Ist vielleicht auch Ansichtssache. Nach einem Vortrag vor ein paar Stunden hat mir der Vortragsleser erzählt, er hält es für das Beste, wenn die Mitglieder der Wettbewerbsjury jetzt eigene Entwürfe ausarbeiten und die dann zu bildende Jury sich aus den jetzigen Wettbewerbsteilnehmern zusammensetzen würde.
Ich kann mich jedenfalls einer pauschalen Verurteilung aller Wettbewerbsergebnisse nicht anschließen. Für mich ist der Wettbewerbsabbruch nicht nachvollziehbar.
@Andi und GIGI: Liefert erst einmal bessere Entwürfe ab, bevor ihr hier so eine Bandbreite an Gestaltungsvorschlägen pauschal durch den Dreck zieht, ja?
Beiträge von arnd
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Neall: Jede andere deutsche Stadt ist über ihren Bahnhof froh und zeigt ihn gerne.
Wenn ich das lese, dann denke ich aber ganz schnell an eine Pauschalisierung. Denn wenn ich mir die Bahnhöfe in Braunschweig und München so ansehe, kann ich es mir einfach nicht vorstellen, dass diese als Augenweide oder Vorzeigeobjekt erachtet werden (Deshalb war ja in München auch vor ein paar Jahren der Architektenwettbewerb über den Neubau veranstaltet worden).
Ich weiss, das gehört eigentlich nicht hierher, aber in Bezug auf Stuttgart bin ich der Ansicht, dass dieses Argument einfach nicht zieht.
Und was die Kosten betrifft: Wer weiss, was die Zukunft bringt und kann einer von euch eine 100%ig verlässliche Schätzung abliefern? Ich habe die Beispiele dafür schon oft genug genannt, mir persönlich wäre es am Besten, S21 kommt, und damit basta!
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Um jetzt mal hier eine bessere Übersicht über die Wettbewerbsteilnehmer zu gewährleisten, stelle ich jetzt mal meine eigenen Aufnahmen von den Modellen, die jetzt im Stadtmuseum im Rahmen einer Sonderausstellung zu sehen sind, in das Forum.
Für die teilweise schlechte Lichtqualität bitte ich zu entschuldigen, da ich noch analog arbeite und weder Blitz noch Stativ im Raum gestattet waren.
So, jetzt geht es los.
Das Umgebungsmodell mit dem Siegerentwurf von Georg Scheel Wetzel Arch.

...und hier der Plan dazu.
Der zweite Preis ging an Lomoto Architekten.


Auf dem dritten Platz landeten Kusus & Kusus Arch.


Fürdiese Arbeit von Busmann & Haberer gab es einen Sonderpreis


Hiernach geht es zu den Ankäufen und den beiden Rundgängen vor der Auszeichnung.
Lars Spuybroek schaffte es mit seinem Vorschlag in den zweiten Rundgang

Das Modell von Frank Schultes wurde angekauft

Die folgenden Teilnehmer scheiterten schon im 1. Rundgang
Und zu guter letzt der in meinen Augen beste Vorschlag von Kengo Kuma




Die restlichen Arbeiten habe ich dann aus der Entfernung als Galerie aufgenommen, da ich aus technischen Gründen nicht jeden Teilnehmer einzeln ablichten konnte.
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So, als Abschluss meiner Bildergalerie kommt jetzt der sechste Tag dran (Wenn man Beginn und Abschluss der eigentlichen Besuchertouren und die Hin- und Rückfahrt aus und nach Deutschland abzieht, waren wir in Frankreich etwa 5 Tage unterwegs, daher meine Zeitangabe am Anfang.
6. Tag (25. August)
Am letzten Tag haben wir uns die Kathedrale von Amiens mal auch von innen angesehen. Wer die gesehen hat, weiss, was Raumhöhe ist, genauso wie in Beauvais oder Köln.
