Staat sucht Baugrund
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Heute schreibt die SZ darüber, allerdings nur für SZ-Plus User:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/innen…grund-1.2877362
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Heute schreibt die SZ darüber, allerdings nur für SZ-Plus User:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/innen…grund-1.2877362
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Jetzt wird es interessant:
Der Freistaat Bayern erwägt den Kauf des Areals der Paketposthalle um diese im Grundstücksvermögen zu parken und als Entwicklungsfläche bereitzuhalten.
Dieser Plan wurde laut Printausgabe des Münchner Merkur vom 20.02.2016 vergangene Woche bei einem Treffen mit dem Ministerpräsidenten ausgehandelt. Mehrere eingeweihte Landtagsabgeordnete hätten dies bestätigt.
Auf diese Art könne man auch die Werksviertel-Verhandlungen beschleunigen, da es manchen Abgeordneten zu missfallen scheint, dass ein 200-Millionen-Konzertsaal des Freistaats auf eine Fläche kommen soll, die ihm nicht gehört. Im Werksviertel soll die Fläche lediglich auf Erbpacht überlassen werden, zu einem jährlichen Pachtzins von fast 600 000 Euro, über 50 Jahre gerechnet also 30 Millionen Euro.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/-muen…erden-1.2772962
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Anmerkung Mod. iconic: Herausgelöst aus dem NMA Birketweg / Hirschgarten Thread
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Vom Heimeranplatz war schon häufiger die Rede, aber wo und was soll man da entwickeln? Da kreuzt sich der Mittlere Ring mit der Bahn, das Umfeld ist bereits bebaut.
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Gibt´s die nicht gegenüber?
Ja, die gibt es ausreichend gegenüber im sogenannten AMBIGON. Die Gastronomie dort konnte sich jedoch nicht halten.
Anmerkung an die MODs: Könnte man das Projekt in den Thread "Nymphenburg Süd / Schloßviertel" verschieben? Denn dazu gehört es eigentlich.
Danke für den Hinweis. Ich hatte immer angenommen, die Wotanstraße sei die Grenze zwischen "Schloßviertel" und "Am Hirschgarten", aber dem scheint in der Tat nicht so zu sein. http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtv…urg-Sued.html#/ Grüße, iconic.
Noch dazu wo das Rundfunkhaus höher gelegen ist auf den Ausläufern der linken Isarterrasse und somit noch höher wirkt als die 68 Meter.
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Der Rotkreuzplatz ist ein ganz nettes Stadtteilzentrum - mehr aber sicher nicht. Sebst aus dem Westend käme ich nie auf die Idee für Erledigungen an den Rotkreuzplatz zu fahren. In's OEZ oder nach Pasing hingehen fahre ich aus dem Westend z.T. ganz bewusst, wenn ich den Trubel zwischen HBf und M'platz umgehen will.
Das Potenzial für ein Subzentrum wäre aber vorhanden. Es müssten nur die zahlreichen unbrauchbaren Läden durch attraktive Strukturen ersetzt werden. Ob das in Anbetracht der nahegelegenen Konkurrenz (OEZ, Arcaden, City) und in Zeiten von Amazon und Zalondo so kommen wird, ist leider fraglich.
Ich möchte mein Bild als Spaßbremse zurechtrücken. Zwischennutzung gerne, Nachtleben womöglich auch, aber eben nicht solches.
Ich trauere selbst noch den Nächten z.B. im legendären Natraj Temple hinterher. Aber die Zeiten sind lange vorbei. Was es auf dem Gelände heute gibt ist nicht zu Unrecht verrufen. Und wenn ich nachts am Ostbahnhof einsteige, geht mir das Gegröle und Geprolle massiv gegen den Strich. Ich habe mich zu früh gefreut. Es hat noch kein Ende ![]()
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Im Prinzip schon. Ähnliches ist ja im Kreativquartier geplant. Doch für diese Mischung aus Unterwelt und Ballermann hätte eigentlich die Stunde geschlagen. Dass sogenannte Clubs sogar nochmal innerhalb des Geländes umziehen ist eigentlich gegen die Abmachung.
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Angeblich ziehen doch noch nicht alle Clubs von dem Areal weg, sondern bleiben so lange wie möglich bzw. wechseln in Locations, die noch nicht abgerissen werden.
Da kommt man sich aber schon verarscht vor! Im Jahr 2000 gab es schon einen großangekündigten Kunstpark-Countdown, und nun wird wieder Augenwischerei betrieben. Ständige Planungsverzögerungen, jahrzehntelange vergebliche Anwohnerbeschwerden, Katz-und-Maus-Spiel mit dem Bezirksausschuss und eine verheerende Kriminalitätsstatistik in dem Bereich scheinen niemanden zu kümmern. Spätestens seit der Konzertsaalentscheidung, die ja vor dem Standortgutachten schon feststand, müsste einem klar sein, dass die Familie Eckart von der Politik hofiert wird.
Den Grund dafür kenne ich nicht.
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Das Optimolgelände bleibt ja ohnehin für die nächsten Jahre unangetastet und wurde in die ganz Entwicklung überhaupt nicht einbezogen.
