Fakt ist an der Paketposthalle: Die Bebauung östlich der Halle steht fest. Wohnbebauung mit unterschiedlicher Qualität, siehe Hirschgarten-Thread. Was westlich der Halle entstehen soll ist noch völlig offen und hängt wohl auch mit der künftigen Nutzung der Paketposthalle zusammen. Gerüchtehalber ist sie auch schon verkauft. Über den neuen Standort des Briefzentrums hört man nicht viel, die Option Germering scheint gestorben zu sein.
Beiträge von Martyn
-
-
Also dass das Postareal auch nicht der ideale Konzertstandort gewesen wäre ist uns doch allen klar (Mein geographischer Favorit wäre der Kongresssaal des Deutschen Museums gewesen). Aber das Interessante an dem Entwurf war doch die Nutzbarkeit der sehr ungewöhnlichen Halle, und nur deshalb kam der Vorschlag auch ins Spiel. Wirklich schön ist die Halle auch nicht, aber doch markant. Manche haben sie auch schon mit einer Kellerassel verglichen. Ein Fehler war sicher, die Halle vorab mit vorstädtischer Wohnbebauung zu säumen, teils nur dreistöckig. Das Gebiet "Hirschgarten" hätte von vornherein wie ursprünglich geplant zum Hochhausviertel werden sollen, aber da ist man ja vor den besorgten Bürgern eingeknickt, die Angst hatten, vom Schlossrondell aus Hochhäuser sehen zu müssen. Das ist eben München. Einerseits links, rotgrün geprägt, im Biomarkt zuhause, aber dann wieder erzkonservativ und ängstlich vor neuen Wegen. Zu spät darüber zu lamentieren. Ja, es stimmt, die Paketposthalle liegt auch unweit der Gleise. Aber sie wird immerhin nicht von der Innenstadt abgeriegelt davon, wie es am Ostbahnhof sehr wohl der Fall ist. Nicht umsonst ist Haidhausen zum Wohnen begehrt, alles was dahinter kommt aber überhaupt nicht.
-
Denkmal
Ministerpräsident Horst Seehofer will das Konzerthaus bis Ende 2018 im Bau sehen, da dann seine Amtszeit endet. Anscheinend wird deswegen im Hintergrund ordentlich Gas gegeben, wie die SZ berichtet.
Dafür, dass man dann doch "Großes" im Sinne hat, spricht, dass Seehofer höchstselbst zu Preisgericht sitzen möchte und den Baubeginn noch während seiner Regierungszeit erleben möchte, wohl als eine Art "legacy". Nach Strauß wurde ja schließlich ein ganzer Großflughafen benannt, Stoibers Transrapid kam nicht, Seehofer kann sich aber vielleicht mit einem Weltklasse-Konzerthaus in München verewigen.
Jetzt wird immerhin zugegeben weshalb man sich im Hauruckverfahren für die Hinterhoflösung Werksviertel entschieden hat: Es musste noch schnell ein Denkmal für den Horst her, und das wär mit den deutlich ansprechenderen Konkurrenzstandorten zeitlich eng geworden.
Wie immer geht es nicht um die Sache sondern um die Politikerehr'.


-
Hanauer Straße / Triebstraße
Das 80er-Jahre Bürogebäude an der Ecke Hanauer Straße / Triebstraße wurde mittels eines Bauzauns umschlossen. Kein Ahnung was dort vorgesehen ist. Da ähnliche Kästen auch heute noch in München unverändert gebaut werden, kann ich mir kaum einen Neubau vorstellen