Die Westseite mit der Fensterrose
Die Kanzel für das Predigen
Die Fenster im südlichen Querschiff
Die Kapellen Saint-Nicais dite Saint-Francois d´assise,...
...Saint Jacques-le-Majeur dite Du Sacre Coeur,...
...Notre-Dame la Drapiére dite de la Petite Paroisse,...
...Saint-August in de Cantorberg dite Sainte Theudosie
Ein Aufriss der Südwand im Chor
Der südliche Anfang des Kapellenkranzes
Eine Figurengruppe in der Westwand des Nordquerschiffes
Das Gewölbe in der Vierung
Die Obergadenfenster im Chor
Eine Kapelle im Südteil des Langhauses direkt am Querschiff
Eine Widmung des Architekten...
...im Herzen des Labyrinthes
Auf diesen Plakaten wird gezeigt, wie das Umfeld der Kathedrale aussehen soll
Dieses Panorama zeigt eine Neubautenzeile nördlich der Rue André
Maison du Pélerin
Und last but not least hier das Westwerk
So, ich hoffe, dass ich hier jetzt bei einigen das Interesse an der gotik geweckt oder es zumindest gestärkt habe. Für Kommentare bin ich immer offen und hoffe auf Besucher.
Bis denn. -
5. Tag (24. August)
Dieser Tag war in Bezug auf Kulturbildung für alle Teilnehmer der umfassendste, da nicht weniger als vier(!) Kirchen auf dem Programm standen, darunter drei veritable Kathedralen.
Es war auch der Tag, an dem wir Paris verließen, da die letzte Übernachtung in Amiens vorgesehen war.unser Hotel in der Rue de Copernic
Unser erster Halt war in Reims, wo Frankreichs Könige sich krönen ließen
Allerdings hatten wir zuerst eine andere Kirche ins Auge gefasst.Diese Aufnahme zeigt die Südseite der Kirche St. Remis
...hier offenbart sich das südliche Querschiff...
...und hier der Chor (Von aussen...
...und von innen)
Die Westseite mit der (Mehr oder weniger) obligatorischen Fensterrose
Die Gewölberippen des Chorraumes und der Vierung
Die Fensterrose des Querschiffes im Norden...
...und die Fenster im Südquerschiff
Eine Stellwand mit graphischen DArstellungen, die den chronologischen Bau der Kirche zeigen
Hier ist die Apsis einzusehen
Hiernach ging es zum hiesigen Hauptobjekt unserer Begierde
Die Westseite
...mit der Königsgalerie
Dieses Foto zeigt die Fensterrose im Nordquerschiff...
...während hier die südlichen Obergadenfenster des Langhauses zu sehen sind
Hier sieht ein jeder die Kapelle absidiale de St.-Thérèse...
...und hier die Achskapelle mit den Chagall-Fenstern
Das Langhaus mit der Fensterrose
Die Fenster im Chorbereich
Das Südquerschiff (Fenster & Gewölbe)
Die Westseite
Als nächster Zwischenstopp stand dann Laon auf der Liste, wo die Kathedrale richtiggehend auf einem Felsen gegründet worden war.
Der Chorraum
...und die Westseite mit der Orgel
Das Nordquerschiff
Das Vierungsgewölbe
Noch einmal der Chor mit dem Altar
Das Gewölbe im Chor
...sowie das im Langhaus
Diese Kapelle ist der Nationalheldin der Franzosen gewidmet
...und diese dem Sohn unseres Herren
Das Westwerk
...mit den Tierfiguren im Oberteil
Ein Wandaufriss, der im Langhaus zu erkennen ist
Das Gewölbe zum Westwerk hin
Der südliche Seitenturm
Wegen eines Radrennens an dem Tag wären wir beinahe nicht nach oben zur Kathedrale gekommen, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!;)
Als nächstes stand Beauvais auf dem Programm. Die hiesige Kathedrale steht sowohl für den Höhepunkt der Gotik als auch für die Hybris, die ihr eigen war.
Der Chorraum
Die Westseite
Das Querschiff nach Süden...
