metropolregion ja aber etwas "verordnetes" - es muss also noch vieles passieren, damit das forcierte Ziel eines tatsächlich vergleichbaren Raumes erreicht wird. Aber das passiert ja auch in den anderen Regionen, die sich teils noch über ganz andere Gebiete erstrecken als wie in unserem Fall über eine historische Region.

    Mit einer Straßenbahn in der Altstadt hätte ich so meine Probleme. Ich kenne das aus Städte wie Dortmund (okay, ohnehin kein Augenschmaus) oder Würzburg. Und diese ratternden Züge machen das Flair meiner Meinung nach ziemlich zunichte. Ganz abgesehen von den Oberleitungen und Haltestellenbauten.
    Wenn so etwas gewünscht wird, sich hingegen aber Gruppierungen gegen einen modernen und ansehnlichen Bibliotheksbau verwehren - da blick' ich dann nicht mehr durch.
    Das Argument mit der U-Bahn in der Pampa - aber im verdichteten Raum dann eine Straßenbahn, zieht für mich auch.

    Ähem, sowohl das Nordklinikum als auch das Südklinikum sind bereits durch den ÖPNV erschlossen. Zum Südklinikum kommt man gerade im Süden der Stadt in der Regel in ca. 10 Minuten - es gibt einige Buslinien.


    Es geht im Falle der U3 wohl auch um eine Verflechtung (mit der Tram am Friedrich-Ebert-Platz und dann am Nordwestring), als auch um eine neue Erschließungsachse der Gebiete nördlich der Altstadt. Das Südklinikum ist vom HBF in 20 Minuten zu erreichen, das Nordklinikum in 15 (hinzu kommen die anderen Krankenhäuser!). Zur Meistersingerhalle kommt man auf verschiedenen Wegen in ca. 10 Minuten. Schlecht erschlossen nenne ich das jetzt nicht.

    Wendelstein: Neubau eines Gymnasiums (Wettbewerb)

    Hallo,
    vielleicht hat es der eine oder andere in der Region Nürnberg mitbekommen. Die Gemeinde Wendelstein im Südosten Nürnbergs (16.000 EW) bekommt ein neues dreizügiges Gymnasium. Der Wettbewerb (262 Bewerber aus Europa) ist vor einer Woche zu Ende gegangen.


    Fotos der zugelassenen Bewerber und natürlich der Platzierungen finden sich hier: http://www.competitionline.de/3017505/

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    Die Säulen wieder aufzubauen verbietet sich wohl aufgrund der Historie. Es hat ja seinen Grund, dass die Amerikaner genau diesen Ort in relativ kurzem Prozess in dieser Art demontiert haben.


    Nichtsdestotrotz gäben aber doch auch vom Wildwuchs befreite Tribünen wieder ein ansehnliches Bild ab, und ließen sich neben der historischen Bedeutung vielleicht auch wieder einsetzen - z.B: für Großveranstaltungen auf dem Zeppelinfeld wie Rock im Park.

    Zu besagtem Teleskoptunnel habe ich nichts neues gefunden, dafür aber folgendes Projekt, dass zumindest für mich neu ist: http://www.poellot-rosner.de/projekte3.htm


    Also wohl eine geschlossene Brücke, wie sie in Hannover und Leipzig realisiert wurde,


    EDIT: Der Teleskoptunnel ist in Betrieb: http://www.gloeckner.de/flash_…kultur_nuernbergmesse.htm
    Scheint um einiges aufwendiger zu sein, als das System in Leipzig, dass auf Gummirädern steht und so ziemlich zugig ist.