Immer wieder flammt das Thema auf und es werden Märchengehälter genannt, wieso eigentlich?
Beiträge von Martyn
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Das Pfanni-Silo wird abgerissen und statisch ertüchtigt wieder aufgebaut?
Das erinnert mich ja an den Fake-Heizkraftwerksumbau in der Müllerstraße, der in Wirklichkeit ein Abriss und Neubau war...
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Verhandlung mit Privatinvestoren
Das Kabinett hat sich am 20.10.2015 mit der vorliegenden Machbarkeitsstudie befasst und weitere Verhandlungen mit den beiden privaten Investoren für die Standorte Kunstpark und Paketposthalle beschlossen.
Die restlichen drei Standorte bekamen zu geringe Punktzahlen um vertieft untersucht zu werden. Auch das neu ins Spiel gebrachte Interimsquartier Heizkraftwerk Aubing spiele bei den Verhandlungen, die im Dezember zu einem Abschluss geführt werden sollen, keine Rolle.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/besch…legen-1.2700371
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Hotels
Der Arnulfpark ist um zwei Hotels reicher:
http://www.businesstraveller.de/hotel/novotel-…park-eroeffnet/
Das Doppelprojekt Novotel und Ibis München City Arnulfpark wurde am 13. Oktober 2015 feierlich eröffnet.
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PANDION LE BLANC
Alles anzeigenDieser Thread wurde vor genau neun Jahren eröffnet! Es geht um das ehemalige Paketzustellamt, das in den Sechziger Jahren durch das Frachtzentrum weiter stadtauswärts – das nun wiederum im Laufe dieses Jahres aufgegeben und abgebrochen wird – ersetzt wurde.
In den zurückliegenden Jahrzehnten erlebte das Areal verschiedene Nutzungen durch die Post selbst oder durch Untermieter. In der großen Rotunde, an der früher die Postwagen zum Beladen andockten, entstand die Postkantine. Heute wird sie als Veranstaltungszentrum mit dem Namen Postpalast genutzt.
Zur Geschichte des Areals gibt es hier was nachzulesen:
http://www.postpalast.de/geschichte.htm
Der Planungsausschuss des Stadtrates wird voraussichtlich am 21.01.2015 den Billigungsbeschluss und vorbehaltlichen Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2056 - Deroystraße (östlich) zwischen Tillystraße und Arnulfstraße – beschließen.
Es geht allerdings nach wie vor nur um den „Westhof“ zur Deroystraße hin. Die westlichen Gürtelbauten sollen durch einen markanten Mittelbaukörper für Wohnnutzung ergänzt werden. Der Gürtelbau zur Tillystraße ist ebenfalls für Wohnnutzung vorgesehen, im Erdgeschoss sind Räume für Nahversorgung angedacht. Der Gürtelbau an der Arnulfstraße soll gewerblich genutzt werden, wozu auch Hotel- oder Boardinghousenutzung zählt.
Hier geht es zu den Beschlussentwurfsdokumenten:
http://www.ris-muenchen.de/RII/index.jsp?…risid%3D3538950
Was mit den restlichen Gürtelbauten sowie den „Postgaragen“ passieren soll ist mir nicht bekannt. Scheinbar finden inzwischen flächendeckend Zwischennutzungen statt. Ob sich die in den Postgaragen stattfindenden Discoparties mit der künftigen Wohnnutzung noch vertragen ist eher fraglich. Allerdings hat der Grünwalder Investor fünf Jahre ab Beschlussfassung Zeit, das Vorhaben umzusetzen. Somit ist auch ein weiterer Dornröschenschlaf noch nicht ausgeschlossen.
Nun ist die Bebauung des Westhofes der Arnulfpost in die Vermarktung gegangen:
http://www.immobilienscout24.de/neubau/pandion…chen/39297.html
Wie auch beim anderen Postgelände dominiert die Firma PANDION.
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Ist denn schon bekannt, wann genau die Post aus der Arnulfstr. / Schäringstr. auszieht?
Die neue Zustellbasis wurde schon in Betrieb genommen. Die alten Hallen sollen wohl noch dieses Jahr abgebrochen werden.
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Zusammenfassend kann man sagen, dass wir auf sehr lange Sicht keinen neuen Straßentunnel und keine neue U-Bahn bekommen (das kurze Stück nach Martinsried mal ausgenommen, und das soll auch erst 2020 eröffnen).
Die Infrastruktur wird aufgrund der langen Planungszeiten nun mindestens ein Jahrzehnt eingefroren.
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Warum ausgerechnet an der Straßenkreuzung das Gebäude in der Geschosshöhe abfällt kann ich mir jedoch nicht erklären.