...und nach Norden hin
Das Vierungsgewölbe mit dem Notdach
Die Kathedrale von Südosten...
...und von Südwesten mit dem karolingischen Vorgängerbau her gesehen.
Als Übernachtungsplatz war Amiens angesetzt worden. Der Grund war die Illuminationsshow vor dem Westwerk der Kathedrale, die Abends ab 22:00 Uhr angesetzt ist.
Diese Bilder machen doch Hunger auf mehr oder? Ich kann jedem Kultur- und Geschichtsfan nur empfehlen, dorthinzufahren, es lohnt sich wirklich!
So, die Bilder vom letzten Tag kommen nachher. Also, bis dann
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Und wie willst Du dann die Sonne in die Arbeits- und Hotelräume gut reinholen? Wichtig ist doch auch, dass sich zukünftige Kunden darin wohlfühlen, und das geht mit sonnenlichtdurchfluteten Atrien und Erschließungswegen am Besten. Ich könnte es mir schlecht vorstellen, dass die Nutzer und Kunden des Centers sich in ellenlangen Fluren und geschlossenen Arbeits- und Hotelzimmern mit Kunstlicht wohlfühlen würden, von daher ist meines Erachtens nach das jetzige Bebauungssystem schon ganz gut.
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4. Tag (23. August)
Dieser Tag stand zu freien Verfügung für jeden von uns. Da wir unser Quartier quasi im Herzen von Paris hatten, gab es keine Probleme, selbständig vorwärts zu kommen.
Da ich schon einmal eine Stippvisite 10 Jahre zuvor in der "Lichtermetropole" gemacht hatte, konnte ich mir dieses Mal ein konkretes Tagesprogramm zusammenstellen.
Dennoch, Paris ist immer eine Reise und auch einen längeren Aufenthalt wert, allein schon wegen seiner weitgehend erhaltenen historischen städtebaulichen Struktur.Den Anfang machte Sacre-Coeur.
Die Basilika vom nördlichen Ende der Rue de Steinkerque her gesehen.
Und der Vorplatz mit selbiger Rue von der Balustrade der Kuppel aus betrachtet (Weitere Panorama-Aufnahmen von der Kuppel sind leider wg. technischer Schwierigkeiten nicht gelungen)
Der Campanile
Als nächstes stand dann das Musée de l'Armée im früheren Hôtel des Invalides auf meinem Programm.
Eine Kollektion verschiedener Waffen vom Spätmittelalter bis in die Zeit des Absolutismus.
Diverse Rüstungen
Waffen & Rüstungen, die die "Kinder der aufgehenden Sonne" nutzten.
Die folgenden Aufnahmen entstanden im Musée des Plans-Reliefs, dass auch im Hôtel des Invalides zu finden ist.
Mont Saint Michel, bevor es unter Viollet-le-Duc sein heutiges Aussehen erhielt
Die Zitadelle von St.-Martin-de-Ré
...und die ganze Stadt
Das Hauptschiff des Invalidendomes
Danach ging es wieder zurück in das Musée de l'Armée, um die Militärgeschichte der letzten beiden Jahrhunderten zu beäugen.
Schwere Artillerie aus der Zeit vor und um 1900
...und aus dem ersten Weltkrieg (Der bei den Franzosen weitaus stärker im Kollektivgedächtnis verankert ist als der Kampf gegen Nazi-Deutschland)
Das Modell eines Liberty-Schiffes
Ein Panther vs. einen T-34 und eine Stalin-Orgel
Japans großes Trauma
...und das von Pearl Harbor
Meine Widmung
Als letztes Tagesziel stand dann das Centre Georges Pompidou auf dem Programm
Shigeru Bans zeitweiliges Büro für seine Planungen der Aussendependence des Centre Pompidou in Metz auf dem Dach (Nachzulesen in Architecture Now Volume 4)
Diese Bilder offenbaren die legendären INFLATABLE STRUCTURES
Das Bild zeigt “Ben Voyage: 10.000 Collectables from the airport“ von
Cia Guo-QiangDie nächsten Bilder entstanden Im EG in einer Sonderausstellung, die Dominique Perrault gewidmet war.