Nach aufwändigem Umbau wurde der Komplex nun als Boarding- und Appartmenthaus wiedereröffent.
http://www.myhome-munich.com/de/home.html
Ein ähnliches Vorhaben - allerdings in einem Neubau - ist gerüchtehalber auf einem Gewerbegründstück südöstlich davon geplant.
--
-
^
Der Arnulfpark wird aufgrund seiner zentralen Lage aber optisch wahrgenommen, das ist bei den Stadtrandsiedlungen nicht wirklich der Fall.Bezüglich Aufgabe von Brauereien, Schrebergärten und Gewerbeverhau hinter dem Westend bin ich auch skeptisch, ob da was vorangeht.
-
^
Wozu denn aus Fehlern lernen? Die entscheidenden Flächen sind ja nun verplant. Was in Freiham und Daglfing eines Tages entstehen könnte, wird doch von der Mehrheit gar nicht wahrgenommen. -
^
Eine Zentrumserweiterung auf dem Büroimmobilienmarkt war damit gemeint. Sonst ist es leider nicht gelungen. -
Verlockende Lage
1998 fiel mit der Sprengung des sogenannten Wetsch-Hochhauses auf dem Mercedes-Betriebsgelände der inoffizielle Startschuss des Neubaugebietes Arnulfpark. Damals hätte wohl niemand für möglich gehalten, dass unglaubliche zwei Jahrzehnte ins Land ziehen müssen, bis dieses Quartier vollendet ist. Noch vor der Jahrtausendwende standen schon ankündigende Bautafeln am Gelände, das heute mit dem Projekt "Nove" immer noch unvollendet ist.
Das Neubaugebiet geriet in schwieriges Fahrwasser, da plötzlich ein Überangebot an Büroflächen vorhanden war und lediglich die für Wohnbauten vorgesehen Flächen umgesetzt wurden, aber auch da nicht im Zeitplan. Dann kam der 11. September, die darauffolgende Wirtschaftskrise und schließlich noch 2008 die Finanzkrise, die sich später zur €uro-Krise ausweitete. Mit der bevorstehenden Fertigstellung des "Nove" ist das Gebiet dennoch nicht vollständig entwickelt, denn es kam noch der ärgerliche Stop des Arnulfstegs hinzu. Außerdem fehlt noch der Lückenschluss neben dem Kontorhaus.
Dennoch schreibt die SZ, dass der Arnulfpark eine Erfolgsgeschichte sei. Und bei nahezu verdoppelten Quadratmeterpreisen bei dortigen Gewerbeimmobilien scheint das auch zu Stimmen. Es ist ein Businessquartier mit Global Playern geworden, eine moderne Erweiterung der Innenstadt.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/maxvo…-lage-1.3110978
--
-
gibt es da schon Infos wann Baubeginn ist?Hoffentlich gar nicht, denn diese Architektur ist sowas von 90er Jahre und sprengt die Maßstäbe des unscheinbaren, bieder wirkenden Winthirplatzes.
-
Am Frankfurter Ring, genauer gesagt in der Moosacher Straße, gibt es ja bereits eine große Feuerwache. Ziel war schon möglichst nah an Schwabing, Maxvorstadt und Neuhausen dran zu sein.
-
Das Kreativquartier wurde letzte Woche auf der Bürgerversammlung des Bezirks 09 Neuhausen-Nymphenburg vorgestellt.
Die im Bau befindliche (und bereits hier mehrfach dokumentierte) Feuerwache Schwabing ist nun fast fertiggestellt, die Ausfahrten vor dem Gebäude werden bereits von Abgasmobilisten als Parkplätze mißbraucht, da momentan diverse Arbeiten auf dem Gelände stattfinden und somit bisherige inoffizielle Parkmöglichkeiten weggefallen sind. Mod.: Sehr langes Zitat gekürzt.
Also für die "giftgasgeplagten Radfahrer" wurde das nicht gebaut. Vielmehr ist es ein provisorischer Feuerwehr-Ausrückweg für die neue Feuerwache Schwabing in der Heßstraße 120. Die Feuerwehr benötigt nach Norden zusätzlich einen zweiten Ausrückweg zur Schwere-Reiter-Straße. Dazu wurde der bestehende, teils unbefestigte Weg auf Privatgrund (früher projektierte und nie ausgeführte Verlängerung der Heßstraße) ertüchtigt und zusätzlich im Gleisbereich in der Schwere-Rieter-Straße eine Überfahrt für Einsatzfahrzeuge eingerichtet.
-
Nicht mehr lange, dann haben bereits auch Teile des Arnulfparks ihre Halbwertszeit erreicht...

Aus rein städtebaulichen Gründen hätte ich da nichts gegen.

Heftig, dass man diesen -verglichen mit anderen Abrissaltern- fast noch Neubau schon wieder einreißen will.
Ein viel dringender Kandidat für die Abrissbirne wäre die Bahndirektion an der Donnersbergerbrücke!