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Downtown-Schwabing
"mitten in Schwabing"? Sehe ich jetzt nicht ganz so.Der Industriebrachen- und Kasernverhau am Frankfurter Ring ist ja sowas von Downtown-Schwabing. Da gefällt es mir an der Boschetsrieder Straße schon eher. Aber eben auch nicht zu solchen Preisen. Für mich sind das eher Zeichen des Geldverfalls, da braucht sich München nicht auf die geschwellte Brust trommeln.
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Gleiche "Vermarkungsprobleme" haben auch die Pandion mit ihren beiden Projekten östlich der Pakethalle. Wobei es dort sogar mit 6.500 bis 7.000 Euro pro Quadratmeter wesentlich "billiger" zugeht und die Lage - wer es ruhiger und grüner mag - sogar deutlich besser ist.Hier kommen noch andere Unwägbarkeiten in die Kalkulation: Die Deutsche Post scheint den Standort wohl aufzugeben, egal wie die Konzertsaalentscheidung ausfällt. Wenn im Oktober die politische Entscheidung für Herrn Eckart (Pfanni, Werksviertel) fällt, ist in Neuhausen das Risiko einer Riesen-Industrieruine nicht ausgeschlossen. Und das verträgt sich weder mit den überzogenen Grundstückspreisen, noch mit den geschönten Hochglanzbroschüren, in denen auch mit dem Grün in der Umgebung etwas gemogelt wird.
Aber auch hier vermute ich, dass die Schmerzgrenze des Normalakademikers schon leicht überschritten ist. Gibt es nochmal realistisch Chancen vernünftigen Wohnraum um 5.000 - 5.500 Euro pro Quadratmeter zu bekommen?
Man kann nicht pauschal sagen dass Akademiker sich mehr leisten können, es kommt sehr auf die Studienrichtung und das richtige Händchen (und Glück?) bei der Jobwahl an. Aber auch 5500 € finde ich schwer finanzierbar, gerade wenn die Zinsen eines Tages wieder steigen und noch Restschuld vorhanden ist.
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Auf der dunklen Seite des Ostbahnhofs und direkt vis a vis vom Großmarkt Hamberger mit seiner alten Tankstelle, um die Ecke der Straßenstrich friedenstrasse - ja: es gibt wahrlich keinen idealeren Standort 👀
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Cool! Bist Du ein Urban Explorer?
Hier wären Sprengungen wie am Agfa Gelände bzw. Ground Zero schon weniger aufwändig gewesen ... -
Eben. Ich verstehe nicht, das die Grünen, trotz aller offensichtlichen Vorteile, gegen erneute Tunnelbauten in München sind. Kann das jemand erklären?
Gerne doch hier die Kurzfassung. Grüne denken nie sachlich sondern immer nur ideologisch und dogmatisch.
Ihre Feindbilder sind Konservative, Andersdenkende und natürlich Autofahrer. Alles was es Autofahrern leichter machen würde, also auch Tunnels, wird bekämpft. Man zieht auch zum Schein an die Landshuter Allee, um sich einen Namen zu machen mit der Feinstaubbekämpfung, um dann hinterher die Karriereleiter emporzusteigen.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/feins…ltzone-1.582735Ganz stinkig werden Grüne, wenn man ihnen das Sandkastenschäufelchen wegnimmt. Das hat die Kanzlerin gemacht und ihr ewiges Hauptthema, den Atomausstieg stibitzt.
Da wurde beim Grünenparteitag stundenlang gegeifert und gestritten. Wie gesagt, um die Sache geht es nicht, weil sonst müssten Grüne ja froh sein, egal von wem etwas beschlossen wird.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc…u-a-770562.htmlDie Zuwanderungshaltung der Grünen, ach - die thematisier ich lieber mal nicht...
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Das ist die Rache für den verlorenen Bürgerentscheid von 1996.
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Hilton Donnersberger
Die Äußerungen des Architekten hören sich nicht so an als würde der blasse, biedere Entwurf noch umgeschmissen werden. Zudem wird mit einem Baubeginn noch in diesem Jahr gerechnet, ob das noch Zeit lassen würde für einen spektakulären Entwurf?
Der Neubau solle Stadtreparatur sein und Beruhigung in die von Brücke und Gleisen aufgerissene Stadt bringen.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.bauproj…0d73fe625e.html

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... dann doch lieber die Citymaut...