Verschiedene Modelle zur Bibliothèque nationale de France
Diese Bilder zeigen das umbauvorhaben für das Mariinski-Theater in St. Petersburg
Hier schlug Perrault eine eigene Variante des Tour Phare vor.
Diese Fotos zeigen, wie die Piazza Garibaldi in Neapel zukünftig aussehen soll
Hier wiederum wird gezeigt, wie nach Perraults Vorstellungen das neue Thermalbad in San Pellegrino auszusehen hat.
So, das war meine persönliche Tagestour durch die Seinemetropole.
Der Rest kommt im Laufe des Tages. -
So, weiter geht es mit der Geschichtsexkursion in Frankreichs Norden.
3. Tag (22. August)
Heute stand Chartres auf dem Programm. Diese Kathedrale weist einige Besonderheiten auf. Allein schon, wie sie auf dem Berg in der Landschaft thront, macht sie zu einem Blickfang. Hinzukommt, dass sie die einzige Kirche ihrer Zeit ist, in der die Originalfenster noch mehr oder weniger vollständig vorhanden sind (Der Blauton der Scheiben konnte bisheute nicht reproduziert werden)
Ausserdem weisst das Kirchenschiff nicht die klassische Ost-West-Ausrichtung auf, sondern weicht um etwa 43° nach links auf einem gedachten Bodenkreis ab.Ankunft im Ort
Und am Objekt unserer Begierde
Das Labyrinth im Innern
Die Rose und die darunterliegenden Fenster im Westwerk
...und Selbige im Südquerschiff
Die Obergadenfenster des Chors
Die Gewölberippen der Vierung
...und die des Chors
Noch einmal die Vierung & der Chor in Langzeitbelichtung
Die Vierung mit den Querschiffen
Der Lettner mit dem Altar
Das Strebewerk am Langhaus im Nordwesten
Das nordwestliche Querschiff mit seinen Portalen von aussen
...mit unserer Gruppe davor
Der Turm im Nordwesten
Das westliche Portal im nördlichen Querschiff
Die Figuren in den Archivolten im Hauptportal desselbigen Querschiffes
Das Portal östlich des eben erwähnten Hauptportales
Und wie eben auch wieder Figurenreihen in den Archivolten.
Für die nicht überragende Bildqualität bei den Aussenaufnahmen muss ich um Verzeihung bitten, da wir mit Regen zu kämpfen hatten.
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LeFay
Was die Treppe angeht, gebe ich Dir Recht, da wird die Zeit offenbaren, ob das mit dem Sichtbeton eine gute Idee war (Meine persönliche Haltung gegenüber diesem Material ist ja allgegenwärtig bekannt).
Was die übrigen Räume betrifft, so bin ich auch der Ansicht das Chipperfield dem Gebäude und besonders der Geschichte gegenüber vollen Respekt gezollt hat.
Berlin ist nun mal Berlin und daran gibt es nichts zu rütteln, oder? -
^Freut mich, dass zu lesen!
So jetzt geht es weiter
2. Tag (21. August)
Der Tag begann mit einem Besuch der Mitte von Paris, wo wir zuerst auf die Île de la Citégegangen sind
Die Westseite von Notre Dame du Paris
Ein Denkmal, das Karl den Großen zeigt
Noch einmal die Westseite (Ein Reinkommen war wg. des Besucheransturms leider nicht möglich)
...und das nördliche Seitentor
die Südseite von Sainte-Chapelle
...und das Westwerk
Die Unterkirche
...mit ihren Gewölben
Die Oberkirche
...mit ihrem Chor...
..., dem Fenster mit der Geschichte der Passionsreliquien
...und der Fensterrose im Westwerk
Die Westseite der Kathedrale von Saint Denis
Das Gewölbe mit der Orgel in der Westseite
Der Beginn des Kapellenkranzes um den Chor
Die Gewölbevierung
Die Kapelle de la Vierqe
Die Obergadenfenster im Chor
Die Grabplatte Fredegonds,...