Wenn überhaupt würde das nur Sinn machen, wenn man beim Neubau gleich richtig aufstockt.
Dagegen wird der § 34 was haben.

http://www.php-recht.de/media/download…VO_34_BauGB.pdfDie Wohngebäude werden ja schon ständig wegen undichter Dächer renoviert
… was schon Existenzen ruiniert haben soll...
-
Wie schon erwähnt, steht und fällt alles mit der Absiedlung der Spatenbrauerei. Die war vor einem Jahrzehnt auch ernsthaft geplant, und zwar nach Langwied. Bekanntlich ist stattdessen Paulaner dorthin gezogen. Dass nun immer noch von Langwied die Rede ist, verwundert mich schon. Es wäre wünschenswert, die zentrale Lage urbaner zu machen, aber die Chancen stehen eben schlecht. Der Verbleib der Finanzämter in der Gegend macht das ganze nicht besser. Nicht mal der Parkplatz vom Circus Krone wird aufgegeben.
-
Arnulftraße 150
Das Bürogebäude der Barmer-Krankenkasse in der Arnulfstraße 150 soll in ein Wohnhaus umgewandelt werden. Da es kein reiner Glaskasten ist, bietet sich das ja auch an.
http://www.immobilien-zeitung.de/1000025769/als…uenchen-zurueck
--
Interessant!
Hier der Bestand auf Streetview: https://goo.gl/maps/v52T8
Gut, dass die Umwandlung von Büro/Gewerbeflächen zu Wohnraum nun an vielen Stellen voran kommt. Hier hat die Stadt noch riesige Potenziale.
Nun ist man von der Idee des Umbaus abgekommen. Stattdessen soll das erst 2002 fertiggestellte Bürogebäude abgerissen werden. Die letzten vermieteten Flächen im Erdgeschoss werden Mitte August geräumt.
Schon erstaunlich, wie sich die wirtschaftliche Halbwertszeit von Gebäuden verringert hat. Es steckt doch viel an Ressourcen darin: Energie, Arbeitskraft, Baustoffe, etc...
-
Zentrale Orte in der Regionalplanung
So ganz ohne Bedeutung sind diese Einstufungen nicht. So spielen sie z.B. eine Rolle, in welcher Größe Ansiedlungen von Fachmarktzentren und Einkaufszentren zulässig sind. Recht inflationär war die Ausweisung von Kleinzentren und Unterzentren. Die wurden nun in "Grundzentren" gebündelt. Es musste immer eine gewisse Zahl an Kriterien erfüllt werden um "aufgestuft" zu werden. Und der Abstand zu benachbarten Zentren musste gewahrt werden und der mitversorgte Einzugsbereich musste entsprechend groß sein. Dies wurde nun wohl aufgeweicht, wenn Germering - direkt an der Stadtgrenze zu München - Mittelzentrum wurde, obwohl die mittelzentrale Funktion für den Landkreis bereits FFB erfüllt. Und dass Erding Oberzentrum wurde kann ich mir überhaupt nicht erklären - vielleicht liegt es an der vielen Pampa im Hinterland. Bei Freising ist das ja noch was anderes, es macht halt einfach mehr her. Und Dachau erfüllt zweifelsohne die mittelzentrale Funktion für seinen ländlich geprägten Landkreis. Den Nordallianz-Gemeinden fehlt jedoch ein städtisches Eigenleben, sie sind suburbane Schlafstädte mit Gewerbeparks. Oftmals fehlt sogar ein Ortsmittelpunkt als Identifikationsstätte. Da muss man im wahrsten Sinne des Wortes die Kirche im Dorf lassen.

-
Laut Wikipedia scheint Freising tatsächlich noch kein vollwertiges Oberzentrum zu sein. Aber Germering ein Mittelzentrum, und das hätte ich schon mal nicht zugelassen. Und wenn man die Nordallianzgemeinden im Ortskern ansieht, welch ärmliche Dorfkirchlein sie haben und Restbauernhöfe, da müsste man allein deshalb aus Prinzip schon einen Riegel vorschieben.
-
Rund um Lochhausen und Langwied steht das Wasser wohl zu hoch, da gäbe es feuchte Keller. Das Gebiet ist auch von Bachläufen durchzogen und zählt im weitesten Sinne noch zum Dachauer Moos.
-
Die Nordallianz-Gemeinden sind als Siedlungsschwerpunkte ausgewiesen. Für ein Mittelzentrum sind sie zu nah an München und zu abhängig davon. Ein Mittelzentrum muss Funktionen für die Umgebung erfüllen. Dabei handelt es sich meist um gewachsene Städte mit ländlichem Umfeld, nicht jedoch um groß gewordene Dörfer. Mich ärgert oft der Hochmut der Speckgürtelgemeinden.
-
Der Eintritt soll 16 Millionen Euro kosten.
Des is ma z´daia ! -
Also Google zeigt bei Hausnummer 88 - 90 NICHT das GHotel, sondern einen älteren Komplex und eine Baulücke weiter vorne an der Fraunhoferstraße.