Gerade dort gibt es offenbar die meisten Schwierigkeiten. Schade, hätte mich gefreut wenn die Ostbahnhofgegend endlich ein wenig "entprollt" geworden wäre.
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So könnte es gut möglich sein, dass der Nordturm bessere Karten hat.
Insgesamt hätte man eigentlich tauschen müssen: Westlich der Friedenheimer Brücke die Bürotürme, östlich davon die Wohntürme.
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Und den wird es in den unteren Stockwerken definitiv nicht geben. Ich selbst sehe darin kein Problem, denn wer den Cityblick will, der soll sich halt etwas in den Top Floors kaufen.Klar kann man jetzt darüber streiten, ab welchem Floor man über oder an den Wiel Towers vorbeisieht?
Weiß nicht, wer schon oben war...ich war kurz nachdem der Rohbau stand oben und kann mir schon vorstellen, daß man selbst noch vom 10. Floor zur City sieht.
Also ich denke das könnte man auch einem Grundschüler plausibel machen dass man über ein höheres Gebäude das auf der anderen Straßenseite steht nicht drübersehen kann...
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Das Projekt wurde sehr intensiv mit dem Stadtblick vermarktet. Hier wurde auch ganz schön gemogelt: Die Paulskirche stand plötzlich bei der Donnersbergerbrücke und die Frauenkirche bei der Hackerbrücke. Die Alpen erhoben sich gleich hinter Forstenried. Der Blick auf die Stadt dürfte eines der Hauptargumente für die überzogenen Grundstückspreise gewesen sein. Die sterile Hirschgartensiedlung selbst gibt das eher nicht her. Wenn das gegenüberliegende Gebäude sieben Meter höher sein soll versteh ich zudem nicht wieso es einem dann nur in den ersten fünf Etagen den Blick verstellen soll ![]()
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Da ist nicht viel Abstand dazwischen, mit "drüberhinwegblicken" wird da nichts gehen. Friends ist 53 Meter hoch und der Südturm vom Kap West 60 Meter. Wenn man solche Preise zahlt informiert man sich halt vorher. Der Bebauungsplan ist seit 2007 rechtskräftig und sieht an dieser Stelle "Hochpunkte" vor. Als Hochhäuser kann man all diese Gebäude dort ja nicht bezeichnen.
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Da werden sich die Bewohner der 2 Friends Towers aber sehr freuen, vor Allem all jene unter Floor 10, wenn dann 2018 vor Ihnen 4 Bürotürme zwischen 55-60m den Blick auf die Frauenkirche, etc. komplett versperren.
Meines Wissens wird Kap West höher als Friends. Je nachdem wie versetzt das zu den beiden Wohntürmen gebaut wird, ist dann auch über Floor 10 der Blick in die City dahin. Wenn das mal keine rechtlichen Konsequenzen hat... Man kennt ja die Yuppies.
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^^ hast du recht mit der Paketposthalle. Der Punkt ist ja auch, dass sich die Architektur des Konzerthauses in der Paketposthalle versteckt hätte - die Fernwirkung wäre also, wenn man die Gebäude in der Nachbarschaft vergisst, die gleiche wie heute gewesen. Sicherlich wäre die Ansicht direkt vom Vorplatz spannend gewesen, so sie denn die Versprechungen der Architekten und Renderer einlösen hätte können.
In dem Sinne hoffe ich auch weiterhin auf eine Lösung für die Umgebung der Paketposthalle. Diese selbst bleibt ja stehen so wie sie heute schon steht.
Die Visualisierungen waren schon sehr luftig. Ihre düstere Ausstrahlung wird die Paketposthalle wohl nicht ablegen können. Ich hoffe nicht nur auf eine Lösung für die UMGEBUNG der Paketposthalle, sondern gehe nach wie vor davon aus, dass die Deutsche Post AG den betriebswirtschaftlich sinnvollen Weg der Auslagerung des Standortes nach Germering beschreitet und so schnell wie möglich den Weg für eine Neustrukturierung frei macht. Auch wenn nun mit dem Konzertsaal-Flop das ganze um einiges schwieriger wird, insbesondere was die Nutzung der Halle selbst angeht.
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Du weißt schon, dass dort alles neu entwickelt wird?
Alles nicht! ^^ Und selbst wenn bezweifle ich dass es einmal ein Vorzeigeviertel wird.
Der Hamberger bleibt definitiv, der hat schon vor Jahren sich geweigert den Standort zu verlassen. Auch der Verhau zwischen Friedenstraße und Gleisen wird sich kaum ändern. Beim Pfannigelände bleibt ein Teil der industriellen Vergangenheit stehen, was ganz okay sein kann, aber nicht muss, vor allem nicht neben der Philharmonie. Ob und wie und vor allem wann die Flächen an der Friedenstraße 20, oder die bei der Haager Straße, der hinteren Grafinger Straße oder gar das Optimolgelände entwickelt werden - da würde ich nach zwanzig Jahren Kunstparkprovisorium nicht mehr die Hand ins Feuer legen.