...die von Childeberth I....
...und die von Clovis I.
Noch einmal Clovis und Childebert von der Seite her
Das Grabfeld aus römischer Zeit unter der Kathedrale
...zusammen mit Mauerresten der Antike und des Vorgängerbaus
Dieses Modell zeigt, wie Saint-Denis einmal ausgesehen hat.
Als Abschluss des Tages hier noch einmal der Chor zusammen mit der Vierung
Bei den Aufnahmen in Saint-Denis (In der Sainte-Chapelle war es im Gegensatz zum Blitzlicht verboten) habe ich ein Stativ Cullmann 3150 zuhilfe genommen.
So, das reicht erst mal für heute. Morgen geht es dann weiter.
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Arnd auf den Spuren der Gotik im Norden Frankreichs
Um mal eines der in meinen Augen interessantesten Kapitel der Baukunst-Geschichte zu studieren, bin ich letztes Jahr mit einer Reisegruppe im Norden Frankreichs unterwegs gewesen. Die Fahrt nahm insgesamt fünf Tage in Anspruch und führte uns an die verschiedensten Orte in und um Paris.
Schaut einfach selbst.
1. Tag (20. August)
Zwischenstopp auf der Hinfahrt in Senlis
Die hiesige Kathedrale hinter der antikrömischen Stadtmauer
Erstes Treffen vor der Stadtmauer
Das Westwerk der Kathedrale von Senlis
Das zentrale Portal mit den Statuen in den Archivolten
Die Südseite mit dem Querschiff
...und unser Treffen davor
Ein Lianengewölbe
...und ein neogotisches Gewölbe
Das sind die Bilder des ersten Tages gewesen. Sie entstanden wie die nachfolgenden Aufnahmen mit einer Nikon F60(Erfahrungsbericht) und einem AF Zoom Nikkor-Objektiv, das eine Brennweite von 35 bis 80mm aufweist(Technik-Bericht mit Konstruktionsplan).
Der Rest kommt sobald wie möglich.
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Das sehe ich genauso. Nur, um mal wieder darauf zu verweisen: Als der Big Dig durchgezogen wurde, gab es keinen einzigen Gebäudeeinsturz, obwohl die Tunneltrassen extrem dicht neben Wolkenkratzern und mehrstöckigen Wohnblocks, die schon 100 Jahre vorweisen konnten, durchgebuddelt wurde. Sicher, die kosten waren wie bereits erwähnt, extrem, aber hier zeigt sich, dass auch die Hausaufgaben in puncto Bodenbehandlung gemacht wurden.
Von daher hat C-O-L (Darf ich die Abkürzung so benutzen?) absolut recht, wenn er die S21-Gegner als reine Reflex-Kämpfer ansieht. Der Vergleich mit Köln ist doch bloß eine affektive Abwehrhaltung und kann nun wirklich nicht als rein seriöser Grund herhalten, um S21 aufzuhalten, oder!? -
^Da musst Du von etwa 5 Dekaden ausgehen, das habe ich jedenfalls in Bezug auf dresdens Frauenkirche gehört.
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Stimmt. Ford Lauderdale in Florida sollte ja mal die "Queen Elizabeth" als Hotelschiff erhalten, allerdings ging das ja auch in die Hose.
Näheres dazu hier: http://www.maritimematters.com/elizabeth-ghareeb.html -
@Andi: Was willst Du denn dann haben? Etwa eine totale Replik in Disneyland oder Las Vegas-Art? Vergiss nicht die Deutsche Geschichte, und welche weltgeschichtliche Erinnerung Berlin für die Welt hat. Willst Du das alles einfach übertüncht haben, wie das die Siegermächte mit ihrer Geschichte so gerne anstellen?