Tja, an der Stelle ist einfach zu wenig Platz. In der Vergangenheit schon immer ein hochgefährlicher Übergang für Fußgänger und Radfahrer, der hoffentlich endlich entschärft wird. Der Preis: Unbequeme Verzögerungen für den motorisierten Verkehr. Aber die Landsberger Str./Bayerstr. sind eh Dauerverstopft und da wir uns hier weit innerhalb des mittleren Rings befinden, befürchte ich, dass man hier dem Wunsch der Autofahrer auf zügiges "Stadtdurchfahrtsrecht" nicht nachkommen kann (es sei denn, man verzichtet auf die Tram, reißt eine Straßenseite Bestandsbebauung ab und zieht dann eine Schneise mit vier- bis sechs Autospuren bis zum Stachus
)Einerseits wundere ich mich auch immer, welches Ziel die ganzen Autokolonnen, die täglich über den Mittleren Ring hinweg auf das Stadtzentrum zusteuern, haben, denn: Innerhalb des Rings ist fast flächendeckend Parkraummanagement.
Zum Fall innere Landsberger Straße taugt die Route auch nur bedingt als "Stadtdurchfahrt", da man zuerst im Chaos des Bahnhofsviertels und dann in der nicht minder unangenehmen Sonnenstraße landet. Danach kommt der berüchtigte Flaschenhals des Altstadtrings Frauenstraße / Blumenstraße, den jeder Ortskundige meidet.
Größeren Anreiz zur Stadtdurchquerung bietet der Straßenverlauf Arnulfstraße / Marsstraße / Lenbachplatz-Maximiliansplatz / Altstadttunnel / Prinzregentenstraße. Dort ist allerdings jede Ampel auf Rot geschaltet, um die autogerechte Stadt der 60er Jahre wieder ins Absurde zu führen.
Neuester Streich der Nacht-und-Nebel-Verkehrsverengung: Die Gabelsbergerstraße: Hier wurde bis zur Arcisstraße ein ganzer Fahrstreifen zurückgenommen, so dass es sich teilweise in die Nymphenburger Straße zurückstaut.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.neue-ra…10d40426e8.html
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Sag mir rechtzeitig bescheid, ich mach mit...
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(...) Falls irgendeiner daherkommt und ein einer Großstadt angepasstes Gebäude errichten will, überkommt Nachbarn und BA sofort ein Gefühl der drohenden Apokalypse und wollen eine Bebauung z.T. sogar ganz verhindern. Investoren, die Erfahrung mit München gemacht haben, planen also von vornherein eher klein, damit haben sie weniger Gegenwind, weniger neu zu planen und letztendlich weniger Kosten durch schneller erteiltes Baurecht. Besucht man die Websites der BAs kann man das wunderbar verfolgen.
Bingo! Hier ging es um den Bergblick (?) der dahinterliegenden Häuser. Dieser war bedroht. Finde den Artikel nicht online, glaub es war tz.
Auch hier wieder: Vorgeschoben wird die Ortsbildverträglichkeit. Die Wirklichkeit: Nichts weiter als Selbstbezogenheit. Denkmalschutz oder Naturschutz konnte man ja hier nicht vorschieben wie beim Beispiel Kolbergervilla.
Dass sich Politik, Verwaltung und Investoren geschlossen so vor dem Kleinbürger wegducken ist schon verwunderlich.
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Stadt der Liegeradfahrer
Auch wenn sich die Mehrheiten bei der letzten Kommunalwahl etwas verschoben haben, der Rot-Grüne Geist weht nach wie vor durch sämtliche Gremien und Amtsstuben. Und da sind rote Wellen und bauliche Staufallen weiterhin vorgesehen um den Menschen das Leben schwer zu machen.
Jüngster Schildbürgerstreich: Die an manchen Stellen gar sechsspurige Landsberger Straße verjüngt sich nach der Augustinerbrauerei auf nur noch eine Spur stadteinwärts, und das nicht nur baustellenbedingt, sondern dauerhaft.
http://www.tz.de/muenchen/stadt…tz-5205152.html
Die Konsequenz: Stehender Verkehr nun nicht nur mehr auf der Landsberger Straße sondern auch auf der Arnulfstraße und Elsenheimer Straße. Die verantwortlichen Autohasser werden sich diebisch die Hände reiben, aber meiner Meinung nach sieht Schutz der Anwohner vor Feinstaub auch anders aus als an verschiedenen Hauptverkehrsrouten den Verkehr bewusst lahmzulegen.
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Schlechte Nachricht für Bogenhausen: Die bislang denkmalgeschützte, im Jahr 1923 vom Architekten Joseph Kaiser errichtete Villa an der Kolbergerstraße 5 darf nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts München abgerissen werden. Der zweigeschossige Walmdachbau mit Erkern muss einem in Beitrag #134 gezeigten, hässlichen Hochbunker weichen.
Wenn es um die kleinkarierten Eigeninteressen geht, entdeckt der wildgewordene Wutbürgernachbar plötzlich seine Liebe zum Denkmalschutz.