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Ich bin ebenfalls dafür, das neue Konzerthaus im Werksviertel zu bauen. Es liegt näher an der Innenstadt, verfügt mit dem Ostbahnhof über eine bessere Verkehrsanbindung, ermöglicht eine schnellere, günstigere sowie leichtere Realisierung und erreicht schließlich auch im Gutachten von AS&P die höchste Punktzahl. Am Dienstag bei der Entscheidung wird man diese Fakten sicher berücksichtigen.
Es würde auch wunderbar in die Reihe der Klein-Klein-Kompromisslösungen passen, mit denen München seit Jahrzehnten abgefunden wird.
Vermutlich stand von Anfang an das Werksviertel als Standort fest und das vom Steuerzahler finanzierte Gutachten wollte nur einen Entscheidungsprozess vorgaukeln. Fair ist das alles nicht, insbesondere für die konkurrierenden Bewerber. Ich hätte es besser gefunden auf den Tisch zu hauen und zu sagen "Wir bauen im Werksviertel". Auch wenn ich den Standort persönlich nie akzeptieren kann, hinter der Autozugverladerei, direkt neben Großmarkt Hamberger, dahinter dann die verbliebenen Pfanni-Hallen und anschließend das abgewirtschaftete Wohnviertel rund um St.Pius.
Aber politische Entscheidungen werden oft nach anderen Kriterien getroffen.
z.B. solcher, dass der Ministerpräsident unbedingt noch in seiner Amtszeit den Spatenstich vollziehen möchte. Aha, darum geht es also.
http://www.mittelbayerische.de/kultur-nachric…art1315846.html
Keiner weiß, wieso der Sanierungsbeginn des Gasteig nicht aufschiebbar ist und UNBEDINGT 2020 beginnen muss. Warum nicht später? Stürzt der Koloss am Rosenheimer Berg dann ein?
Das alles wirkt arg an den Haaren herbeigezogen, und wenn es plötzlich so eilig sein muss nach 15 Jahren diskutieren, dann stimmt etwas nicht.
Auffällig war auch wie unqualifiziert Argumente gegen die Paketposthalle geliefert wurden. Da unterstellte man der Post sie wäre weit von einem Ausweichquartier entfernt - das Gegenteil ist der Fall.
Zurecht kommentierte eine Zeitung auf Anspielung auf Mariss Janssons Statement gegen die Paketpost, was denn "ein Kapellmeister von Grundstücksverhandlungen verstehe". ![]()
Auch wurde immer die schlechte öffentliche Anbindung genannt. Ich finde, einen Bahnhof an der S-Bahnstammstrecke, vier Tramlinien fußläufig erreichbar und eine Metrobuslinie gar nicht so schlecht.
Auch über den baulichen Zustand der Halle wussten alle präzise bescheid. Jeder war plötzlich Fachmann. Da die Paketposthalle stetig Befürworter gewann, wurden die Gegenargumente vehementer und aggressiver und mehr und mehr an den Haaren herbeigezogen. Das war deutlich zu beobachten.
Mal sehen, mit welcher Begeisterung das Konzertpublikum dann eines Tages die dunkle Seite des Ostbahnhof ansteuert.
Ist das nicht ein wenig zu euphemistisch?
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Die Entscheidung über das neue Konzerthaus rückt näher und vieles spricht für den Standort am Ostbahnhof. Sogar Mariss Jansons, Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters, plädiert für das sogenannte Werksviertel.
Nun haben sich laut folgenden Meldungen auch der Münchner OB und der Bayrische Ministerpräsident darauf geeinigt. Demnach wäre die Kabinettsentscheidung nur noch Formsache.
http://magazin.klassik.com/news/teaser.cf…ksviertel%20aus
Die Abendzeitung schreibt formuliert es schon sehr endgültig.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.debatte…a6612615ed.html
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Weiß man denn schon, wann da der geplante Baubeginn ist?
War vor kurzem auf den Friends oben. Also wenn die Wiel Büros 17 Stockwerke kriegen, wirds aber von den Friends unter Floor 12 definitiv keinen Blick mehr aufMUC City, Frauenkirche, etc. geben.
Ob das die Käufer bzw. Mieter der Stockwerke 1-12 wohl schon wissen?
Und im äußeren (südl.) Tower hat man zwar Alpenblick aber direkt unter sich Bahngleise ohne Ende!!!
Man könnte meinen dass man sich genau informiert wenn man solche Summen auf den Tisch legt.
In den Immobilienportalen gibt es noch genug Friends-Wohnungen im Angebot. Vielleicht wurde hier doch der Bogen etwas überspannt.
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Viel wichtiger ist doch das direkte Umfeld und da können diese Türme nun wirklich nicht punkten. Das Beste in der Nähe ist noch die Posthalle.
Aber auch nur wenn sie zur Musikstadt umgebaut wird und das triste Umfeld hergerichtet wird.
Wenn das ganze aber zur Industrieruine verkommt, werden die "Friends" auf der Gemeinschaftsdachterrasse bald den Mund verziehen, aber nicht weil der Mojito zu sauer ausgefallen ist.