Nur auf die Gefahr hin, wieder die ollen kamellen hervorzukramen: Ein Bauort ist ohne die Peripherie nun einmal nicht denkbar,was bedeutet, dass in meinen Augen neben der reinen Ästhetik derselben auch ihre Geschichte einzubeziehen ist.
Im Falle der Museumsinsel ist es nun einmal so, das Berlin eben weltgeschichtlich einen extrem bitteren Geschmack hinterlassen und die Rechnung dafür auch präsentiert gekriegt hat. Und da Museen nun mal für geschichte stehen, sollte auch dieses Kapitel erkennbar sein. Wollt ihr etwa auf der Insel ein Hochglanz-Ensemble wie das Venetian in Las Vegas? Damit kann ja wohl keinem gedient sein.
Von daher bin ich der Überzeugung, das Chipperfield mit dem Museum wirklich adäquat umgegangen ist.
Und wer damit einfach nicht klarkommen kann und will, der muss dann eben in den alten Schwarz-Weiss-Aufmnahmen schwelgen, oder er versucht eben, eine virtuelle rekonstruktion zu erschaffen, sodass er mit einem Cyberhelm durch das dann original wiedererstandene Museum stolzieren kann. -
Ach ja? Und was stellst Du Dir dabei vor? Das Projekt wäre für die Bauwirtschaft ja schon ideal. Ausserdem geht es dabei auch um Prestige. Willst Du allen Ernstes, dass der Bahnhof mit seinen gegenwärtigen Handicaps so bleibt?
Ich bin der Überzeugung, dass S21 ein Beispiel dafür sein kann, dass auch in diesem unserem Vaterlande ein Projekt mit derartigen Ausmaßen vollzogen werden kann, was der Allgemeinheit dienen kann. Warum soll nachher wieder der Vorwurf entstehen, dass in Deutschland wg. dem Föderalismussystem wieder nur ein Notbehelf entsteht? Kann mir das einer mal erzählen? -
Bei der Einweihung vielleicht. ABER...geh in ein paar Jahren dann mal daran vorbei, dann hat es nur noch die Ästhetik des Oberteils vom Technischen Rathaus in Braunschweig
Nur mit einem Anstrich ist die Ästhetik einigermaßen gut zu wahren. Sichtbeton hat da nichts verloren.
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^Bei Deinem sog. "Flickenteppich" kannst Du keine "Überarbeitung" erwarten, weil es sich dabei um eine Kombination aus alten und neuen Steinen, wobei die Neuen witterungsbedingt die Patina der anderen sprich der dunklen Steine annehmen, wie es ja von der Dresdner Frauenkirche her bekannt ist.
Trotzdem, gute Fotos, die Du da angefertigt hast. -
schorse: danke für die Info über das Gebäude! Ich habe mir mal den Aufruf zur Rekonstruktion mal angesehen und finde, das die idee nicht total abwegig ist. Allerdings erhebt sich dabei für mich eine frage: Wie soll das Gebäude genutzt werden? Ausserdem meine ich, dass die Torsituation an der Stelle nur dann richtig wiederhergestellt werden kann, wenn neben der Reko ein entsprechendes Pendant erstellt wird, um genannte Situation voll zur Geltung kommen zu lassen.
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Ich persönlich vermisse auch das damalige Hauptquartier der HypoVereinsbank und den "Langen Eugen".
Ausserdem, wenn schon der Einsteinturm und die AEG-Turbinenfabrik in der Liste sind, wo sind dann die FAGUS-Werke in Alfeld und der Hbf in Stuttgart?










































































































































































































